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- 26. November 2006 um 20:02 Uhr #240293
Randy Taylor
MitgliedIzzie und Alex werden Teil des Teams, das zwei zusammengewachsene Zwillinge trennen soll. Die Zwillinge haben sich nach 30 Jahren zur Trennung entschieden, weil eine Frau im Spiel ist. Izzie soll natürlich weiterhin nur zuschauen, und Mark versucht, auch sie für Botengänge einzusetzen. Izzie macht ihm klar, dass sie ihm zwar Kaffee holt, um eventuell bei einer OP dabei zu sein, aber dass er sich damit bei ihr keinerlei Respekt verschafft. Diese Haltung kann wiederum Mark respektieren, und er holt sie zur Zwillings-Trennung in den OP.
Burke kann einstweilen nicht operieren, aber er will sich auch nicht von Derek helfen lassen – bis Richard ihm den Kopf wäscht …
Meredith assistiert Addison bei einem Not-Kaiserschnitt. Die Patientin ist ihr nicht unbekannt – es ist ihre Halbschwester Molly. Deren Mutter bemüht sich, Meredith als Teil der Familie mit einzubeziehen, aber Meredith erkennt, dass ihre Familie nicht nur aus den Menschen besteht, mit denen sie verwandt ist.
Quelle: ProSieben
20. November 2008 um 16:57 Uhr #352139dayzd
MitgliedNach „From a Whisper to a Scream“, die teilweise schon komisch und etwas suspekt war, hätte ich nicht mit einer so tollen und intensiven Episode gerechnet. Ich war beeindruckt und zugleich überrascht von „Don’t Stand So Close to Me“. Klar, perfekt war sie keineswegs und auch wenn die negative Richtung, in die die Serie sich seit kurzem entwickelt, immer noch beibehalten wird, war sie im Gesamtbild doch sehenswert.
Ich war genauso erstaunt wie Bailey, als Richard sagte, dass Burke und Cristina für ihr fahrlässiges Handeln nicht bestraft werden. Muss man das verstehen? Kein Wunder, dass die anderen Kollegen, besonders Bailey und Izzie sauer auf die beiden waren. Sehr unpassend war auch die oftmalige Darstellung, dass Izzie Denny umbrachte. Was sollte das? Das stimmt doch garnicht. Izzie brachte Denny nicht um. Der Mann starb aufgrund der Komplikationen und nicht wegen der LVAD-Leitung. Izzie wurde bestraft und Cristina nicht? Unfair. Auch Richards Argumente waren alles andere glaubhaft. Storytechnisch ging es teilweise schon sehr holprig zu. Anscheinend wollte Shonda Rhimes (oder auch die Drehbuchautorin Carolina Paiz) um jeden Preis vermeiden, dass zwei Assistenzärzte mit Behandlungsverbot im Krankenhaus rumlaufen und dass immer mehr Parallelen zwischen den Stories mit Izzie/Denny und Cristina/Burke aufkommen, obwohl sie doch (eigentlich) unterschiedlich sind. Das storytechnische Resultat, welches man in der Episode zu sehen bekam, spielte für Shonda Rhimes anscheinend keine große Rolle. Deswegen war die Story teilweise suspekt und konnte im Gesamtbild nicht vollständig überzeugen. Schade eigentlich, denn sie hatte durchaus Potenzial.
Miranda Bailey war wieder mal absolute Klasse. Ihr Wut auf Cristina und Burke war vollkommen nachvollziehbar. Klasse fand ich, dass sie Cristina Georges Vater zuteilte und den Ärger der anderen auf sich zog. Izzie, Alex und George diskutierten heftig darüber und dann stellte Miranda den drei ihren neuen Fall vor: erwachsene, siamesische Zwillinge. Die Gesichtsausdrücke der drei Assistenten war genial. Das war höchstamüsant. Baileys Unterhaltung mit Webber war (abgesehen von der Unglaubwürdigkeit der Argumente, wieso Burke und Cristina nicht bestraft werden) in der Tat exzellent auf hohem Niveau und ich war zutiefst beeindruckt von dieser vorherrschenden Dramatik.
Georges Charakterentwicklung kann man mit einer turbulenten Achterbahnfahrt vergleichen. Es gab bisher Episoden aus der dritten Season, in denen ich Georges Verhalten nicht nachvollziehen konnte und er fälschlicherweise als suspekter und unsympathischer Mann dargestellt wurde, aber dann gab es auch Episoden, in denen man Georges Handeln und Verhalten (sehr) gut nachvollziehen konnte. So war das auch bei „Don’t Stand So Close to Me“ komischerweise der Fall. Es ist immer ein ständiges und teilweise nerviges Hin und Her. Die Unterhaltung zwischen Vater und Sohn zeigte deutlich auf, in welcher Situation George sich zurzeit befindet und wie ihn alles anpisst. Wenn man es so betrachtet, kann man George verstehen. Gerade bei ihm fällt das auf, weil er sonst immer nett und lieb ist. Auch wenn sein derzeitiges Gefühlsleben und seine Wutausbrüche verständlich sind, handelte er in der Vergangenheit manchmal sehr daneben, was seinen Charakter im Gesamtbild doch leider etwas runterzieht. Es ist eben ständig eine Achterbahnfahrt, was dem Charakter letztendlich schadet.
Die Annäherung von George und Burke war tolles Drama. Burke verhielt sich wieder einigermassen normal, was schon mal ein sehr positives Zeichen war, wenn man mal bedenkt, wie er in der letzten Episode drauf war. Intensiv war auch die Sequenz, in der Burke George die Operationsvorgänge erzählte, weil er nicht hinschauen konnte, wie Erica und Cristina an seinem Vater operieren.
Mein absoluter Favorit war die Story mit Meredith. Sie war sehr dramatik, intensiv, hart, ergreifend und emotional. Ich genoss die Story regelrecht. Die Frau konnte einem schon sehr leid tun, bei dem was sie durchmachen musste. Erst sagte Ellis ihr, dass sie sich wünschte, sie hätte Meredith nie bekommen und dann sah sie bei Susan und Molly, was in ihrer Kindheit fehlte. Eine schlimmere Folter kann es garnicht geben. Typisch und verständlich war auch, dass Meredith sich auf die neue Familie von ihrem Vater nicht einließ. Schön war auch, dass sie Cristina vor Alex, Izzie und George verteidigte.
Erwähnenswert war die Sequenz, in der Derek und Mark sehr kurz miteinander sprachen und zusammen über einen Spruch von Mark lachten. Das war in der Tat was ganz Besonderes. Toll war auch die Story mit Mark und Izzie. Die Frau zeigte ihm die Parolen und ließ sich nicht von ihm unterkriegen. Das beeindruckte Mark anscheinend sehr, sonst hätte er Bailey nicht gefragt, ob Izzie bei der OP zuschauen darf. Wenigstens hatte Mark mal eine Daseinsberechtigung. Was mir auch sehr gut gefiel, war die kurze Unterhaltung von Dr. Hahn und Cristina, während sie Georges Vater operierten.
Mit dem außergewöhnlichen Fall mit den siamesischen Zwillingen bewies Grey’s Anatomy wieder mal, dass sie meistens nur seltene Fälle zeigt. Wo sind die normalen Fälle hin? Klar, kommen sie in der Serie auch vor, aber im Verhältnis zu den seltenen Fällen kommen die normale Fälle doch eher spärlich und meistens im Hintergrund vor. Und das passt mir nicht so recht. So sehr mir die Story mit Peter und Jake, die dieselbe Frau lieben, und die großangelegte, spektakuläre Operation auch gefiel, würde ich es mir wünschen, dass die Drehbuchautoren den Fokus verhältnismäßig mehr auf normale Fälle richten. Die besonderen Fälle sollen auch besonders bleiben. Wenn man oft solche Fälle zu Gesicht bekommt, werden sie auf Dauer ihre Wirkung auf die Zuschauer verlieren.
Quote:Derek: It would be nice if every love triangle could be fixed with a scalpel.
Mark: If they could, you would’ve stabbed me with a 10 blade a long time ago.Quote:Ellis: He’s with her. He’s with that woman.
Meredith: I don’t think he is. Not anymore.
Ellis: He is. I mean, why would he do that? He loves me! I mean, why would he go back to her? I gave up everything for him!
Meredith: Mom. Mom, look at me– this happened a very long time ago, this is not happening now.
Ellis: It’s because I have a daughter, isn’t it? He always said he didn’t want kids. I should’ve never had a kid.Quote:(The interns are with Dr. Bailey in the hospital, and Addison approaches them.)
Addison: Dr. Bailey, can I have Grey?
Bailey: You can have ‚em all.Quote:Bailey: It undermines everything for my interns to see Yang go without punishment. For me to see Burke go without punishment.
Chief: Take a step back. Try to get some perspective.
Bailey: So there will be no consequences. For either of them.
Chief: What would you have me do? Fire the both of them? End their careers? They made a terrible judgment call.
Bailey: Which is what happened with Denny Duquette.
Chief: And they didn’t kill anybody.
Bailey: And I did.
Chief: You didn’t kill Duquette and I won’t have you saying you did.
Bailey: But I was responsible for Izzie Stevens. I was responsible and I’m responsible for Cristina Yang. I….I am the common thread here. I. Lost them, Cristina, and Izzie.
Chief: Are not the same. Miranda, you raise them. You raise them like… like children. And some of them make mistakes. And some of them disappoint you. Some of them… do you know what kind of strength it must have taken Yang to come to me? To report on an attending? On her boyfriend? You could see how much she’s grown. You raise them. Like children. And some of them turn out exactly like you, Dr. Bailey. - AutorBeiträge
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