- Dieses Thema ist leer.
- AutorBeiträge
- 29. Dezember 2005 um 11:09 Uhr #195916
NoRemorse
MitgliedEd Deline, genannt Big Ed, Manager des Hotels „Montecito“, überrascht Danny McCoy mit seiner Tochter Delinda im Bett. Danny ist leitender Mitarbeiter im Sicherheits- und Überwachungssystem des Hotels und Protégé von Big Ed.
Seine Beteuerungen, er habe nicht gewusst, dass Delinda die Tochter vom Boss ist, nutzen ihm wenig – Ed ist sauer und ein wenig eifersüchtig. So erteilt er Danny eine Reihe von Aufgaben: erstens, herauszufinden, welchen geheimen Wunsch Mrs. Johnson – sie und ihr Mann sind Gäste des Hotels – zum 30sten Hochzeitstag hegt, zweitens, den Komplizen eines vermeintlichen Black Jack-Betrügers zu entlarven und drittens, die Spur eines veroren geglaubten milliardenschweren „Wals“ aufzunehmen, der ursprünglich im Montecito einchecken wollte, aber nie aufgetaucht ist …
Quelle: ProSieben
7. Januar 2010 um 15:16 Uhr #381857LesterB
MitgliedSo, das war also der Pilot zur Glamour-Serie „Las Vegas“. Glamour trifft es eigentlich genau, wenn man die Serie beschreiben will. Rein optisch macht der Pilot einiges her, ebenso die Darsteller. An Gehalt sehen wir da eher weniger. Die Story war zwar kein Totalausfall, aber auch nicht besonders ausgeklügelt oder tiefgründig.
Danny: „Okay, I guess it’s not gonna be one of those days. It’s gonna be worse.“
Danny McCoys Leben im Montecito, eines der größten Casinos in Las Vegas, steht im Mittelpunkt der Serie. Find ich cool; es wird wohl nicht viel Abwechslung in seinem Job als Sicherheitsmann geben, aber ich glaube da legt Las Vegas auch nicht so das Hauptaugenmerk drauf. Danny kommt auf jeden Fall sympathisch rüber, seine Voice-Over sind okay, etwas zu oft eingesetzt, wie ich finde. Seine kleinen Streitereien mit Ed Deline, dem Casino-Chef stehen im Mittelpunkt. Ganz witzig bisher.
Zumal Danny auch so blöd ist und mit „BigEd„s Tochter in die Kiste springt.Delinda ist nur das kleine, heißte Babe von nebenan; dementsprechend bleibt sie auch konturlos und eindimensional. Alles, was sie kann, ist Männern den Kopf verdrehen, um ihren Vater zu ärgern. Mary ist cool. Sie ist Dannys bessere Hälfte. Ich mag ihre Ehrlichkeit; Dannys und ihre Vergangenheit könnte mal zentraler Punkt werden, könnte interessant werden. Nessa und Mike sind eher Randerscheinungen – bisher auf jeden Fall. Haben für den einen oder anderen netten Moment gesorgt, mehr war da aber nicht. Sam ist meine Perle. #rot# Die ist ja richtig geil. Spielt ihre eigene Sekretätin.
Und Danny „kauft“ sie erstmal ein, super! Von der will ich mehr sehen, der Zynismus ist jedenfall erste Sahne.Fall #1: Danny muss einem (offensichtlichen) Betrüger das Handwerk legen. O Gott, warum ist den Sicherheitsleuten nicht schon früher aufgefallen, dass der Kerl die Hand die ganze Zeit an der gleichen Stelle hatte? #roll# Und draußen gibt ihm einer Hinweise. Na toll, war jetzt nicht so der Brüller.
Fall #2: Mister Häschenpantoffeln. Der war cool, jedenfalls am Anfang; gewinnt einen Haufen Geld, lässt es sich in seiner Suite gut gehen und verliert dann wieder (fast) alles. Ich würde gerne wissen, was Sam getan hat, um ihn aus der Suite zu kriegen. :p Und Danny hat ihn dann ja noch vor einem Totalbankrott gerettet. Big Ed: „What, are you nuts? I’m gonna kill him.“

Fall #3: Mister und Mrs. Johnsson haben ihren 30. Hochzeitstag. Hilfe, wurde diese Story einfach gelöst. Die hätten sie auch getrost weglassen können. Danny sagt nur, dass sie einander schätzen sollen, weil sie sich noch haben. /
War nicht berauschend.Fall #4: Danny muss den großen „Wal“ wiederfinden. Ein Mann soll im Montecito absteigen, ist aber verschwunden. Die Story war eigentlich ganz okay, wobei sie auch keine überraschenden Wendungen geschlagen hat. Danny findet jedenfalls den Mann und bringt ihn ins Casino zurück.
Die Endszene, die auch zugleich die Anfangsszene darstellte, könnte vielleicht für etwas mehr Aufregung sorgen und eventuell einen roten Faden herstellen. Greg, scheinbar ein Freund von Danny, liegt tot in der Wüste. Mal sehen, was da noch kommt. Ich bin gespannt.
Fazit: Okay, die Storylines scheinen nicht Las Vegas‘ Stärke zu sein, wobei man bedenken sollte, dass dies erst die Pilotfolge ist. Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass die Storylines nun komplexer oder tiefgründiger werden. Aber den Anspruch hat die Serie auch gar nicht. Sie will unterhalten; und das gelingt. #vertrag# Die Darsteller sind zwar allesamt (bisher) relativ oberflächlich und ich bezweifele, dass sich da groß was ändern wird, aber sorgen mit ihren kecken Sprüchen für gute Laune. Die Optik und das Tempo sind dagegen die große Stärke der Serie. Schon die Anfangssequenz hat gezeigt, dass auf atemberaubende Kamerafahrten, bunte Lichter und laute Musik mehr Wert gelegt wird, als auf nachdenkliche Dramamomente. Aber mal im Ernst: Dank Ausstattung, coolem Soundtrack und einer tollen Regie macht es einfach Spaß, zuzusehen. Und mehr brauche ich von der Serie auch nicht. Mir gefällt es gut! #mh#
Wertung: 8/10
- AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.
