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6. März 2007 um 15:14 Uhr #253535
Westheim
MitgliedJustin zieht gegen den Willen aller in seine ‚Bruchbude‘ und wird schon kurze Zeit später von der Polizei verhaftet, weil er vor dem Geschäft seines Vaters demonstriert, der den ‚Antrag 14‘ gegen nicht-eheliche Partnerschaften finanziell unterstützt … Emmett glaubt sich von einem Stalker verfolgt. Doch es ist nur Drew, der Footballstar. Brian und Brandon tragen indessen einen ganz speziellen Wettstreit aus. Brian geht schließlich als Gewinner hervor …
Quelle: ProSieben
3. Mai 2009 um 9:55 Uhr #368287dayzd
MitgliedAuch wenn die Episode im Gegensatz zu den bisherigen Episoden etwas schwächelte, war sie im Gesamtbild trotzdem sehr gut und behielt das hohe Niveau der Serie bei.
Brian ging als Sieger aus der Wette hervor, was wahrlich keine Überraschung war. Brandons enttäuschtes Gesicht zu sehen, war mir eine große Freude. Dass Brian allerdings Brandon nicht fickte, war eine krasse Wende, die wohl von Brians Gespräch mit Lindsay kam. Die Frau machte Brian klar, dass er derjenige ist, der an seiner Vergangenheit klebt. Als Brandon Brian sagte, dass er ihn vom Thron stoßen wird, schloss Brian mit der Vergangenheit ab und fand sich damit ab, dass Brandon weiterhin sein Territorium einnehmen wird. Ich denke, dass auch der Verlust von Justin und Michael dazu beitrug, dass Brian sich zu diesem Schritt entschloss. Die vielsagenden Blicke, die zwischen Brian und Brandon im Babylon ausgetauscht wurden, waren gigantisch. Rundum eine sehr gute Story mit viel Tiefgang.
Drew Boyd kehrte zurück. Was für eine Überraschung. Seit Emmett die Affäre beendete, tat sich bei dem Footballspieler einiges. Er fickte mit einem Mann, der heimlich Fotos mit einer versteckten Kamera schoss. Mit diesen Bildern erpresste dieser Kerl Drew Boyd und bekam von ihm sogar 100.000 Dollar, aber das war ihm nicht genug. Da blieb Drew nichts mehr anderes übrig als sich dagegen zu wehren, was dazu führte, dass er in den Medien geoutet wurde. Die Gespräche zwischen Emmett und Drew Boyd waren tiefgründig, nachdenklich und auch die Stimmung zwischen den beiden war klasse. Sie haben nach wie vor Gefühle füreinander, was man besonders beim Gespräch in Emmetts Zimmer sehen konnte. Es war schon erstaunlich zu beobachten, wie Drew sich weiterentwickelte und offen über seine Gefühle für Emmett sprach. Er sagte auch von sich selbst, dass er schwul ist. Das war eine der besten Momente, die Drew Boyd bisher je hatte.
Lindsay zog wieder bei Melanie ein, was mich sehr freute. Allerdings führen die beiden Frauen getrennte Leben, denn Lindsay wohnt in ihrem Studio unterm Dach, während Melanie auf der ersten Etage wohnt. Sie praktizieren die „Nähe und Distanz“-Taktik, dessen Idee vom gemeinsamen Therapeuten kam. Immerhin kommen die beiden Frauen wesentlich besser miteinander aus und so kann man mittlerweile Hoffnungen hegen, dass Melanie und Lindsay vorm Serienfinale wieder ein glückliches Paar werden. Allerdings gab es einen großen Dämpfer, nämlich Corrine. Sie fand Gefallen an Melanie und konnte sie überzeugen mit ihr auszugehen. Vor der Haustür küssten die beiden Frauen sich sogar und Lindsay platzte dazwischen, als sie den Müll entsorgen wollte. Peinliche Situation für Lindsay und Melanie. Außerdem war es auch schön zu sehen, dass Michael sich wieder mit den beiden Frauen versteht, nachdem die drei einen hässlichen Sorgerechtsstreit hinter sich hatten.
Ben und Michael gerieten verbal aneinander, seitdem Hunter seine Familie verließ. Ben wurde sauer, weil Michael Justin Hunters Bett gab. Das war eine bewegende Sequenz, die zu den besten Momenten der Episode gehört. Ben hatte tolle dramatische Momente in der Episode. Die Sequenz, in der Ben feuchte Augen bekam, als der Stricher ihm erzählte, dass Hunter die Stadt verließ und nicht mehr zurückkommen wird, rührte mich. Michael dagegen war zwar auch traurig, aber er versuchte sich damit abzufinden und sein Leben weiterzuleben. Die letzte Sequenz war schön, als Ben und Michael Hunters Mail lasen. Ihm geht es gut. Das ist das Wichtigste, was Michael und Hunter hören wollten.
Justin versuchte seinen Vater Craig davon zu überzeugen Antrag 14 nicht zu unterstützen, was aber gänzlich in die Hose ging. Die Unterhaltung zwischen Vater und Sohn war auf dramatischer Ebene perfekt. Craig war wieder mal ein Ekel. Unglaublich, dass Craig seinem Sohn die Schuld gab, dass seine Ehe mit Jennifer in die Brüche ging. Manchmal hatte ich das Bedürfnis Craig eine Ohrfeige zu geben. Die absolute Krönung war die Sequenz, in der Craig seinen eigenen Sohn verhaften und abführen ließ. Kein Wunder, dass Jennifer der Kragen platzte, als sie von diesem Vorfall hörte. Die verbale Auseinandersetzung zwischen Craig und Jennifer hätte ich zu gerne gesehen. Die Unterhaltung zwischen Jennifer und Justin gefiel mir, als sie Justin versicherte, dass er immer ihr Sohn bleiben wird und dass er absolut keine Schuld am Scheitern der Ehe trug. Das Familiendrama mit den Taylors war spitze und erinnerte einen teilweise an die damalige Zeit, als Justin sich bei seinen Eltern outete.
Zu Ted kann man wieder mal nicht viel schreiben. Außer seinen Gesprächen mit Brian und Emmett hielt Ted sich mehr im Hintergrund auf. Ich hoffe, dass sich das bald ändert. Ich glaube, es war das erste Mal seit Serienbeginn, dass Brian keine gemeinsamen Sequenzen mit Justin und Michael hatte. Das war schon etwas ungewohnt, aber angesichts der momentanen Situation war es verständlich und nachvollziehbar. Cool war zu sehen, wie toll Michael und Justin sich mittlerweile verstehen, wenn man mal bedenkt, wie es damals in Season 1 noch aussah. Die Sequenz, in der die beiden Männer die Matratze in Justins neue Wohnung schleppten und danach über Brian redeten, traf genau meinen Geschmack. Die schwule und lesbische Community von Pittsburgh kämpfte weiterhin gegen Antrag 14. Die Lage spitzte sich weiterhin zu, als sich herausstellte, dass große Unternehmen Millionen von Dollar spenden um Antrag 14 durchzusetzen. Es überraschte mich nicht, dass ausgerechnet ein Reverend die Kampagne führt.
Quote:Brian: My mother was a frigid bitch, my father an abusive drunk. They had a hateful marriage, which is probably why I am unwilling or unable to perform a long term, committed relationship of my own. The fact that I drink like a fish, abuse drugs, and have more or less redefined promiscuity doesn’t help, much. As a result, I’ve lost the two people in my life that mean the most of me.
Ted: There, don’t you feel better?
Brian: No, but I’m sure you do. -
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