2×02 – Treibholz | Adrift

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  • #201509
    Randy Taylor
    Mitglied

    Michael und Sawyer treiben mit dem, was von ihrem Floß übrig geblieben ist, auf dem Meer. Michael versucht mit der Entführung von Walt fertig zu werden. In der Rückblende sieht man, wie er ihn schon einmal verloren hat: im Kampf mit Susan um das Sorgerecht. Schließlich schaffen es Michael und Sawyer zurück an die Küste und finden Jin wieder. Aber auch auf geheimnisvolle Unbekannte.

    Quelle: premiere

    #378427
    dayzd
    Mitglied

    „Adrift“ war eine grandiose Episode mit einem fiesen Cliffhanger. Auch diese Episode konnte mich genauso wie der Seasonauftakt in ihren Bann ziehen. Ich bin von Season 2 bisher absolut begeistert.

    Ich fand es gut, dass die Geschehnisse im Bunker aus der Sichtweise von Locke und Kate erzählt wurden. Da erfuhr man einiges über Desmond. Wieso muss er immer diese Zahlen in den Computer eingeben und das alle 108 Minuten? Fragen über Fragen. Kate fand eine große Vorratskammer und aß einen Schokoriegel. =) Ich konnte Kate sehr gut verstehen. :p Ansonsten erfuhr man nicht viel über Desmond und seinen Bunker.

    Die Story mit Michael, Sawyer und Jin war super. Dieser Hai im Wasser hatte ein ähnliches Zeichen wie dieses Dharma-Zeichen in Desmonds Bunker. #8o# Der Cliffhanger war krass. Kaum strandeten Sawyer und Michael auf der Insel, kam Jin angerannt und wenige Sekunden später sahen die drei Männer die Anderen. #8o#

    #378429
    Stampede
    Mitglied

    @dayzd 350700 wrote:

    Dieser Hai im Wasser hatte ein ähnliches Zeichen wie dieses Dharma-Zeichen in Desmonds Bunker. #8o#

    Hast du das gleich erkennen können? :-?
    Also ich persönlich hab das Monate später erst im Internet nachgelesen, das ist mir sogar beim Rerun gar nicht bewusst aufgefallen

    #378433
    dayzd
    Mitglied

    @Stampede 350702 wrote:

    @dayzd 350700 wrote:

    Dieser Hai im Wasser hatte ein ähnliches Zeichen wie dieses Dharma-Zeichen in Desmonds Bunker. #8o#

    Hast du das gleich erkennen können? :-?
    Also ich persönlich hab das Monate später erst im Internet nachgelesen, das ist mir sogar beim Rerun gar nicht bewusst aufgefallen

    Ich habe es sofort erkannt. #vertrag# Der Hai schwamm im Wasser und da erkannte ich was Schwarzes. Da spulte ich zurück und ließ die Sequenz im Zeitlupenmodus laufen. Dann sah ich das Zeichen deutlicher.

    #386966
    John Newman
    Mitglied

    Ganz nette Folge.

    Habe gerade gesehen, dass ich ja schon einmal was zu der Folge gepostet habe =) . Naja Meinungen ändern sich dann in zwei Jahren schon einmal.
    Die Flashbacks fand ich jetzt weniger spannend. Michaels Stories waren zwar bisher in Ordnung aber noch nie die spannendsten. Wie auch schon bei Jack, spielten diese Flashbacks vor den letzten und so hat man eigentlich nicht wirklich etwas grobes erfahren, nur wie einige Richtungen zustande gekommen sind.
    Die Anwältin war ja echt gemein. Das ist wohl aber auch ein Stück weit ihr Job. Micheal konnte ja nichts dafür, dass er seinen Sohn nicht bei sich hatte und halt eben auch nie gesehen hat.
    Eine etwas bewegendere Szene, war dann noch die, als Michael seinen kleinen Sohn das letzte Mal gesehen hat. Da hat er ja schon irgendwie Lebewohl gesagt und ihm einen kleinen Eisbären geschenkt. Das war irgendwie schon berührend. Kann nicht schön sein, seinen Sohn so gehen lassen zu müssen. Ich finde das auch so unverantwortlich von dieser Susan. Sie hat diese ganzen Entscheidungen einfach getroffen, ohne das Michael sich da groß wehren konnte und später dann wohl auch nicht mehr wollte.

    Die Szene zwischen Sawyer und Michael waren ziemlich cool. Ich finde Michael übertreibt aber ein bisschen. Ich kann verstehen, wie verzweifelt er sein muss, weil er Walt verloren hat. Allerdings kann er Sawyer nicht in einer Tour so niedermachen, schließlich hat dieser wirklich versucht Walt zu retten und dann hat er auch noch Michael aus dem Wasser gezogen und ihn beatmet. Also generell, wäre da wohl wirklich mal so etwas wie ein „Dankeschön“ fällig gewesen. Andererseits stand Michael wohl wirklich unter Stress.
    Lustig war aber, dass die beide getrennte Wege gehen wollten, allerdings in einer Strömung festhängen und so sowieso immer in die gleiche Richtung treiben.
    Am Ende retten die sich ja noch auf ein größeres Stück und werden schließlich wieder an die Insel gespült. Dann kommt der gefesselte Jin ihnen entgegen und sagt immer wieder „Andern“. Das war super spannend. Klasse auch wie man dann in der Morgendämmerung, jene andere mit ordentlich Besteck in den Händen auf die drei zukommen. Klasse Szene. Die begeistert mich immer wieder.

    Auf der Insel spielten die anderen Ereignisse wohl fast alle in der Luke. Weiter ging es so gesehen nicht, weil die Ereignisse ja vor dem letzten Cliffhanger gespielt haben. Man hat gesehen, wie Locke und Kate schon vor dem Auftauchen von Jack mit Desmond in der Luke waren. Der ist ja ein wenig verrückt. Er muss jede 108 Minuten den Code eingeben. Was sonst passiert, haben wir in dieser Folge noch nicht erfahren. Er scheint auf jeden Fall zu denken, dass die Welt um ihn herum schon untergegangen ist. Von einer Seuche befallen, bestimmt von der gleichen Krankheit, von der Danielle immer spricht.

    #387718
    LesterB
    Mitglied

    Zweite Folge, zweiter Michael-Flashback. Von Michael bin ich überhaupt nicht begeistert, kann wenig mit ihm anfangen. Seine Geschichte ist mir persönlich zu uninteressant. Der letzte Rückblick konnte mich auch nicht wirklich packen. Da hoffe ich auf Besserung.

    Desmond: „So the world is still out there?“
    Locke: „Yeah, as far as I know.“

    Die Ereignisse in der Luke kann man eigentlich recht kurz zusammenfassen, denn handlungstechnisch ist nicht viel passiert. Bis zum Ende hat sich noch einmal genau die gleiche Handlung abgespielt wie in der Folge zuvor – dieses Mal jedoch aus anderen Blickwinkeln. Klar, auf der einen Seite hätte ich den genialen Cliffhanger von der Konfrontation Jack – Desmond gerne aufgelöst gehabt, aber auf der anderen Seite war auch dieser Blickwinkel super spannend, selbst wenn man wusste, zu was er führen würde.

    Geil war schon am Anfang der Blick von Desmond, als er fragte, ob Locke „er“ sei. Wer ist er? Was macht Desmond da überhaupt? Irre spannend. Und dann der Computer, in den man die mysteriösen Zahlen eingeben musste. Super, wie das jetzt verbunden wird. Diese Zahlen — einfach faszinierend. Und was hat es mit diesen 108 Minuten auf sich? Wieder Rätsel en masse. Klasse war auch die Aktion von Locke, als er Kate fesselt, ihr aber gleichzeitig ein Messer zusteckt. So konnte sie sich später befreien. Ihr Blick war aber auch witzig, als sie die ganzen Lebensmittel in dem Raum entdeckte. Der Wahnsinn!

    Michael stand also im Zentrum dieser Folge. Seine Flashbacks haben mir nicht so sehr gefallen. War mir alles zu lahm, zu langweilig. Ich mein, man wusste vorher, wie die Sache ausgeht; für mich war das nur so ein Herunterrasseln. Hat mir nicht zugesagt. Am besten war dann noch die Begegnung Michaels mit Walt. Aber, dass Michael kneift und nicht für seinen Sohn kämpft, hat mich verwundert. Andererseits spielen da so viele Kriterien eine Rolle. Interessant, dass er seinem Sohn einen Plüscheisbären schenkt. Vielleicht wieder ein Wink in Richtung Insel? – von wegen Eisbär…

    Die Szenen zwischen Michael und Sawyer haben mit bedeutend besser gefallen, als die Vergangenheitsgeschichte. Die gegenseitigen Schuldzuweisungen waren schon heftig, teilweise auch gemein; gerade Michael sollte sich bewusst sein, dass Sawyer ihn gerettet hat. Aber herrlich, wie zynisch Sawyer noch in dieser Situation sein kann. Der ist einfach klasse, der Typ. Witzig die Szenen, dass die beiden in der selben Strömung festhängen. :D Und dann holt Sawyer mit bloßen Händen die Kugel aus seiner Schulter. Wow, das war krass! Genauso wie die Hai-Szenen. Besonders, als Michael ihn mit dem Kugelhagel kalt macht.

    Das Ende war dann natürlich der absolute Hammer!! #8o# Die beiden werden wieder zur Insel gespült (nach dem Motto: „Welcome home“) und treffen sofort auf Jin, der wie ein wild gewordener Irrer angerannt kommt. Das war schon echt verstörend, auf den ersten Blick. Und direkt danach die geniale Szenen mit den „Anderen“, die auf den Felsen stehen. Das hat mir gefallen. Grandioser Cliffhanger, voller Spannung.

    Fazit: Eine gute Folge, aber nicht überragende. Die Michael-Story konnte mich einfach nicht begeistern. Das war meiner Meinung nach zu wenig. Die Luke-Geschichte ist zwar nicht wesentlich weitergekommen, hat uns aber einige weitere Details geliefert. Das geht vollkommen in Ordnung. Die Michael-Sawyer-Szenen haben mir ebenfalls gefallen, gerade das Ende hat dann natürlich alles in den Schatten gestellt. Ich bin sehr gespannt auf die nächste Folge.

    Wertung: 8/10


    John Newman;374756 wrote:
    Die Flashbacks fand ich jetzt weniger spannend. Michaels Stories waren zwar bisher in Ordnung aber noch nie die spannendsten.

    Sehe ich genauso. Klar, im Vergleich zu anderen Serien stellt auch Michaels Story vieles in den Schatten, aber serienintern ist das einfach das Schwächste, was uns derzeit geboten wird. Muss man einfach so sagen. Aber das ist ja noch Spielraum.

    John wrote:
    Die Anwältin war ja echt gemein. Das ist wohl aber auch ein Stück weit ihr Job. Micheal konnte ja nichts dafür, dass er seinen Sohn nicht bei sich hatte und halt eben auch nie gesehen hat.

    Die Szenen fand ich richtig krass. Die hat das ja so hingestellt, dass alles Michaels Schuld wäre. Ich mein, der konnte doch echt teilweise nichts dafür. Und sein Anwalt verteidigt ihn nicht. Und Susan meint nachher noch, er würde gewinnen. Das glaube ich eher weniger.

    John wrote:
    Eine etwas bewegendere Szene, war dann noch die, als Michael seinen kleinen Sohn das letzte Mal gesehen hat. Da hat er ja schon irgendwie Lebewohl gesagt und ihm einen kleinen Eisbären geschenkt. Das war irgendwie schon berührend.

    Das war noch mit die beste Szene. Ansonsten war es echt nicht das Gelbe vom Ei. Wenigstens können wir einen Vergleich zur Insel ziehen; wie sehr Michael nun an seinem Sohn hängt. Heute würde er ihn wohl nicht mehr weggeben (wollen).

    John wrote:
    Allerdings kann er Sawyer nicht in einer Tour so niedermachen, schließlich hat dieser wirklich versucht Walt zu retten und dann hat er auch noch Michael aus dem Wasser gezogen und ihn beatmet. Also generell, wäre da wohl wirklich mal so etwas wie ein „Dankeschön“ fällig gewesen.

    Ja, das hab ich auch geschrieben. Andererseits hat Michael Sawyer ja auch irgendwie das Leben gerettet, als er den Hai getötet hat. Damit sind sie ja quasi wieder quitt. Aber ich denke, in solchen Situationen arbeitet das Gehirn ganz anders. Man denkt an Leben/Tod, Familie. Da scheinen ganz „normale“ Dinge einfach unwichtig.

    John wrote:
    Lustig war aber, dass die beide getrennte Wege gehen wollten, allerdings in einer Strömung festhängen und so sowieso immer in die gleiche Richtung treiben.

    =)

    John wrote:
    Das war super spannend. Klasse auch wie man dann in der Morgendämmerung, jene andere mit ordentlich Besteck in den Händen auf die drei zukommen. Klasse Szene. Die begeistert mich immer wieder.

    Das wir dann so ein Ende geliefert bekommen, hätte ich niemals zu träumen gewagt. Ich war schon etwas enttäuscht von der Folge, aber am Ende konnte sie mich dann noch einmal voll überzeugen. Das waren geniale Szenen, einfach klasse!

    John wrote:
    Was sonst passiert, haben wir in dieser Folge noch nicht erfahren.

    Na, ich hoffe doch das klärt sich noch. Aber wieder ein exzellentes Mysterium, was dort eingeführt worden ist.

    #388022
    John Newman
    Mitglied
    Lester B wrote:
    Bis zum Ende hat sich noch einmal genau die gleiche Handlung abgespielt wie in der Folge zuvor – dieses Mal jedoch aus anderen Blickwinkeln.

    Ich bin froh, dass ich auf DVD gucke. Würde durchdrehen, wenn ich nach jeder Folge eine Woche warten müsste und es dann auch noch Cliffhanger gibt, die über eine ganze Folge nicht beantworten werden.
    Das kommt bei Lost dann ja doch schon nicht gerade selten vor.

    Quote:
    Die gegenseitigen Schuldzuweisungen waren schon heftig, teilweise auch gemein; gerade Michael sollte sich bewusst sein, dass Sawyer ihn gerettet hat

    Genau. Die Kugel hat sich Sawyer ja auch nur eingefangen, weil er Walt beschützen wollte.

    Lester B wrote:
    Und direkt danach die geniale Szenen mit den „Anderen“, die auf den Felsen stehen.

    Und wie die auch aussehen. Das hat mich schon fast an Zombies aus der Romero Reihe erinnert ;)

    Lester B wrote:
    Aber ich denke, in solchen Situationen arbeitet das Gehirn ganz anders. Man denkt an Leben/Tod, Familie. Da scheinen ganz „normale“ Dinge einfach unwichtig.

    Klar, das stimmt. Michael kann in dieser Situation gar nicht rational denken. Man muss ihn da auch in Schutz nehmen.

    Wenn das wirklich die Anderen waren, wird man dann ja sehen wo Walt jetzt ist.

    #388234
    LesterB
    Mitglied
    John Newman;378358 wrote:
    Ich bin froh, dass ich auf DVD gucke. Würde durchdrehen, wenn ich nach jeder Folge eine Woche warten müsste und es dann auch noch Cliffhanger gibt, die über eine ganze Folge nicht beantworten werden.
    Das kommt bei Lost dann ja doch schon nicht gerade selten vor.

    Ohja, das bin ich auch. Das ist aber auch viel besser, finde ich. Da kann man sich sein eigenes Tempo einteilen. Bei mir ist es manchmal auch so, dass ich bis zur nächsten Folge – sollte eine Woche oder sogar mehr bis dahin vergehen – schon wieder die Hälfte vergessen habe. Klar, die Zusammenfassungen am Anfang helfen, aber manchmal gibt’s die auch nicht. Beim DVD-Gucken ist das angenehmer. ;)

    John wrote:
    Genau. Die Kugel hat sich Sawyer ja auch nur eingefangen, weil er Walt beschützen wollte.

    Klar, er wollte auch seinen „eigenen Arsch“ retten, aber natürlich ging es ihm auch um Walt. So kaltherzig ist er auch nicht.

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