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- 12. Juli 2016 um 18:00 Uhr als Antwort auf: 2×01 – Jäger und Zobel-Kürschner | Hunter and the Sable Weaver #506759
Stampede
MitgliedGuter aber auch moderater Auftakt in die neue Staffel, war alles ein bisschen langatmig wenngleich definitiv nicht uninteressant. Die beiden Szenen am Ende waren vielversprechend für den weiteren Verlauf. Und optisch und von der Ausstattung etc her war natürlich wieder ganz groß, das sieht einfach alles umwerfend aus.
Ein Großteil der Folge dreht sich um die anstehende Hochzeit zwischen Jingim (war das eigentlich ein anderer Schauspieler, den hatte ich vom Aussehen her vollkommen anders in Erinnerung?) und Kokachin steht an. So glücklich sind die beiden nicht damit, da es mehr oder weniger eine Zwangshochzeit ist, aber sie arrangieren sich recht gut damit, was man gleich mal in der Szene mit einem Vorgeschmack auf die Hochzeitsnacht sieht. Marco dürfte Kokachin aber wohl immer noch lieben, da kann Chabi noch so sehr auf sie einreden, dass sie ihn vergessen soll.
Kublai hat nun China vereint, zumindest wird es offiziell so propagiert. Aber nun steckt er noch mehr in der Politik fest als eh schon, was ihn noch grummeliger macht, zumal er viele spaßige Hochzeitsaktivitäten verpasst. Aber soweit läuft erst einmal alles rund, trotz ein paar kleiner Aufmüpfgkeiten kleinerer Provinzen.
Doch dann wird ihm doch noch der Tag vermiest, denn Byamba, der trotz seines Überlaufs zu Kaidu freundlich begrüßt wird, bringt Botschaft von eben Kaidu aus Karakorum, dass er Kublai den mongolischen Thron streitig machen will und ihn herausfordert. Kublai natürlich außer sich wegen soviel Dreistigkeit, sein Hass auf seinen Bruder wird noch mehr verschärft als er vorher bereits war. Doch am Ende nimmt er die Herausforderung an. Denke mal, dass dieser Bruderzwist ein großes Thema, wenn nicht das Hauptthema der Staffel werden wird.Woher diese Feindschaft kommt hat man durch einen klasse Flashback zu Beginn der Folge gesehen bzw erahnen können. Da Young Kaidu im Gegensatz zu Young Kublai mehr Verständnis dafür hatte, was es bedeutet, ein Khan zu sein, war er auch sein Favorit in Genghis Augen und derjenige, der in seine Fußstapfen treten wird. Sehr zum Entsetzen und zur Enttäuschung von Young Kublai. Mal schauen, ob es da noch mehr Flashbacks geben würde, würde es auf jeden Fall sehr begrüßen.
Krass die Aktion dann noch mit den 10000 angezündeten chinesischen Vögeln, die Genghis aus ihren Käfigen brennend Richtung seiner Feinde hat fliegen. Total grausame Szene…..Marco hängt derweil in Südchina rum und ist in Trinkspielen gegen einen Typen namens Skinny Crane involviert, bei denen er sich besser hält als ich es ihm zugetraut hätte. Heftig, wie abgefuckt er die ganze Folge über war, der war ja nur noch ein Schatten von Staffel 1.
Aber immerhin schafft er es, Mei Lin aufzuspüren und auch zu ergreifen. Er nimmt sie als seine Gefangene mit auf eine gemeinsame Suche nach dem Kindlichen Kaiser von China, der sich versteckt hält. Die Szenen mit den beiden fand ich am besten an der Folge, das hatte richtig klasse Abenteuertouch mit viel Atmosphäre an sich. Genial die Fahrt durch den Fluss mit den tausend Leichen im Wasser, für mich die beste Szene der Folge.
Sie kommen im Flüchtlingscamp an, wo es erst nicht gut für sie aussieht, Mei Lin sie dann aber doch weiterbringt. Am Ende finden sie aber eine Hütte im tiefsten Dschungel nicht den Kindlichen Kaiser vor, sondern eine Frau (sollte man die kennen?), gegen die sie kämpfen müssen. Auch da sieht es erst alles andere als gut aus, aber sie können sie dann doch in die Flucht schlagen. Und schließlich finden sie auch noch den Kindlichen Kaiser, der sich in den Bodendielen versteckt hat. Bin sehr gespannt, wie es da weitergehen wird, wie gesagt für mich die bisher beste Handlung.Ansonsten war One-Hundred-Eyes mal wieder sehr cool drauf, sei es als Weintester oder als einziger, der dem Khan ins Gesicht sagt, dass er nicht China und die Mongolei gleichzeitig regieren kann, weil das einfach ein zu großes Gebiet ist.
Stampede
MitgliedFolge 2×07 – Origins
Viele unnütze Szenen in einer seltsamen Zwischenfolge, die irgendwie nicht so recht zu wissen schien, ob sie nun die bisherige Story abschließen oder eine neue einführen soll. Letzteres hat sie dann getan, auch durch ein paar coole Origin-Story-Flashbacks in WWI und WWII. Verspricht interessant zu werden, ist allerdings sehr verwunderlich, dass man 3 Folgen vor Staffel-Schluss noch so ein großes Fass aufmacht, denn das erscheint mir doch recht wenig Zeit dafür.
Walker ist fein raus, denn Conrad’s Sturz aus dem Fenster wird offiziell als Selbstmord abgestempelt und die Fall-Akte Retro-Girl nun endgültig als gelöst zu den Akten gelegt. Das hat auch zur Folge, dass das FBI sich wieder zurück gezogen hat und wohl auch nicht mehr zurück kommen wird. Selbst nicht für den ermordeten Senator Brown, dessen Leiche mit zerdrücktem Schädel in seinem Büro gefunden wurde. So richtig unglücklich scheint niemand darüber zu sein, denn schließlich war Brown der Anführer der Anti-Powers-Bewegung, und das obwohl er selbst ein Power war.
Walker/Pilgrim und Glantz machen gleichzeitig die Frau aus dem Sex-Video ausfindig und befragen sie. Sie führt sie letztendlich zu eine Art Werwolf-Power, den sie einkassieren können. Schien mir doch recht unnütz zu sein, aber unnütze Szenen gabs in der Folge eh reichlich.Zum einen die Sache mit Waldo, dessen groß aufgehängte Anklage wegen Korruption in ein paar kurzen Szenen in dieser Folge bereits geklärt wurde. Ziemlich unnütz auch die Szenen zwischen Calista, Zora und Martinez, die nun wollen, dass Walker ihr Team trainiert nach Cohen’s Tod.
Ansonsten hat Walker noch mysteriöse Kopfschmerzen, die sein Arzt nicht erklären kann. Der meint, es wäre PTSD nach all den Ereignissen, ich glaube eher dass Walker seine Kräfte wieder zurückerhält.Einen großen Teil der Folge machten Flashbacks in WWI und WWII aus, wo man die Origin-Geschichte von Patrick und seiner Nemesis Morrison aka Ghost erfahren hat. Letzterer wollte in Frankreich an der Front im Jahre 1918 seine Soldaten in den sicheren Tod schicken, doch bevor das geschehen konnte ist Patrick in das feindliche Lager gegangen und hat alle Gegner niedergemetzelt. Morrison ist dann vor seinen Augen verschwunden. Im Lazarett trifft Patrick auf Janice, mit der er aber nichts zu tun haben will, weil er sich für einen Freak und keinen Helden hält.
Kurz vor Ende des WWII treffen die beiden wieder aufeinander und sie kann ihn davon überzeugen, sie mit Präsident Truman zu treffen. Der will, dass Patrick seine Kräfte benutzt um Hitler in seinem Bunker zu töten, im Gegenzug will Patrick, dass alle Atomraketen vernichtet werden. Wie Patrick dann wirklich in den Führerbunker einbricht und einem fürchterlich deutsch redenden Hitler den Schädel zerquetscht, war ne sehr bizarre Szene. Dort trifft er auch wieder auf Morrison, der nun Nazi-Offizier ist und wieder vor Patrick’s Augen verschwindet, bevor er ihn schnappen kann. Und danach muss er auch noch erfahren, dass Truman sein Versprechen gebrochen und die USA eine Atombombe gezündet haben, um WWII zu beenden.Patrick glaubt nun, dass Ghost Brown getötet und es als nächstes auf ihn abgesehen hat. Kommt total aus dem Nichts, vor allem auch so kurz vor Schluss der Staffel. Aber klingt dennoch vielversprechend.
Stampede
MitgliedDie Flashbacks in Jesse’s Kindheit waren klasse, ebenso wie die letzten 5 Minuten, aber ansonsten war die Folge fast über die gesamte Laufzeit ziemlich langweilig.
Nachdem Jesse den riesigen Lautsprecher über den Kircheneingang platziert hat dachte ich, dass er da mit seiner Kraft was Gewaltiges vor hat, aber bereits in den ersten Minuten kam gleich die erste Enttäuschung der Folge, denn es war dann doch nur gewöhnlicher Gottesdienst für die Leute innerhalb und außerhalb der Kirche.
Und alles, was danach so folgte, sei es Quincannon’s Lauschen einer Aufzeichnung, wie Rinder abgeschlachtet werden, oder sei es Tulip, die ein paar Kids verfolgt, die ihrem betrunkenen Onkel die Hosen geklaut haben, war auch nicht gerade sonderlich erbaulich.Immerhin gibt es noch Cassidy, sonst wäre die Folge, abseits der Flashbacks, ein Totalausfall gewesen. Sehr amüsant, wie er Tulip weismachen will, dass er und Jesse total oft und viel miteinander reden, was aber sowas von überhaupt nicht der Fall ist. Tulip überführt ihn dann auch, dass er absolut gar nichts über seinen vermeintlich besten Freund weiß. Und auch die Lüge, dass er Jesse erzählt hat, was er ist, kann sie überführen.
Sehr amüsant auch Jesse’s Monolog über die Coen-Brothers am Esstisch, den keiner so richtig interessiert. Und Jesse schon gar nicht, denn der sagt kein einziges Wort und starrt nur gedankenverloren ins Nichts, was die ganze Szene total awkward machte. Selbst als Tulip ihn anschreit, endlich zu sagen, was los ist, gibt er kein Sterbenswort von sich.Cassidy versucht es dann draußen nochmal, indem er Jesse wegen dem Verschwinden von Eugene angreift und wie er einen unschuldigen Jungen in die Hölle schicken konnte. Jesse konnte, dass Eugene alles andere als unschuldig war, denn er hat damals mit einer Schrotflinte das Gesicht weggeschossen, bevor es zu seinem missglückten Selbstmordversuch kam.
Cassidy will dann die Freundschaft zu Jesse testen und wirft ihm den Feuerlöscher vor die Füße. Krasse Szene, als er in der Sonne verbrennt und Jesse einfach nur tatenlos zuschaut. Das und dass Quincannon am Ende mit einer Armee ins Custer-Land einrückt, weil er seinen Wetteinsatz einfordert, was das beste an der Folge, die wie gesagt ziemlich langweilig war.Am besten waren die Flashbacks. Nachdem Jesse und Tulip sich in der Schule mal wieder Ärger eingehandelt haben, fleht Jesse seinen Vater an, Tulip bei sich aufnehmen zu dürfen, da ihre Mutter im Knast sitzt und ihr Onkel dauerbetrunken ist. Das klappt auch soweit und die beiden freunden sich an, doch Vater Custer gibt Tulip dann doch ans Sozialamt weiter. Woraufhin Jesse so zornig wird, dass er zu Gott betet, dass er seinen Vater doch bitte umbringen möge.
Und am Ende des Flashbacks scheint sein Wunsch in Erfüllung gegangen zu sein bzw denkt er das und macht sich deswegen schwere Vorwürfe. Typen mit Baseballschlägern statten seinem Vater einen Besuch statt und schlagen ihn zusammen, bevor sie ihn dann mit einer Pistole eine Kugel in den Kopf jagen, vor dem Augen seines Sohnes.Stampede
MitgliedFand den Auftakt auch richtig stark, da hat HBO mal wieder eine Qualitätsgranate und einen potenziellen Hit am Start. Die 75 Minuten habe ich auch nicht gespürt, dafür hat mich die intensive Atmosphäre bereits in den ersten Minuten so dermaßen gepackt und in die Geschichte gezerrt, dass selbst die Szenen, die etwas länger gestaltet waren (und davon gab es so einige) auch in ihrer Länge absolut funktioniert haben. Zudem war die Sache enorm spannend erzählt, auch wenn man wusste, wie es ausgehen wird, damit die Story und die Serie losgehen kann. Und was mir noch speziell aufgefallen ist und wo es sein kann, dass es nur mir so ging, war diese unterschwellige Feindseligkeit im ersten Drittel, die nicht nur von den Leuten sondern von New York selbst auszugehen schien. Verdammt starker Auftakt, auch ich kann es kaum erwarten, wie es weitergehen wird, zumal ich auch überhaupt keinen Ausweg für Naz sehe.
Nasir aka Naz ist also ein in den USA geborener Pakistani, dessen Mutter ein Kleidungsgeschäft betreibt und dessen Vater Taxifahrer ist. Naz selbst ist ein Musterschüler an seiner Uni, der auch gerne mal am Wochenende büffelt. Und der sich dann von ein paar Typen aus dem Sportteam dazu überreden lässt, abends auf eine Party in Manhattan zu gehen. Eigentlich sollte sein Kumpel mit, doch da der ihn versetzt zockt er, als daheim alle schlafen, das Taxi seines Vaters und macht sich auf dem Weg.
Und da nimmt das Unheil für ihn seinen Lauf, und ich fands total krass, an welchen Kleinigkeiten das alles hing und wie es hätte anders gelaufen wäre, wären diese Kleinigkeiten nicht passiert. Das fängt schonmal damit an, dass das „On Duty“-Licht auf dem Taxi noch eingeschaltet war, so dass sofort, als er mal eben angehalten hat, ein paar Fahrgäste ins Taxi einsteigen. Die kann er mit Hilfe der Polizei noch verscheuchen, aber prompt steigt schon wieder jemand ein, diesmal eine junge Frau, die an den Strand will. Drogen bei Vollmond, nicht mehr Drogen und Alkohol in ihrer Wohnung, in der sie schließlich im Bett landen.
Das alles war so dermaßen gut und mitreißend erzählt, trotzdem die Szenen wirklich sehr lang gestaltet waren, aber gerade das machte auch den Reiz aus. Weil die Atmosphäre und das Wissen, dass bald was Schlimmes passieren wird, einfach genial umgesetzt war.Naz wacht dann mitten in der Nacht auf und findet die übelst zugerichtete und völlig blutüberströmte Leiche der Frau vor. Vor Entsetzen und Panik ergreift er die Flucht und will mit seinem Taxi wegfahren, merkt dann aber, dass er die Schlüssel in ihrer Wohnung vergessen hat, so dass ihm nichts anderes übrig bleibt um dort nochmal einzubrechen, um diese zu holen.
Schwer zu sagen, ob es die richtige Reaktion war, einfach so abzuhauen. Klar, Panik, Kurzschlussreaktion und so, aber erst erschien mir das der falsche Weg zu sein. Doch dann kam mir wieder diese unterschwellige Feindseligkeit von allem in den Sinn, so dass er wohl einfach nicht in irgendwas reingezogen werden wollte, wo er aufgrund von Vorurteilen eh von jedem als schuldig angesehen würde, egal wie sehr er auch seine Unschuld beteuert. Also sehr schwierig zu sagen, ob Abhauen der richtige Schritt war, denn er hätte ja nicht mal erklären können, wieso auf einmal die Leiche dort liegt, wo doch keiner sonst in der Wohnung war.Dass er wegen falschem Abbiegen von 2 Cops aufgehalten wird, die sofort erschnüffeln dass er Alkohol und Drogen genommen hat, ist natürlich der nächste absolut unglückliche Umstand. Der fast zum Glück im Unglück wurde, als der eine Cop seine Partnerin fast dazu überredet hat, ihn einfach laufen zu lassen, damit sie endlich ihre Schicht beenden können. Doch dann kommt die Meldung eines Einbruchs über Funk rein und sie nehmen ihn auf der Rückbank mit zu seinem „eigenen“ Tatort.
Was das für ein Gefühl für ihn gewesen sein muss, hilflos alles auf dieser Rückbank mit anzusehen ohne zu wissen, dass sie ihn jeden Augenblick wegen des Mordes verhaften könnten oder auch nicht, kann ich mir kaum vorstellen, das muss echt unvorstellbar unerträglich gewesen sein. Dachte auch die ganze Zeit, dass er von dem dicken Nachbar erkannt wird, aber dem war nicht so und er wird aufs Revier geschafft, wo die Warterei noch unerträglicher für ihn und was für uns Zuschauern genauso intensiv rübergebracht wurde.Und dann wäre er fast wieder mit einem blauen Auge davon gekommen, weil keine Überstunden gemacht werden dürfen und die beiden Cops ihn wohl hätten gehen lassen. Dachte da, dass die schwarze Quasseltyp ihn auf dem Revier erkennen und er somit auffliegen würde. Doch es ist dann dich die Waffe, die die Polizistin mit dem Blut des Opfern in der Innentasche seiner Jacke findet. Ob es so clever war, auf dem Revier mit lauter Polizisten um ihn herum die Flucht ergreifen zu wollen, ist auch mehr als fraglich, aber war wohl wieder eine Panikreaktion. Also wirklich Mordsspannung von Beginn an, auch wenn man wusste dass sie ihn schnappen würden. Perfekt erzählt und umgesetzt.
Da Detective Box sehr sachlich mit Naz redet und sehr freundlich mit ihm umgeht, fasst er Vertrauen zu ihm und lässt sich alle möglichen DNA-Tests abnehmen. Mal schauen, wie heftig ihm das noch entgegenschlagen wird. Aber immerhin hat er einen Anwalt mit John Turturro, der mal wieder herrlich verschroben spielt und dem die Rolle auch wie auf dem Leib geschrieben ist. Allerdings ist für mich da schon Wehmut dabei, denn die Rolle sollte ja eigentlich James Gandolfini spielen.Und da alles so abartig spannend, intensiv und dramatisch war, gabs am Ende der 75 Minuten dann doch noch 2 kleinere Szenen zum Auflockern. Zum einen wie Turturro erkannt hat, was er sich da für einen Fall aufgehalst hat, denn er dachte erst, dass Naz nur ein Mädchen geschnitten und nicht aufgeschlitzt hat (außerdem scheint er mächtigen Respekt vor Box zu haben).
Und zum anderen, wie Naz’s Vater Richtung Revier rasen wollte und sein Taxi nicht da war.Bin sehr gespannt, wie es weitergehen wird. Wie gesagt sehe ich momentan keinen einzigen Ausweg für Naz, wird wohl unmöglich zu beweisen sein, dass nicht nur er in der Wohnung war. Alles spricht gegen ihn….
@Roland Deschain 658304 wrote:
ich fand’s richtig gut und vor allem richtig spannend (mich hat das Hinhalten und die Situation, in der Naz war und wie man sie dem Zuschauer präsentiert hat, sodass man alles miterlebt was er erlebt, genau angesprochen).
Ja, dieses Hinhalten war wirklich nervenaufreibend, weil ich mich auch ständig gefragt habe, wie es mir in dieser Situation mit diesem Damoklesschwert über meinem Kopf gehen würde #argh#
@Burning 658749 wrote:
Denn sein anderer Freund, der auch mit wollte, will oder kann dann doch nicht mehr mit
Hat ihm die Aussicht auf zu willigen Frauen wohl ein bisschen Angst eingejagt

@Burning 658749 wrote:
Da er sich in New York aber überhaupt nicht auskennt
Blöd halt, wenn die Party nicht in Queens sondern in Manhattan ist

@Burning 658749 wrote:
In lauter Panik macht er dann genau das, was ihn in die übelste Scheiße reiten wird. Ins Blut fassen, rausrennen, riesen Lärm veranstalten, zurückrennen, Scheibe einschlagen, seine vergessenen Sachen holen, Drogen & Tatwaffe mitnehmen, noch mehr Lärm veranstalten, vom Nachbar gesehen werden und mit dem Taxi fast noch einen Unfall bauen.
Soviel Lärm fand ich es eigentlich gar nicht
Den einzigen Lärm, den er gemacht hat, war das Einschlagen der Tür, aber ansonsten? 
@Burning 658749 wrote:
Bodie aus The Wire ihn beschreibt, da er ihn mit ihr gesehen hat.
Ach ja, das war ja Bodie
Hab mich schon gefragt, wieso mir die Quasselstrippe so bekannt vorkommt 
@Burning 658749 wrote:
Nachdem man dann nach gefühlt unendlichen Stunden endlich auf Nazir als Täter kommt, seine Sachen und das Messer sicherstellt, Fingerabdrücke, Speichelprobe, Penisprobe und wer was noch alles nimmt, wurde der Pilot dann richtig klasse.
War er für mich auch vorher schon

@Burning 658749 wrote:
Fast ganz am Ende tritt auch endlich mal John Turturro auf den Plan, der sich Naz als Anwalt annimmt, auch wenn er weiß, was für ein schwerer Fall das sein wird.
Wusste er ja zuerst nicht

Stampede
MitgliedEpisode 3
Und die nächste sehr gute und spannende Folge, in der eine neue Komponente dazukam, die die Sache ziemlich verkompliziert und die zu einem undurchsichtigen Katz-und-Maus-Spiel geführt hat, bei dem man nie wirklich sicher sein konnte, wer nun auf wessen Seite steht, wer falsch spielt und was die Beweggründe sind.
Der MI5 weiß nicht, ob der KGB Mallory’s „Selbstmord“ glaubt oder ob der neue aktivierte Agent auf der Liste nun eine Falle ist, aber sie beschatten dennoch Kate Wilkinson, die eine Affäre mit einem amerikanischen in UK stationierten Offizier der US-AirForce und die eine seltsame Nachricht von Arkady erhalten hat.
Als sich herausstellt, dass sie zu einem Stabswechsel in einer USAF-Basis eingeladen ist, auf der die USA heimlich Atomraketen stationiert haben, verlegen Joe und Jim ihre Beschattung Kates in den Zug. Joe nimmt Kontakt zu ihr auf, doch sie durchschaut dass sie nicht der ist für den er sich ausgibt, was zu einer Verfolgung auf den engen Gängen des Zuges führt, was bei Spionagethrillern halt einfach immer gut aussieht und funktioniert. Kate schnappt sich Joe und hält ihm eine abgebrochene Flasche an den Hals, doch er kann den Spieß umdrehen.Stellt sich zur Überraschung aller heraus, dass sie MI6-Agentin ist, was die ganze Sache verkompliziert und der MI6 natürlich sauer ist, dass die Staubsaugervertreter vom MI6 eine ihrer Agentinnen belästigen. Fand ich klasse undurchsichtig gemacht, ob Kate nun wirklich eine aktivierte russische Spionin ist, die sich mit ihrem russischen Kontaktmann Kasimir getroffen hat, oder ob sie wirklich so unschuldig ist wie sie andauernd beteuert und wie der MI6 es auch bestätigt.
Spannend und intensive Szene, als Joe mit dem Auftrag zu Kate geschickt wurde, sie umzudrehen und als Doppelagentin einzusetzen, da lag Knistern und Belauern in der Luft und das Katz-und-Maus-Spiel war in vollem Gange, und zwar dermaßen undurchsichtig, dass alles möglich war, weil man Kate partout nicht in die Karten schauen konnte.
Sarah und Alan finden derweil Nachrichten und den Hinweis auf ein Buch, so dass sie Joe in Kate’s Wohnung anrufen und ihn bitten, das Buch zu suchen. Das findet er auch und die darin versteckten Nachrichten, die als Beweis ausreichen, dass Kate eine Spionin ist. Spannend erzählte Handlung, tolle Atmosphäre und wie gesagt total undurchsichtig.Laut den Notizen war Kate kurz davor, eine der stationierten Atomraketen so zu sabotieren, dass sie hochgeht, so dass das MI5 die Mission als Erfolg verbucht. Die inhaftierte und verzweifelte Kate versucht Joe aber zu überzeugen, dass die Beweise von Kasimir platziert worden sind und er sie hereingelegt hat. Bis in die letzten Minuten war also nicht klar, was hier nun eigentlich die Wahrheit ist.
Doch am Ende findet Joe einen von Odin blutend zurückgelassenen Kasimir, der ihm bestätigt, dass alles nur eine Falle bzw eine Ablenkung vom KGB war, der das MI5 auf eine falsche Fährte und anderweitig beschäftigen sollte, weil ein weitaus größerer Plan im Hintergrund läuft.Ansonsten will Daddy seiner chinesischen Theaterfreundin verhelfen, überzulaufen. Als Waterhouse davon erfährt will er die Sache für sich nutzen und setzt Wendy, die nun in einer Mansardenwohnung im Haus seiner Mutter wohnt, darauf an, die Chinesin und Daddy abzuhören. Doch Wendy erzählt Daddy sofort davon, so dass Waterhouse mal wieder als der Dumme dasteht. Heftig, wie er die Chinesin am Ende doch deportieren lässt, als er erfährt dass sie ihm einen Ehemann verheimlicht hat.
Stampede
MitgliedEpisode 2
Okay, das war schon wesentlich besser als der Auftakt. Durchgehend spannende und packende Folge, mit einem gewohnt starken Steven Macintosh als Cast-Neuzugang. So darf es gerne weitergehen. Einzig die blöde Nebenhandlung um einen total überzogen angelegten Charakter nervt und ist absolut unpassend.
Thomas Mallory, hervorragend verschlagen und bedrohlich gespielt von Steven Mackintosh, ist der nächste Agent, den Arkady reaktivieren soll. In der Information steht der Name und die Nummer der Sekretärin des Premierministers, doch erst einmal muss Mallory aus dem Knast geholt werden, weil er eine Prostituierte übelst zusammen geschlagen hat. Aufgrund seiner Arbeit im Verteidigungsministerium konnten solche gewalttätigen Aktionen immer vertuscht werden, aber nun will gerade diese Prostituierte Anzeige gegen ihn erstatten.
Joe&Co holen Mallory auf Bewährung raus und er trifft sich dann mit Valerie Parkwood, von der er den Inhalt des Briefes der Letzten Maßnahme will, den sie für den Premierminister geschrieben hat. Um zu zeigen, dass er es ernst damit meint, verprügelt er auch sie und droht zudem ihren Neffen, so dass sie schließlich den Inhalt des Briefes auspackt, bevor ihr Joe zu Hilfe eilen kann.Großbritannien wird keinen atomaren Gegenschlag vornehmen, wenn Russland einen Erstschlag ausführen würde, was natürlich das Gleichgewicht im Kalten Krieg massiv verändern würde und weswegen Mallory diese Information auf gar keinen Fall an Moskau weitergeben darf. Spannende und packende Handlung und Lauf gegen die Zeit, in der es Mallory zu finden und aufzuhalten gilt. Dank der Prostituierten können sie herausfinden, wo die Informationsübergabe stattfinden soll. Sie sticht ihn aber an dem Ort fast ab, aber letztendlich können Joe&Co ihn doch lebend schnappen.
Mallory nennt Odin als Drahtzieher hinter Operation Glass und dass der Inhalt des Briefs der Letzten Maßnahme nur ein Puzzleteil ist, dass platziert werden muss. Ob es sich bei Operation Glass nun um einen atomaren Erstschlag gegen Großbritannien handelt ist nicht raus, denke ich aber ebenso wie der MI5 auch.Mallory hat sich deswegen vom KGB rekrutieren lassen, weil ihm im Verteidigungsministerium jegliche Anerkennung erwehrt verbleiben ist. Das will Joe nutzen, um ihn als Doppelspion einzuspannen, er verspricht ihm für Informationen über Odin und Operation Glass sogar einen Orden, zum Entsetzen seiner Kollegen. Doch am Ende spielt Mallory nicht mit und warnt seinen russischen Kontaktmann, dass der MI5 Bescheid weiß.
Spannende Verfolgungsjagd, an deren Ende Joe den Kontaktmann umbringen und Mallory schnappen kann. Der gibt vor, weitere Infos über Odin zu haben, doch diesmal lässt Joe sich nicht darauf ein und schießt ihm eiskalt in den Kopf.Ansonsten gibts noch die blöde Nebenhandlung rund um Waterhouse, der sich in einer blöden Szene an Wendy ranmacht, damit er endlich von seiner tyrannischen Mutter wegkommt. Keine Ahnung, was das soll, das passt überhaupt nicht in die Serie…
Stampede
MitgliedEpisode 1
Auftakt war ganz gut, aber hat mich noch nicht ganz überzeugt. Passend zum Kalten Krieg ist die Stimmung, der britische Humor und der Hauptcharakter sehr unterkühlt, aber auch das Erzähltempo ist sehr eingefroren, die interessante Geschichte ist äußerst langsam erzählt und schreitet recht zähflüssig voran. Momente der Spannung gabs es im letzten Drittel aber dennoch, weitestgehend ist sie aber eher subtil vorhanden (was gut ist und auch passt). Atmosphäre und 70er-Jahre-Zeitgefühl sind sehr gut gelungen, und das Intro und der Score sind genial, das hat so dieses ominöse Spy-Feeling an sich. Mal schauen, wie es in dieser Spion-Doppelspion-Überläufer-Maulwurf-Geschichte weitergeht in den weiteren 5 Folgen. Bisschen Gefahr besteht, dass daraus eine Art „Befragung der Woche“ werden könnte, was am Ende angedeutet wurde.
Joe ist in London des Jahres 1972 als Spion des MI5 unterwegs, der wegen eines missglückten Einsatzes in Polen ein Jahr zuvor nun triviale Strafarbeiten machen muss. Aber als ein russischer Colonel namens Arkady Malinov betrunken einen englischen Polizisten geschlagen hat, daraufhin festgenommen wurde und nun überlaufen will, kommt er wieder an einen großen Einsatz. Was ich gleich zu Beginn während des Verhörs gut fand, warum der Colonel eigentlich überlaufen will, denn seine Antworten, dass er Kapitalist werden will, waren alles andere als überzeugend.Eine KGB-Operation soll auf russischen Boden durchgeführt werden, für 10K Pfund und eine neue ID will Arkady die Namen der russischen Agenten in Rente, die sich in London aufhalten, nach und nach preisgeben. Via toten Briefkasten soll mit ihnen Kontakt aufgenommen werden, und der erste Agent scheint gar nichts zu wissen von der Operation Glass und war sichtlich entsetzt, dass er da mit reingezogen wird. Aber Joe kann ihn überzeugen, das Spiel mitzumachen und den KGB-Agenten Informationen vorzuenthalten.
Doch die ganze Aktion geht schief, dem russischen Agenten wird die Kehle durchgeschnitten und der apfelschälende KGB-Agent, den Joe von Polen kennt und der seine Freundin erschossen hat, nimmt auch noch seinen Partner als Geisel und kann schließlich entkommen.Nun stellt sich die Frage, ob Moskau bereits Bescheid weiß über Arkadys Überlaufen, ob Arkady ein falsches Spiel spielt oder ob es einen Maulwurf beim MI5, genauer gesagt bei der Einheit The Frey gibt. Falls es Letzteres ist fällt mein Verdacht auf Daddy (Brian Cox), dem Leiter der Einheit. Der war mit schon von Beginn an suspekt. Und er weiß auch, dass Joe damals in Polen Infos an die Russen geben wollte, damit er und seine Freundin, die dann erschossen wurde, heil über die Grenze kommen. Dennoch vertraut er Joe als einzigen, was ihn suspekt macht.
Könnte natürlich auch sein, dass es Joe selbst ist, denn am Ende wird eine russische Frau ermordet, die ihm erzählt dass das in seinem Auftrag passiert ist. Joe war zwar so verzweifelt, dass ich nicht denke dass das stimmt, aber man weiß ja nie bei diesen Spionagesachen.Stampede
Mitglied@Burning 658422 wrote:
Außer der Anfang mit Peggy, als sie vollkommen abdreht, das hat mir nicht so gefallen. [/quote]
Das war aber nur gespielt, oder?
Damit kein Verdacht auf sie fällt.@Burning 658422 wrote:
so einem Teil, wo der Kopf und die Hände reingesteckt werden #argh# [/quote]
Pranger :pStampede
Mitglied@Burning 658634 wrote:
@Stampede 658583 wrote:
Klasse Folge, auch gänzlich ohne Cullen Bohannon.
Ist erst die zweite Folge, in der er völlig fehlt, oder?
[/quote]
Gute Frage?
Welche soll denn die andere Folge gewesen sein? Die mit Elam bei den Indianern?Stampede
MitgliedDa Mei Chang’s Frau, die er damals in China gekauft, seitdem wie eine Sklavin behandelt und bei einem Fluchtversuch den Fuß abgehackt hat, das Kleid ihrer Mutter geschenkt hat, riecht Chang den Braten, dass Mei doch noch die/der ist für sie/er sich ausgibt. Cullen will sie deswegen unbedingt nach Cheyenne zu Maggie schaffen, unwissend das sie bereits tot ist, weswegen Mei dort auch nicht in Sicherheit wäre. Vorher versucht er noch, bei Chang für 40K zu erkaufen, dass Mei nichts passieren wird, aber er lehnt rigoros ab.
Als gehts dann doch mit der Kutsche Richtung Cheyenne, doch diese wird auf dem Weg überfallen und Mei muss zu Fuß fliehen. Chang geht ihr persönlich hinterher und macht im Alleingang die Tze Yup platt, die sich ihm in den Weg stellen.
Und so kommt es dann zum Aufeinandertreffen zwischen Mei und Chang, zu dem auch Cullen dazu kommt. So cool, wie er mit seinem Stock die Tür öffnet und dann in den Laden humpelt. Chang versucht wie immer, Cullen zuzuquatschen, aber diesmal lässt er es nicht zu und schießt Chang eine Kugel in den Kopf. Krasse Szene, gefolgt von einer verdammt coolen, als er draußen die ganzen Tze Yup abknallt und man das mit Mei nur bruchstückhaft durch die Fenster des Ladens mitkriegt. Cullen hats halt immer noch drauf, trotz Humpelbein.Zurück in Truckee gibts erstmal eine schier ewig lange Liebesszene zwischen Cullen und Mei und alles schien auf ein Happy-End hinauszulaufen. Doch dann ist der chinesische General aus San Francisco in der Stadt, der wichtigste Geschäftspartner für die Railroad und die Verbindung zu China. Er will wissen, wer Chang ermordet hat und Cullen ist der Hauptverdächtige. Da der General aber auch wenig von Chang gehalten hat und wegen ihm die Geschäftsbeziehungen nicht gestört werden sollen, wird das Thema unter den Tisch gekehrt. Cullen also fein raus.
Aber einen herben Verlust muss er schließlich doch hinnehmen, denn der General hat ein Kopfgeld auf die Ergreifung von Mei ausgesetzt, so dass ihr nichts anderes übrig bleibt als zu fliehen und mit einem Schiff wieder Richtung China zu segeln. Sehr bitter für Cullen, aber ich bin froh, dass die Sache mit Mei hiermit erledigt ist.Stampede
MitgliedHabe gerade versucht, die erste Folge zu schauen. Den Auftakt mit dem Juwelenraub in Marseille und die anschließende Flucht vor der Polizei fand ich klasse und war auch sehr gut gemacht, aber danach wurde es so dermaßen träge und trübe, das Zuschauen wurde zu einer regelrechte Qual, so dass ich schließlich nach 40 von 50 Minuten abbrechen musste. Die Idee, die Handlung über Europa zu verteilen, ist von grundauf alles andere als verkehrt sondern vielmehr vielversprechend und ambitioniert (man hat es im Auftakt auch gleich mal mit 3 Sprachen (englisch, französisch, serbisch) und 2 Handlungsorten (Frankreich, Ungarn) zu tun), aber die Umsetzung hat mir leider überhaupt nicht gefallen und ich habe an der Geschichte nur wenige Minuten nach dem Überfall komplett das Interesse verloren. Werde es bei dieser (fast) einen Folge belassen und nicht mehr weiterschauen, obwohl es nur 6 Folgen sind.
@brazil: Hast du die Serie damals weitergeschaut und beendet? Wie ist dein Fazit?
Stampede
MitgliedFolge 2×06 – Requiem
In einer weiteren klasse Folge haben sich nun alle Puzzleteile zusammengefügt und der Fall mitsamt seinen Hintergründen ist nun komplett aufgeklärt …. 4 Folgen vor dem Ende der Staffel, was doch reichlich plötzlich kommt und ich definitiv nicht so schnell erwartet hatte. Somit fühlte sich diese Folge als Staffelfinale an. Mal schauen, was jetzt noch nachkommt, hoffentlich war das kein Fehler, die Geschichte nun schon abgeschlossen zu haben.
Triphammer stattet Walker und Pilgrim mit Waffen auf, um gegen Heavy irgendwie bestehen zu können, bekommt dann aber prompt selbst Besuch von ihm und wird von ihm zerdrückt. Krasser Auftakt in die Folge, das Entsetzen war natürlich groß, dass schon wieder ein Power das Zeitlich gesegnet hat in so kurzer Zeit.Walker und Pilgrim befragen noch einmal Craig und erfahren von ihm, dass Retro-Girl aussteigen wollte (daher das „D-Day“ in ihrem Kalender) und dass der zerdrückte Klumpen in ihrer Hand eine Actionfigur war. Doch bevor er noch mehr auspacken erschießt er sich aus Angst von den Hintermännern selbst. Lange ist natürlich außer sich, wie Walker und Pilgrim Craig im Alleingang trotz ihrer Suspendierung befragen und es zulassen konnten, dass er Selbstmord begeht. Und weigert sich, obwohl Walkers Theorien Gestalt annehmen, den beiden in irgendeiner Form zu helfen.
Walker bekommt dann den erwarteten Besuch von Heavy und ist bei der Auseinandersetzung mit ihm natürlich absolut chancenlos. Erst wird er ein paar mal gegen die Wände geklatscht, bevor Heavy sich dran macht, ihn zu zerdrücken. Doch dann kommt doch noch Lange und das FBI zu Hilfe und können Heavy schließlich mit Hilfe eines Drainers dingfest machen und Walker das Leben retten.Für sie ist der Fall somit endgültig erledigt, aber Walker will weiterhin die Drahtzieher drankriegen. Und da kommt dann endlich der dicke und total coole Hacker-Nerd zum Tragen, der schon die ganze Zeit für Spaß gesorgt bisher aber noch wenig geleistet hat. Er findet heraus, dass die zerdrückte Actionfigur aus einer Kollektion stammt, die erst nach Retro-Girls Tod in den Verkauf kam und die Aktien von Colossal-Fun massiv in die Höhe schnellen ließen. Somit steht also fest, dass Conrad hinter allem steckt, aus Geldgier. Coole Auflösung, die auch klasse zu dem kritischen Ansatz bzgl Medien und Vermarktung von Superhelden passt. Erst der Tod von Olympus, dann der von Retro-Girl, dann der von Triphammer. Klasse Anlass, um eine „In Memoriam“-Kollektion auf den Markt zu bringen und noch mehr Geld zu scheffeln. Und so sehr Conrad ausgegeekt ist, als er Diamond bei dem Event getroffen hat, an dem Calista als neues Retro-Girl vorgestellt worden ist, wäre bestimmt auch Walker irgendwann mal zum Opfer geworden, Heavy wurde ja schon auf ihn angesetzt.
Conrad gibt auch unverblümt zu, dass er hinter den Morden steckt, als Beweis hat er eine Aufzeichnung, wie Heavy Retro-Girl die Kehle durchschneidet. Den Beweis lässt er löschen und da Pilgrim und Walker suspendiert sind können sie ihm nichts anhaben. Das bringt Walker so zum Austicken und zur Verzweiflung, dass er mitsamt Conrad aus dem Fenster springt, um die Sache auf diese Art zu beenden. Weil er auch mit dem Verlust von Retro-Girl nicht wirklich leben kann. Doch Calista rettet ihm das Leben….…. und begibt sich am Ende zu Zora und Martinez, um eine neue Superheldentruppe zu bilden, was perfekt zu Triphammer’s Vorstellungen passt, die er in einer emotionalen Videobotschaft aus dem Grab den beiden noch zukommen lies, dass sie weitermachen sollen wie bisher.
Stampede
MitgliedFolge 2×05 – Shaking the Tree
Wieder ne gute Folge, allerdings spalten sich nun ein paar Nebenhandlungen ab, die ich noch nicht so interessant finde. Aber die Haupthandlung ist nach wie vor richtig gut, der Fall bleibt mysteriös und so langsam entwickelt sich eine weitreichende Verschwörung daraus. Außerdem wird, im Vergleich zu Staffel 1, wo das immer nur hin und wieder angedeutet wurde, in Staffel 2 das aggressive Vorgehen der Medien und die Beeinflussung der Bevölkerung im Bezug auf die Wahrnehmung von Superhelden mehr in den Vordergrund gerückt.
Gut zu sehen direkt mal am Anfang, wo Paparazzi Walker so sehr bedrängen und provozieren, weil sie wollen dass er wieder austickt und um sich prügelt, damit sie ihn in den Medien zerreißen können. Glantz ist da natürlich auch nicht weit entfernt.
Das FBI derweil ist wie die Heuschrecken in die Powers Division eingefallen und übernimmt alles. Lange, die Cross‘ Posten übernommen hat, erklärt den Retro-Girl-Fall offiziell wieder beschlossen, was Walker und Pilgrim so sehr auf die Palme bringt, dass sie zu radikalen Mitteln greifen müssen. Pilgrim handelt da aber eher nicht so clever und greift Lange so verbal aggressiv an, dass sie suspendiert wird, weswegen ihr Vater in die Bredouille gerät. Der will eh die ganze Zeit, dass seine Tochter die PD verlässt, so dass kein schlechtes Licht auf ihn fällt, was nun offenbar passiert.Walker derweil nutzt die Macht der Medien und geht live auf Sendung, wo er der Welt offen mitteilt, was hier eigentlich seiner Meinung nach vor sich geht und wer alles mit drin steckt. Also genau das, was er vorher bei der Befragung von The Lance und bei einem Treffen mit Brown, der Opfer eines Sex-Tape-Videos geworden ist, das veröffentlicht wurde, erfahren hat. Brown hat Heavy damals via seiner Consulting Firma für das FBI rekrutiert, den sie bei Black-Ops-Einsätzen eingesetzt und vor 10 Jahren die Kontrolle über ihn verloren haben, als er in den Untergrund gegangen ist. Das versucht man nun unter den Tisch zu kehren und Walker bringt es mit seinen Gang an die Medien ans Licht. Sehr zum Missfallen von Lange und auch Heavy, dessen Foto er in die Kamera hält. Laut Brown geht die Verschwörung aber noch wesentlich weiter, bin gespannt was da noch aufgedeckt wird und wieso Retro-Girl umgebracht werden musste. Coole Szene, als Walker unter den Beifall seiner PD-Kollegen zurück ins Revier kommt und Lange im Gesicht anzusehen war, was sie von seinem Medienauftritt hält.
Triphammer will zusammen mit Zora und Martinez eine neue Superheldentruppe zusammenstellen, da diese dringend benötigt wird. Was zu einer Menge Trainingsszenen zwischen den beiden führte, die ich aber nicht sonderlich interessant fand.
Eine Superheldentruppe will auch Calista aufstellen, zusammen mit Supershock soll Unity wiederbelebt werden. Der hat aber keinen Bock darauf und fliegt von dannen.
Aber Calista wird erstmal andere Sorgen haben, denn Wil Weirdo Wheation, der Spielzeugmacher, hat einen an der Waffel, gut zu sehen in der letzten Szene, als er mit Calista’s Hologramm tanzt.Stampede
MitgliedFolge 2×04 – Stealing Fire
Und die nächste klasse und sehr unterhaltsame Folge. Die zweite Staffel ist bisher definitiv besser als die erste, da ist wesentlich mehr Struktur und Zug drin, zudem ist die Geschichte interessant, spannend und mysteriös gestaltet. Der Bösewicht der Staffel ist (denke ich) raus und außerdem gabs ab eine sehr bizarre Auflösung, was hinter einem Charakter wirklich steckt. Außerdem wurde in der Post-Credit-Szene Wil Wheaton eingeführt… als grinsender Super-Nerd (was anstrengend werden könnte).
Der abgetrennte Arm von Kaotic Chic wird in den Trümmern des eingestürzten Gebäudes gefunden und wenig später dann auch Walker, mehr tot als lebendig. Während er im Krankenhaus liegt, wo Pilgrim nicht von seiner Seite weicht weil sie sich Schuld daran gibt, nicht bei ihm gewesen zu sein (was ja nicht stimmt, er ist ja schließlich einfach so abgehauen), finden Cross und Cohen heraus, dass ein Level7-Power namens Derek „Heavy“ Warner hinter allem steckt. Damals war er ein Black-Ops Agent, der aber untergetaucht ist und über die Fähigkeit verfügt, Gravitationswellen zu erzeugen, was eine absolut seltene Kraft eines Power ist. Also schon allein die Aufeinandertreffen mit ihm versprechen äußerst interessant zu werden, und zudem ist die Frage weiterhin ungeklärt, wer ihn beauftragt hat, Retro-Girl zu töten (wenn er es denn war, denn auch das ist noch nicht endgültig raus).Sehr mysteriös auch die Frage, inwieweit Lange da mit drin hängt. Kurz bevor Walker Kaotic Chic aufgespürt hat hat sie sich in Lange’s FBI-Computer hacken wollen. Und durch die interessanten Flashbacks erfährt man auch, dass Lange nicht die glorreiche FBI-Agentin war, sie die nun ist. Walker hat sie damals, als er noch Superheld war, gedatet, um sie dingfest zu machen für den Mord an 4 DEA-Agenten und den Diebstahl einer großen Lieferung. Aus dem Knast heraus wurde sie vom FBI rekrutiert, weil man ihre Fähigkeiten nutzen wollte.
Welche das sind wird auch direkt in dieser Folge erklärt, als Walker und sie wieder miteinander anbandeln, was sie dann aber wieder als abgekartetes Spiel von Walker herausstellt, denn während sie im Schlafzimmer zugange sind soll Pilgrim heimlich ihren Computer anzapfen. Total bizarr, als sich herausstellt, dass Lange wirklich im wahrsten Sinne des Wortes eine Wildkatze ist, mit Schwanz, Krallen, gelben Augen und bestialischen Gebaren inklusive. Total schräge Szene zwischen ihr und Walker. Doch bevor sie ihn beim Sex vermutlich noch mehr verletzt hätte als sie es eh schon getan hat durchschaut sie sein Spiel, kann aber nicht verhindern dass Pilgrim und Kutter die Daten ihres Laptops kopiert haben. Also bleibt ihr nichts anderes übrig als am Ende mit dem FBI die Powers-Division zu übernehmen.Die Identität des neuen Retro-Girl ist schneller aufgeflogen als Calista sich das hätte vorstellen können. Ihr Vater erkennt sie im TV und begibt sich sofort zu den Medien. Craig kriegt derweil auch heraus, wer sie ist und wo sie arbeitet, so dass sie im Diner sowohl von ihm als auch von einem riesigen Medienaufkommen auf einmal belagert wird, so dass ihr nichts anderes übrig bleibt als durch das Dach zu brechen und wegzufliegen, während ihr Boss ihr noch hinterher ruft, dass sie gefeuert ist.
Am Ende begibt sie sich zu Craig und trifft kurz darauf auf diesen total nerdigen Dr. Moody, der sie wohl nun vermarkten soll. Ihr Unbehagen stand ihr zurecht total ins Gesicht geschrieben.Stampede
MitgliedFolge 2×03 – Hell Night
Okay, back in track. Geile Folge, und im Gegensatz zu meiner Befürchtung geht es nun doch weiter mit der Mörderhatz. Gut gemachte Ermittlungen, während in L.A. gerade massive Aufstände toben. So darf es gerne weitergehen.
Die sogenannte „Hell Night“ kommt, Leute verlassen fluchtartig L.A. und es wird eine Ausgangssperre verhängt, bevor der Bandenkrieg und somit auch die Aufstände losbricht. Was dann auch passiert, und die Reporterin ist mittendrin statt nur dabei, wirft sogar selber Ladentüren ein, damit der Mob stürmen und sie das live filmen kann.
Calista schaut sich das ganze von einem Hochhausdach ein, weil sie nicht so wirklich weiß, wie und wo sie da eingreifen soll. Aber dennoch lehnt sie Zora’s Vorschlag einer Zusammenarbeit ab, weil sie ihr vorher herablassend gute Ratschläge geben und auf die Gefahren hinweisen wollte, in die Fußstapfen von Retro-Girl zu treten. Doch am Ende arbeiten sie doch zusammen, wider Willen, weil die Aufstände immer schlimmer werden und sich Pilgrim und Kutter mittendrin befinden. Klasse Szene am Ende, als die Vier vom wütenden und mordlüsternen Mob umzingelt sind, während die Kameras das alles live mitfilmen. Als es dann zu ersten Angriffen kommt können sie sich dieser zwar noch erwehren, aber gegen die komplette Meute hätten sie definitiv keine Chance gehabt. Aber Supershock, der dann doch nicht mehr zusehen kann und sich deswegen in sein altes Kostüm zwingt, kommt zur Hilfe (mit einer Superhelden-Landung natürlich) und kann die Situation mit seiner lauten Stimme und seinem beeindruckenden Auftritt erstmal lösen.
Dass nach der ganzen Gefahr Pilgrim und Kutter im Auto übereinander herfallen hätte es nicht unbedingt gebraucht.Cross öffnet inoffiziell den Retro-Girl-Fall wieder, was Walker in all seiner Rage erstmal gar nicht registriert und weiter wettert. Er und Pilgrim sollen weiter ermitteln, was sich auch gut gemachten Szenen tun. Außerdem foltern sie mit Hilfe von Triphammer und Martinez denjenigen, der den Drainer gestohlen hat, doch bevor sie mehr aus ihm herausbringen können explodiert sein Kopf wegen eines dort eingesetzten Failsafe.
Aber zumindest wissen sie, wo die Übergabe des Drainers stattgefunden hat, und dank Krispins Handy kommen sie dann auch Kaotic Chick auf die Spur in wie bereits erwähnt gut gemachten Ermittlerszenen. Walker, der Pilgrim inmitten des Aufstands im Stich gelassen hat, spürt sie am Ende auf und befragt sie rigoros, doch bevor sie noch mehr sagen kann stürzt das Gebäude über sie ein.
Dafür verantwortlich ist der Mann im Hintergrund, ganz klassisch im schwarzen Anzug und mit schwarzem Hut. Somit steht also der Feind fest, mal schauen was seine Beweggründe sind. - AutorBeiträge
