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J. Edgar

Erstellt von Sam Crow, 11.03.2010, 16:31 Uhr · 55 Antworten · 2.944 Aufrufe

  1. #41
    Benutzerbild von Noone

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    Das zweite find ich cool

  2. #42
    Benutzerbild von starcrossed

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    gestern in der Sneak gesehen, endlich mal wieder ein guter Film :)

    Ich wusste zwar wer J.Edgar Hoover war, war auch schon mal in Washington, D.C., aber hatte mich eigentlich nie näher mit der Person beschäftigt, somit fand ich den Film besonders interessant. Die Schauspieler waren meiner Meinung nach alle sehr gut gewählt, Armie Hammer fand ich großartig, DiCaprio ebenso, und die großartige Judi Dench müsste man ja eigentlich schon gar nicht mehr erwähnen.

    Inhaltlich war der Film auch gelungen, wobei ich danach einige Dinge gleich nachlesen musste (gott sei Dank wurde Wikipedia erst heute geblockt ) - mir war zum Beispiel von der (angeblichen) Homosexualität vieler Beteiligter und angesprochenen Personen eher nichts bekannt, hat aber natürlich das Drama-Element hier verstärkt und war auch wirklich gut umgesetzt. Auch die Problematiken um die Person fand ich gut dargestellt. Kann jetzt allerdings aus Zeitgründen nicht viel näher darauf eingehen.

    Fazit: mir hats gefallen, sehr sogar. Gut besetzte und inhaltich interessante (allerdings nicht allzu spannende) Biographie. 8/10

  3. #43

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    Klingt gut, was du schreibst, ich freu mich auf den Film


    Zitat Zitat von starcrossed Beitrag anzeigen
    gestern in der Sneak gesehen, endlich mal wieder ein guter Film :)
    Nach dem Jack&Jill-Desaster

  4. #44
    Benutzerbild von Noone

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    Ui, das klingt echt super. Bin auch schon gespannt, nächste Woche geh ich wahrscheinlich rein

  5. #45
    Benutzerbild von starcrossed

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    Zitat Zitat von Stampede Beitrag anzeigen
    Nach dem Jack&Jill-Desaster
    Korrektur: nach dem Jack & Jill in der 1. Jännerwoche, und The Muppets in der 2. Jännerwoche - Desaster

    (sorry fürs Off-Topic. Aber das konnte ich so nicht stehen lassen )

  6. #46

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    Zitat Zitat von Noone Beitrag anzeigen
    Ui, das klingt echt super. Bin auch schon gespannt, nächste Woche geh ich wahrscheinlich rein
    Ich erst am 4.2.

  7. #47
    Burning

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    Gestern im Kino gesehen, klasse Film.


    Der Film hat mich wirklich beeindruckt. Sowohl von der Story her, als auch von der Atmosphäre und den Schauspielern.

    Die Story von J. Edgar Hoover war mir soweit garnicht bekannt, ich wusste zwar ungefähr wer das ist, aber wirklich interessiert hat es mich dann doch nie. Bis der Trailer kam. Und dann musste ich einfach rein



    Leonardo DiCaprio spielt gewohnt brillant, der versteht es einfach die verschiedensten Rollen super zu spielen. Judi Dench habe ich garnicht erkannt, sondern erst im Abspann erfahren dass sie dabei war Aber auch sonst waren die Rollen sehr gut besetzt, hatte eigentlich an niemandem etwas auszusetzen.


    Clint Eastwood hat hier einen tollen Job gemacht, der Film konnte mich wirklich überzeugen. Klasse Story, Schauspieler, Atmosphäre, Musik. Alles hat gepasst.


    8/10

  8. #48
    Benutzerbild von Noone

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    Zunächst hatte ich Schwierigkeiten in den Film hineinzukommen, die Zeitsprünge erschienen anfänglich zu häufig, zu konfus. Doch schon nach einigen Minuten wird der Zuschauer in den Bann gezogen und von der Figur des J. Edgar Hoovers, auf dem Höhepunkt seines Lebens vielleicht in der Tat der mächtigste Mann der Welt, gefesselt.

    Clint Eastwood liefert dabei mit "J. Edgar" weniger ein historisches Drama als viel mehr ein Psychogramm des FBI-Gründers. Es ist eine Charakterstudie eines Mannes, der sich nach außen hin als Machtperson darstellt, dem nichts und niemand etwas anhaben kann, innerlich jedoch zutiefst verunsichert und gespalten ist. Ein Muttersöhnchen, das in einem Augenblick noch voller Selbstbewusstsein und Stolz drei Damen von den Gefahren und Erfolgen seiner Arbeit berichtet, im nächsten Moment jedoch stotternd und voller Nervosität das Weite sucht, als eine der Damen ihn um einen Tanz bittet. Ein Mann, der in seinen jungen Jahren noch eine Frau bereits nach der dritten Verabredung einen Heiratsantrag macht - offenbar, weil er es eben für eine gesellschaftliche Norm hält, verheiratet zu sein - und nach der Zurückweisung nie wieder einen weiteren Versuch in diese Richtung unternehmen würde. Ein Fokus liegt dabei auch auf der nie offiziell bestätigten Homosexualität Hoovers, der in diesem Film, dieser Charakterstudie, zwangsläufig eine große Bedeutung beigemessen wird. Die Verleugnung seiner eigenen Sexualität hat entscheidenen Anteil an der innerlichen Zerrüttung des nach außen hin so machthungrigen Selbstdarstellers, der unter acht US-Präsidenten diente und mit der Sammlung von belastendem Material in Geheimakten auch nicht vor diesen Halt machte.

    Getragen wird "J. Edgar" nicht zuletzt von einem abermals brilliant aufspielenden Leonardo DiCaprio. Mit Unverständnis muss ich auf die Entscheidung der Motion Picture Academy reagieren, ihn nicht einmal mit einer Nominierung bei der diesjährigen Oscarverleihung zu bedenken. Es ist ein Witz, dass einer der besten Schauspieler seiner Generation wieder und wieder bei den Oscars übergangen wird.

    Fazit: Wer einen historischen Thriller erwartet, wird vermutlich enttäuscht werden. Getragen von einem überragenden Leonardo DiCaprio ist "J. Edgar" vielmehr eine Charakterstudie, ein Psychogramm. Vielleicht zu erwartende, kinoreife Episoden wie die Jagd nach John Dillinger werden im Grunde nicht thematisiert. Stattdessen liegt der Fokus auf der innereren Zerrüttung Hoovers, sodass beispielsweise mit der Entführung des Lindbergh-Babys Themen herausgegriffen werden, die für diesen Schwerpunkt mehr Bedeutung zu haben schienen.

    7/10

  9. #49

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    Zitat Zitat von Noone Beitrag anzeigen
    Vielleicht zu erwartende, kinoreife Episoden wie die Jagd nach John Dillinger werden im Grunde nicht thematisiert.
    Mmh, schade, darauf hatte ich mich schon gefreut...
    Naja, ich freu mich dennoch drauf, nächstes WE ist es soweit, in Form eines Kinotages mal wieder

  10. #50
    Benutzerbild von John Newman

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    Der Film hat mir gefallen. Ein Porträt eines sicherlich umstrittenen aber auch faszinierenden Mannes.
    Die Zeitsprünge fand ich sehr gewöhnungsbedürftig und vielleicht sogar etwas unglücklich, allerdings hat es oft auch auf die Ereignisse gepasst, so dass man einen Eindruck gewinnen konnte, aus welcher Motivation er reagiert und agiert.
    Die Darstellung des Mannes, der er nun war und so wie es in dem Film rübergebracht wurde, ist natürlich fraglich, da ja nie geklärt ist, was nun wirklich stimmte und was nicht. So war es in jedem Fall aber interessant.

    Stellenweise dann doch aber etwas lang und für Eastwood auch etwas untypisch.

    6/10

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