Mr. Hankey beschäftigt Moskauer Behörde

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    ClaireB
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    Das Ausstrahlen einer im Januar gesendeten Folge der satirischen Serie „South Park“ hat dem russischen TV-Sender „2×2“ nun eine Verwarnung durch die Moskauer Staatsanwaltschaft beschert. Diese ist nämlich nach einer Prüfung von „Halleluja! Mr. Hankeys klassische Weihnachten“ zu dem Schluss gekommen: „Das vorliegende Videomaterial enthält Merkmale extremistischer Aktivitäten.“

    In der letzten Woche hatte der russische Verband evangelischer Christen die Staatsanwaltschaft gebeten, Ermittlungen gegen den Sender „2×2“ einzuleiten, denn man sei „strikt dagegen“, dass Fernsehen „instrumentalisiert wird, um Gewalt, religiösen Hass sowie Amoralität und Unzucht zu propagieren“. Den Machern der Serie wurde laut „AFP“-Meldung außerdem vorgeworfen, Pädophilie und Homosexualität zu propagieren.

    Die Staatsanwaltschaft hat nun den Sender davor gewarnt, „extremistischer Beiträge“ zu senden. Die Serie könne bei einer überzeugenden Mehrheit der Zuschauer auf negative Reaktion stoßen; sie verletze Ehre und Würde von Christen und Muslimen, beleidige Gefühle der Gläubigen unabhängig von deren Religionszugehörigkeit und könne einen ethnischen Konflikt provozieren sowie religiöse Feindseligkeit schüren.

    Die Leitung des Senders (der neben „South Park“ u.a auch „Die Simpsons“ und „Happy Tree Friends“ im Programm hatte), hat die Vorwürfe zurückgewiesen und betont, die Serie richte sich an Erwachsene und werde zu entsprechenden Sendezeiten ausgestrahlt.

    Quelle: Wunschliste

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