4×15 – Die längste Nacht | The Night Moves

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    Hyde
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    Nach so einem genialen Cliffhanger freute ich mich schon riesig auf 4×15, aber meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Also, schlecht fand ich die Episode keineswegs, aber klasse war sie leider auch nicht. Im Gesamtbild gefiel mir „The Night Moves“ ganz gut und sie konnte mich unterhalten. Das ist für mich die Hauptsache.

    Es ist unheimlich schwierig nach so einem Erdbebendisaster gute Stories für die Charaktere zu erfinden, weil sie sich logischerweise nur an sehr wenigen Orten aufhalten können und das auch noch im Dunkeln. Als ich nachschaute, wer die Episode schrieb, musste ich schwer schlucken. Stephanie Savage schrieb das Drehbuch zu 4×15. Kein Wunder, dass diese logischen Patzer (Wie kam Pancakes in den Lüftungsschacht auf dem Dachboden? Wieso rannte Seth nicht ins nächste Krankenhaus, sondern holte einen Einkaufswagen für Ryan? etc) auftraten. Das tat die Frau in der Vergangenheit schon gerne. Das ist mit ein Grund, wieso ich sie als Autorin nicht sehr mag, vor allem wenn sie die Drehbücher alleine schreibt. Bei solch einer schweren Aufgabe wären zwei Autoren wesentlich besser gewesen. Wieso unterstützte Josh Schwartz seine Kollegin nicht? Sie hätten sicherlich ein besseres Drehbuch verfassen können.

    Die Stimmung in der Episode gefiel mir sehr gut. Die Kameraführung hat es mir angetan. Sie war super und dieser Szenenwechsel war auch spitze. Gegen die Inszenierung kann man echt nichts sagen. Top.

    Zu den einzelnen Stories will ich nicht viel schreiben. Das habe die User vor mir schon bereits getan. Ich fand alle Stories bis auf ihre logischen Fehler ganz unterhaltsam und stellenweise recht witzig, außer die Story mit Ryan und Seth. Sie hatte mehr logische Fehler als alles andere. Typisch Ryan, dass er Taylor nichts sagte und dann ließen die Jungs ihre Freundinnen auch noch alleine. Lustig fand ich Taylor, wie sie mit dieser Leuchtpistole rumfuchtelte. Kirsten verlor ihr Kind nicht. Na, das nenne ich Überraschung. Die Story mit Julie, Kaitlin und Gary war zwar nicht der Bringer, aber manchmal war es doch recht witzig. Die Veronica/Taylor Sequenz im Krankenhaus war in meinen Augen doch etwas zu kitschig und vor allem wie alle so glücklich aus dem Krankenhaus rausspazierten. Ryan war doch noch eben im Bett und in der nächsten Szene stand er schon mit den anderen im Flur. Die beste Sequenz der ganzen Episode war definitiv der Schluss, als die Cohens ihr zerstörtes Haus betraten. Der Pelikan mitten im Chaos war so geil. Da musste ich kräftig lachen.

    Quote:
    Seth: The doctors said you’re going to be fine, although you’re going to have to wrap your head around the fact that we’re really brothers now (Ryan looks at Seth) or blood brothers.
    Ryan: You donated blood?
    Seth: Aah, I had an extra few pints flowing through my veins, it’s no big deal.
    Ryan: Hmm, you’re not a big fan of needles.
    Seth: Nor of fainting, it turns out, but the bank was a little low and us O-negative guys gotta stick together.
    Ryan: Hm, that’s weird, cause all of a sudden I have this strange urge to listen to Death Cab and read comic books.
    Seth: Really?
    Ryan: No, I’m kidding.
    Quote:
    Taylor: Summer, do you really think Pancakes is in the attic? Like he pulled down the ladder, hopped up and then put it away?
    Quote:
    Gary: Best earthquake ever.
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