- Dieses Thema ist leer.
- AutorBeiträge
- 6. Februar 2007 um 16:18 Uhr #249104
Tryxie
MitgliedDie Ärzte kämpfen mit allen Mitteln um Merediths Leben, doch es scheint zu spät zu sein. Addison gibt weder Derek, der vor dem Zimmer wartet, noch den ebenfalls wartenden Freunden Cristina, Alex, George und Izzie viel Hoffnung. Vor dieser Situation flieht Cristina erst einmal in einen Kaufrausch und dann in Joes Bar.
Beim Blut spenden auf der Wohlfahrtsstation kriegen sich die immer noch eifersüchtige Izzie und Callie in die Haare. Verzweifelt geigt auch Derek Ellis Grey die Meinung. Die hat kurze Zeit später einen Herzanfall. Als alle schon aufgeben wollen, hat Bailey die Idee, es bei Meredith mit einem kardio-pulmonalen Bypass zu versuchen.
In der Zwischenzeit befindet sich Meredith in einer Art Zwischenwelt und sieht sich mit Denny, Dylan, Bonnie und Liz, der OP-Schwester ihrer Mutter konfrontiert, die wissen wollen, warum Meredith ins Wasser gegangen ist.
Erst als Meredith zugibt, dass sie den Ertrinkungstod zumindest zugelassen hat, kommt Bewegung in die aussichtslose Situation. Sie merkt, dass sie doch zurückkehren will. Und wacht auf. Im gleichen Moment stirbt ihre Mutter.
Als Addison Derek mit Meredith sieht, wird sie nostalgisch und gibt Mark eine Chance auf eine Beziehung mit ihr. Alex kümmert sich rührend um die immer noch namenlose schwangere Frau. Und Izzie versucht erfolglos, sich bei George zu entschuldigen.
Quelle: ProSieben
26. Januar 2009 um 20:56 Uhr #359920dayzd
Mitglied„Some Kind of Miracle“ übertraf von der dramatischen Seite her meine Erwartungen, aber war manchmal etwas fremdartig und sehr ungewöhnlich, wenn man da mal an den Jenseitstrip denkt. Trotzallem schloss die Episode den Dreiteiler sehr gut ab und gehört somit zu den besten Episoden der Serie.
Das Hauptkriterium war Merediths Jenseitstrip. Nun, da gehen die Meinungen auseinander. Manche fanden das zu kitschig, übertrieben und abstrus. Wiederum andere glauben an solche spirituellen Sachen und hatten ihren Spaß und ihre Unterhaltung mit Meredith im Jenseits. Man kann beide Seiten sehr gut nachvollziehen. Fakt war, dass man solche Sequenzen noch nie zuvor in der Serie sah, was schon einen leichten, bitteren Nachgeschmack hatte. Das Ganze wurde noch auf die Spitze getrieben, als Meredith und Ellis sich im Jenseits voneinander verabschiedeten. Aber trotzdem passte es irgendwie zu den Geschehnissen. Meredith erzählte Denny, dass was man schon eine Weile lang vermutete: Sie versuchte Selbstmord zu begehen, kämpfte nicht mehr um ihr Leben und ging im Wasser unter. Die deprimierende Stimmung wurde durch die Gespräche von Denny und Dylan etwas aufgelockert. Einige Male musste ich schon kräftig lachen, wie die beiden Männer sich darüber unterhielten, wie sie Meredith sagen sollen, dass sie starb. Echt köstlich. Jede Sequenz mit Denny war goldwert und da kamen automatisch all die Erinnerungen an ihn und Izzie in Season 2 wieder hoch. Es war sehr tragisch, was sich damals ereignete und die Wunden sind noch lange nicht verheilt. Sehr sinnlich war die Sequenz, in der Izzie und Denny einen Moment hatten und fühlten, dass sie sich gegenseitig spürten. Nun, was diese Sequenz betrifft, gehen ebenfalls wie bei Merediths Jenseitstrip die Meinungen auseinander. Viele fanden das zu kitschig und andere fanden es toll.
Die Helden der Episode waren die zwei wichtigsten Menschen für Meredith: Derek und Cristina. Die beiden waren dermaßen phänomenal und brillant. Das war Drama auf höchstem Niveau. Sie litten auf ihre eigene Art und Weise und zeigten, wie viel Meredith ihnen bedeutet. Dereks emotionaler Zusammenbruch bei Addison trieb mir Tränen in die Augen. Auch das Gespräch zwischen ihm und Ellis hatte ordentlich Feuer. Man konnte mit Derek mitfühlen und mitleiden. Cristina riss mich ordentlich vom Hocker. Sie lief weg, ging einkaufen und zeigte Joe in der Bar, was sie für wenig Geld alles kaufen konnte. Auf der einen Seite konnte man mit ihr mitfühlen und auf der anderen Seite konnte man nichts anderes tun als zu grinsen, was Cristina sich da kaufte. Das Gespräch zwischen ihr und Burke war wie alles andere auch Drama pur. Sie hörte auf Burke und ging zurück ins Krankenhaus. Es trieb mir Tränen in die Augen, als Cristina die Hände auf Merediths Füße legte und den Ärzten sagte, dass sie die Wiederbelebung nochmal wiederholen sollen. Noch emotionaler wurde es, als Meredith ins Leben zurückkam und Cristina sich rührend um sie kümmerte. Da war ich emotional fix und fertig. Meredith erfuhr im Jenseits von Denny, dass Cristina und ihr Vater einen Autounfall hatten und sie zusehen musste, wie ihr eigener Vater verblutete. Das erklärte wieso Cristina so ist, wie sie ist. Das erklärte ziemlich viele Verhaltensweisen von ihr, die man bisher in der Vergangenheit sah.
Die Story mit George, Callie und Izzie hatte es in sich. Callie und Izzie gerieten wieder mal aneinander. Die beiden können sich einfach nicht leiden und daran wird sich auch nichts ändern. Izzies Verhalten war wieder mal teilweise suspekt und merkwürdig. Es muss doch einen vernünftigen Grund für ihr Verhalten geben. Wieso agierte sie so? Ist sie vielleicht in George verliebt? Das Gefühl hatte ich jedenfalls manchmal. George beeindruckte mich. Er hielt zu seiner Frau und ließ Izzie im Umkleideraum stehen, als sie sich bei ihm für ihr Verhalten entschuldigte. Ob George weiterhin so standhaft bleiben wird? Ich bezweifele es. Ellis Grey starb. Ich denke, der Zeitpunkt war gekommen, dass Ellis die Welt der Lebenden verließ. Vor allem passte das ganz gut zu Merediths Jenseitstrip, als sie ihrer Tochter sagte, dass sie alles andere als gewöhnlich ist und somit Merediths Leben rettete. Das war zwar manchmal kitschig, aber hielt sich trotzdem in Grenzen. Mark bat Addison um eine ernsthafte Chance. Addison schlug vor, dass er 60 Tage ohne Sex auskommen soll und dann würde Addison ihm glauben und es dann nochmal mit ihm versuchen. Auch Addison bekam Sexentzug. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Alex zwischen die beiden geraten wird und ein Chaos anrichten wird. Alex kümmerte sich weiterhin rührend um Jane Doe, die zwar endlich aufwachte, aber vorübergehend (?) ihr Gedächtnis verlor.
Die Ereignisse im Seattle Grace Hospital veränderten nahezu alles, besonders Meredith. Wie wird sie mit ihrer Nahtoderfahrung umgehen? Wird sie ihr Leben ändern? Werden ihre Beziehungen zu ihren liebsten Menschen sich ändern? Alleine diese Aspekte sind schon eine Vorfreude auf die nächsten Episoden der dritten Season.
Was bleibt zum Fazit zu sagen? Der große Dreiteiler war spektakulär, spannend, mitreißend, intensiv, emotional und noch vieles mehr. Diese drei Episoden gehören zu den besten Episoden der Serie. Dadran gibt es nichts zu rütteln. Zudem war der Dreiteiler von den Drehbüchern her eine gewagte und mutige Angelegenheit für Shonda Rhimes. Denn sie ließ die Titelheldin sterben und zeigte mit den Jenseitssequenzen eine andere und vor allem ungewöhnliche Seite von der Serie, die bisher man noch garnicht kannte. Ob das gut oder schlecht, bleibt jedem Zuschauer selbst überlassen.
Quote:Cristina: Did you just say something, did you just speak? (Meredith mumbles something) Ooh, okay, Mer. I — I don’t understand you. Try — try again for me okay? (goes to commercial) What? I can’t — please, please don’t be — Your brain works, okay, so all you need to do is form a word. Please. (a tear rolls down her cheek)
Meredith: Ouch. (slowly opens her eyes)
Cristina (over joyed): Oh, god. Oh. Hi. I’m getting married to Burke. Not that that should be anywhere on your list of thoughts right now but just in case you slip in the hallway or — You are the one person that I wanted to tell. Thank you for not dying.Quote:Derek: It´s my fault.
Addison: Don’t …
Derek: See I knew what was going on and I wasn’t there for her.
Addison: You were human.
Derek: She was pulling away from me and I was just … and I was … I (shakes head) it´s just …
Addison: You think she went in the water on purpose?
Derek: She knows how to swim. She’s a good swimmer. (fighting back tears)
Addison: Derek. You don´t know that she’s … (puts hands on Derek’s face) you do not get to break down. You do not get to fall apart. Not when there’s still a chance and there is still a chance Derek. Okay?
Derek: Okay.
Addison (gets paged): Okay. (walks away)Quote:Ellis: You shouldn’t be here.
Meredith: Neither should you.
Ellis: Just keep going. Don’t be a dam. (hugs Meredith) You are — You are anything but ordinary, Meredith.Quote:Derek (to Ellis): You broke her. You called her ordinary. You told her time and time again that nothing she does ever is good enough. Every good thing Meredith is happened to spite you. She may not survive this. Thats on you. That is on you! - AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.
