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- 10. November 2007 um 19:44 Uhr #324036
Randy Taylor
MitgliedEs wird immer offensichtlicher, dass jeder der Kandidaten eine Geschichte zugeschustert bekommt.
Jetzt war also Brennan dran. Im Nachhinein ist es etwas diffizil, die Sache zu beurteilen. Brennan hatte ja öfter mit solchen Krankheiten zu tun, weshalb es ihm leichter fällt, diese zu diagnostizieren bzw. sie in Betracht zu ziehen (oder auch als Vorwurf: Er sieht nur das, was er sehen will). Aber was, wenn es wirklich mal so eine „vergessene“ Krankheit ist? Dann wäre ich als Patient doch froh, wenn jemand daran denken würde (natürlich würde ich als Patient dem Arzt mitteilen, wenn ich in solchen Ländern gewesen wäre).
Mit welchen Methoden er aber gearbeitet hat, ist natürlich nicht zu entschuldigen, und deshalb noch nett von House, dass er ihn nicht gefeuert hat, sondern ihn kündigen lässt.Und wieder darf das alte Team auftreten. Okay, Foreman gehört ja nun schon zum neuen, aber Cameron und Chase bekommen immer wieder Auftritte. Gefällt mir sehr gut, dass sie nicht vergessen werden. Und da sie auch immer noch im Vorspann stehen, kann man sich ja ausrechnen, worauf das alles hinauslaufen wird.
Foreman hat einen sehr schweren Stand bei den Kandidaten, und er versucht es mit Menschlichkeit. Er entschuldigt sich, das fand ich sehr merkwürdig. Es passt zwar zu Foreman, wie wir ihn am Anfang der Staffel gesehen haben, aber in der Beziehung zu den Kandidaten macht er damit keine Pluspunkte. Dadurch zeigt er nur Schwäche, die die Kandidaten gnadenlos ausnutzen.Die zweite Story war da schon witziger. House wird mit einem Hubschrauber abgeholt, um bei der CIA jemanden zu diagnostizieren. Aber wie sollte es auch anders sein: Jeder Mensch lügt. Auch hier wieder. Ich verstehe wohl, dass die ihre Geheimnisse haben, aber das war ja wirklich dämlich.
Die Idee, House zur CIA zu holen, ist ja ganz lustig, aber damit zeigen die auch, dass die CIA wohl keine guten Diagnostiker haben, was ich mir gar nicht vorstellen kann. Gerade die brauchen doch gute Diagnostiker, um mögliche Vergiftungen usw. schnell erkennen zu können.
Naja, egal. Es war ja dennoch ganz lustig, besonders, als House Wilson angerufen hat. Wie immer wollte er es zuerst nicht glauben, aber dann nimmt er es total ernst, als House ihn mit Afghanistan auf den Arm nimmt.Sehr witzig fand ich auch House´ Flirtversuche, besonders, als er am Schluss gegen die Fahrstuhltüren läuft und dann dieser Flur in Grossaufnahme gezeigt wird. House, der Trottel.
Vom Ende bin ich aber nicht begeistert. Die Frau gibt ihren Job bei der CIA auf, um für House zu arbeiten. Ja klar. Das gefällt mir gar nicht. Sie konnte den Fall selbst nicht diagnostizieren und wird zur Belohnung von House eingestellt. Das passt doch überhaupt nicht. Aber House ist eben auch nur ein Mann.
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