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Stampede
MitgliedJa, davon ist auszugehen

Stampede
MitgliedKönnte womöglich die letzte Staffel sein.
Moffat:
“I don’t know how long we can keep it going. I’m personally willing but I’m hardly the main draw. I would be moderately surprised if this was the last time we ever made this show. But it absolutely could be.”
‚Sherlock‘ Season 4 Could Be Its Last; New Image Revealed | Collider
Stampede
MitgliedFolge 2×10 – Tote in der Nacht (Fantasmi)
Super Folge, eine der besten der gesamten Serie bisher. Absolut spannende, dramatische und mitreißende Folge, weil es auch um den einzigen Charakter der Serie ging, den ich sympathisch finde und an dem mir was liegt. Zudem absolut klasse gefilmt. Man merkt deutlich, dass die Staffel sind im Endspurt befindet, bin sehr gespannt auf die verbleibenden beiden Folgen.
Zu Beginn findet ein Treffen zwischen Pietro und Scianel statt, die genug von dem Bündnis hat und wieder zu ihm zurück will, damit alles wieder so wird wie vorher und sie gemeinsam Ciro ausschalten lassen könne. Pietro hört sich das in aller Ruhe an und es sieht auch so aus, als ob er sie wieder zurücknimmt. Doch ihr damaliger Verrat ist für ihn zu groß und sein Vertrauen in ihr zu gering, als dass er sich drauf einlassen will.
So schickt er ihr die Jungs aus dem Block auf dem Hals, denen er zuvor ihren Platz versprochen hat wenn sie ihm Ciro ausliefern. Scianel kann dem Killerkommando aber gerade noch entkommen, wird dann aber während einer Straßensperre von der Polizei festgenommen. Mal schauen, ob die nun ein bisschen mehr ins Spiel kommen, von Seiten der Polizei war bisher kaum was zu sehen in der Serie.Ciro’s Leute haben herausgefunden, dass Malammo zwar immer die SIM-Karten austauscht, aber immer die gleichen 3 Handy’s benutzt. Und so kommen sie Patrizia als Verbindungsfrau auf die Spur, und da sie die einzige ist, die ich sympathisch finde und an der mir auch was liegt, was das Spannungsniveau der Folge sofort am Anschlagspunkt.
Supergute Szene, als sie die Verfolger bemerkt und sie versucht, abzuhängen, es aber nicht schafft, trotz allem was die probiert. Genial auch alles gefilmt. Sie fährt zu einem Restaurant, von dem aus sie Gennaro anruft, der sich eigentlich mit seinem Vater treffen sollte, und ihn warnt, dass sie verfolgt wird. Sie teilt ihm aber auch mit, wo das Treffen stattfinden soll, und so kann Gennaro auch Pietro warnen, schnellstens zu verschwinden, weil Ciro alles weiß und kein Versteckt mehr sicher ist. Klasse, wie besorgt Pietro um Patrizia war, sie ist wirklich einer der wenigen Personen, wenn nicht nicht sogar die einzige, die ihm am Herzen liegt und die ihm etwas bedeutet.Nachdem Ciro erkannt hat, dass Patrizia ihn nicht direkt zu Pietro geführt hat, verfolgt er sie. Klasse gefilmte Verfolgungsjagd auf der Autobahn, hätte wegen mir gerne ein bisschen länger gehen können. Sie schnappen sich schließlich Patrizia, der sie mit der Drohung, ihren Bruder zu ertränken, letztendlich das Versteck von Pietro entlocken können. Doch der ist natürlich nicht mehr da, so dass ich Patrizia’s Tod schon gesehen habe, als Ciro ihr seine Waffe ins Gesicht hält. Doch er hat das Töten satt, weswegen er sie verschont und mich hat aufatmen lassen.
Doch am Ende war dann doch nochmal richtig großes Bangen um sie angesagt, als sie zu Pietro gebracht wurde, denn dem alten unbarmherzigen Bastard hätte ich es definitiv zugetraut, dass er sie umbringt, weil sie Ciro was erzählt hat. Doch auch er lässt sie leben und ist vielmehr froh, dass ihr nichts passiert ist. Zum Glück….15. Juli 2016 um 18:07 Uhr als Antwort auf: 1×01 – Kapitel 1: Das Verschwinden des Will Beyers | Chapter 1: The Vanishing of Will Beyers #506799Stampede
Mitglied@Noone 658883 wrote:
Einzig die Szene mit diesem komischen Tentakelwesen hat mir nicht ganz so gut gefallen, das war mir etwas zu trashy, und kam mir auch zu früh in der Serie. Weniger wäre da mehr gewesen, zunächst mehr auf Mystery zu setzen, hätte mir besser gefallen. [/quote]
Stimmt, war vielleicht ein bisschen früh, aber ich fands trotzdem cool, dass man das kurz gesehen hat und bin gespannt drauf, wenn man es richtig zu Gesicht bekommt
@Noone 658883 wrote:
@Stampede 658869 wrote:
Gibt allerdings doch noch einen größeren Makel: Winona Ryder ist für meinen Geschmack leider am Overacten….
Fandest du echt? Ich fand sie echt richtig klasse. Bei mir kam die Verzweiflung total an. Hat mich emotional mitgenommen. [/quote]
Im Auftakt empfand ich es zumindest so, ja. Aber habe gerade die zweite Folge gesehen und da meine Meinung über sie revidiert, denn da fand ich es dann doch überzeugend, wie sie die Verzweiflung rübergebracht hat #hallo#15. Juli 2016 um 18:02 Uhr als Antwort auf: 1×02 – Kapitel 2: Die Verrückte auf der Maple Street | Chapter 2: The Weirdo on Maple Street #506798Stampede
MitgliedGroßartige Folge, hat mir einen großen Zacken besser gefallen als der eh schon klasse Auftakt. Die Chemie zwischen den Kids ist genial, alle Szenen mit ihnen, vor allem aber die zwischen Mike und El, waren absolut klasse. Die Jungdarsteller sind durch die Bank überzeugend, spielen alle richtig klasse. Außerdem gabs richtig coole Horrormystery-Szenen in der Folge, vor allem zum Ende hin, als man die Teenager nun auch in die Hauptstory involviert hat. Und der 80er-Soundtrack ist der Hammer!
Mike, Dustin und Lucas betrachten das mysteriöse Mädchen aus dem Wald natürlich erstmal voller Skepsis, Misstrauen und auch Aufregung. Und sie ärgern sie ganz schön, vor allem Dustin geht gleich in die Vollen von wegen, sie hätte Krebs wegen ihrem kahlen Kopf, wäre taub und/oder ein Psycho wie Michael Myers.
Saukomisch und zugleich unheimlich sympathisch die Szene, als sie ihr trockene Sachen zum Anziehen geben, sie sich vor ihnen ausziehen will und sich alle voller Abscheu abwenden. Und wie Dustin danach, wie als ob er immer noch traumatisiert wäre, immer wieder mit Gestik verdeutlicht, dass sie sich vor ihnen ausziehen wollte. Super Chemie zwischen den Freunden, das kommt einfach klasse und sympathisch rüber.Mike lässt El im im Keller gebauten Fort übernachten und schwänzt am nächsten Tag die Schule, damit sie nicht völlig allein in dem Haus ist und womöglich noch verängstigter wird als sie eh schon ist. Die Szenen zwischen den beiden waren hochgradig sympathisch, die beiden Kids haben das wunderbar und berührend gespielt und ich finde auch den Darsteller des Mike perfekt gecastet für diese Rolle. Sehr amüsant, als er ihr voller Stolz den 22-Inch-TV zeigt, der 10mal größer ist als er von Dustin. Auf sein ganzes Spielzeug ist er ebenso stolz.
Sie erkennt dann auf einem Bild Will, weswegen Dustin und Lucas sie ganz schön heftig angehen und sie auch ganz schön abschätzig behandeln, weil sie nichts sagen will. Aber dann war Ruhe im Karton, als sie mal eben ihre übernatürlichen Kräfte hat aufblitzen lassen. Das hat sie dann erkennen lassen, dass man jemanden mit Superkräften lieber nicht ärgern sollen. Also das, was zwischen Mike und El in kurzer Zeit zusammengewachsen ist, wird gewiss auch bald mit den anderen beiden zusammenwachsen. Sympathische Szene, als Lucas ihr erklären versucht, was das Wort „Freund“ bedeutet. In der nächsten Folge werden sie sich wohl gemeinsam auf die Suche nach Will machen.Der ist derweil natürlich immer noch verschwunden, eine mehrstündige Suche hat nichts ergeben. Joyce ist zunehmen aufgelöst, und diesmal muss ich auch sagen, dass ich Winona Ryder alle Emotionen und die Verzweiflung abgenommen habe. Die Szene, als sie bei ihrem Boss ein neues Telefon kaufen und einen Vorschuss haben wollte, was er ihr erst nicht geben wollte, weswegen sie ihm angefleht und gleichzeitig zusammengestaucht hat, war richtig stark.
Am Ende hat sie wieder Will mit dem Monster im Hintergrund in der Leitung, nur dass Will diesmal auch was sagt anstatt nur zu atmen. Klasse atmosphärische Szene, gefolgt von Horror, als auf einmal Etwas aus der Wand herauskommen will. Joyce will erst entsetzt abhauen, geht dann aber doch wieder zurück ins Haus zu dem, was darin lauert. Bin arg gespannt, was da passieren wird. Vielleicht tauchen dort ja bald Modine’s Leute auf, die wirklich alle Telefone abhören und somit auch von den Anrufen bei Joyce wissen.Hopper und seine Leute haben Benny’s Leiche im Diner gefunden, tun das aber als Selbstmord ab.
Außerdem wurde im Wald etwas neben einem Abwasserrohr gefunden, ein weiterer Querverweis auf Derry und „It“, was ich sehr cool finde.Nancy lässt sich dazu überreden, auf eine Party zu Steve’s Haus zu gehen, trotz aller Warnungen von Barb, dass er sie nur ins Bett kriegen will. Bierdosen trinken am und dann Springen in den Pool, was das Anbandeln zwischen Nancy und Steve nur noch mehr fördert. Irgendwie ein bitterer Moment, als sie die immer noch warnende und besorgte Barb nach Hause schickt, bevor sie dann wirklich was mit Steve anfängt in dessen Zimmer.
Barb sitzt mit ihrem blutenden Daumen einsam und verlassen am Pool, ein Bluttropfen tropft hinein und auf einmal flackert wieder die Elektrizität und das Monster holt sich Barb. Sehr cooles Ende, dass nun die Handlung der Teenager mit der der Kids verbindet.Jonathan hat das alles vom Wald aus fotografiert, nachdem er von seinem Vater Lonnie und dessen weitaus jüngerer neuer Freundin Cynthia auf der Suche nach Will wieder zurckgekommen ist. Klasse kurzer Flashback zuvor, als er und Will den Streit ihrer Eltern durch lautes Hören von The Clash übertöönt haben
15. Juli 2016 um 17:37 Uhr als Antwort auf: 1×01 – Kapitel 1: Das Verschwinden des Will Beyers | Chapter 1: The Vanishing of Will Beyers #506796Stampede
Mitglied@Burning 658870 wrote:
@Stampede 658869 wrote:
Fand den Auftakt auch sehr gut. Klasse 80s-Feeling durch Score, Soundtrack und popkulturelle Anspielungen (Poltergeist usw).
Dazu noch das coole Poster von „The Thing“ an Mikes Wand
[/quote]
Ah, cool, ist mir gar nicht aufgefallen
Gibt bestimmt noch weitaus mehr Details im Hintergrund, die man erst beim zweiten Mal Schauen sieht.@Burning 658870 wrote:
@Stampede 658869 wrote:
Mir gings leider ein bisschen zu schnell, hätte mir noch vielmehr Charakterisierung der Kids gewünscht, bevor man sich vollends in die Story stürzt.
Die Folge war mit 48 Minuten ja auch ungewöhnlich kurz
[/quote]
Ja, völlig ungewohnt für Netflix. Gerade diesem Auftakt hätten 10 Minuten mehr gut zu Gesicht gestanden.@Burning 658870 wrote:
@Stampede 658869 wrote:
1983 in Hawkins, Indiana also, wo nichts Aufregendes passiert außer eine mysteriöse Diebstahlserie von Gartenzwergen und gelegentlichen Eulenangriffen.
Wäre mir ja zu gefährlich dort zu wohnen :p [/quote]
Bei Eulen bin ich seit „Twin Peaks“ eh skeptisch, denn die Eulen sind nicht das, was sie scheinen
@Burning 658870 wrote:
@Stampede 658869 wrote:
Am Ende ruft dann womöglich noch Will bei Joyce an…?
Und die Telefon werden abgehört?Meinst du denn, das war er wirklich?
[/quote]
Schwer zu sagen. Aber es wurde ja „Poltergeist“ erwähnt, wo Carol Anne durch den Fernseher Kontakt mit ihrer Familie aufnimmt, also könnte es wahrscheinlich sein.@Burning 658870 wrote:
@Stampede 658869 wrote:
Hoffentlich fliegt das bald auf, dass er bei im Schlafzimmer war, ich will unbedingt die Reaktion ihres monotonen Vaters sehen
Haha

Der wird sicher in genau so monotonem Ton sagen „lass das“ wie auch schon am Essenstisch
[/quote]
Ich fand den irgendwie total witzig
15. Juli 2016 um 13:27 Uhr als Antwort auf: 1×01 – Kapitel 1: Das Verschwinden des Will Beyers | Chapter 1: The Vanishing of Will Beyers #506793Stampede
MitgliedBMX!!!
Fand den Auftakt auch sehr gut. Klasse 80s-Feeling durch Score, Soundtrack und popkulturelle Anspielungen (Poltergeist usw). Hat wirklich sehr starken „King meets Spielberg“-Vibe an sich und ist somit genau mein Ding, genau wie die Story mit dem verschwundenen Jungen und einem unheimlichen Monster in einer US-Kleinstadt, in der sonst rein gar nichts passiert. Atmosphäre ist dementsprechend auch richtig klasse. Mir gings leider ein bisschen zu schnell, hätte mir noch vielmehr Charakterisierung der Kids gewünscht, bevor man sich vollends in die Story stürzt. Aber ist nur ein kleiner Makel, der Auftakt war klasse und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird. Gibt allerdings doch noch einen größeren Makel: Winona Ryder ist für meinen Geschmack leider am Overacten….
1983 in Hawkins, Indiana also, wo nichts Aufregendes passiert außer eine mysteriöse Diebstahlserie von Gartenzwergen und gelegentlichen Eulenangriffen. Doch nun ist Will Beyers spurlos verschwunden, der zuvor mit seinen Freunden Midnight, Frogface und Toothless (weiß noch nicht, wer davon Michael, Lucas und Dustin ist, deswegen erstmal die gehässigen Spitznamen) 10 Stunden lang im Keller Dungeons&Dragons gespielt hat und der auf der Highschool zu einer Nerd-Truppe gehört, die nach dem Unterricht gerne mal mit ihrem Science-Teacher abhängt, um ein neues Funkgerät mit der Reichweite bis nach Australien zu testen.
Sehr atmosphärische und spannend gemachte Szene, als Will auf dem Heimweg von dem Monster verfolgt wird, dass zuvor aus einem geheimen Regierungslabor ausgebrochen ist und einen Wissenschaftler gekillt hat. Irgendwo alles natürlich erstmal ne Standard-Handlung, aber wie gesagt steh ich da drauf und es war auch richtig gut umgesetzt. Will stürzt im Wald von seinem BMX und flüchtet zu Fuß nach Hause, wo keiner da ist, weil sowohl seine Mutter Joyce als auch sein Bruder Jonathan nachts arbeiten. Und so verschwindet er spurlos, wobei wir Zuschauer nicht sehen was passiert ist, denn dann setzt das Intro ein.Seine Mutter ist natürlich außer sich vor Sorge, was wie erwähnt leider zu ziemlichen Over-Acting von Winona Ryder führte und was mich als einziges am Auftakt gestört hat.
Sheriff Hopper, der ziemlich abgefuckt daherkommt (was aber verständlich ist nach dem Tod seiner Tochter vor ein paar Jahren) schert sich da erstmal nicht wirklich drum, weil er auch keinen Bock auf Arbeit zu haben scheint. Als er die Jungs verhört hat war er auch total genervt (wobei ich es auch wichtig finde, ob ein Charakter nun aus „Herr der Ringe“ oder „Der Hobbot“ kommt!). Aber dann fängt er doch das Ermitteln an und stellt am Ende eine Suchmannschaft auf, um Will zu finden.Die Jungs wollen derweil nicht untätig daheim rumhocken und pfeifen schließlich auf die auferlegte Ausgangssperre, um ihrerseits ihren Freund Will im Alleingang zu suchen. Doch sie finden im Wald nicht ihn sondern treffen dort auf das Mädchen Eleven, dass neben dem Monster aus dem Labor ausgebüchst ist und hinter dem nun eine Horde Regierungstypen unter der Führung von Matthew Modine her ist, um sie wieder zu ergreifen. Dass sie es todernst meinen muss leider der sympathische Diner-Cook erfahren, den sie eiskalt über den Haufen schießen.
Eleven scheint auch übernatürliche Fähigkeiten zu haben, bin gespannt wie das alles zusammenhängt und was sie da im Labor rumexperimentiert haben.Am Ende ruft dann womöglich noch Will bei Joyce an…?
Und die Telefon werden abgehört?Ansonsten gibts noch Nancy, die Schwester von Michael, die eigentlich lernen will aber andauernd von ihrem neuen Freunde Steve angegraben wird. Hoffentlich fliegt das bald auf, dass er bei im Schlafzimmer war, ich will unbedingt die Reaktion ihres monotonen Vaters sehen
@Burning 658868 wrote:
Die Serie spielt nicht zufällig in Derry?

Wenn in der nächsten Folge ein Clown auftaucht ist die Frage beantwortet

@Burning 658868 wrote:
Fing schon direkt unheimlich an, als ein Wissenschaftler durch die Laborgänge rennt und von irgendetwas mysteriösem verfolgt wird, das ihn dann im Aufzug durch die Decke zieht. Dazu überall das flackernde Licht, der passende Score, da kam direkt klasse Atmosphäre auf.
Außerdem fand ich das klasse gefilmt, wie er z.B. in den einen Gang rennt und dann quasi im selben Moment durch die gleiche Kameraeinstellung auf einem anderen Gang wieder rauskommt.
@Burning 658868 wrote:
die Mutter kommt um vor Sorge. Klasse gespielt von Winona Ryder.
Naja…. Ich sehe es, wie oben geschrieben, anders.
@Burning 658868 wrote:
den freundlichen Burgerbrater [/quote]
War das eigentlich der Krankenwagenfahrer aus „The Knick“?
@Burning 658868 wrote:
Ist Stranger Things eigentlich eine Miniserie? Oder eine längerfristige (Anthologie-) Serie?
Da es Netflix ist wirds bestimmt verlängert werden, egal was es jetzt ist :p
Stampede
MitgliedFolge 2×01 – L’Enfant
Total merkwürdiger Auftakt in die neue Staffel, habe keine Ahnung was ich davon halten soll. Nach den Ereignissen im Staffelfinale gibts jetzt einen Zeitsprung nach vorne von 6 Monaten, der die ganze Serie irgendwie aus den Angel gehoben hat. Ich konnte mich in die Folge überhaupt nicht reinfinden, und fand sie auch ziemlich langweilig. Ganz seltsam auch das Gefühl, dass man zwar die bekannten Charaktere aus Staffel 1 sieht, die aber in einer komplett anderen Serie zu sein scheinen. Kann sein, dass ich mich an die neuen Umstände erst gewöhnen muss, aber irgendwie habe ich nach diesem Auftakt kein allzu gutes Gefühl, was die Staffel angeht, und befürchte sogar, dass die Serie ein One-Season-Wonder sein wird. Naja, mal schauen, was die Folge nächste Woche bringen wird…
6 Monate später nun also. Der Ort ist nach der Überflutung und anschließenden Evakuierung von den meisten Menschen verlassen worden und die meisten Läden sind auch geschlossen. Mit einem Typ namens Berg kommt nun ein weiterer Experte in die Stadt, der sie seltsamen Begebenheiten rund um den Staudamm untersuchen soll.Der fährt dann auch prompt mitten in der Nacht Toni an, der von den Toten zurückgekehrt ist und scheinbar wie die anderen Rückkehrer vor ihm nicht registriert, dass er tot war und warum er da ist wo er ist. Gleiches gilt für ein Mädchen namens Audrey, die damals im gleichen verunglückten Bus wie Camille war. Sie wird von Julie (glaube ich) zu Claire und Camille gebracht, die im Staffelfinale mit der Horde mitgegangen sind. Und eben diese Horde belagert am Ende auch das Haus, in dem sie sich aufhalten. Außerdem bekommt Victor am Ende Besuch von seiner eigentlich toten Mutter.
Alles total seltsam und auch langweilig. Die anderen wie Pierre, Jerome und Lena leben nun mit der Lüge, weil ihnen die tatsächlichen Ereignisse eh keiner glauben wird. Vor allem Lena macht das richtig fertig, die ist mittlerweile aggressiv gegen jeden, der sie auch nur anspricht.Am besten weil spannendsten fand ich die Szenen rund um Adele und ihrem Baby. Atmosphärischer Opener, als sie hochschwanger und blutend mitten in der Nacht ins Krankenhaus gefahren wird und dort dann ein Monster zur Welt bringt. Stellt sich als Alptraum heraus, doch etwas scheint mit ihrem Baby, dass ja von Simon und nicht von Thomas ist, nicht zu stimmen, es ist so groß wie im 8.Monat, obwohl sie erst im 6.Monat ist.
Am Ende wird die Geburt eingeleitet, die man aber nicht sieht und man wohl erst in der nächsten Folge erfährt, ob da wirklich ne Kreatur rauskommt.Stampede
MitgliedWhen you look closely at the seams between order and chaos, do you see the same things I see? The strain, the tears, the glimpses of truth hidden underneath. Why do they fight so desperately to mask what they are? Or is it that they become who they are when they put on the mask? Sometimes I wonder what you hide behind, my silent friend. What mask do you wear? Or are you just as afraid as the rest of them?
Steckt also doch FSociety hinter der Ransomware und nicht eine andere Gruppe (war verwirrt wegen dem Harlekin-Symbols), und es waren auch nicht 5,9 Milliarden sondern nur 5,9 Millionen, die Evil Corp als Lösegeld berappen muss. Knowles steht mit 2 gefüllten Geldtaschen auf einem öffentlichen Platz und wartet darauf, diese loszuwerden. Doch dann kommt ein Fahrradkurier an und liefert ihm eine FSociety-Maske mit der Anweisung, dass er sofort das Geld auf den Platz legen und anzünden soll. Genialer Auftakt in den zweiten Part.
Die Aktion sorgt natürlich mächtig für Wirbel, da die Umstehenden sofort ihre Handys rausgeholt und gefilmt haben. Der Vorstand von Evil Corp in Washington fodert Price‘ Rücktritt, doch der steht so über allen Dingen, dass er das mal eben abschmettert und wieder nach New York geht, ohne dass ihm irgendjemand was anhaben kann.Die Aktion beschäftigt auch Angela massiv in ihrer neuen Position bei Evil Corp als PR-Managerin. Knallhart, wie sie ihren Job ausführt und z.B. mit Bloomberg TV verhandelt, wie sie die Sache angehen sollen. Selbstbewusstsein und Härte total, aber das scheint bei ihr nur eine Maske zu sein, denn später, als sie diesen Selbstbewusstsein-CDs zuhört, hat man deutlich gesehen, dass sie mit all dem doch nicht so klarkommt wie es den Anschein hat.
Nach Leon hat Elliot mit Ray nun noch einen getroffen, der ihn die ganze Zeit zulabert. Nur dass es ihn diesmal nicht beruhigt sondern massiv stört, aber der Typ kann echt nicht aufhören. Und will auch die ganze Zeit Elliot für irgendwas einspannen, auch wenn Elliot mehrfach deutlich sagt, dass er damit nichts zu tun haben will. Aber die beiden haben dann doch eine Übereinkunft erzielt bei einem Treffen, von dem Elliot absolut nichts weiß, weil er dort wieder Mr Robot war.
Gänsehaut, als er das realisiert hat und in sein Zimmer geeilt ist, um das Tagebuch zu überprüfen, dass eine Lücke aufweist. Er hat also durch seine Routinen doch keine Kontrolle über die Situation erlangt. Wie er dann wie ein Irrer Mr Robot ins Gesicht lacht…. mir lief es eiskalt den Rücken runter, das war so unfassbar creepy gespielt von Rami Malek. Mr Robot will ihm wieder eine Kugel in den Kopf schießen, tut es dann aber nicht, weil Elliot sogar ihn in dieser Szene eingeschüchtert hat.Am Ende hat er Tyrell (??) in der Leitung, weiß aber nicht wieso und warum und weshalb. Dachte erst, dass er der verpasste Anrufer bei Joanna war.
Dass am Ende der Folge Gideon stirbt war total krass, da habe ich auch überhaupt nicht kommen sehen. Irgendein Typ quatscht ihn erst in einer überfüllten Kneipe an und schießt ihm dann eiskalt in den Kopf…. wie krass!
Stampede
MitgliedControl is an Illusion (?)
Endlich wieder „Mr Robot“, für mich der beste Neustart des letzten Jahres. Und der Auftakt in die zweite Staffel war gleich mal wieder richtig richtig gut, auch wenn noch nicht wirklich viel passiert ist und alles erstmal anläuft bzw weiterläuft nach dem Finale der ersten Staffel. Aber schon allein Elliots Voice-Overn hätte ich schon wieder stundenlang zuhören können. Die Atmosphäre ist nach wie vor richtig schön bedrohlich, durch einen passend beklemmenden Score unterlegt und durch geniale Bilder und Kameraeinstellungen begleitet. Großartiger Auftakt, kanns kaum erwarten wie es weitergehen wird.
Zu Beginn gabs nen kurzen Flashback in Elliots Kindheit, nachdem er aus dem Fenster gefallen ist. Genialer Schnitt von seinem Gehirnscanbildern im Krankenhaus, die das gleiche Muster aufweisen wie das Notizbuch, in dem er in der Gegenwart einen Monat nach dem Staffelfinale seine Gedanken niederschreibt. Genau welcher solcher Szenen allein ist die Serie schon herausragend.
Die Finanzkrise ist in vollem Ganze und FSociety nun Staatsfeind Nummer 1 für das angerichtete Cyber Pearl Harbor. Was auch wieder richtig cool war waren die ganzen Nachrichtensendungen, in denen u.a. Obama über die Krise redet, denn das macht die ganze Sache richtig schön real. Obama kündigt harte Maßnahmen gegen FSociety und Tyrell Wellick als vermeintlichen Drahtzieher an.
Aber das kriegt Elliot nur so am Rande mit, denn er wohnt nun bei seiner Mutter, wo es kein Internet gibt, so dass er sich da am besten abschotten kann, weil er sich selbst nicht mehr über den Weg traut. Genausowenig wie uns, nachdem er ja letzte Staffel erkannt hat, dass wir mehr wussten wie er und somit Geheimnisse vor ihm hatten, weswegen er immer noch sauer auf uns ist und weswegen er überlebt, ob er uns überhaupt noch die Wahrheit anvertrauen soll. Elliot bleibt also ein unzuverlässiger Erzähler, aber genau das macht natürlich auch weiterhin den Reiz aus.Er hat sich nun in eine Tageszeitschleife geflüchtet, indem er immer das gleich getaktete Routineprogramm ablaufen lässt, denn nur dadurch kann er sich sicher fühlen. Immer die gleichen Monologe seines schwarzen neuen Kumpels über „Seinfeld“, ein paar Mal die Woche beim Sport zuschauen und in die Krichengruppe trotzdem er jeweils die Regeln dort nicht versteht sowie wöchentliche Sessions bei seiner Therapeutin Christa, der man förmlich ansieht, dass sie nicht so richtig weiß wie sie ihm helfen soll, weil er einfach so dermaßen kaputt ist. Würde also alles ganz ordentlich laufen für Elliot…
… wenn da nur nicht Mr Robot wäre, der ihn mit aller Gewalt dazu antreiben will, weiterzumachen was er angefangen hat. Krass, wie er Elliot mit einer Pistole eine Kugel in den Kopf schießt, als Symbol seines immer tiefer ins Gehirn eindringenden Wahnsinn. Also die Szenen zwischen Elliot und Mr Robot sind trotz Wissens, dass es ein und dieselbe Person ist, immer noch genial.Gideon besucht dann Elliot und bittet ihn um Hilfe, weil er vom FBI als ein Verbündeter von FSociety angesehen wird und ordentlich unter Druck steht. Elliot lehnt ab und andauernd quatscht ihm auch Mr Robot rein, so dass er auch die ganze Zeit total abgelenkt und neben der Kappe war, zudem tropft ihm das Blut aus der imaginären Schusswunde im Kopf. Gideon will nun dem FBI so einiges erzählen, was er über Elliot zu wissen glaubt. Das verspricht noch sehr interessant zu werden, weil Elliot wohl irgendwann auf Mr Robot hören und versuchen wird, Gideon auszuschalten.
Ansonsten unterbindet Darlene die Feierlaune der Hackertruppe, weil sie de Gegner nicht getötet sondern nur verwundet haben und er nun noch gefährlicher ist. Sie warnt vor knallharter Verfolgung, was Obama ja angekündigt hat.
Bin mir unsicher, ob sie hinter der Ransomware stecken, die alle System von der Bank of Evil lahmgelegt hat oder ob dieses Harlekin-Symbol zu einer anderen Truppe gehört? 6 Millionen (oder gar Milliarden?) werden gefordert und einer der Chiefs soll die Kohle persönlich übergeben, wozu sich der CTO bereit erklärt. Einer der Vorstände ist zudem die Frau, deren komplette Elektronik in einer weiteren sehr cool umgesetzten Szene durchgedreht ist. Mal schauen, was es damit noch auf sich haben wird.Von Angela und Wellick derweil nichts zu sehen in der Folge. Zweiterer ist aber zumindest in einem kurzen Flashback im Arcadeschuppen aufgetaucht, als Elliot direkt nach dem Hack die Waffe aus der Popcornmaschine geholt hat. Somit ist weiter im Ungewissen, ob Tyrell überhaupt noch lebt….
Stampede
MitgliedFolge 2×09 – Slain Dragons
Sehr gute Vorfinalfolge, der (hoffentlich) epische Showdown im Finale nächste Woche kann kommen.
Kutter hat die Messerattacke überlebt, er liegt zwar noch im Koma, ist aber zumindest in stabilen Zustand. Pilgrim will unbedingt Morrison schnappen, aber keiner, selbst Walker, glaubt, dass er wirklich existiert. Walker hat es eher auf Supershock abgesehen und denkt, dass er derjenige ist, der Brown getötet hat, weil er total übergeschnappt ist und das Gesetz in seine eigene Hand nimmt.Gleiches glauben auch Calista&Co, die ebenso Supershock aufhalten wollen. Doch anstatt ihn mit Zora und Martinez gemeinsam aufzuspüren macht sich Calista alleine los, um ihn zu konfrontieren. Die Szene mit dem total verwirrten Supershock, der Calista erst für Janice hält, weil er nicht weiß, dass sie ermordet wurde, fand ich irgendwie total verstörend, der war ja völlig neben der Kappe. Krass, wie er dann Calista angreift und sie umbringen will, sie aber entkommen kann und voller Panik und Verzweiflung aufs Revier rennt, um sich in eine Drainerzelle einzusperren. Die Begegnung mit Supershock hat ihr so dermaßen heftig zugesetzt, dass sie völlig außer sich war und wie ein kleines eingeschüchtertes Mädchen heulend in der Ecke gewimmert hat, dass sie keine Superheldin mehr sein will. Völlig mit den Nerven runter und total in Tränen aufgelöst, obwohl sie diejenige mit dem größten Selbstbewusstsein war. Starke Szene, die so super in die Serie passt.
Walker kann ihr am Ende wieder soviel Selbstbewusstsein einreden, weil er weiß wie es ist wenn man hilflos ist, dass sie freiwillig die Zelle wieder verlässt und nun zusammen mit den anderen dem mächtigsten Power gegenüber zu treten.Pilgrim konnte derweil dank des coolen Hacker-Dudes Morrison aufspüren und ihn ins Revier schleifen. Er soll nun als Lockmittel dienen, um Supershock eine Falle zu stellen. Bin gespannt aufs Finale und wie wie mit dem fertig werden wollen.
Mit von der Partie wird auch Krispin sein, der alle mit seinem Wiederauftauchen erstmal geschockt hat. Pilgrim so sehr, dass sie kurzerhand ein paar Kugeln auf ihn abgeschossen und ihn getötet hat, woraufhin er aber gleich wieder auferstanden ist.Dass sich am Ende, nachdem sie von einem der vielen abgestürzten Superhelden einen Blutspritzer in den Mund abbekommen hat, Pilgrim auch in einen Power verwandelt… keine Ahnung, was ich davon halten soll, ich fands eigentlich sehr cool, dass sie unter all den Powers einfach nur ein normaler Cop war. Mal schauen, was sie draus machen werden.
Ansonsten gabs noch ne Menge interessante Flashbacks mit Walker, die man sich aber aufgrund den Ereignissen in Staffel 1 schon zusammenreimen konnte. 1998 war er der Superheld überhaupt und das wusste er auch. Supershock stattet ihm einen Besuch ab, weil Diamond seine Kräfte zu rücksichtslos gebraucht und nicht weiß, wie er mit ihnen umzugehen hat, weswegen er ihm was beibringen will. Diamond schickt ihn lachend weg, weil er der Größte ist und es immer sein wird.
Und dann Schnitt ins Jahr 2000, wo er übelst blutend im Krankenhaus liegt, nachdem ihn Wolfe angegriffen und in den Rücken gebissen hat, weswegen er seine Kräfte verloren hat. 2006 besucht Cross einen total abgefuckten und alkoholsüchtigen Walker, den er als Aushängeschild für die neue Powers Division haben will. Was er 1 Jahr später dann annimmt und sofort zum Helden ohne Kräfte aufsteigt. Also nichts, was man nicht bereits wusste, wenn man Staffel 1 gesehen hat, aber ich fands trotzdem interessant anzuschauen.Stampede
MitgliedMit 84 Minuten (wobei keine einzige Minute verschwendete Zeit war) überlanges aber sehr starkes Finale einer absolut großartigen zweiten Staffel eine der besten aktuellen Serien. Klasse Erzählweise mit dem ständigen Wechsel zwischen 1746 und 1968, viele Gänsehautmomente, vor allem zum Ende hin, und einem Schluss, der für die nächste Staffel alle Möglichkeiten schafft aber ich dennoch keinen blassen Schimmer habe, wie die Geschichte nun fortgeführt werden wird. Klasse!
1746 steht die Schlacht von Culloden kurz bevor und trotz aller Warnungen von Jamie ist Stuart felsenfest davon überzeugt, dass sie sie auch gewinnen werden. Die Atmosphäre war, wie zuletzt, mal wieder ungemein bedrückend und unheilverkündend, das hat sich richtiggehend unter die Haut geschlichen.
Claire sieht eine letzte Chance, alles aufzuhalten: Stuart zu vergiften und somit den Jakobitenaufstand zu zerstören. Jamie zögert erst heftig aufgrund dieses Mordkomplotts und Verrat, vor allem weil es um keinen Geringeren als Stuart geht, aber er willigt dann doch ein, das Leben eines Mannes zu opfern um Tausenden von Schotten das Leben zu retten. Dougal hat das Gespräch mitgehört und konfrontiert die beiden damit. Absolut intensive Szene, die auch sehr stark vom Dougal-Darsteller gespielt war, dem die Fassungslosigkeit, die Enttäuschung und die Wut über Jamie’s Verrat absolut überzeugend ins Gesicht geschrieben stand und gespielt war. Es kommt zu einem Kampf zwischen Jamie und Dougal, dann dessen Ende Jamie in Zusammenarbeit mit Claire seinen Onkel in Messer ins Herz drückt. Auch in dieser Szene spiegelte sich unfassbar gut in Dougal’s Gesicht nieder, was er gerade fühlte.
Rupert wird Zeuge des Mordes, kann aber von Jamie davon überzeugt werden, 2 Stunden nichts zu verraten. Murtagh nimmt den Mord cool auf und wundert sich, warum das nicht schon längst früher passiert ist. Jamie überschreibt Lallybroch seiner Schwester Jenny, damit sie und ihre Familie abgesichert ist.Und dann steht die Schlacht auch schon unmittelbar bevor, ebenso wie der Abschied von Claire, die via Craig Na Dunh zurück in die Gegenwart soll, wo sie in Sicherheit ist. Natürlich sehr emotionale Abschiedsszenen zwischen den beiden, die sehr glaubhaft gespielt waren, aber vielleicht ein kleines bisschen zu melodramatisch waren. Aber es hielt sich in Grenzen, man hat da schon das richtige Maß gefunden. Gänsehaut war da eh durchgehend angesagt, vor allem als man dann schon das Schlachtengetummel im Hintergrund hört.
Und dann geht Claire durch die Steine und landet dort, wie man sie in 2×01 gesehen hat.1968 besucht die mittlerweile leicht ergraute Claire, die jetzt 50 Jahre alt sein dürfte, zusammen mit ihrer 20jährigen und unverschämt gut aussehenden Tochter Schottland, um der Beerdigung von Reverend Wakefield beizuwohnen. Frank ist mittlerweile gestorben, ebenso wie Mrs Graham. Die beiden treffen auf Roger Wakefield, den Sohn des Reverends, der sich sofort ein bisschen in Brianna verguckt hat, was man ihm absolut nicht verdenken kann. Er überredet die beiden Randall’s, noch ein bisschen zu bleiben, was sie dann auch tun.
Während Roger und Brianna auf Sightseeingtour gehen und dabei ziemlich miteinander flirten, besucht Claire einige Stätten, die sie an die Vergangenheit erinnern und sie wieder in die Zeit zurückversetzen, sie sie eigentlich längst vergessen haben wollte. Jamie’s „Grab“ auf dem Cullodenschlachtfeld besucht sie natürlich auch und erzählt ihm von seiner Tochter. Alles sehr lange Szenen, aber alles überzeugend weil richtig gut, emotional und intensiv erzählt.Roger und Brianna forschen wegen des „Vorfalls“ nach, der sich vor ihrer Geburt an dem Ort zwischen ihrem Vater und ihrer Mutter ereignet hat. Sie stöbern gemeinsam auf dem Dachboden rum, finden dort die Tagebücher des Reverends sowie einige alte Urkunden. Außerdem finden sie den Zeitungsbericht, dass Claire nach 3jährigem Verschwinden plötzlich wieder aufgetaucht ist. Und da das im April 1948 war, Brianna aber im November 1948 geboren wurde, kann sie 1 und 1 zusammenzählen, dass Frank nicht ihr leiblicher Vater ist.
Starkes und intensives Mutter-Tochter-Drama, dass dann geboten war. Brianna denkt natürlich, dass ihre Mutter damals eine Affäre mit einem anderen Mann hatte, was natürlich nicht falsch ist. Claire erzählt ihr dann die Geschichte, die natürlich so dermaßen unglaublich ist, dass Brianna sie nicht glaubt und ihre Mutter für verrückt erklärt und sie sich in einem Hirngespinst verfangen hat. Da kann Claire noch so viele Urkunden mit ihrer Unterschrift, die sie damals 1746 getätigt hat, ihr unter die Nase halten.Und dann kommt Gillian Edgars aka Geillis Duncan ins Spiel, die im Jahr 1968 radikale Kundgebungen zu einem unabhängigen Schottland gibt und die, wie auch immer, herausgefunden hat, wie Zeitreisen durch Craig Na Dunh funktionieren. Stellt sich außerdem heraus, dass Roger’s Vorfahre das Kind von Dougal und Geillis ist, dass sie damals weggeben mussten und das von den MacKenzies adoptiert worden ist. Sehr cool, wie das alles zeitreisemäßig zusammenhängt, man aber dabei nicht Paradoxa heraufbeschwört oder die ganze Thematik überstrapaziert.
Wegen Rogers Herkunft kann und will Claire Geillis auch nicht aufhalten, sie aber warnen, sich in der Vergangenheit zurückzuhalten, damit sie nicht als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird, was ihr ja in Staffel 1 zugestoßen ist. Aber sie kommen zu spät und kriegen gerade noch mit, wie Geillis ihre Zeitreise in Craig Na Dunh antritt. Krass, wie sie deswegen ein Menschenopfer in Form des Verbrennen ihres Mannes dargebracht hat, um das zu verwirklichen.
Da Roger und Brianna das alles mitbekommen haben, glauben sie Claire’s Geschichte nun, auch wenn es für sie immer noch schwer zu begreifen ist. Brianna ist nun auch aufgeschlossener und will etwas über ihren leiblichen Vater erfahren, was Claire auch mit sichtlicher Freude und Erleichterung tut.Am Ende stellt sich dank der Nachforschungen des Reverends heraus, dass Jamie die Schlacht von Culloden sowie eine Exekution überlebt hat. Claire’s Aufregung war so dermaßen heftig spürbar. Sie will nun unbedingt wieder zurück.
Keine Ahnung, wie das vonstatten gehen soll und wie die Geschichte fortgeführt werden wird, aber das war der perfekte Abschluss dieser großartigen Staffel, da man damit alle Türen geöffnet hat, man als Zuschauer aber nicht weiß, wie es weitergehen wird (es sei denn natürlich, man kennt die Bücher).Stampede
MitgliedStampede
MitgliedWas bisher geschah, erzählt von Samuel L. Jackson, mit einer ganzen Wagenladung F-Bombs (Achtung, Spoiler S1-S6):
Stampede
MitgliedFolge 2×08 – Chasing Ghosts
Eigentlich waren die beiden Nebenhandlungen okay, wirkten aber irgendwie total deplatziert (wobei sie am Ende aber wieder in das Gesamtbild integriert zu werden scheinen). Aber die neue Haupthandlung sowie der neue Villain für die Reststaffel war gut, spannend und versprechen einiges fürs Staffelfinale.
Morrison gilt offiziell als tot und ist seit Mitte der 60er Jahre auch nicht mehr gesehen worden. Patrick glaubt aber dennoch weiterhin daran, dass er noch lebt und dass er es nach Retro-Girls Tod und nach dem Mord an Brown auch ihn abgesehen hat, als einzigen Überlebenden der damaligen Superheldenvereinigung Unity. Walker hält das alles für paranoiden Humbug.
Doch dann setzen seine Kopfschmerzen wieder ein, die so heftig sind diesmal, dass Patrick ihn mit in seine verschneite Hütte nimmt und ihn seltsamen Heilmitteln aussetzt, deren Nebenwirkungen es sind, dass er seine Beine nicht mehr bewegen kann. Er findet dann heraus, dass an Patrick irgendwas faul ist und dass das Irgendwas mit Retro-Girl zu tun hat. Mal schauen, was da kommt und was in dem mysteriösen Brief stand. Walker will dann mitten im tiefsten Schneetreiben wieder zurück in die Stadt und wäre fast eine Schlucht heruntergefallen, hätte Patrick ihn nicht rechtzeitig aufgehalten. Nun also weiterhin in der Hütte, wird wohl bald zur Konfrontation zwischen den beiden kommen.Nach Walker’s Verschwinden begeben sich Pilgrim und Kutter auf die Suche nach ihm. Da die ganzen Morrison-Unterlagen noch in seiner Wohnung sind haben sie auch einen Anhaltspunkt, der sie zu einer Verschwörungstheorretikerin führt, die zudem eine Expertin in Sachen Ghost ist und ebensowenig glaubt, dass er tot ist. Von ihr erfahren sie, dass Ghost zwar nicht für den Mord an JFK verantwortlich ist, wohl aber an dem von John Lennon.
Was sie letztendlich auf einen Plattenladen bringt, in den Kutter alleine geht und wo er auf den leibhaftigen Morrison trifft. Auch wenn ich Kutter nie leiden konnte und er eigentlich immer ein selbstverliebtes Arschloch war, tat es mir schon ein bisschen leid, wie er von Morission abgestochen und zum Verbluten auf dem Boden zurück gelassen wird.Ansonsten gabs noch Calista’s Vater, der mitsamt Bombengürtel in eine Bank geht und dort Geisel nimmt, weil er seine Tochter sehen will (und weil er die Kohle will natürlich). Als sie auftaucht ringt er ihr das Versprechen ab, einen Vater-Tochter-Neuanfang zu starten, woraufhin Calista auch einwilligt. Und wie krass dann, als sie mit ihm wegfliegt und in sicherer Höhe seinen Bombengürtel aktiviert, der ihn und das Geld in 1000 Stücke zerreißt. Fände es sehr cool, wenn nach dieser Aktion aus Calista ein Villain werden würde.
Und dann ist noch Krispin von den Toten auferstanden und muss sich mit Kaotic Chic als Zombie rumschlagen, die nur er sieht. Fand ich ein bisschen albern, aber die Maske war wirklich ausgezeichnet. Da sie ihn so nervt wie mich entscheidet er sich schließlich, vom Dach zu springen, woraufhin sie dann auch verschwindet. Coole letzte Szene, als er sich bei der Powers Division als Power registrieren lassen will.
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