- Dieses Thema ist leer.
- AutorBeiträge
- 7. August 2006 um 9:21 Uhr #214989
Randy Taylor
MitgliedDem schizophrenen Ronnie Donns ist es durch seine Krankheit möglich, die Seelensammler zu sehen. George findet schnell Gefallen an dem außergewöhnlichen jungen Mann. Unterdessen streiten sich ihre Eltern darüber, ob Georges kleine Schwester Reggie eine öffentliche Schule besuchen soll.
Quelle: Premiere
31. Januar 2010 um 15:12 Uhr #383456LesterB
MitgliedHach, der Titel (dieses Mal der deutsche) ist ja klasse. „Ganz normal verrückt“ – herrlich schräg. Aber passte wieder perfekt zur Episode. Ronnie ist verrückt, schizophren, er sieht die Gruftlinge. Aber irgendwie ist das ja auch nur „ganz normal“. Gefällt mir.
George: „We all create in our heads who we are and who we want others to be.“ #mh#
Mir hat die ganze Ronnie-Geschichte eigentlich ganz gut gefallen. Erst war der Typ wirklich strange, aber nach der Zeit hab ich ihn echt ins Herz geschlossen. Auch wenn ihn am Ende das Zeitliche gesegnet hat. Geile Szene, als Ronnie am Anfang zu einem Tisch mit Fremden hingeht und sagt, dass er Ronnie heißt und er Steinbock ist.
Hätte ich gar nicht gedacht, dass er so in den Fokus der Folge rückt.Mir hat es aber gefallen, wie sich Ronnie und George die Episode über nähergekommen sind, obwohl Ronnie eigentlich „verrückt“ ist. Irgendwie hat man nachher gemerkt, dass er eigentlich ganz normal ist, auf eine Art und Weise ist George selber ja auch verrückt. Herr Gott, was man alles dort hineininterpretieren kann. :p Jedenfalls war es witzig, als George Ronnie Schlafmittel verabreicht hat, um endlich etwas Schlaf zu bekommen. Geil auch, als George erwähnt, dass ihr Zusammensitzen mit Ronnie in ihrer Wohnung allmählich „Date-Charakter“ bekommt. Achso, wo ist eigentlich Daisy geblieben? Die hat doch vorher bei George gewohnt.
George: „And in that moment, we weirdly bonded. And the only thing standing in the way of more bonding was the fact that I may have been his grim reaper.“
Die ganze Geschichte um Ronnie hat mich irgendwie total an Final Destination erinnert. Auf der einen Seite wusste George schon früh, dass Ronnie sterben wird, auf der anderen Seite wusste aber auch Ronnie selbst, dass er sterben wird. Er hat nämlich immer wieder die Gruftlinge gesehen, die sonst eigentlich für Menschen nicht sichtbar sind. Der Tod hat sich also quasi immer wieder vor ihm materialisiert und er hat versucht, ihm zu entkommen. Aber am Ende ging es einfach nicht mehr. George hat mir auch ein bisschen leid, weil sie ihren Quasi-Freund seine Seele entnehmen musste.
Wieder typisch Dead Like Me, als Ronnie bei seinem Tod gleich noch ein frisch vermähltes Brautpaar mit in den Tod reißt. #vertrag#
Joy: „She’s strange, Clancy. She’s a strange 11-year-old.“
Clancy: „She’s just going through a difficult time.“
Joy: „She’s been going through a difficult time for 11 years!“Die Joy-Reggie-Geschichte hat mir in dieser Folge auch wieder besser gefallen. Vor allem fand ich es super, dass George mit Reggie – mehr oder weniger – Kontakt aufgenommen hat. Ich glaube, Reggie hat sich darüber auch wirklich gefreut. Wirklich blöd fand ich hingegen die Szene, als Reggie – nachdem sie reiten war – Joys Geschenk nicht angenommen hat und es ihrer Mutter einfach „vor die Füße“ geworfen hat. Da wäre ich an Joys Stelle auch sauer und auch enttäuscht gewesen. Aber anscheinend hat Reggie mit dem Schlagzeug doch ihre helle Freude und etwas gefunden, das ihre Gedanken nicht immer um Georges Tod kreisen lässt. Die beste Szene war eindeutig die, als George Reggies Dankeschön-Brief bei Joy unters Kissen gelegt hat. #mh#
Fazit: Die Hauptstory war zwar nicht so gut, wie in den Anfangsepisoden, aber immer noch recht interessant. Daisy mag ich nach wie vor nicht, wobei sie auch wenig Screentime hatte, um sich zu beweisen. George und Ronnie als Pärchen wäre, glaube ich, nett gewesen. Die Final Destination-Idee war gut umgesetzt. Auch bei Reggie und Joy habe ich mehr Spaß gehabt.
Wertung: 8/10 - AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.
