10×13 – Die Parallelwelt | The Road Not Taken

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    Parallelwelten sind bei Stargate SG-1 wahrlich nichts mehr Neues, aber trotzdem konnte „The Road Not Taken“ mit seiner tollen Umsetzung der Story überzeugen. Die Episode war durchwegs unterhaltsam und vor allem war es interessant zu sehen, wie die Welt im Paralleluniversum sich entwickelte. Einzig das Ende war zu abrupt. Die Episode wurde speziell für Amanda Tapping geschrieben und die Schauspielerin konnte wie bisher in den letzten zehn Jahren beweisen, was in ihr und ihrer Rolle für enorm großes Talent steckt.

    Die Parallelwelt war insofern sehr interessant und überraschend, weil vieles ähnlich, aber doch wiederum anders war. Dort wurde das Stargate-Programm veröffentlicht, weil Anubis vor drei Jahren die Erde angriff. Als Folge daraus wurde das Kriegsrecht verhängt. Den US-Bürgern wurde die Freiheit genommen. Das SGC setzte die Mittel nur noch für planetare Verteidigung ein und Atlantis wurde nie gefunden. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, starteten die Ori einen massiven Angriff auf die Erde. Eine ziemlich düstere und bedrückende Parallelwelt. Da musste man sich die typische Frage stellen: Könnte sowas auch bei uns passieren? Alleine schon diese Zustände zu sehen löste bei mir eine unangenehme Gänsehaut aus.

    In der Parallelwelt meinte das Schicksal es nicht gut mit SG-1. Daniel wurde von den Oris gefangen genommen, was übrigens in unserer Welt auch der Fall ist. Vala saß im Gefängnis von Area 51, Teal’c ging vor wenigen Jahren zurück zu den Jaffas und Mitchell verließ das Militär. Die Unterhaltung zwischen Mitchell und Sam war wie die ganze Parallelwelt sehr bedrückend und sehr intensiv. Toll fand ich, dass es ein Wiedersehen mit General Hammond gab. Hank Landry war der Präsident der USA und musste in der Vergangenheit einige harten Entscheidungen treffen, worüber er nicht glücklich war. Zudem gab es noch Rodney McKay, der in der Parallelwelt mit Sam verheiratet war. Sams Blick war so köstlich, als sie von Lorne erfuhr, dass sie mit McKay verheiratet war. Die Sequenzen mit McKay und Sam hatten einen hohen Unterhaltungswert und es gab immer etwas zu lachen.

    Einzig allein das Ende war in meinen Augen zu abrupt. Man hatte das Gefühl, dass der Autor Alan McCullough keinen Plan hatte, wie er Sam am plausibelsten zurück in unser Universum bringen wollte. Dafür war das Gespräch zwischen Sam, Mitchell, Vala und Teal’c recht süss. Mitchell, Vala und Teal’c dachten, dass Sam phasenverschoben wäre und leisteten ihr Gesellschaft, indem sie mit ihr redeten. Dabei wussten sie garnicht, dass Sam überhaupt nicht da war. Sie redeten quasi stundenlang mit einem leeren Raum. Valas Umarmung fand ich auch noch niedlich.

    Quote:
    Sam: This is gonna come as a bit of a shock but… I’m not who you think I am
    McKay: Oh my god, you’re a lesbian, is that what you’re trying to tell me?
    Quote:
    Vala: Hey what was I like in that reality?
    Sam: You were in jail.
    Vala: Not again.
    Quote:
    (Mitchell walks in to the room where Sam is working and walks into a forcefield)
    Sam: Didn’t you read my sign?
    Mitchell: No! Yes. (sees the paper sign on Sam’s desk and shows Sam) You mean this one?
    Sam: (quietly) That was supposed to be outside.
    Quote:
    Sam: At least on my world we don’t intend to abandon the rest of the galaxy to the Ori.
    President Landry: Maybe not now. But what do you think will happen if you give them a foolproof way to hide like you’ve given us? Don’t be surprised if the rest of the galaxy suddenly doesn’t seem that important anymore.
    Sam: Well, see, I know at least one man who won’t feel that way. He’s the leader of Stargate Command. His name is General Hank Landry.
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