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9x08 - Weiß wie Schnee | First Snowfall

Erstellt von marie, 01.04.2006, 18:29 Uhr · 2 Antworten · 720 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von marie

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    Standard 9x08 - Weiß wie Schnee | First Snowfall

    Chicago versinkt im Schnee, der Straßenverkehr kommt zum Erliegen. Das Krankenhaus-Personal richtet sich schon auf einen ruhigen Tag ein, als drei Schwerverletzte eingeliefert werden: eine Mutter und ihre Söhne Matt und Toby. Ein betrunkener Lastwagenfahrer hatte die drei überfahren, als sie im Vorgarten einen Schneemann bauen wollten. Es beginnt ein dramatischer Kampf. Kovac und Corday können die Mutter nicht retten, auch die Jungen haben kaum eine Chance...

    Quelle: ProSieben.de

  2.  
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  3. #2

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    Standard

    Sehr gute Episode.

    Großangelegte Patientenstories waren schon immer eine enorme Stärke von ER und verlieh der Serie das gewisse Etwas, was viele andere Serien dieses Genre in der Art nicht besitzen. Deswegen fand ich es klasse, dass man diese Stärke wieder einsetzte, was in den bisherigen Episoden leider nicht vorkam. Die Story mit der Familie, die beim Schneemann bauen von einem betrunkenen Kerl angefuhren wurde, war absolute Spitze und besaß soviel Intensität und Emotionen, dass es mir das Herz zerriss. Der Vater erlitt emotionale Qualen, als er seine Frau und einen seiner Söhne an einem Tag verlor. Er war am Ende und saß auf dem Boden, während seine tote Frau auf dem Operationstisch lag. Der Dialog zwischen dem Vater und Corday war mit das Beste, was ich bisher in Season 9 sah. Diese Nahaufnahmen und diese Worte faszinierten mich. Die Inszenierung dieser Szenen waren brillant. Toll fand ich auch, dass man mehr Bezug auf Corday und ihre Trauer um Mark einging. Das fehlte bisher. Dies mit der Patientenstory zu verknüpfen war ein guter Einfall von dem Drehbuchautor Jack Orman.

    Die Story mit Paul Nathan war wie bisher auf einem sehr guten Niveau. Die Sequenzen mit ihm und Corday waren auf dramatischer Ebene fabelhaft, besonders als Nathan mit den Paddeln das Herz von Matt beleben durfte. Ein rührender und wunderschöner Abschied für Paul Nathan. Ich hoffe, dass er auf Cordays Worte hört und weiterhin seine seltene Gabe zum Wohle anderer einsetzt. Ich werde den Charakter sehr vermissen. Er brachte in den bisherigen Episoden manchmal Schwung in den Laden.

    Abby machte sich auf die Suche nach Eric. Dank Gallants Hilfe fand sie nach langem Hin und Her ihren Bruder, der sich in einem Krankenhaus auf der Basis in Nebraska aufhielt. Im Besucherzentrum traf sie nach langer Zeit auf Maggie. Das Wiedersehen war eine ordentliche Überraschung, besonders für Abby. Anscheinend hatte Maggie sich (endlich mal) im Griff und verhielt sich für ihre Verhältnisse sehr gut. Sie akzeptierte ihre Krankheit und lernte damit umzugehen. Das Familiendrama war beeindruckend stark und die Schauspieler waren in ihren Rollen, die sich in einer komplizierten Situation befanden, sehr gut und überzeugend. Die Abby/Eric und Abby/Maggie Sequenzen waren sehr intensiv und beinhalteten viel Dramatik und Emotionen. Auch wenn die Story sich manchmal etwas hinzog, war sie im Gesamtbild außergewöhnlich fantastisch.


    (to a man who lost his wife and son in an accident and said Elizabeth couldn't understand his pain)
    Elizabeth: My husband, his name was Mark, he died... My God, I was about to say last year. It's only been six months.
    Nathan: The husband wants to come in.
    Luka and Corday: (in unison) No!
    (after the completion of the heart transplant)
    Elizabeth: I guess his brother will always be with him.
    Abby: All they had was Diet Shasta.
    Maggie: They still make this?
    Abby: I hope so.

  4. #3
    Benutzerbild von Starlight

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    Standard

    Oh je, das Familiendrama war wirklich rührend. Besonders, als Elizabeth den Mann getröstet hat. Sie hat etwas von sich preisgegeben und ihn dann im Arm gehalten. Sehr emotional.

    Die Suche nach Eric war auch gut inszeniert. Mich nervt aber oft an Abby, dass sie meist nicht merkt, dass nicht immer nur sie Recht haben kann. Sie hat viel durchgemacht ja, aber sie weiß eben nicht immer, was zu tun ist. Auch einem psychisch Kranken kann man keine Hilfe aufzwingen, wenn der partout nicht will.

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