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- 9. Juni 2006 um 23:22 Uhr #208491
Suchender
MitgliedQuote:Original von Suchender
Na ja, die Frauen werden ja nun auch nicht gerade mit Samthandschuhen angefasst. Ein blondes Dummchen das mit jedem ins Bett geht, eine stinkfaule, schadenfrohe Ehefrau und eine komplexbeladene Feministin mit kleinen Titten.Letztendlich ist es eben eine Parodie auf den American Dream, der ja nun auch sehr euphemistisch im Genre der 80´s Sitcom zelebriert wurde. Da muss natürlich alles verarscht werden.
Quote:Original von Suchender
Sie zieht einfach gnadenlos alles und jeden durch den Kakao – auch die Männer, die in vielen Episoden ja als absolute Volldeppen hingestellt werden. Man denke da nur an die Folge, in der Al mit seinen Kumpels die Satellitenschüssel auf dem Dach installiert, während ihre Ehefrauen wetten, welcher Mann als nächstes vom Dach fällt.Und eben hier sind die Frauen ja eigentlich die intelligenteren Wesen, da sie wissen, wie man welche Reize/Vorteile einzusetzen hat um daraus Profit zuschlagen. So zum Beispiel Kelly, die nach ihrem Vorbild Peg mit wenig Aufwand die Männer ausnutzen kann. Insofern sind die doch relativ clever. Und die Männer (verkörpert durch Al) werden immer die Loser sein. Und daraum geht es ja auch. Al Bundy wird immer verlieren.
Quote:Original von Suchender
Die Charaktere sind einfach allesamt maßlos überzeichnete Karikaturen. Das ist in den frühen Folgen scheinbar noch nicht so. Da ist immerhin noch eine gewisse Ähnlichkeit zu normalen Familiensitcoms erkennbar.Was daran liegt, dass sich Anfang der 90er, bedingt durch Seinfeld, ein Großteil der US-Sitcoms geändert haben. Seinfeld führte ja erstmals die Parallelhandlung ein, sprich einige Charaktere erleben unabhängig voneinander ihre Stories, am Ende wird alles zusammengeführt. Vor Seinfeld lief es eher so ab, dass eine zentrale Figur ein „Abenteuer“ erlebte, und somit die Geschichte allein ausfüllt. Nebencharaktere waren eben damals NEBEN-charaktere, die höchstens ein Familienbild komplettieren und ab und an mal ein Witz reißen durften. Diese Entwicklung der Storyline sieht man bei ESNF sehr gut, ebenso bei Roseanne oder Cheers, eben alles Sitcoms, die in den 80ern starteten und die Sitcom-Wende Anfang der 90er miterlebten.
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