3×16 – Verschwunden | Drowning on Dry Land

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  • #248266
    Tryxie
    Mitglied

    George erzählt der schwer verletzten Mutter, er habe ihren Sohn gefunden, damit sie endlich in die OP einwilligt. Nun sucht er im ganzen Krankenhaus nach dem Jungen. Alex sieht sich einer immer verzweifelteren Gruppe Menschen gegenüber, die wissen wollen, was aus ihren Angehörigen geworden ist. Schließlich schnappt er sich eine Sofortbildkamera und beginnt, nicht identifizierte Patienten und Tote abzulichten und die Fotos in der Wohlfahrtsstation aufzuhängen. Immer mehr Angehörige sehen sich mit traurigen Gewissheiten konftrontiert.

    In der Zwischenzeit ist Izzie immer noch auf der Fähre mit dem eingeklemmten Automechaniker beschäftigt. Sie will schon aufgeben, kommt dann aber auf die Idee, Richard anzurufen. Der erklärt ihr per Handy, wie sie mit einem normalen Bohrer Löcher in den Schädel des Mannes bohren soll, um den Hirndruck zu erleichtern.

    Während Izzie Heldentaten vollbringt, sitzt Cristina immer noch missgelaunt in der Ambulanz, näht eine kleinere Wunde nach der anderen, und wartet darauf, endlich Meredith zu sehen, um ihr von ihrer Verlobung zu erzählen.

    Am Unfallort findet Derek das verlorene blonde Mädchen, das ihm zeigt, wo Meredith ins Wasser gestürzt ist. Derek kann sie finden und ins Krankenhaus bringen, doch obwohl sich alle um Meredith kümmern, scheint es schon zu spät zu sein.

    Quelle: ProSieben

    #357927
    dayzd
    Mitglied

    „Drowning on Dry Land“ war eine perfekte Episode, die sogar die grandiose bisherige Episode „Walk On Water“ übertreffen konnte. Die Fortsetzung der Geschehnisse aus dem ersten Teil des großen Dreiteilers sorgte für eine unvergessliche Unterhaltung mit vielen Emotionen, Wendungen, Überraschungen, Schockern und einem Cliffhanger, der einen mit einem weinenden und einem lachenden Auge zurückließ.

    Die Auflösung des Cliffhangers war genauso schockierend wie der Cliffhanger selbst. Meredith schnappte nach Luft, tauchte auf und ab und ging dann unter. In diesem Moment bekam ich eine unangenehme Gänsehaut. Aber was danach kam, war dagegen noch harmlos. Derek konnt die blau angelaufene und unterkühlte Meredith retten und kämpfte verzweifelt um ihr Leben. McDreamy in seinen schlimmsten Momenten des Lebens zu sehen, verursachte Szenen mit einem sehr hohen emotionalen Grad. Die beste und emotionalste Szene war die, in der Mark sich zu Derek setzte und ihn tröste. Da konnte ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten. Das war sowas von emotional und intensiv, wie ich es schon lange nicht mehr bei Grey’s Anatomy erlebte. Patrick Dempsey konnte in seiner Rolle absolut überzeugen und übertraf sich selbst dabei. Er trug viel dazu bei, dass die Episode ein wahres Highlight wurde. Auch wenn klar war, dass Meredith nicht sterben werden wird, war die Story mit ihr hochspannend und heftig. Man konnte mit den anderen Ärzten mitfühlen und hoffen, dass Meredith überleben wird. Die letzten Minuten der Episode waren an Emotionalität kaum zu übertreffen. Schockiert über Richards Worte, dass sie Meredith verlieren werden, blieb einem nichts anderes übrig, als letztendlich zu grinsen, als Meredith im Jenseits ihren vermeintlichen Tod realisierte, als sie Denny Duquette und Dylan Young sah. Das kleine Mädchen, welches den Sturz von Meredith beobachtete und Derek zeigte, dass Meredith ins Wasser fiel, war mit ihrer starren Haltung wieder mal grandios und sorgte für einige Gänsehautmomente. Schön, dass ihre Mutter sie im Krankenhaus fand. Da konnte das Mädchen zum ersten Mal Emotionen zeigen: Sie lächelte und freute sich, dass ihre Mutter sie fand.

    Izzie rettete mit einem Bohrer und den Anweisungen von Webber und Mark das Leben des schwerletzten Mannes, der unter einem Auto eingeklemmt war. Dieser Teil der Story war klasse. Katherine Heigl konnte zeigen, was in ihr steckte. Izzie war der absolute Knüller, als sie sich zusammen riss, die Operation durchführte und sich dann freute, dass der Kerl seine Augen wieder öffnete. Schön war auch, dass Izzies Probezeit mit dieser Rettungsaktion offiziell beendet wurde. Ihre Karriere erlebte einen großen Sprung. Ihr Monolog über Glauben und Hoffnung war schön sinnlich und traf den Kern der ganzen Sache. In solchen Momenten muss man einfach an das Gute glauben, sonst dreht man noch vollkommen durch. Etwas suspekt und zwiespältig dagegen war, dass Izzie George im Beisein von Cristina und Alex sagte, dass sie es für einen Fehler hielt, dass George Callie heiratete. Nunja. Auf der einen Seite meinte Izzie es nur gut und war ehrlich, aber auf der anderen Seite hätte sie es George auch unter vier Augen sagen können.

    Die charakterliche Entwicklung von Alex im Laufe der dritten Season beeindruckte mich und das konnte man in der Episode wieder mal deutlich sehen. Er war mit allen Nerven bei der Sache und versuchte den Familien der Opfer zu helfen, aber ihm fiel kein passendes System dazu ein, bis er die Polaroid-Kamera sah. Die Opfer zu fotografieren und die Bilder den Familien zu zeigen um die Identifizierung zu beschleunigen war eine grandiose Idee von Alex. Klasse war auch, dass er zu Addison sagte, dass er merken würde, wenn sie verschwinden würde. Auch wenn ich der Addison/Alex-Storyline mehr oder weniger neutral gegenüber stehe, muss ich sagen, dass die Sequenzen zwischen Alex und Addison super waren und ich hoffe, dass noch weitere dieser Art folgen werden. Alex Karev entwickelte sich wahrhaft zu einem tollen Charakter, den ich nicht mehr missen will.

    Dasselbe betraf auch Cristina, die im Laufe der dritten Season eine starke und bemerkenswerte Entwicklung durchmachte. In Season 1 und 2 mochte ich Cristina nicht, aber seit Season 3 wurde der Spieß umgedreht. Auch sie möchte ich wie Alex nicht mehr missen. Ihre Sequenzen in der Episode waren klasse, als sie ständig nach Meredith fragte und Burke klar machte, dass Meredith ihr Mensch ist. Ihre Erklärung, wieso Meredith ihr Mensch ist, passte wie die Faust aufs Auge vollkommen zu Cristina. Köstliche Sequenz. Nervig dagegen war Burke, der Cristina kein bisschen verstehen konnte. Das Highlight war die Sequenz, in der Cristina von Merediths Unfall erfuhr und zum ersten Mal in ihrem Leben sprachlos und voller Angst war. Sie in so einem Zustand zu sehen, erzeugte bei mir eine Gänsehaut. Großartig und intensiv.

    George hatte die unspektakulärste Story, auch wenn sie ganz gut war. Wie es zu erwarten war, log er seine Patientin an und machte sich während der Operation sofort auf die Suche nach dem Sohn der Frau. Dass George den Jungen ausgerechnet bei Callie, die ihn gerade operierte, fand, war Glück ohne Ende. Süss war die Sequenz, in der Callie ihrem Mann zustimmte, dass es dieser Junge war und George sie dafür küssen wollte, aber es nicht ging, weil sie am Arbeiten war.

    Quote:
    Meredith (opening voiceover): Like I said, disappearances happen, pains go phantom, blood stops running, and people, people fade away. There’s more I have to say, so much more, but, I disappeared.
    Quote:
    Dylan: Hey.
    Meredith: Hey. Am I dead?
    Denny: Damn right you are.
    Meredith: Holy…
    Quote:
    Addison: I gotta tell you. This group of interns…
    Burke: Emotional.
    Addison: Headstrong.
    Burke: Hot-headed, stubborn. They think they know everything. You can only give them so much rope before they hang themselves with it. They lose all rationality, they won’t listen to reason.
    Addison: Jeez, Preston. Don’t hold back.
    Quote:
    Izzie: I believe that believing we survive is what makes us survive.
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