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- 25. September 2006 um 8:38 Uhr #313407
bloom
MitgliedDiese Episode war um einiges schwächer als die ersten beiden Episoden. Manchmal war es so verdammt langweilig und mir kamen die vierzig Minuten wie Stunden vor. Jedoch hatte sie auch positive Aspekte, die richtig toll und von großer Bedeutung waren. Von daher kann man im Gesamtbild sagen, dass „Lorelai’s First Cotillion“ eine solide Episode mit absolut grandiosen Schlussequenzen war.
Die Dialoge waren in der Episode teilweise schamlos übertrieben und waren teilweise mühevoll zu verstehen. Teilweise waren sie sogar auch belanglos und ätzend. In 7×01 und 7×02 waren sie wie in alten Zeiten, aber in dieser Episode? Das war alles so zwanghaft und einen sonderlichen Spaß hatte ich dabei auch nicht. Keine Ahnung, wodran das lag, dass viele der Dialoge so durchschnittlich waren.
Mir fehlten Emily und Richard, denn die beiden waren in den ersten beiden Episoden der siebten Season garnicht zu sehen. Emily war wieder in ihrem Element und zeigte mit der Betreuung der jungen Mädels, was in ihr steckte. Auch wenn ich Emily in der Episode toll fand, war sie doch irgendwie zu soft für ihre Verhältnisse. So kam es mir jedenfalls vor. Oder gewöhnte man sich schon so sehr an Emily, dass es einem nur so vorkam, dass sie zu soft wurde/war? Die Story mit dem Anstandsball war ganz solide, aber mehr auch nicht. Da fehlte eindeutig der Pepp.
Die kleine Story mit Lorelai und ihrer Grübelei über ihr Gefühlsleben und ihrer emotionalen Abhängigkeit von ihrer Mutter fand ich letztendlich doch ganz toll. Ich muss zugeben, dass ich mich anfangs garnicht damit anfreunden konnte, was wohl an den durchschnittlichen Dialogen lag. Endlich realisierte Lorelai auch mal, dass einige Sachen, die Emily sich für ihre Tochter wünschte, garnicht mal schlecht waren. Oh Wunder, nach über 6 Seasons kam Lorelai mal auf die Idee, dass Emily es manchmal nur gut meinte. Und das wurde ihr richtig klar, als sie auf dem Anstandsball mit Michel tanzte.
Paris war wieder mal göttlich. Erst war sie die fiese Chefin, die alle rumkommandierte und von der einen Minute auf die nächste war sie die Freundin. Das Gespräch zwischen Paris und Rory war ganz schön. Paris machte Rory den Vorschlag die Fernbeziehung mit Telefonsex und/oder SMS-Sex aufzupeppen.
Die Story mit Lane und Zach war ganz okay, jedoch der absolute Burner war sie natürlich nicht. In Season 6 fand ich die Charaktere und ihre Stories nervtötend, jedoch in Season 7 sind sie bisher ganz in Ordnung. Von mir aus hätte man auch auf die Schwangerschaftsstory verzichten können, aber sie ist nun mal da und damit muss man sich eben arrangieren. Beim gemeinsamen Gespräch war Zach wieder mal dumm wie Stroh und Lane wusste natürlich, dass Zach genauso wie sie mit der Schwangerschaft nicht klarkam. Naja, hohe Erwartungen setze ich in diese Storyline nicht.
Toll finde ich, dass Rory und Lane jetzt mehr Zeit miteinander verbringen. Das fehlte mir in den letzten Seasons. Die Sequenzen mit den beiden waren ganz schön und erinnerte einen an die guten, alten Zeiten. Luke kam leider nur in einer Sequenz vor, was ich schon sehr schade finde. Die Sequenz mit Rory und Luke war ganz schön. Dass Lorelai und Luke keine gemeinsame Sequenz hatten, fand ich toll und war eine Phase der Erholung.
Knuffelig und süss waren wie so oft Rory und Logan. Sie sind einfach das perfekte Paar. Dadran gibt es nichts zu rütteln. Das Telefongespräch zwischen den beiden war goldig. Immerhin können sie nun ihre Fernbeziehung etwas aufpeppen. Aber auf Dauer wird das aber langweilig mit dem Sidekicksex. Da müssen die Autoren sich schon was einfallen lassen. Eine dauerhafte Fernbeziehung kann man doch den Rory/Logan Fans nicht antun.
Das Beste an der Episode war Christopher Hayden. Ich mochte den Charakter schon immer und ich träumte schon immer davon, dass er und Lorelai es irgendwann mal schaffen eine glückliche Beziehung zu führen. Die beiden sind wie füreinander geschaffen. Ich fand es traurig genug, dass es im Season 2 Finale nicht klappte, von daher hoffe ich, dass es in Season 7 dazukommt. Ich will Luke und Lorelai nicht mehr zusammen sehen, nachdem was die Palladinos mit den beiden Charakteren in Season 6 anrichteten. Die Worte, die Chris zu Lorelai sagte, waren so hinreissend und dermassen intensiv und voller dramatischen Energie. Es war nahezu perfekt. In den letzten Sekunden der Episode dachte Lorelai über Chris‘ Worte nach, griff dann zum Telefon und rief Chris ein. Toller Abschluss der Episode. Allerdings muss ich an dieser Stelle schon sagen, dass Lorelai sich gut überlegen sollte, was sie wirklich will und sich nicht einfach so auf eine Beziehung mit Chris einlassen soll, nur weil er gerade „frei“ ist. Sie muss es auch ernst meinen. Naja, trotzdem freue ich mich schon wie ein Honigkuchenpferd auf die Christopher/Lorelai Ära.
Quote:Christopher: (to Lorelai) I love you. I know the other night didn’t mean for you what it did for me, but I haven’t stopped thinking about it since it happened, and just not because it was great–which it was–but because it was right. It was so right, Lor, and you might not see that right now, but I do, and if I have to wait until we’re both 80 years old for you to see it, then I’ll wait. I’m not going anywhere. This is it for me. You’re it for me, and I can’t pretend to feel any less than I do, I….I just can’t.Quote:Paris: (to Rory) Okay, I’m not your boss anymore. We can do five minutes of friend time.Quote:Charlotte: Did you ever attend a cotillion?
Rory: No, I never attended a cotillion, but I did have a coming-out party.
Lorelai: And I totally support her decision. She shouldn’t have to hide her love for women. - AutorBeiträge
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