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Thema: 6x21 - Identitäten | Baggage
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19.04.2010, 19:47 #1
6x21 - Identitäten | Baggage
ANZEIGEDoktor Nolan spürt, dass House auf eine Krise zusteuert. Er lässt seinen Patienten den vergangenen Tag nacherzählen, an dem House Beunruhigendes widerfahren ist: Sein WG-Partner Wilson kündigt ihm zugunsten von Freundin Sam, seine alte Wohnung wird von einem alten Bekannten okkupiert und 'verschönert', dazu sorgt eine sterbende Patientin ohne Gedächtnis für Irritationen bei House, weil sie ihm mehr vertraut als ihrem eigenen Ehemann. Was aber quält House wirklich? Doktor Nolan kommt der Antwort näher.
Quelle: SF
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11.05.2010, 14:32 #2
Geniale Folge, sehr emotional und gut rübergebracht. Und es war wieder eine abnormale Folge, denn House erzählte seinen Fall uns und dem Psychiater, wodurch ab und zu einfach starke Szenen bei hinaussprangen.

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31.07.2010, 13:51 #3
Ja, war eine sehr geniale Folge
Total verwirrend erzählt (weiß noch gar nicht, wie ich da jetzt ein vernünftiges Review zustande bringen soll
), aber sehr packend, spannend und es wurde die ganze Zeit ein unbehagliches Gefühl verbreitet, was denn nun eigentlich Tragisches vorgefallen sein könnte. Klasse 
"You're late" - "You're fat"
House also bei seinem Therapeuten (Name vergessen) und die ganze Folgen wird in einem Rückblick erzählt mit Zwischeneinblendung und Szenenübergängen. War super gemacht, war schwer begeistert
House im ER, absichtlich, um Wilson aus dem Weg zu gehen, der ihn gebeten hat, aus der Wohnung zu gehen, weil Sam bei ihm einzieht, und House will ihm aus dem Weg gehen. Im ER befindet sich eine Patientin, die ihr Gedächtnis verloren hat und ähnliche Symptome aufweist wie House damals kurz vor seiner Einlieferung, weshalb der Therapeut meint, House habe nur deswegen den Fall angenommen, weil er sich in ihr sieht.
Also das Psychospiel zwischen den beiden war schon sehr genial, da gab einer dem anderen nichts, aber House war dann doch irgendwie immer der Unterlegene
Witzig war, wie House immer mit medizinischen Gebrabbel abzulenken versuchte und der Therapeut dann meinte, das interessiere ihn nicht die Bohne und House stellt sich dann letztendlich bei den Differenzialdiagnosen als Genie hin, den alle anbeten
Tja, ist halt immer eine Sache der Erzählweise 
Alvie bei House, welch Überraschung
Vor Wochen wollte er ihn schon besuchen, aber er war nie da, also wohnt er halt in seiner Wohnung und hat er jetzt den Entschluss gefasst, er müsse die Wohnung knallgelb streichen 
Alvie war schon sehr witzig, seine Geschichte, wie er seine Geburtsurkunde verloren hat, war schon sehr geil weil absolut unglaubwürdig
Und sehr cool war auch, als House den Tisch und das Zeug in dem Pawn Shop zurückkaufen will und von dem Ladenbesitzer über den Tisch gezogen wird
Okay, teilweise war es schon etwas albern, aber witzig. Alvie als Wilson-Ersatz quasi. Wilson der Einzige, den er als Freund ansieht, egal was er tut oder sagt, und nun, da er ihn praktisch rausschmeißt und Sam hat, fühlt sich House allein und ist sauer. Kann ich schon sehr nachvollziehen....
Wilson schwenkt dann erstmal wieder halbwegs zurück, er will es langsamer angehen und nicht direkt rausschmeißen, und daraufhin kam die geniale Szene, als House und sein Therapeut das Szenario in ihr Büro holen, wie Cuddy und Wilson wohl über ihn geredet haben:
House hat ne düstere Verschwörungstheorie auf Lager, dass Cuddy Wilson beeinflusst, etwas zurück zu rudern, weil man ihm nicht vertrauen kann und er wieder rückfällig werden wird. Und der Therapeut hat die helle Variante, dass Wilson einsieht, dass er etwas harsch war und Cuddy ihn ermutigt, House doch etwas mehr Zeit zu geben.
Also das war eine absolut geniale Szene
Spannend wurde es dann, als der Therapeut schon den Sinn dieser ganzen Sitzung aufgegeben hat und anfängt, Zeitung zu lesen, dann aber feststellt, dass House betrunken in einer Bar Streit anfing und dann zu der Erkenntnis kommt, dass House Schuldgefühle verarbeiten will.
Und ab da wurde es enorm spannend, was wohl Tragisches vorgefallen sein könnte, auch wenn ich da schon erahnen konnte, was es letztendlich wohl sein könnte.
Die Patientin hat sich verstellt, um ein besseres Leben zu führen, aber durch die Amnesie will sie einfach nur Spaß haben und ihr Leben so führen, wie es ihr gefällt, und durch ihren Mann fühlt sie sich abgestoßen, weil er ein Fremder für sie ist. Krass ja, dass die da ne Gehirn-OP durchführen müssen, woraufhin sie ihre gesamten Erinnerungen komplett verlieren könnte
Der Mann will das aber nicht (Egoist
), so dass sie sterben wird, aber am Ende ist dann ein nicht ganz entferntes Tattoo Schuld und sie kann gerettet werden, hat aber ihre Erinnerungen nicht wieder. Fand ich gut.
Alvie wird derweil abgeführt, weil er zu der Anhörung nicht erschienen ist, und steht kurz davor, abgeschoben zu werden
Okay, zu dem Zeitpunkt (4 Minuten vor Ende) war ich dann doch irgendwie der Überzeugung, dass das der Grund für House Schuldgefühle war, aber er hat Alvie ja dann doch durch eine gefakte Blutlinie rausgehauen und er darf nun im Land bleiben 
Generell waren die Alvie-Szenen aber irgendwie surreal, habe auch ständig gedacht, das wäre gar nicht so passiert und House hätte sich das nur ausgedacht
Aus Dank haut Alvie dann ab. Also das war schon sehr hart, da tat mir House auch so richtig leid
Wilson glücklich mit Sam, House unwichtig in der ganzen Sache und mehr oder weniger abgeschoben.
Alvie nun US-Bürger dank House, haut aber ab und der Wilson-Ersatz ist weg.
Die Patientin dank House' hilfe auch wieder glücklich, weil er dem Mann nen Tipp gegeben hat, dass er quasi wie ein neues Kennenlernen an die Sache rangehen soll.
Und Cuddy zieht mit Lucas zusammen....
Mmh, also ich hab mir ja schon gedacht, dass das letztendlich der Grund war
Der Therapeuth gab House zu Beginn der Staffel den Rat und Tipps, glücklich zu werden, denn wenn er glücklich ist sind auch die anderen um ihn herum glücklich und somit baut sich das eine auf dem anderen auf. House erkennt nun aber, dass dadurch alle anderen glücklich sind und ihn verlassen und er noch unglücklicher zurückbleibt als vor der Therapie....
Schon krass irgendwie, House ist und bleibt ein armer Kerl
Harsche Worte an den Therapeuthen und dann der Bruch.... und wohl die Rückkehr zum alten Misanthropen, der die Menschen hasst und die Welt scheiße findet, bis hin zurück vielleicht sogar wieder zu Drogen...und Alkohol trinkt er ja eh schon in Unmengen. Vielleicht die Geburt eines neuen, noch krasseren, ätzenderen und verbitterteren House.... heftig....aber genau das würde ich mir wünschen und würde die Staffel zwar irgendwie "sinnlos" machen, aber super abrunden
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28.12.2010, 22:16 #4
Die ganze verfluchte Episode, nur weil Cuddy Urgroßvater mal ein Buch über ... den Darm geschrieben hat.
Was für ein Scheiß.
Mich hat die Patientin nicht interessiert, mich hat der durchgedrehte Puertoricaner nicht interessiert, und am allerwenigsten hat mich schon immer Houses Innerstes interessiert.
Was für ein Scheiß...
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28.12.2010, 22:22 #5
Das war endlich mal wieder eine tolle Folge. House ist wieder bei Dr. Nolan. Dieser merkt, dass es House nicht gut geht. Gemeinsam arbeiten die beiden die vergangene Woche auf, in der House von Wilson rausgeworfen wurde. In seiner alten Wohnung trifft er auf einen alten Bekannten: ALVIE! Schön, ihn mal wieder zu sehen. Er hat aber leider ein kleines Problem, da er ausgewiesen werden soll. Mit einem gefälschten DNS-Test rettet House ihn jedoch.
Am Ende ist House dann wieder alleine, weil auch Alvie ihn im Stich lässt. Er gesteht Dr. Nolan, dass er immer noch unglücklich ist und die Therapie bei Dr. Nolan bisher nichts gebracht hat.
Nun bin ich mal sehr gespannt auf das Finale in der nächsten Woche.
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28.12.2010, 22:26 #6
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29.12.2010, 17:53 #7
Mir hat die Folge sehr gut gefallen!
House lässt die vergangene Woche bei seinem Therapeten Revue passieren.
Überraschend fand ich, dass Wilson House aus der gemeinsamen Wohnung rauswerfen will
In dem Moment kam Wilson ziemlich arrogant und egoistisch rüber. Das sah ihm so gar nicht ähnlich. House zieht mehr oder weniger wie ein begossener Pudel ab. Schlimmer fand ich nur noch, wie Wilson später seine Aufforderung wieder zurück nimmt, und House mit dem Umzug gönnerhaft noch etwas mehr Zeit lassen will. Da kann House einem richtig leid tun
Der Fall war diesmal insofern interessant, dass House sich mit der Patientin identifiziert hat.
Am Ende flüchtet sich House in die nächste Abhängigkeit. Bin echt gespannt, wie das in der nächsten Folge weiter geht. Bisher scheint ja noch keiner etwas von dem übermäßigen Alkoholkonsum bemerkt zu haben
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29.12.2010, 22:15 #8
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29.12.2010, 22:22 #9
Absolut gute Folge, tadellos gemacht, gute Idee mit den Rückblenden und Schauplatzwechseln während der Therapiestunde (die übrigens dialogtechnisch sehr plausibel rüberkam), und am Ende ist wieder einiges offen, also Spannung pur...
@ Westheim
Was kann ich dir jetzt bloß zum Trost sagen?
Also ich finde, wenn schon Seelenbuddeln auf der Episoden-Agenda steht, muss ich schon feststellen, dass alles noch viel schlimmer hätte kommen können. Möglicherweise mit nur 2 Kameras - eine auf den Therapeuten, eine auf House gerichtet - 42 Minuten lang mit evtl. noch einer Kamera... ääh... Kameron...
So wurde sowas auch schon verfilmt. Das würde ich sogar als akuten Scheiß bezeichnen.
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29.12.2010, 22:24 #10
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