- Dieses Thema ist leer.
- AutorBeiträge
- 23. Januar 2007 um 16:20 Uhr #247043
Tryxie
MitgliedDer Tag beginnt ominös. Meredith ist von einer seltsamen Unruhe ergriffen, Derek kommt nicht an sie heran, und Izzie vermisst George furchtbar. Im Krankenhaus steht eine Triage-Übung an, und die Assistenzärzte sind genervt. Lieber würden sie im OP stehen, als zu simulieren, sie würden Patienten in einer Notfallsituation nach der Dringlichkeit ihrer Behandlung einstufen. Doch mit der Langeweile ist schnell Schluss, denn im Hafen von Seattle hat sich ein katastrophales Fährenunglück mit vielen Opfern ereignet.
Izzie, Alex, George und Meredith fahren mit Bailey an den Unfallort. Dort wird ihnen alles abverlangt, während im Krankenhaus die Ruhe vor dem Sturm herrscht. Burke verplappert sich hinsichtlich seiner Verlobung mit Cristina und die ist sauer. Callie und Sydney geraten kurzfristig aneinander. Und Richard und Addison machen alles bereit für die ersten Verletzten.
Die erste ist eine schwangere Frau, die Alex aus dem Wasser gezogen hat. Doch Alex soll nicht sie weiter versorgen, sondern bekommt die undankbare Aufgabe zugeteilt, den in der Wohlfahrtsstation versammelten Menschen die spärlichen Neuigkeiten über ihre Angehörigen mitzuteilen.
George kommt mit einer Frau, die sofort operiert werden muss, dem Eingriff aber nicht zustimmen will, bis George ihren kleinen Sohn gefunden hat, den sie bei dem Unglück aus den Augen verloren hat.
Izzie kümmert sich auf dem Autodeck der Fähre um einen eingeklemmten Automechaniker, der unter ihren Händen und vor den Augen seiner drei Kollegen zu sterben droht. Und Meredith muss sich um ein kleines Mädchen kümmern, das ihr stumm folgt, während sie die Wunde eines Mannes versorgt. Doch plötzlich gerät der Mann in Panik, und stößt Meredith mit einer unbeherrschten Bewegung ins Wasser. Sie taucht nicht wieder auf.
Quelle: ProSieben
7. Januar 2009 um 21:07 Uhr #357233dayzd
MitgliedOha, was für eine Episode! Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus, so sehr faszinierte mich „Walk On Water“. Vor allem der Cliffhanger riss mich ordentlich vom Hocker. So einen schockierenden und gewaltigen Cliffhanger sah ich schon lange nicht mehr. Ich kann immer noch nicht glauben, was sich in den letzten Sekunden der Episode abspielte. Auch der Rest der Episode war sehr ereignisreich, intensiv und dramatisch auf hohem Niveau. Nebenbei gab es auch noch viel Witz und Humor. Einfach nur top.
Was war mit Meredith los? Ein Grund für ihr distanziertes Verhalten vor allem Derek gegenüber waren die Gespräche mit ihrer Mutter, als diese geistig noch klar war. So sehe ich das jedenfalls. Ein anderer Grund fiel mir spontan nicht ein. Die Badewannen-Aktion jagte mir einen Schauer über den Rücken. Meredith blieb so lange unter Wasser, bis Derek sie hochziehen musste. Kein Wunder, dass Derek sich große Sorgen um seine Freundin machte. Berechtigt waren die Sorgen auf jeden Fall, auch wenn Meredith das anders sah.
Die Story mit Burke und Cristina hatte eine tolle Mischung aus Humor und Dramatik. Cristina bestand darauf, dass sie zuerst Meredith von der Verlobung erzählt, bevor Burke es seinen Kollegen sagen durfte. Cristinas Versuche ihrer Freundin von der Verlobung zu erzählen waren grandios. Da musste ich einige Male ordentlich lachen. Als Derek sich Burke anvertraute, rückte Burke mit der tollen Neuigkeit raus, was dummerweise dazu führte, dass das halbe Krankenhaus von der Verlobung erfuhr, was Cristina ganz und garnicht passte. Die ernsthafte Unterhaltung zwischen Preston und Cristina war in der Tat ganz interessant und gefiel mir auch sehr gut. Bei der Fahrstuhlszene mit Richard, Addison, Mark, Derek und Burke musste ich ordentlich viel lachen. Einfach nur brillant! Richard färbte sich die Haare, was seinen Kollegen zu gut auffiel. Süss und klasse war Addison, die ständig versuchte die Männer davon zu überzeugen Richard in Ruhe zu lassen und ihnen dann eine Standpauke erteilte. Neben dem Humor gabs auch eine tolle Brise Dramatik, als Addison Richard Mut machte und ihm von ihrer Haarfärbung erzählte, als Derek bei ihr auszog. Sinnliche Sequenz. Sydney Heron tauchte wieder mal auf. Meine Güte, die Frau ist einfach nur nervig, auch wenn sie bei ihrem letzten Auftritt eine tolle Unterhaltung mit Izzie hatte. Die kleine Auseinandersetzung zwischen ihr und Callie war sehr humorvoll, auch Izzies Kommentare über sie waren lustig.
Die Haupthandlung mit dem Massenunfall am Hafen von Seattle war eine der besten, bisherigen Stories der Serie. Sie war absolut phänomenäl und stellte Izzie, George, Meredith und Alex unter eine knallharte Probe, bei der sie ihr Können unter Beweis stellten konnten und auch damit an ihre Grenzen stoßen. Alleine der Anfang war schon klasse, als Bailey, Izzie, George, Alex und Meredith zum Unfallort fuhren und nicht wussten, was sie erwartete. Die Angst stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Dann stiegen sie aus und sahen dann dieses schlimme Chaos. Gänsehaut pur. Und dabei ist die Story noch lange nicht zu Ende. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung dieser einzigartigen Story. Massenunfälle sind in Arztserien immer ein Highlight, von daher war es nur noch eine Frage der Zeit, bis sowas auch in Grey’s Anatomy vorkommen wird. Von mir aus könnte man in großen Abständen weitere Stories rund um Massenunfälle konzipieren.
Izzie versuchte einem Mann zu helfen, der unter einem Auto eingeklemmt war. Trotz des Drängels der Freunde des schwerverletzten Mannes und ihrer großen Angst machte die Frau ihren Job sehr gut. Ich war beeindruckt von ihr. Sie lief nicht weg und stellte sich der harten Realität. Sie riss sich zusammen und versuchte dem Mann zu helfen, auch wenn sie zurzeit nicht viel für den Mann tun konnte. Besonders klasse war auch Alex, wenn man mal bedenkt, wie der früher war. Er wurde besonders im Laufe der dritten Season zu einem guten und mitfühlenden Arzt, was ihn jedenfalls um einiges sympathischer macht als früher. Er kümmerte sich rührend um die schwangere Jane Doe, die wirklich sehr schlimm von einem Betonpfeiler entstellt wurde. Ich konnte manche Mal garnicht hinschauen. Schade, dass Alex die Frau nicht weiter betreuen durfte. George suchte die ganze Zeit nach dem Sohn seiner Patientin und fand ihn leider nicht. Log er seine Patientin an, damit Bailey die Frau operieren konnte? Patienten sollte man niemals etwas versprechen, aber was hätte George in diesem Fall sonst machen sollen? Meredith kümmerte sich um ein kleines Mädchen, welches unter Schock litt und musste nebenbei noch einen Mann verarzten. Bei den letzten Sekunden der Episode wurde ich sprachlos, als der Mann vor Schmerzen aufschrie und dabei Meredith aus Versehen ins Wasser stoß. Ich konnte garnicht glauben, was sich da vor meinen Augen abspielte. Das Mädchen beobachtete das Szenario und regte sich kein bisschen. Sie blieb einige Sekunden stehen und lief dann weg. Das war einer der besten Cliffhanger, die ich jemals sah. Ich kann es kaum mehr erwarten die nächste Episode zu schauen.
Quote:Derek: It just doesn’t make sense. Ferry boats don’t get in accidents. They’re safe, they’re reliable. The moment you take one for granted along comes a container ship and boom. I have a thing for ferry boats.Quote:Addison (to Chief): I dyed my hair blonde — the day after Derek moved out. Change is good. Your marriage is over, you’re starting over. So am I.Quote:Alex (to Jane Doe): Hey. I’m not going to be able to make it to your surgery today. (she reaches for his hand and grabs it) Here’s the thing. You were crushed by a pylon. Dozens of people on that ferry boat died, but you’re alive, so when I come back to check on you later, you better still be alive. Do you hear me?Quote:Meredith (opening voiceover): Disappearances happen in science: Disease can suddenly fade away, tumors go missing, we open someone up to discover the cancer is gone. It’s unexplained, it’s rare, but it happens. We call it misdiagnosis, say we never saw it in the first place; any explanation but the truth: That life is full of vanishing acts. If something that we didn’t know we had disappears, do we miss it? - AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.
