1×07 – Fremd- und nicht gut gegangen | Fidelity

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  • #208222
    Randy Taylor
    Mitglied

    Elyce Snow wird von ihrem Ehemann Ed ins Krankenhaus eingeliefert, weil sie immer häufiger in einen extrem langen, totenähnlichen Schlaf fällt. Doktor House und sein Team sind zunächst ratlos, denn alle denkbaren Gründe für die Erkrankung sind für die Patientin unzutreffend. So leidet Elyce weder unter Depressionen, noch unter einem Tumor, unter Krebs oder der so genannten Hasenpest – allesamt wären mögliche Ursachen für die seltsame Schlafsymptomatik. Ein letzter Verdacht geht in Richtung der ‚Afrikanischen Schlafkrankheit‘. Da aber weder die Patientin noch ihr Ehemann jemals in Afrika, oder auch nur außerhalb der Vereinigten Staaten gewesen sind, läuft auch diese Vermutung erst einmal ins Leere. Dr. House erinnert sich aber schließlich, dass die Afrikanische Schlafkrankheit auch durch sexuellen Kontakt übertragen werden kann. Elyce und ihr Mann Ed beteuern jedoch beide, während ihrer Ehe niemals fremdgegangen zu sein. Also wird die Patientin, der es zusehends schlechter geht, nun doch gegen die Hasenpest behandelt – eine Medikation, die Elyce bald dem Tod nahe bringt. Der besorgte Doktor House glaubt nicht an Elyces eheliche Treue und bringt den Ehemann schließlich doch noch dazu, seine Einwilligung für die extrem gefährliche Behandlung gegen die Schlafkrankheit zu geben. Tatsächlich zeigt das Medikament die erhoffte Wirkung, und Elyce wird wieder ganz gesund. Ed kann sich jedoch nicht damit abfinden, dass seine Frau ihn offenbar betrogen hat und so verlässt er die gerettete Elyce.

    Quelle: RTL

    #380681
    Noone
    Mitglied

    Gute Folge!
    Der Fall war wirklich wieder sehr interessant, auch wenn der deutsche Titel ja sehr spoilerhaft war /:)
    Die Szene, als sie sich einbildete, ihr würden Insekten aus dem Arm kriechen, war echt heftig! Hat mich bisschen an Akte X erinnert, wo ähnliches mit Kakerlaken war =)
    Ganz schön krass in anderer Hinsicht war, als der Ehemann sich eigentlich wünscht, sie würde sterben, da das bedeuten würde, sie wäre nicht fremdgegangen und er Cameron fragt, ob ihn das zu einem schlechten Mensch macht und sie ihn anschaut und mit „ja“ antwortet. Starke Szene.

    Der „Nebenplot“ mit der vollbusigen Lehrerin war wirklich zum Schießen. House, Wilson und Cuddy sind zusammen echt ein saulustiges Trio :p

    Dass sein Kumpel dann ihre Affäre war, war jetzt nicht besonders überraschend…das war schon doch schon ziemlich vorhersehbar.

    #390703
    LesterB
    Mitglied

    Wie schafft man es, eine Dramaserie eigentlich so spaßig zu gestalten? Ganz einfach: Man heißt Dr. House. ;)

    House: „Fever. Clinical depression does not cause fever.“
    Dr. Foreman: „She could be sick and depressed?“
    House: „She’s sick! Dammit, why didn’t I think of that?“ =)

    Den Fall der Woche fand ich nicht ganz so spannend. Klar, es war am Anfang wieder mysteriös, warum der Patient oder die Patientin sich so verhält, wie sie oder er es tut. Trotzdem war es nicht so packend und ergreifend wie die Folgen davor. Am besten war noch, wie die Ärzte die ganze Zeit gerätselt haben, um welche Krankheit es sich denn jetzt handelt. Es musste ja letztendlich die Schlafkrankheit sein, denn der Folgentitel hat uns ja schon einiges verraten. /:)

    Krass war die Szene, als die Frau dachte, die ganzen Insekten kämen aus ihrem Arm. :-& Uh, solche Halluzinationen stelle ich mir schrecklich vor. Muss kein angenehmes Gefühl sein.

    Interessanter fand ich die zwischenmenschlichen Beziehung der Charaktere. Wie kann man nur so ein Ehepaar sein, dass sich „angeblich“ unendlich liebt und dann so miteinander umgehen? Klar, ist es nicht toll eine Affäre einzugehen, aber dann so zu reagieren, wie der Mann es tut? Kann ich nicht nachvollziehen. Fand es vorher schon hart an der Grenze, als er nicht wollte, dass seine Frau wieder gesund wird. Super, dass Cameron dann meinte, er sei deshalb ein „schlechter Mensch“.

    Kann ein Mensch keinen Fehler begehen? Ist irren nicht menschlich? Ich weiß nicht, aber ich fand es eindeutig zu heftig, wie der Mann reagiert hat. Nachdem die Frau wieder gesund war, einfach abzuhauen, sie einfach so zu verlassen.

    Natürlich war die Sache mit der Schlafkrankheit interessant, aber leider wurde zu wenig daraus gemacht. Sie wurde diagnostiziert und dann behandelt. Ja, und das war’s. #hm# War mir persönlich etwas wenig.

    Wilson war cool. Endlich war der mal etwas mehr involviert. Die Geschichte mit ihm und House, als sie die Frau mit den Riesenmöpsen angegafft haben, war richtig cool. =) Wieder so eine Story aus der Ambulanz. Gefällt mir, wieder der typische House-Charme. Schade, dass Cuddy so wenig zu sehen war. Die mag ich auch total. Wilson soll eine Affäre haben, meint House. Passte zum Hauptfall, nette Idee, aber recht belanglos.

    House: „You can’t be that good and well-adjusted.“
    Dr. Cameron: „Why?“
    House: „Because you wind up crying over centrifuges.“
    Dr. Cameron: „Or hating people…“

    Highlight war für mich das Gespräch zwischen House und Cameron. Endlich erfahren wir, was sie so bedrückt und weswegen sie in einer der vergangenen Folgen so emotional reagiert hat. Sie hat also sehr früh geheiratet – mit 21 – und musste mitansehen, wie ihr damaliger Mann gestorben ist. Es war Krebs. Das war sicher hart. Hab allerdings nicht ganz verstanden, ob sie denn jetzt schon vorher wusste, dass er Krebs hatte oder nicht. House meint das ja, aber ob es denn wahr war, war mir irgendwie nicht ganz schlüssig.

    Krass dann natürlich noch am Ende, als herauskam, dass der beste Freund des Mannes der Patientin mit dieser eine Affäre hatte. Hätte gerne noch gesehen, wie es weiter gegangen wäre. Nun ja.

    Fazit: Eine durchschnittliche Folge, in der mich der Hauptfall nicht gerade vom Hocker gerissen hat. Die Beziehungen untereinander und die Taten der Menschen fand ich viel interessanter. Darüber konnte man gut nachdenken und mögliche Motive erkennen. Cameron wird, meiner Meinung nach, noch besser charakterisiert. Ansonsten bleibt alles beim alten.

    Wertung: 7/10

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