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- 29. April 2007 um 15:28 Uhr #317673
Hyde
MitgliedNach der katastrophalen letzten Episode sanken meine Erwartungen und Vorfreude auf „Bon Voyage“. Wie hätte man sich im Vorfeld auf das Serienfinale freuen können, wenn man solche Storylines-Entwicklungen sah? Am frühen Nachmittag schaute ich mir „Bon Voyage“ an und wurde im positiven Sinne überrascht. Mir gefiel das Serienfinale sehr gut, auch wenn es bei weitem nicht perfekt war. Wie hätte es auch perfekt sein können? In meinen Augen war „Bon Voyage“ trotz einiger Ungereimtheiten ein würdiges Ende für die Serie.
Der Opener war absolut erstklassig, als Rory ihrer Mutter nicht glaubte, dass ihr größtes Idol Christiane Amanpour im Dragonfly Inn war. Kaum sah Rory die Frau und schon war sie aufgeregt und niedlich. Die Sequenzen mit der CNN-Korrespondentin und den Gilmores waren herrlich und waren ein hinreissender Beginn für ein Serienfinale. Einen besseren Opener kann es nicht geben.
Lorelai & Rory
Die abschließende Story mit den Gilmore Girls war hinreissend und konnte mich bestens unterhalten. Bei den dramatischen Momenten zwischen den beiden Frauen bekam ich jedes Mal feuchte Augen. Die emotionalste Szene war die, in der Lorelai ihre Tochter beim Schlafen beobachtete und dabei weinte. Das war richtig emotional und sehr intensiv. Auch Rorys Worte an ihre Mutter auf dem Fest waren Drama vom feinsten. Neben der ganzen Dramatik gab es auch noch die herrlichen und humorgeladenen Dialoge, die wie immer bestens überzeugen konnten. Ein besseren Abschluss kann es für diese Mutter-Tochter-Beziehung nicht geben.Lorelai & Luke
Es war sowas von glasklar, dass die beiden wieder zusammen kamen. Auch wenn sie nicht mein Lieblingspaar waren, was den Stories aus der sechsten Season zu verdanken war, fand ich die Wiedervereinigung sehr schön. Warum? Sie wurde nicht endlos ausgeschweift und war kurz und knapp. Das Ganze wurde ziemlich offen gelassen, worüber ich sehr glücklich war. Nach dem ganzen, gräßlichen Fiasko zwischen Luke und Lorelai wäre ein zuckersüsses Happy End fehl am Platz gewesen. Sie küssten sich und tauschten verliebte Blicke im Diner. Mehr war nicht zu sehen. Man sah nicht wie sie sich aussprachen oder wie es mit dem Paar weitergehen wird, absolut nichts. Auch die Anfänge der neuen Beziehung bekam man nicht zu Gesicht. Einfach nur perfekt. Ich kann garnicht oft genug sagen, wie sehr mir das Ende in Hinsicht auf Lorelai & Luke gefiel.Rory & Logan
Ein Jammer hoch drei. Das traf mich richtig hart, als Logan und Rory sich in „Unto the Breach“ trennten. Logan wurde im Serienfinale nur kurz erwähnt und das wars auch schon. Was soll das? Und einen Auftritt hatte er auch nicht. Das Ende der Beziehung wird mich nie zufrieden stellen. Wie denn auch? Logan war der Richtige für Rory und es wird nie einen besseren Kerl geben. Die beiden teilten sich alles und kamen sich immer näher und näher. Er war nie ein Hindernis für Rory und er ließ ihr alle Freiheiten. Und auf einmal war Logan ein Hinderniss für Rorys Karriere? Für blöd halten die Autoren die Zuschauer eigentlich? Man kann heutzutage verheiratet sein und trotzdem Karriere machen. Beides ist absolut möglich. Und man konnte es Logan nicht übel nehmen, dass er keine Lust mehr auf eine Fernbeziehung hatte. Die ganze Trennung war an den Haaren herbeigezogen und besaß keine Glaubwürdigkeit. Ein klarer Minuspunkt für das Serienfinale und für die ganze Serie!Das Gilmore-Quartett: Lorelai, Rory, Emily und Richard
Das letzte Dinner gefiel mir sehr gut, als Rory ihrer Familie verkündete, dass sie einen Job bekam. Die Blicke von Lorelai, Richard und Emily waren grandios und sagten ziemlich viel aus. Der Abschied zwischen den Großeltern und Rory waren wie es zu erwarten war sehr intensiv. Besonders bei Emilys Worten an Rory bekam ich feuchte Augen. Richards Kompliment an seine Tochter war ebenfalls Drama vom feinsten. Lorelai blickte ziemlich schnell, dass Emily Angst davor hatte, dass sie ihre Tochter nicht mehr sehen wird, aber sie konnte ihrer Mutter versichern, dass sie trotzdem jeden Freitag Abend zum Dinner kommen wird. Ein wunderschöner Moment zwischen Emily und Lorelai. Wie wird es mit der Beziehung zwischen Lorelai und Emily weitergehen? Werden sie sich irgendwann mal richtig näher kommen, wie es sich für Mutter und Tochter generell gehört?Rory
Sie entschied sich spontan dafür, mit anderen Journalisten durch die USA zu reisen und Berichte über den Wahlkampf von Barack Obama zu schreiben, auch wenn es nicht der Job war, den sie wollte. Ich finde es gut, dass Rory ihren Traumjob nicht bekam. Bisher verlief ihr Leben in geregelten Bahnen und sie bekam immer was sie wollte. Nun ist es an der Zeit, dass Rory auch für ihre Ziele kämpfen muss. Jeder fängt mal klein an und der Job ist der Anfang.Chris
Warum tauchte Chris im Serienfinale nicht auf? Das passte mir garnicht, dass er keinen Auftritt hatte. Er ist der Vater von Rory und sollte auch auf der Abschiedsparty anwesend sein.Die Nebencharaktere
Es war richtig schön die wichtigsten Bewohner von Stars Hollow auf einem Haufen zu sehen. Auch wenn einige unter ihnen ziemlich nervig waren, war es trotzdem schön sie ein letztes Mal zu sehen. Am besten gefiel mir Lane. Richtig toll, dass man zum letzten Mal die wichtige Freundschaft zwischen Rory und Lane erwähnte und auch die Bindung zwischen den beiden Frauen zeigte. Das Gespräch zwischen den beiden war köstlich. Bei diesen Sequenzen wurde man richtig nostalgisch. Gut fand ich, dass T.J. nicht vorkam. Liz dagegen war für ihre Verhältnisse ganz okay. Schade fand ich, dass Paris nicht vorkam. Paris war eine wichtige Person für Rory. Sie gingen zusammen auf die Chilton Schule und studierten gemeinsam in Yale. Und sie teilten sich eine Wohnung. Sie hatte es auf jeden Fall verdient nochmal im Serienfinale aufzutauchen.Bon Voyage, Rory
Das Abschiedsfest war die beste Aktion, die die Stars Hollow Bewohner auf die Beine stellten. Die inoffizielle Versammlung war der absolute Brüller. Da konnte ich mich prächtig amüsieren. Richtig schön fand ich die Szene, als Lorelai und Rory das Zelt betraten und die ganzen Gäste laut klatschten. Richtig schön sentimental und dabei vergoß ich einige Tränchen. Taylors Rede war zwar eklig, aber dafür sehr lustig.the last minutes
Die letzten Minuten des Serienfinales gefielen mir sehr gut, vor allem weil sie den Kern der Serie wiederspiegelten, den jeder Zuschauer an der Serie mochte. Lorelai und Rory besuchten den Diner und Luke nahm die Bestellungen auf. Und schon plapperten die Gilmore Girls über Gott und die Welt, während Luke in der Küche das Essen zubereitete. Ein besseres Ende kann es für die Serie nicht geben.Nach 7 Seasons und 153 Episoden ist es an der Zeit sich von „Gilmore Girls“ zu verabschieden. Ich hatte sehr viele schöne Stunden mit der Serie verbracht. Es gab leider auch weniger schöne Stunden, aber trotzdem schloss ich die Serie in mein Herz und schaute sie sehr gerne. Season 1 – 5 verliefen nach Plan und da passte alles. Aber ab der sechsten Season ging vieles den Bach runter, auch die siebte Season konnte die Schäden nicht wirklich beheben. Wenigstens konnte das Serienfinale größtenteils überzeugen und konnte die Serie zufriedenstellend abschließen.
Quote:Lorelai: Hey you got to be careful when you drink coffee on the bus. It’s bumpy.
Rory: I can handle it.
Lorelai: I should have gotten you a sippy cup.
Rory: Maybe I should get a flask.
Lorelai: Do they make flasks for hot beverages?
Rory: Yeah, they’re called thermoses.
Lorelai: Right. I’ll get you a thermos that says „World’s Greatest Reporter,“ to match your cap.
Rory: Oh yeah, about that. I meant to tell you that I left that cap at home.
Lorelai: What?
Rory: Well it wasn’t very flattering.
Lorelai: Well how will people know you’re the world’s greatest reporter?
Rory: That I don’t know.
Lorelai: I guess they’ll just have to read your stuff.
Rory: I guess so.Quote:Rory: Mom… you’ve given me everything I need.Quote:Rory: Lane…
Lane: Yeah?
Rory: Your friendship means so much to me. It’s so…
Lane: Me too.
Rory: I mean, I don’t know what it’s like to have a sister, but I feel like I do, you know?
Lane: (smiles) Yeah.Quote:Lorelai: (about the party) Thank you.
Luke: Oh, it’s no big deal.
Lorelai: Luke…
Luke: I just…I just like to see you happy. (they move in and kiss)Quote:Lorelai: (about the party) I just can’t believe they did this for her.
Richard: I don’t think that this is all for Rory. I think this party is a testament to you, Lorelai, and the home you’ve created here. I regret that you needed to–
Emily: Richard–
Richard: All right, now, let me finish, Emily. I regret it…and recent experiences have taught us–
Emily: Oh, please don’t be one of those „I had a heart attack, and now I’m going to express my every thought“ types!
Richard: Not every thought, Emily. Just this one. (to Lorelai) It takes a…a remarkable person…to inspire all this.
Lorelai: (smiles) Thanks, Dad.Quote:Taylor: Rory, would you like to say a few words?
Rory: (coming up to the front) Thank you, Taylor, for that very unique tribute. Um…I love this place. I just loved growing up here. I love all of you, and thank you so much for doing all this. It’s amazing, it’s just…it’s so…oh, gosh, I’m on the verge of gushing, so I’m just going to stop myself. I don’t want to gush, except for one more thing. To my mom, who…is just everything to me, and everything I am, and who I’m going to miss so much. (Lorelai, watching from background, smiles and nods, with tears in her eyes) - AutorBeiträge
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