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1x08 - ??? | The Day In Question

Erstellt von Roland Deschain, 03.02.2016, 21:53 Uhr · 10 Antworten · 1.013 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von Roland Deschain

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    Standard 1x08 - ??? | The Day In Question

    The past pulls out every weapon it has to keep Jake from reaching Dealey Plaza in time to save Kennedy. If he fails, it could mean death for Jake or others close to him - and if he succeeds, it could create a world in which he loses everything he’s ever known. What is the cost of doing the right thing?

    liljas-library.com/

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von Roland Deschain

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    Standard

    Hier mal meine Meinung zur gesamten Serie (oder Staffel? - hoffentlich Serie…). Also die Ausgangssituation hörte sich natürlich mehr als interessant an und eure Meinungen zum Buch haben mich hoffen lassen, dass das genau so gut werden würde, und selbst der Pilot hat ja durchaus Lust auf mehr gemacht. Aber ich persönlich war extrem enttäuscht von dem Gesamtergebnis der acht Folgen.
    Die größten Kritikpunkte waren definitiv:
    - viel zu wenig Fokus bzw. Fortschritt in der JFK-Geschichte
    - viel zu viel Fokus auf "belanglosen" Dinge
    - viel zu wenig Eingreifen der Zeit
    - mir fehlte zu Anfang das "Wiederholen"; mir kam es so vor, als wäre das sein erster Versuch gewesen, in dem er direkt drin geblieben ist
    - wieso Jake plötzlich einen Helfer hatte, war das im Buch auch so?, das gefiel mir nicht

    Dadurch fühlte sich das insgesamt auch viel zu lang an, da hätten unter diesen Umständen auch sechs Folgen gereicht. Das Finale hingegen hat mir dann noch mal gut gefallen. Handelt es sich hierbei auch um das Ende, das im Buch gewählt wurde?
    Bei "It always ends the same" hat mich eine andere Serie und gute, alte Zeiten erinnert.

  4. #3
    Benutzerbild von Burning

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    Standard

    Tja, das war sie dann also. Die so vielversprechende Miniserie zu einem der besten Bücher von King. Und nach dem wirklich sehr guten Piloten und den gelungenen Folgen 2 & 3 gings dann leider nur noch bergab. Die Serie hatte schon in Folge 2 einige Abweichungen drin, in Folge 3 kamen noch mehr hinzu und am Ende war da gar nichts mehr über, außer der Grundidee. Jetzt am Ende hat man nochmal ein paar Dinge aus dem Buch verwendet, aber das kann den sehr enttäsuchenden Verlauf der Serie nicht wettmachen. Was ich vor allem richtig schade finde, ist dass so gut wie gar nicht auf die Zeit bzw. dem Mann mit der Karte eingangen wurde, sondern nur so halb am Rande erwähnt wurde.

    Schade, 11/22/63 hätte die beste Verfilmung eines King-Buches werden können, aber so reiht sie sich leider in die bisherigen meist belanglosen bis teilweise okaye Verfilmungen ein und das warten geht weiter.


    Zitat Zitat von Roland Deschain Beitrag anzeigen
    - viel zu wenig Fokus bzw. Fortschritt in der JFK-Geschichte
    Im Buch ist der Fokus auch nicht ununterbrochen auf JFK, aber wesentlich mehr als hier. Und vor allem: es ist wesentlich besser. Spannender. Interessanter. Halt alles, was in dieser Serie leider so gut wie fehlt.


    Zitat Zitat von Roland Deschain Beitrag anzeigen
    - viel zu wenig Eingreifen der Zeit
    Das fehlt hier ja quasi komplett bis auf das bisschen am Anfangg und am Ende. Im Buch muss Jake wesentlich behutsamer vorgehen.


    Zitat Zitat von Roland Deschain Beitrag anzeigen
    - mir fehlte zu Anfang das "Wiederholen"; mir kam es so vor, als wäre das sein erster Versuch gewesen, in dem er direkt drin geblieben ist
    War das nicht sogar wirklich sein erster Versuch, nachdem ihm alles erklärt wurde? Im Buch braucht er etliche Anläufe bis er mal halbwegs reinkommt und sich an alles anpassen kann. Und genau diese Wiederholungen waren ja gerade mit das spannendste am Buch.


    Zitat Zitat von Roland Deschain Beitrag anzeigen
    - wieso Jake plötzlich einen Helfer hatte, war das im Buch auch so?, das gefiel mir nicht
    Nein, hatte er nicht. Anfangs funktioniert es ja noch so halbwegs, aber hinterher wurde es nur noch absurd und dämlich


    Zitat Zitat von Roland Deschain Beitrag anzeigen
    Handelt es sich hierbei auch um das Ende, das im Buch gewählt wurde?
    Ja, das Ende kommt so ähnlich auch im Buch vor. Alles etwas detailierter und interessanter gestaltet, aber im Großen und Ganzen war es schon in etwa das Ende des Buches.


    Zitat Zitat von Roland Deschain Beitrag anzeigen
    Bei "It always ends the same" hat mich eine andere Serie und gute, alte Zeiten erinnert.

  5. #4
    Benutzerbild von Roland Deschain

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    Zitat Zitat von Burning Beitrag anzeigen
    Tja, das war sie dann also. Die so vielversprechende Miniserie zu einem der besten Bücher von King.
    Buch trotzdem noch bzw. gerade jetzt zu empfehlen?

    Zitat Zitat von Burning Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Roland Deschain Beitrag anzeigen
    - mir fehlte zu Anfang das "Wiederholen"; mir kam es so vor, als wäre das sein erster Versuch gewesen, in dem er direkt drin geblieben ist
    War das nicht sogar wirklich sein erster Versuch, nachdem ihm alles erklärt wurde? Im Buch braucht er etliche Anläufe bis er mal halbwegs reinkommt und sich an alles anpassen kann. Und genau diese Wiederholungen waren ja gerade mit das spannendste am Buch.
    Ich meine schon. Meh, da hätte man durchaus Potential gehabt. :/

    Zitat Zitat von Burning Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Roland Deschain Beitrag anzeigen
    - wieso Jake plötzlich einen Helfer hatte, war das im Buch auch so?, das gefiel mir nicht
    Nein, hatte er nicht. Anfangs funktioniert es ja noch so halbwegs, aber hinterher wurde es nur noch absurd und dämlich
    Schade, der wirkte hier so fehl am Platz, hätte man sich sparen können.

    Zitat Zitat von Burning Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Roland Deschain Beitrag anzeigen
    Handelt es sich hierbei auch um das Ende, das im Buch gewählt wurde?
    Ja, das Ende kommt so ähnlich auch im Buch vor. Alles etwas detailierter und interessanter gestaltet, aber im Großen und Ganzen war es schon in etwa das Ende des Buches.
    Kein Wunder also, dass Folge 1 und 8 die besten sind.

  6. #5
    Benutzerbild von Burning

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    Zitat Zitat von Roland Deschain Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Burning Beitrag anzeigen
    Tja, das war sie dann also. Die so vielversprechende Miniserie zu einem der besten Bücher von King.
    Buch trotzdem noch bzw. gerade jetzt zu empfehlen?
    Das Buch kann ich dir natürlich trotzdem noch empfehlen, vor allem da du vom Buch ja so gut wie gar nichts gesehen hast


    Zitat Zitat von Roland Deschain Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Burning Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Roland Deschain Beitrag anzeigen
    - wieso Jake plötzlich einen Helfer hatte, war das im Buch auch so?, das gefiel mir nicht
    Nein, hatte er nicht. Anfangs funktioniert es ja noch so halbwegs, aber hinterher wurde es nur noch absurd und dämlich
    Schade, der wirkte hier so fehl am Platz, hätte man sich sparen können.
    Auf jeden Fall Vor allem da man die eigentlich klasse Stroy dadurch mit so viel Unsinn vollgestopft hat Vor allem seine Treffen mit Oswald und seiner Freundin ...


    Zitat Zitat von Roland Deschain Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Burning Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Roland Deschain Beitrag anzeigen
    Handelt es sich hierbei auch um das Ende, das im Buch gewählt wurde?
    Ja, das Ende kommt so ähnlich auch im Buch vor. Alles etwas detailierter und interessanter gestaltet, aber im Großen und Ganzen war es schon in etwa das Ende des Buches.
    Kein Wunder also, dass Folge 1 und 8 die besten sind.
    Waren ja auch die einzigen Folgen, die relativ bzw. überhaupt nah am Buch waren

  7. #6
    Benutzerbild von Roland Deschain

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    Zitat Zitat von Burning Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Roland Deschain Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Burning Beitrag anzeigen
    Tja, das war sie dann also. Die so vielversprechende Miniserie zu einem der besten Bücher von King.
    Buch trotzdem noch bzw. gerade jetzt zu empfehlen?
    Das Buch kann ich dir natürlich trotzdem noch empfehlen, vor allem da du vom Buch ja so gut wie gar nichts gesehen hast

    Ich pack's mal auf den SuB, also lese ich es dann wohl irgendwann zum 75. Jubiläum…

    Zitat Zitat von Burning Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Roland Deschain Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Burning Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Roland Deschain Beitrag anzeigen
    Handelt es sich hierbei auch um das Ende, das im Buch gewählt wurde?
    Ja, das Ende kommt so ähnlich auch im Buch vor. Alles etwas detailierter und interessanter gestaltet, aber im Großen und Ganzen war es schon in etwa das Ende des Buches.
    Kein Wunder also, dass Folge 1 und 8 die besten sind.
    Waren ja auch die einzigen Folgen, die relativ bzw. überhaupt nah am Buch waren
    Genau deswegen.

  8. #7
    Benutzerbild von Burning

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    Zitat Zitat von Roland Deschain Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Burning Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Roland Deschain Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Burning Beitrag anzeigen
    Tja, das war sie dann also. Die so vielversprechende Miniserie zu einem der besten Bücher von King.
    Buch trotzdem noch bzw. gerade jetzt zu empfehlen?
    Das Buch kann ich dir natürlich trotzdem noch empfehlen, vor allem da du vom Buch ja so gut wie gar nichts gesehen hast

    Ich pack's mal auf den SuB, also lese ich es dann wohl irgendwann zum 75. Jubiläum…
    Besser spät als nie Und vielleicht gibts bis dahin ja auch eine buchgetreue Verfilmung

  9. #8
    Benutzerbild von Stampede

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    Auch wenn man ein paar Sachen ausgiebiger und länger hätten behandeln sollen/müssen, so hat mir das Finale sehr gut gefallen. Und ich bin froh, dass man die letzte Szene des Buchs genauso umgesetzt hat, denn die hat mich im Buch schon zu Tränen gerührt und hier nun auch wieder.
    Generell muss ich zur Serie sagen, dass obwohl es Jake's Verbündeten definitiv nicht gebraucht hätte, einiges zu gestrafft war (10-12 Folgen waren definitiv besser gewesen, um Elemente der Geschichte ausgiebiger zu behandeln und der Serie mehr Tiefgang zu verleihen) und man sich nicht immer ans Buch gehalten hat, mir es trotzdem gut gefallen hat und ich es trotz genannter Probleme für eine gelungene Serien-Adaption des großartigen Buches halte. Reiht sich für mich somit in die guten King-Umsetzungen ein und nicht in die schlechten, das Finale hat es einfach rausgerissen für mich.

    Alle Straßen sind gesperrt, jeder stellt sich in den Weg und dann werden sie fast von einem Auto überfahren, dass in einen Bus kracht. Die Zeit fährt also ganz schön Geschütze auf, allerdings nur ganz am Anfang, denn danach tut sie es leider nicht mehr. Gerade als Jake und Sadie sich dem 6.Stock des Schulbuchlagers nähern und schließlich den Raum betreten, in dem Lee gerade dabei ist, den Abzug zu betätigen. Im Buch war es so, dass sich die Zeit in diesem kritischen Moment richtig physisch gegen Jake gestemmt hat, so dass er sich fast nicht mehr vorwärts bewegen konnte.
    Hier passiert nichts dergleichen und Jake kann somit recht easy verhindern, dass Lee nach dem ersten verpassten Schuss die nächsten beiden tödlichen abgeben kann. Er erschießt Lee und verliert dann Sadie, die aufgrund einer Schusswunde in seinen Armen stirbt. Tragischer Moment, der wirkt, weil ich die ganze Beziehung zwischen Jake und Sadie wirklich gut erzählt fand und die beiden auch ne klasse Chemie zusammen hatten, so dass ihr Tod einem auch nahe ging.

    Jake wird als Attentäter auf JFK verhaftet und durch die Pressemeute geführt, wie einst Lee Harvey Oswald. Er erzählt den ermittelnden Beamten eine sehr glaubhafte Geschichte voller Halbwahrheiten, wie er Lee gehört haben will in der Wohnung über ihm, dass er es dem FBI heimzahlen will und ihn dazu überreden wollte, Kennedy nicht zu töten. Doch das FBI glaubt ihm nicht bzw will ihm nicht glauben, weil es einen Schuldigen braucht.
    Cooles Gespräch, wie der FBI-Agent alles über Jake's suspekte Existenz weiß, Jake aber mit seinen Geschichtswissen kontern kann, was das Attentat und die suspekte Rolle des FBI darin angeht. Das hat das FBI ganz schön beeindruckt, aber letztendlich hat er es einem persönlichen Dank von JFK und Jackie zu verdanken, dass er freigelassen wird. Ein namenloser Unbekannter hat Kennedy das Leben gerettet, so wird es der Presse verkauft.

    Mission erfüllt und mit dem Bus wieder zurück nach Lisbon, wo er wieder in die Gegenwart geht. Dort muss er aber feststellen, dass die Welt sich einen trostlosen und verwahrlosten Ort verwandelt hat, die fast nur noch aus Ruinen besteht. Fand ich im Buch unheimlich faszinierend, vor allem die geschichtlichen Hintergründe dazu wie es dazu kommen konnte. Doch leider hat man die nicht wirklich beleuchtet, man erfährt lediglich, dass es zwar keinen Vietnamkrieg und kein 9/11 gab, dafür aber Bombenabwürfe, Aufstände und Flüchtlingscamps von Kennedy, der nur 2 Jahre im Amt war.
    Wie es alles dazu kam hätte die Folge gewiss 20 Minuten länger gemacht, aber wie gesagt hätte ich gerne erfahren wollen, was geschichtlich da vorgefallen ist. Und das ist einfach schade, das war einer dieser typischen Szenen, die die Serie einfach zu sehr gestrafft hat, mit ein paar Folgen mehr hätte man solche Sachen richtig gut ausbauen können.

    Jake will die Geschichte ändern und geht wieder zurück in die Vergangenheit. Die Szene, als er Sadie im Diner anspricht, fand ich klasse, da war sofort die Chemie zwischen den beiden wieder da, auch wenn sie ihn nicht kennt. Der Yellow-Card-Man warnt ihn dann aber, dass alles gleich ausgehen wird wenn er in der Vergangenheit bleibt, also dass Sadie auf jeden Fall sterben wird.
    Also entscheidet sich Jake in einem sehr langen Moment, als er Sadie's Hand hält, letztendlich dann doch dazu, sie loszulassen. Großartiger und extrem berührender Moment, als er sie gehen lässt und sie dann zum Abschied noch sagt, dass ihr Name Sadie ist, während er leise erwidert, dass er das wisse. Also das hat mich so dermaßen berührt, dass es mir die Tränen in die Augen getrieben hat, das war wunderschön gemacht.

    Klasse auch die Szene zurück in der Gegenwart, als Jake sich bei Harry unter Tränen dafür entschuldigt, dass er ihm nicht helfen konnte. da musste ich auch wieder ein paar Tränen aus den Augen wischen.

    Die Serie endet dann so, wie das Buch auch endet: Mit einem Tanz des jungen Jake mit der alten Sadie in Jodie. Wunderschönes Ende, das mich auch wieder sehr berührt hat und ans Herz ging.

  10. #9
    Benutzerbild von Noone

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    Na holla, geht doch! Großartiges Finale. Zwar wieder weitestgehend sehr von der Buchvorlagen entfernt, aber diesmal nicht wirklich störend, weil es auch so funktionierte.

    Sehr stark die ganze Inszenierung des Attentats. Klasse wie da auf Details geachtet wurde. Zapruder durfte natürlich nicht fehlen, aber selbst der mann mit dem Regenschirm war zu sehen. Also diese ganze Szene war hervorragend.

    Anschließend wird natürlich Jake erstmal verdächtigt...kleiner Gänsehautmoment als JFK und Jackie Kennedy mit ihm am Telefon sprechen. Das wurde inszenatorisch auch außerordentlich gut gemacht.

    Und die letzten 10-15 Minuten hatte ich dann konstant Pipi in den Augen. Die Szene zwischen Jake und Sandie nach dem Reset in Lisbon, die Szene zwischen Jake und (Name vergessen) im Klassenzimmer und dann das schöne Ende mit dem Tanz - schön, dass man sich da wieder an der Vorlage orientiert hat. Also vor allem auf emotionaler Ebene hat als Finale super funktioniert und nochmal alles rausgeholt.

    Zur Gesamtbewertung: der Pilot war großartig, auch die ersten Folgen danach waren wirklich gut, dann ist man plötzlich aber im wahrsten Sinne des Wortes vom Weg abgekommen. Man hat sich sehr von der Vorlage entfernt, was an sich nicht automatisch schlecht sein muss, aber im vorliegenden Fall überhaupt nicht funktioniert hat. Es wurde schwach geschrieben, unlogisch, unnötig und langweilig. Aber rechtzeitig zum Finale haben sie die Kurve nochmal gekriegt, das sehe ich absolut wie Stampi, das hat es nochmal rausgerissen. Das hat in nochmal für die ansonsten recht schwache zweite Staffelhälfte entschädigt. Und obwohl man sich stark von der Vorlage gelöst hat, hat witzigerweose die Serie die gleiche Stärke wie das Buch. Nicht die Story ist der Star, sondern die absolut gelungene Darstellung der Welt und des Lebens der 60er Jahre (auch wenns im Buch noch besser rüberkommt. Und in der Serie definitiv zu wenig geraucht wird)

    Zitat Zitat von Stampede
    Doch leider hat man die nicht wirklich beleuchtet, man erfährt lediglich, dass es zwar keinen Vietnamkrieg und kein 9/11 gab, dafür aber Bombenabwürfe, Aufstände und Flüchtlingscamps
    Ja, das habe ich genauso empfunden. Da haben es sich die Autoren etwas leicht gemacht. Sehr schade, dass wir nicht erfahren, WARUM alles schief ging, nachdem Kennedy überlebte.


    Zitat Zitat von Stampede
    von Kennedy, der nur 2 Jahre im Amt war.
    Ich glaube dass hast du missverstanden. 2 Amtszeiten, nicht 2 Jahre.

    Zitat Zitat von Stampede
    Die Szene, als er Sadie im Diner anspricht, fand ich klasse, da war sofort die Chemie zwischen den beiden wieder da, auch wenn sie ihn nicht kennt.
    Ich fand es etwas konstruiert, dass Sadie zufällig in dem Moment in Lisbon ist und mit dem Auto vorbeifährt, in den das Zeitreiseportal führt, konnte aber drüber hinwegsehen, weil die Szene so traurig-schön war :)


    Zitat Zitat von Stampede
    Die Serie endet dann so, wie das Buch auch endet: Mit einem Tanz des jungen Jake mit der alten Sadie in Jodie. Wunderschönes Ende, das mich auch wieder sehr berührt hat und ans Herz ging.
    Ohja!

  11. #10
    Benutzerbild von Stampede

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    Zitat Zitat von Noone Beitrag anzeigen
    Sehr stark die ganze Inszenierung des Attentats. Klasse wie da auf Details geachtet wurde. Zapruder durfte natürlich nicht fehlen, aber selbst der mann mit dem Regenschirm war zu sehen. Also diese ganze Szene war hervorragend.
    Ja, das fand ich auch stark gemacht und auch gefilmt, da war man richtiggehend drin in dem Szenario, dass man aus so vielen Bildern, Reportagen oder Filmen ("JFK"!!) kennt, mir kam da sofort sehr vieles bekannt vor


    Zitat Zitat von Noone Beitrag anzeigen
    Anschließend wird natürlich Jake erstmal verdächtigt...kleiner Gänsehautmoment als JFK und Jackie Kennedy mit ihm am Telefon sprechen. Das wurde inszenatorisch auch außerordentlich gut gemacht.
    Wie war das eigentlich nochmal im Buch Hat man da Jake auch verdächtigt und verhaftet? Ich glaube mich zu erinnern, dass dem nicht so war, bin mir aber nicht sicher.
    Den Anruf von JFK und Jackie gabs aber definitiv im Buch nicht


    Zitat Zitat von Noone Beitrag anzeigen
    Und die letzten 10-15 Minuten hatte ich dann konstant Pipi in den Augen. Die Szene zwischen Jake und Sandie nach dem Reset in Lisbon, die Szene zwischen Jake und (Name vergessen) im Klassenzimmer und dann das schöne Ende mit dem Tanz - schön, dass man sich da wieder an der Vorlage orientiert hat. Also vor allem auf emotionaler Ebene hat als Finale super funktioniert und nochmal alles rausgeholt.
    Sehe ich ganz genauso Die Szenen haben mich auch total ergriffen und auch ein paar Tage danach noch emotional beschäftigt.
    Der Hausmeister hieß übrigens Harry


    Zitat Zitat von Noone Beitrag anzeigen
    Und obwohl man sich stark von der Vorlage gelöst hat, hat witzigerweose die Serie die gleiche Stärke wie das Buch. Nicht die Story ist der Star, sondern die absolut gelungene Darstellung der Welt und des Lebens der 60er Jahre (auch wenns im Buch noch besser rüberkommt. Und in der Serie definitiv zu wenig geraucht wird)



    Zitat Zitat von Noone Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Stampede
    Doch leider hat man die nicht wirklich beleuchtet, man erfährt lediglich, dass es zwar keinen Vietnamkrieg und kein 9/11 gab, dafür aber Bombenabwürfe, Aufstände und Flüchtlingscamps
    Ja, das habe ich genauso empfunden. Da haben es sich die Autoren etwas leicht gemacht. Sehr schade, dass wir nicht erfahren, WARUM alles schief ging, nachdem Kennedy überlebte.
    Vielleicht wäre mit einer weiteren Folge das besser gelungen. Also quasi der erste Teil des Finalzweiteilers, wie Jake das Attentat verhindert bis hin zu seiner Rückkehr in die Gegenwart. Und im zweiten Teil dann die veränderte Welt und im letzten Folgendrittel dann der Reset.


    Zitat Zitat von Noone Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Stampede
    von Kennedy, der nur 2 Jahre im Amt war.
    Ich glaube dass hast du missverstanden. 2 Amtszeiten, nicht 2 Jahre.
    Aah, okay, danke 2 Amtszeiten ist ja dann normal. Hatte mich schon über die 2 Jahre gewundert.

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