7×02 – Scherbenhaufen | That’s What You Get, Folks, For Makin‘ Whoopee

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    bloom
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    Ebenfalls eine tolle Episode, wobei sie etwas schwächer als der Seasonauftakt war. Manchmal war sie zwar etwas fad, aber letztendlich war es doch noch eine tolle Episode.

    Der Opener war genial, als Luke Chris wortlos eine runterhaute und dann wieder zurück nach Stars Hollow fuhr. Ein bemerkenswerter Opener. Seit Season 6 finde ich die Story rund um Lorelai und Luke dermassen beschissen und die Palladinos schafften es, dass ich die beiden Charaktere verabscheue, wenn ich sie zusammen sehe. Wenn sie jedoch getrennt agieren, sind sie wie immer spitze, aber zusammen? Ich muss sagen, dass David S. Rosenthal die verkorkste Story seit dem Seasonauftakt gut fortsetzte, ohne dass Lorelai und Luke in gemeinsamen Szenen unerträglich waren. Ich kann die Abneigung gegen Luke absolut nicht verstehen. Klar, hatte er viele Fehler gemacht, aber genauso auch Lorelai. Wieso ist Luke nur der Buhmann und Lorelai nicht? Sowas mag ich nicht. Lorelai baute genauso viel Mist wie Luke auch. Sie waren beide einfach nur beknackt. Was die Episode betrifft, konnte ich Luke verstehen, wieso er gegenüber Lorelai so kalt war und Chris eine runterhaute. Ich fand das nicht verwerflich. Wieso denn auch? Naja, ich könnte dazu große Romane schreiben, aber das tue ich nicht. Mein Standpunkt sieht so aus, dass ich die beiden in Season 6 schrecklich fand und beide bauten so viel Mist, dass es schon wahnsinnig und absurd war. In Season 7 versucht David S. Rosenthal das Beste darauszumachen und das hat er bis jetzt gut hinbekommen. Die beiden Sequenzen mit Lorelai und Luke war richtig dramabeladen und sehr intensiv und waren zudem auch die besten Sequenzen. Tolles Drama. Seit Season 7 finde ich die Story mit Luke und Lorelai überraschenderweise ganz gut und ich bin schon gespannt drauf, wie es weitergehen wird.

    Kirk nervte mich ordentlich mit seiner blöden Kopie des Diners. Kein Wunder, dass Luke bei ihm ausrastete. Das war geschmacklos von Kirk einfach so seinen Freiluft-Diner zu eröffnen. Kirk fuhr mit dem Auto in den Diner und nicht Luke. Blödmann. Die unsympathischsten Menschen von Stars Hollow, nämlich Liz und T.J. tauchten wieder mal auf. Ich rechnete wieder mit nervenden Dialogen, aber diesmal waren sie für ihre Verhältnisse ganz okay. Liz hatte vollkommen recht, mit dem was sie sagte. Und Luke wusste zu gut, dass seine Schwester recht hatte. Schade, dass Logan und Chris in der Episode nicht auftauchten.

    Lane und Zach kehrten aus ihren Flitterwochen in Mexiko zurück und berichteten das Schlimmste, was man sich auch nur vorstellen konnte. Das Gespräch über Sex fand ich ganz lustig, vor allem weil Lane in dieser Sequenz sehr ihrer Mutter ähnelte. Und die absolute Krönung kam noch. Sie wurde auch noch schwanger. Arme Lane. Sie hatte das schlimmste erste Mal aller Zeiten und dann wurde sie auch noch schwanger. Wieso macht Lane es sich so schwer? Wenn sie noch nicht bereit ist Mutter zu werden, dann soll sie abtreiben. Jedoch wird das mit Sicherheit nicht passieren, denn so eine Storyline würde im amerikanischen Free-TV nicht gut ankommen und würde nur übertriebene Empörung auslösen. Im Gesamtbild war dies die erste Storyline mit Lane seit langem, die wirklich mal gut war.

    Lorelai konnte nicht mit ansehen, wie Rory sich selbst fertig machte, weil ihr Asientrip, auf den sie schon so sehr freute, ins Wasser fiel, weil Logan nach London musste. Lorelai war wieder voll in ihrem Element und dekorierte das ganze Haus um in Klein-Asien. Dass Lorelai jedoch ein Poster von Sandra Oh aufhängte, juckte mich kein bisschen, was wohl an ihrer Rolle in Grey’s Anatomy liegt, mit der ich mich nicht anfreunden konnte. Die verschiedenen Sushi-Variantionen waren der absolute Brüller. Ich konnte mich vor lauter Lachen nicht mehr einkriegen. Die fröhliche Stimmung wurde durch einen Anruf von Chris zunichte gemacht. Da erfuhr Rory die ganze Wahrheit und machte ihrer Mutter schwere Vorwürfe, dass sie mit ihrem Vater schlief. Verständliche Reaktion von Rory. Die letzte Sequenz der Episode war klasse, als Rory ihre Mutter weinen sah und sich zu ihr setzte. Schönes und zugleich trauriges Ende der zweiten Episode.

    Quote:
    Luke: (to Lorelai) It’s not your fault, it’s not my fault. It’s just–we’re not right together, you know? You’re you, and I’m me, and we just, we’ve got to stop pretending we’re something else. You don’t belong with me. You belong with someone like Christopher, and I just….let’s just stop fighting it, okay? You go back to being Lorelai Gilmore, and I’ll go back to being the guy in the diner who pours your coffee.
    Quote:
    Rory (to Lorelai): You know what, Mom? If you’re heartbroken, you rent An Affair to Remember, you have a good cry, and you drown your sorrows in a pint of ice cream. You go and get a hideously unflattering breakup haircut. You don’t sleep with Dad!
    Quote:
    Lorelai: (about her response to Luke’s request to elope) It had to be no.
    Sookie: Did it have to be? I mean, did the answer really have to be no?
    Lorelai: Well, no. I mean, I guess I could be married right now to someone who doesn’t really want to be married to me and who doesn’t know I slept with someone two nights before we got married.
    Quote:
    Liz: I mean, I love Lorelai, but the two of you were…..
    Luke: Were what?
    Liz: You were never in sync. I don’t mean that in a bad way.
    Luke: What do you mean?
    Liz: Okay, well, first of all, you never really moved in together. You wanted to, but you never did. You were in two completely different places.
    Luke: Well, yeah, I mean, there was a logistics thing.
    Liz: And then when you found out you had a daughter, you never told her. That’s not normal, Luke. That’s not how people in a normal, healthy relationship act.
    Quote:
    Luke: (to Liz and TJ) Lorelai and I didn’t break up because we weren’t in the same place in a space-time continuum or because there weren’t enough wormholes. We broke up because we weren’t right for each other. It wasn’t space or time, it was us, OK? We didn’t belong together. We never really belonged together. We wanted to, but we never did. That’s it.
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