Bei einem Feuer in einer Bekleidungsfabrik werden vier Näherinnen getötet. Starks Team findet heraus, dass in dem Betrieb vor allem illegale Einwanderer beschäftigt sind - und unter menschenunwürdigen Arbeitsumständen ausgebeutet werden. Auch sind die Brandschutzmaßnahmen katastrophal. Durch kleine Verbesserungen der Sicherheitsstandards hätte das Feuer leicht verhindert werden können. Hauptauftraggeber der Fabrik ist der bekannte Modedesigner Z Pruitt, der durch die ausbeuterischen Konditionen und niedrigen Löhne der Arbeiterinnen selbst ein Vermögen ansammeln konnte.

Pruitt ist zufälligerweise auch noch ein Geschäftspartner von Bürgermeister Delgado, der gerade Schuluniformen von Pruitt entwerfen lässt. Die Polizei will den Fall als Unglück zu den Akten legen und nicht zur Anklage bringen. Doch Martin, selbst Latino wie die meisten der Näherinnen, lässt der Fall keine Ruhe. Er und das Team finden Indizien dafür, dass die Arbeiterinnen wie Sklaven behandelt wurden, bis zu 20 Stunden am Tag arbeiten mussten - und dass der Ausgang aus dem brennenden Arbeitsraum versperrt war. Zwei der Überlebenden berichten, dass sie vor dem Feuer durch die Fenster der Arbeitshalle fliehen mussten - nachdem sie die Glasscheiben zuvor mit bloßen Händen hatten zerbrechen müssen.

Stark ist ganz und gar nicht damit einverstanden, dass er den Fall übernehmen soll. Für ihn ist die Aussicht, zu gewinnen und den Fabrikeigentümer schuldig sprechen zu lassen, viel zu gering. Sein Kampfgeist wird erst geweckt als er erfährt, dass sein ehemaliger Mitarbeiter und heutiger Widersacher Elliott Dasher die Verteidigung von Z Pruitt übernimmt...

Julie ist wieder zum Unterricht zugelassen. Doch hat sie nun ein furchtbar schlechtes Gewissen und fühlt sich als Betrügerin. Stark sieht ein, dass er mehr für Julie tun muss, als nur seine Künste als Anwalt einzusetzen: Er ist als Vater gefragt.

Quelle: VOX