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Wir waren Helden

Erstellt von Stampede, 27.10.2008, 00:36 Uhr · 11 Antworten · 1.101 Aufrufe

  1. #1

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    Standard Wir waren Helden

    Wir waren Helden
    (We Were Soldiers)
    USA 2002
    FSK: Freigegeben ab 18 Jahren - 126 Min. - Verleih: Concorde

    Im November 1965 kommt es im Ia-Drang-Tal in Vietnam zur ersten großen Auseinandersetzung zwischen amerikanischen und vietnamesischen Soldaten. Unter der Führung von Lt. Col. Hal Moore (Mel Gibson) müssen sich 400 GIs gegen eine Übermacht der vietnamesischen Volksarmee behaupten. Die Verluste sind grauenerregend, doch dank einer überraschenden Offensive können die Amerikaner die Schlacht gewinnen.

    Darsteller:
    Mel Gibson, Madeleine Stowe, Greg Kinnear, Sam Elliott, Chris Klein, Keri Russell, Barry Pepper, Don Duong, Ryan Hurst, Robert Bagnell, Marc Blucas

    Buchvorlage:
    Lt. Gen. Harold G. Moore

    Regie:
    Randall Wallace
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  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von sassi

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    ich liebe die filme mit mel gibson !!!! super film !!!

  4. #3

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    Die FSK Freigabe beträgt in der ungeschnittenen Fassung FSK18 (zurecht)
    Im TV läuft er natürlich gekürzt, wenn sich das darauf bezog habe ich nichts gesagt

    Toller Film, blöder deutscher Titel. Im Original heißt er "We Were Soldiers". Von Helden ist da nicht die Rede, genauso wenig wie im Film.
    Gibson ist mal wieder super. Interessanter Charakter, aber am Besten kommt Sam Elliott. Seine kernigen Sprüche muss man sich erstmal ausdenken.

    "Besser Sie legen sich doch ne M16 zu." - "Wenn es soweit ist, dass ich eine brauche, werden genug davon am Boden liegen
    Handwerklich gibt es so gut wie nichts zu meckern. Wenn es knallt, dann auch richtig. Zudem gibt es ein paar Szenen, die schon etwas schwer zu ertragen sind, aber durch den nicht allzu ernsten Grundton des Filmes nicht ganz so schwer wiegen.

    Hart, gut, pathetisch. So wie ein US Kriegsfilm sein sollte.
    8/10

  5. #4

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    Zitat Zitat von Sam Crow Beitrag anzeigen
    Toller Film, blöder deutscher Titel. Im Original heißt er "We Were Soldiers". Von Helden ist da nicht die Rede, genauso wenig wie im Film.
    Mmh
    Hab zwar den Film nur damals im Kino gesehen, aber war das nicht so, dass die Soldiers als Helden aufgebaut worden sind?
    Insofern würde das ja dann wieder irgendwie passen.
    Also der typische amerikanische Pathos war in dem Film schon sehr vorhanden (wenn ich mich recht erinnere) ....

    7/10

  6. #5

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    Der Pathos ist da, keine Frage. Aber wirklich heldenhaft ist das Auftreten von Gibsons Leuten nicht. Wenn ich da an die Napalmsache denke, assoziiere ich das nicht grade mit Heldentum.

  7. #6

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    Ach, verdammt. Um die Uhrzeit kann man sich den nicht geben. Die FSK16 ist nicht erträglich.

  8. #7

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    Er läuft dann nachts um 3 Uhr nochmal in der Wiederholung, vielleicht ist der ungeschnitten?

  9. #8

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    Laut SB wohl leider nicht

  10. #9

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    Barry Pepper
    Der spielt ja echt überall mit, kann das sein?
    Ich find ihn genial und den Film muss ich auch mal gucken. Vielleicht heute? Ob FSK16 oder 18 ist dann auch Wurscht.

  11. #10

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    War im Endeffekt ein guter Vietnamfilm mit einem gewohnt hervorragenden Gibson.
    Allerdings war die erste dreiviertel Stunde am Rand des Erträglichen.
    Was da an Pathos, Schmalz und pseudomoralischen Floskeln und Szenen über das Publikum abgeworfen wurde war fast so schlimm wie der Napalm-Angriff später. Da stellt sich die eine Soldatenfrau dumm, indem sie nicht weiß, was das Schild "Nur weiß" in dem einem Laden bedeutet, nur damit sie dann alle entsetzt tun wegen der anscheinend sehr unbekannten Rassendiskriminierung in den USA zu dieser Zeit Da sülzt Gibson, der Musterehemann mit 93 Kindern, den frischgewordenen Vater voll von wegen Vereinbarkeit mit Krieg und Familie, so dass selbst ich überlegt habe, noch schnell ein Kind zu zeugen und in den Krieg zu ziehen.
    Und als dann auch noch Gibsons kleine Tochter fragt "Daddy, was ist ein Krieg" war dann auch die Grenze des Erträglichen dann endgültig überschritten. Also eine dreiviertel Stunde lang muss man sich das geben, bevor sie endlich mal in Vietnam sind.
    Ab da an wurde es dann aber richtig gut. Dauerfeuer auf Gibson und seine jungen Männer ohne Namen und Gesicht. Es ging heftig zu und die Lage erschien hoffnungslos. Und es hab einige richtige heftige und drastische Szenen, die einem aber mal so richtig unter die Haut gehen. Gibson&Co in der Hölle und unter einem nicht enden wollenden Kugelhagel der schier nicht zu eliminierenden Anzahl an Feinden.
    Also das war echt klasse, spannend und hart und obwohl es natürlich sehr einseitig war (auch wenn am Anfang ja noch bedeuert wurde, dass so viele Vietnamesen gestorben sind, was natürlich im Verlauf der Schlacht dann nicht mehr so bedeutend war) wird hier meiner Meinung nach sehr gut die Sinnlosigkeit des Ganzen rübergebracht. Verluste, Massaker und Gräueltaten für eigentlich etwas, das keiner so richtig versteht. Da waren sie auch keine Helden, sondern richtigerweise Soldaten (wie es ja im Originaltitel heißt) und ich bin auch froh darüber, dass gerade in den Kriegsszenen dann dieser Pathos doch soweit runtergschraubt wurde, so dass die ganze Sache auch den Realismus und den Ernst bekam, den sie auch verdiente.
    Sehr gut und intensiv fand ich auch noch die Blenden in die USA, als Gibsons Frau immer die Briefe überbringen muss.

    7,5/10

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