3×02 – Genug Muffins | I Am A Tree

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    bloom
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    Wundervolle Episode mit intensiver, nachdenklicher Dramatik und einem herrlichen Humor.

    Meredith überlegte die ganze Zeit, für welchen Mann sie sich entscheiden soll. Was kam dabei raus? Rein garnichts. Sie sagte Derek und Finn, dass sie ihre Optionen überdenken möchte und will mit beiden Männern ausgehen, bevor sie sich entscheidet. Auch wenn ich nicht erfreut darüber bin, dass diese Geschichte weiterhin in die Länge gezogen wird, fand ich es trotzdem ganz passend, dass Meredith ihre endgültige Entscheidung noch nicht traf. Allerdings sollten die Autoren die Story nicht noch mehr ausdehnen, sonst wird das nur noch nervig und lästig.

    Izzie ging es (verständlicherweise) immer noch beschissen und backte hunderte von Muffins, um sich abzulenken. Izzie in so einem Zustand zu sehen, tat mir weh. Keiner ihrer Freunde schaffte es sie aus dem Loch zu holen, aber Miranda Bailey. Ihre Worte zu Izzie waren tiefgründig und schlichtergreifend grandios. Vor allem die musikalische Untermalung intensivierte den Inhalt der Worte noch zusätzlich.

    Die Story mit Cristina und Burkes Eltern war richtig toll und hatte einen dramatischen Touch, der mir sehr gut gefiel. Ich musste so lachen, als Cristina sich entkleidete und dann platzten Prestons Eltern ins Krankenzimmer. Göttliche Sequenz. Die Unterhaltungen zwischen Mrs. Burke und Cristina waren klasse. Prestons Mutter hatte mit ihren Worten vollkommen recht. Cristina ist eine selbstsüchtige Person und das schadet ihre Beziehung zu Preston. Umso besser fand ich die Sequenz, in der Cristina Mutter und Sohn fragte, ob sie noch was bräuchten, bevor sie nach Hause geht. Cristina ist gewillt sich zu bessern. Ihr liegt viel an Preston und das konnte man in der bisherigen dritten Season sehr gut merken. Und auch sonst gefiel mir Cristina überraschenderweise sehr gut in „I Am A Tree“, was ich zu Zeiten von Season 1 und Season 2 niemals für möglich gehalten hätte.

    George war eifersüchtig, weil er dachte, dass der schwarze Slip Callie gehörte. Und sie sagte ihm nicht die Wahrheit, weil sie Georges Eifersucht regelrecht genoss. Callie war in der ganzen Episode richtig knuffelig, besonders ihre Tanzerei im Krankenhauskeller war süss. Georges Eifersucht bewies, dass er Feelings für Callie hatte und das wusste sie ganz genau. Genial war die Sequenz, in der George Callie mit Webber auf ihrem Bett sah. Grandiose Sequenz. Webber fand heraus, dass Callie die ganze Zeit im Krankenhauskeller wohnte und schmiss sie raus. Was blieb ihm auch anderes übrig? Die Unterhaltung zwischen Callie und Richard war in der Tat etwas, was man nicht alle Tage sieht. Callie wird jetzt wohl bei George, Izzie und Meredith wohnen.

    Addison war mit ihren Nerven am Ende und betrank sich ordentlich. Die betrunkene Addison war eine amüsante Unterhaltung, besonders als sie beschloss richtig ruhmreich fett zu werden. Derek entschloss sich dazu die Ehe schnellstmöglich zu beenden und besuchte Addison im Hotel. Es tat ihm leid, wie er die Beziehung auf diese schäbige Art und Weise beendete. Im Hotelzimmer wurde das lang erwartete Ende der Ehe eingeläutet. Ein trauriger Moment für Derek und Addison. Aber Derek ging es schlagartig besser, als Mark das Badezimmer verließ. Die im Laufe der Zeit immer schwächer werdende Bindung zwischen Derek und Addison wurde in diesem Moment endgültig zerstört. Addisons Blick, als die Badezimmertür aufging, verursachte eine unangenehme Gänsehaut. Sie wusste in dem Moment genau, dass sie nun endgültig ihren Derek verlor und fand sich damit ab, dass es soweit kommen musste.

    Trotz, dass die Patientenstories typisch Grey’s Anatomy waren, konnten sie mich auf jeden Fall überzeugen. Zwei Stories waren trotz der ernsthaften Krankheiten humorvoll angehaucht und die andere Story diente „nur“ dazu um die Zuschauer mit extremen Unfällen, die in der Realität nur selten vorkommen, zu schocken. Der Patient Benjamin O’Leary wurde von Peter Paige, der bestens bekannt als Emmett Honeycutt aus Queer as Folk ist, verkörpert. Er gefiel mir in seiner Rolle sehr gut und auch da spielte er einen schwulen Mann. Schade, dass Ben die OP nicht überlebte.

    Quote:
    Callie: The panties?
    George: Yeah?
    Callie: Not mine. The jealousy?
    George: Yeah?
    Callie: Insanely hot.
    Quote:
    Jane Burke: Cristina, it’s not that I don’t like you. I think that you’re a very smart, and a very attractive young woman. But you’re selfish.
    Cristina: I beg your pardon.
    Jane Burke: Oh, you pulled him out of a sickbed because you were uncomfortable. That’s selfish. You’re selfish and my son is giving and the combination, well, it’s not gonna last, not much longer.
    Quote:
    Bailey (Izzie has filled the kitchen full of muffins and is making more): I went soft. I…had a baby, and I swore that it wouldn’t change me, it’s justit does change you. I got tired, I got busy, and I stopped teaching. I stopped teaching when you needed a teacher the most.
    Izzie: You couldn’t have stopped me.
    Bailey: Yes, I could’ve. You couldn’t have stopped you, but I could have. And in the past I would have. I went soft, and I’m partly to blame for what happened so… I want you to come back. You’ll talk to the chief. We’ll work it out, because you’re talented and capable—we all make mistakes—(sees that Izzie is still holding onto the spatula)…that’s enough muffins. (Izzie lets go of the spatula)
    Quote:
    (At a hotel. Addison opens the door.)
    Addison: I thought you were room service. (he sits on the bed next to her)
    Derek: I feel terrible. I’m not proud of what I did. You deserve better. I’m sorry about… I’m sorry about the panties. Prom. I’m sorry I did that.
    Addison: Yeah. I’m sorry you did that too.
    Derek: Our marriage is over.
    Addison: Yeah, I guess it is.
    Derek: It’s all my fault. It’s incredibly sad. I’m incredibly sad. (bathroom door opens. Mark walks out adjusting his towel. Derek looks over his shoulder then back at Addison)
    Mark: Well, this is awkward. (Derek takes a drink of Addison’s champagne and smiles)
    Derek: I feel much better now.
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