Hell
Thriller
Deutschland/Schweiz 2011
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 16 Jahre
Start: 22.09.2011
Seitdem die Strahlkraft der Sonne zugenommen hat, ist die Erde ein verdörrter, mörderischer Ort geworden. Nur wenige Überlebende sind verblieben, die sich notdürftig gegen die Sonnenstrahlen schützen und deren Leben von der Suche nach Wasser und Benzin bestimmt ist. Dazu gehört die Zweckgemeinschaft von Phillip und den Schwestern Marie und Leonie. Auf dem Weg in die Berge, wo es angeblich Leben geben soll, lesen sie Tom auf, ohne sich sicher sein zu können, dass er ihnen wohlgesonnen ist. Als sie in einen Hinterhalt geraten, beginnt der Kampf.
Quelle: kino.de
Darsteller:
Hannah Herzsprung, Lars Eidinger, Stipe Erceg, Angela Winkler, Lisa Vicari, Yoann Blanc
Regie:
Tim Fehlbaum
Trailer
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Hell
Erstellt von Stampede, 27.09.2011, 21:30 Uhr · 5 Antworten · 492 Aufrufe
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27.09.2011, 21:30 #1
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Hell
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03.10.2011, 00:18 #2
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Ein Endzeitthriller aus Deutschland? Das lässt einen natürlich aufhorchen. Hell ist letztlich zwar nicht der ganz große Wurf geworden, kann aber durchaus als gelungen betrachtet werden.
Wir schreiben das Jahr 2016: Die Sonne ist zu einer Bedrohung geworden und hat die Welt in ein verwahrlostes Ödland verwandelt. Marie (Hannah Herzsprung) ist mir ihrer Schwester Leonie (Lisa Vicari) und Phillip (Lars Eidinger) auf dem Weg ins Gebirge, wo es Gerüchten zufolge oberhalb der Baumgrenze wieder Regen geben soll. Doch kurz nachdem sich ihnen an einer Tankstelle Tom (Stipe Erceg) angeschlossen hat, geraten die vier in einen Hinterhalt…
Optisch braucht sich Hell nicht vor einer Hollywood-Produktion zu verstecken. Generell weiß der Film inszenatorisch zu überzeugen. Und auch wenn sich hier und da die ein oder andere Länge einschleicht, kann man dem Film einen dramaturgisch gut entwickelten Spannungsbogen grundsätzlich nicht absprechen – das Problem ist jedoch an vielen Stellen die Vorhersehbarkeit, die sich logischerweise auf die Spannung als solche nicht positiv auswirken kann. Und genau das ist eben das große Manko: Der Film bietet nicht wirklich etwas Neues, im Grunde hat man alles schon einmal bei anderen Genrevertretern gesehen, was großartige Überraschungen eher in Grenzen hält.
Als wirklich gelungen kann die Besetzung angesehen werden. Angeführt von einer hervorragend spielenden Hannah Herzsprung, die schon in der Vergangenheit nicht von irgendwoher diverse Auszeichnungen – darunter den Deutschen Filmpreis und den Bambi – erhielt, können die Hauptdarstellerinnen und –darsteller ausnahmslos überzeugen.
Fazit: Tim Fehlbaums Spielfilm-Debüt Hell bietet storytechnisch zwar keine Originalität, verwertet jedoch solide die Storyfragmente verschiedener Vertreter seines Genres. Große Überraschungen innerhalb des Plots bleiben bei Genrekennern dadurch aus, was dem Unterhaltungswert des Films aufgrund einer guten Inszenierung und überzeugenden schauspielerischen Leistungen jedoch nur geringfügig schadet.
6,5/10
Review auch auf Review: Hell « filmtoast
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03.10.2011, 00:29 #3
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Liest sich trotz der Kritikpunkte sehr gut

Muss ehrlich zugeben, dass ich mich richtig auf den Film freue.... kann mich nicht erinnern, wann ich mich das letzte Mal auf einen deutschen Film gefreut habe
Ist der Titel eigentlich auf Hell im Sinne von Dunkel bezogen oder auf Hell im Sinne von Hölle?
Eher doppeldeutig, oder?
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03.10.2011, 01:13 #4
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18.11.2013, 00:39 #5
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Ich habe vor dezent zu SPOILERN, also Vorsicht bitte.
Jesses...
Zunächst: technisch war er ok. Optisch sogar streckenweise begeisternd, da kann man nicht meckern.
Die Ausgangssituation war nicht cleverer oder beknackter als in unzähligen anderen Filmen seiner Art, zumindest bis aus dem vielversprechenden, aber so gut wie ungenutzten Szenario lächerlicher Hinterwäldler-Kannibalen-Terror-Quatsch wurde, inklusive tumbem Leatherface-Abklatsch ohne Leather. Also quasi Face.
Ne, im Ernst, das war strunzdoof und dabei nichtmal spannend oder (unfreiwillig) komisch. Einfach nur doof.
Darstellerisch war nichts zu holen, was bei einem Genrefilm grundsätzlich nichts Schlimmes ist, wenn man denn nicht so tun würde als wäre man mehr als das. Zudem wäre es für den Anfang recht hilfreich gewesen, sich für ein Genre zu entscheiden und das vernünftig zu bedienen, als gleich mal überall in den Pott zu greifen. Kam mir die ganze Zeit so vor, als wolle man soviel wie möglich rumspielen, aber die Geschichte dabei überhaupt keine Rolle spielte. Wie gesagt, nicht schlimm, man sollte nur nicht so tun.
Unterm Strich ist Hell ein Blender(
). Optisch gelungen, inhaltlich leer, im negativen Sinne anstengend und zu allem Überfluss auch noch extrem zimperlich.
Trotzdem Kudos für Ambition und Herkunft.
4,5/10
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18.11.2013, 01:07 #6
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Ist zwar schon ne Weile her, als ich den gesehen habe (und ich dachte eigentlich, ich hätte in dem Thread was dazu geschrieben
), aber ich kann aus der Erinnerung heraus alles so unterschreiben. Optisch wars super gemacht und atmosphärisch wars zumindest am Anfang auch sehr gut, aber die Handlung nahm dann leider einen Verlauf, der mir auch überhaupt nicht gefallen hat. Langweilig war es zudem größtenteils auch noch.
5/10
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