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- 20. Juli 2006 um 19:29 Uhr #212095
Randy Taylor
MitgliedDer 12-jährige Gabriel leidet unter seltsamen Symptomen, die auf keinerlei Behandlung anzusprechen scheinen. Dr. House und sein Team stehen vor einem Rätsel. Doch schließlich kommt House den Hintergründen auf die Spur: Gabriels Vater Jeffrey hatte sich vor zwei Jahre in Indien aufgehalten, ein Umstand, den er den Ärzten bisher verschwiegen hat. Dabei war er mit Leprakranken in Berührung gekommen und hat nun seinen kleinen Sohn mit Lepra angesteckt. Als Gabriel dies erfährt, ist er von seinem Vater, den er bisher für einen strahlenden Held gehalten hatte, tief enttäuscht. House steht nun vor der Aufgabe, nicht nur für die körperlichen Symptome des Jungen, sondern auch für dessen seelische Notlage ein Heilmittel zu finden.
Quelle: RTL
6. Januar 2010 um 18:36 Uhr #381799Noone
MitgliedSolide Folge, mehr auch nicht.
Der Fall war sehr interessant und die Auflösung überraschend, auch wenn mir das wieder zu plötzlich kam. „Richard Alpert“ (:p) war also gar keen Topgun-Tom Cruise, sondern hat sich in den Jahren Lepra bei nem Guru geholt #pfeifen#Aber auch für mich war der Vater-Sohn-Plot zu klischeehaft. Ich finde die Charaktermomente bei House ja meistens gut bzw. wenn die vorkommen und gut sind, dann macht das die Folge oft so genial (wenn dazu noch ein starker Fall ist natürlich), aber das war wirklich Kitsch und Klischee.
Stampede;165744 wrote:Krasse Sache: LEPRA #8o# #8o#Stampede;165744 wrote:und trotz des krassen Falls (LEPRA!!! #8o#)Naja, Lepra ist weiß Gott keine krasse Sache mehr. Kaum ansteckend, weltweit fast eingedämmt und leicht zu behandeln.
6. Januar 2010 um 20:34 Uhr #381808Stampede
MitgliedNoone;360568 wrote:Naja, Lepra ist weiß Gott keine krasse Sache mehr. Kaum ansteckend, weltweit fast eingedämmt und leicht zu behandeln.Ich glaube, gerade weil die Krankheit so gut wie nicht mehr existiert war ich damals so geschockt, dass es eben diese Krankheit dann ist
6. Januar 2010 um 22:10 Uhr #381829Noone
MitgliedStampede;360581 wrote:Noone;360568 wrote:Naja, Lepra ist weiß Gott keine krasse Sache mehr. Kaum ansteckend, weltweit fast eingedämmt und leicht zu behandeln.Ich glaube, gerade weil die Krankheit so gut wie nicht mehr existiert war ich damals so geschockt, dass es eben diese Krankheit dann ist
Was ich klasse fand, dass es ja wieder 2 verschiedene Krankheiten waren, die eine (Lepra) aber quasi aufgrund der anderen (Anthrax-Vergiftung) überhaupt erst so schnell sich ausbreiten konnte, aber nicht so leicht die eine behandeln konnte ohne den Patienten in Gefahr zu bringen. Das ging ja erst, als man also wusste, dass es Lepra ist.
23. Juli 2010 um 11:13 Uhr #395854LesterB
MitgliedDa haben uns die Macher aber gehörig in die Irre laufen lassen mit den Eingangsszenen. Was sollte dieses geheime Treffen der mega-coolen Jungs? Ui, rauchen, trinken, ja, langsam wird man erwachsen. Und dabei einen Geist befragen?
Das war irgendwie total bizarr. Ich glaube, die Anderen haben Gabe bewusst reingelegt und der glaubt auch noch, dass er sterben wird. Ist klar. Na, wenigstens wurde das nicht als Aufhänger für die Folge benutzt. Lediglich, dass er dort gestolpert ist, wurde verwendet, sollte sich nachher aber als unwichtig herausstellen.Gabe: „Who are you?“
House: „The little ones call me „Uncle Greg“.“
Cool, Nestor Carbonell als Gaststar. Fand ich super! Hier hat er aber echt ein Arschloch gespielt. Dass sich die Eltern um ihr Kind Sorgen machen, ist völlig normal, aber sich dann so wichtig zu tun, nur weil man dem Krankenhaus viel Geld spendet, war eine Frechheit. Wobei ich ihn auch ein wenig verstehen kann. Er meinte ja einmal kurz, dass – nur wenn man Geld in der Tasche hat – Beachtung findet. Irgendwie auch eine traurige Einstellung.
Nachdem die Ärzte wieder lange herumgerätselt haben, was dem Jungen denn nun wirklich fehlt, kamen sie auf eine erschreckende Diagnose. Der Vater des Jungen war in Indien im Urlaub und hat seinen Sohn mit Lepra angesteckt! #8o# Aber das war noch nicht alles. Gabe leidet gleichzeitig unter Anthrax. Durch die Kombination der beiden Krankheiten war es schwierig, eine genaue Diagnose zu stellen. Gabes Ausschlag war wirklich heftig – aber das sah wirklich so wie Lepra aus. Man hätte vielleicht aufgrund dieses spezifischen Musters schon drauf schließen können. Aber ist jetzt auch nur eine Vermutung meinerseits, Lepra ist ja eine sehr seltene Krankheit, vor allem in den USA. Krass war auch die Szene, als bei Gabe intubiert werden musste und Foreman ziemlich lange dafür benötigt hat. Da hat man echt mitgelitten.
Irgendwie war es bisher fast in jeder Folge so, dass am Ende eine riesige Überraschung festgestellt worden ist. Ich mein, wer hätte denn vorher an Lepra gedacht (oder das eine Mal an Tollwut oder Gifte aus dem Boden)? Können die Patienten nicht auch „ganz normale“ Krankheiten haben? :p Das liegt wahrscheinlich eher an der Serie bzw. dem Versuch, diese interessant und attraktiv zu machen.
Dieses Mal – im Gegensatz zur letzten Folge – hat mir die Neben- bzw. Privatgeschichte der Ärzte nicht ganz so gut gefallen, wie der Fall selbst. Es war keineswegs schlecht, aber wir haben doch schon bedeutend bessere Szenen gesehen. Chase‘ Vater taucht nach etlichen Jahren wieder auf. Die erste Frage, die sich stellt: Warum? Okay, dass das Verhältnis schlecht ist, wussten wir schon bzw. merken wir auch sofort. Im Nachhinein war es eigentlich klar, dass der Vater krank ist. Ich mein, warum sollte er sonst noch einmal vorbei schauen? Einfach so? Sinneswandel? Recht unwahrscheinlich. Trotzdem bin ich nicht darauf gekommen, dass er ernsthaft krank sein könnte. Auf der einen Seite bin ich traurig, dass House oder sein Vater Chase nichts vom Krebs erzählt haben (auch nicht gerade fair gegenüber seinem Sohn), aber andererseits ist es vielleicht doch die bessere Möglichkeit. Ich denke nicht, dass der Vater möchte, dass eine mögliche Beziehung nur auf Chase‘ Mitleid aufbaut.Wenn, dann sollte es von Chase selbst kommen. Und ein erster Schritt scheint – nach der Schlussszene zu urteilen – getan sein. Bin gespannt, ob wir noch mehr in der Richtung sehen werden. Ganz gut fand ich zwar, dass der Vater am Fall selbst mitgearbeitet hat, aber seine ewigen Sticheleien mit Chase haben mich bisweilen etwas genervt.
Dr. Chase: „How would you feel if I interfered in your personal life?“
House: „I’d hate it. That’s why I cleverly don’t have a personal life.“Fazit: Eine solide Folge, will ich meinen. Der Fall war ganz interessant, die Auflösung kam für mich schon sehr überraschend. Die Nebenstory hat zwar mehr über Chase verraten, aber war mir zu lahm aufgezogen. Insgesamt haben mir einfach die House-Momente ein Stück weit gefehlt. Bin nicht ganz zufrieden mit der Folge.
Wertung: 7/10
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