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- 18. Mai 2016 um 20:37 Uhr #341720
Anonym
GastEin ambitionierter Musikjournalist, Stanley Mitchell, der für den nur in Expertenkreisen bekannten „Music Express“ schreibt, entdeckt die „Louis Lester Band“, freundet sich mit ihrem Leiter, Louis Lester, an, und verhilft ihm zu Auftritten in dem teuren Londoner „Imperial Hotel“. Die Auftritte führen zu einer Veränderung der Hotelklientel, denn der Geldadel empfindet die Auftritte von „Negern“ als schmutzig und unzumutbar und macht einer Gruppe von aufgeklärten, reichen jungen Leuten Platz, die sich bis zum Ende der Serie um die Band schart. Das wiederum zieht die englische Millionärin Lady Lavinia Cremone und den amerikanischen Mogul Walter Masterson an. Auch der für seine Exzentrizität bekannte Prince of Wales wird Fan der Gruppe.Auf dem Höhepunkt der Popularität, die auch die Musikzeitschrift Mitchells in weiten Kreisen bekannt macht, wird die Sängerin der Louis Lester Band in dem Hotel ermordet. Ihr Mörder ist der junge adelige, psychisch kranke Grenzgänger Julian Luscombe. Jedoch lenkt das Hotelpersonal den Verdacht bald auf Louis Lester, der vor der Polizei mit einem von den Freunden eingefädelten Coups ins Ausland fliehen kann.
Darsteller: Chiwetel Ejiofor, John Goodman, Matthew Goode, Jenna Coleman, Tom Hughes, Janet Montgomery
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Habe die Miniserie am Wochenende gesehen und für sehr gut befunden. Die Geschichte der Jazz-Band im rassistischen England war stark gemacht und vor allem sehr intensiv inszeniert. Teilweise wirklich bedrückend, wie die Schwarzen behandelt wurden, selbst wenn sie auf der Bühne standen und man nicht mal in Kontakt mit ihnen hätte kommen können, außer über die Musik. Wenn man nicht gerade der sehr guten Musik gelauscht hat, war der Kampf gegen den Rassismus bzw. die Unterdrückung spannend gemacht und hat durch die Band einen zur Abwechslung mal anderen Blickwinkel auf dieses düstere Kapitel geworfen.
Dass dann später auch noch ein Verbrechen miteingebaut wurde, für dass dann natürlich die schwarze Band verantwortlich gemacht wird, war zwar etwas zu gewöhnlich für solch eine Art von Serie, aber es war durchaus ansprechend gemacht.
Von den Darstellern her war jede Rolle top besetzt, Ejiofor und Goodman sind gewohnt klasse, aber auch der Rest des Casts ist in Topform und lässt nichts zu wünschen übrig. Wer sich für solchen Stoff interessiert sollte mal einen Blick riskieren. Es ist zwar wahrlich nichts neues oder gar außergewöhnliches, aber dennoch sehr interessant.
18. Mai 2016 um 21:48 Uhr #505898Stampede
MitgliedKlingt gut, danke für den Tipp.
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