Stampede

Verfasste Forenbeiträge

Ansicht von 15 Beiträgen – 736 bis 750 (von insgesamt 26,819)
  • Autor
    Beiträge
  • als Antwort auf: 2×07 – ??? | Faith #505970
    Stampede
    Mitglied

    Mit 61 Minuten sehr lange aber dennoch sehr gute weil sehr intensive Folge mit sehr guten Darstellerleistungen.

    Zu Beginn wird man mal kurz aufs Glatteis geführt, als man Claire mit ihrer Tochter in Boston im Jahre 1954 sieht und man somit denken konnte, dass doch noch alles gut ausgegangen ist.
    Aber dann ist man auch schon wieder in der Vergangenheit, wo Claire ihr Baby wirklich verliert. Gleich mal ein sehr intensiver und emotionaler Auftakt in die Folge, was man am Ende der Folge nochmal angehoben hat, als man dann doch noch gezeigt hat, wie es Claire direkt danach erging, denn sie hat ihr totes Baby stundenlang in den Armen gehalten, bevor sie es letztendlich dann doch losgelassen hat. Schwester Hildegrard hat es illegal getauft und Faith genannt, damit es christlich beerdigt werden konnte. Claire war dann auch bereit für den Tod, denn ihr Fieber ist nicht herunter gegangen, aber Master Raymond hat sie geheilt und ihr somit das Leben gerettet.

    Claire gibt erstmal Jamie die Schuld an dem Verlust des Baby und schiebt auch einen ganz schönen Hass auf ihn, weil er wieder ihrer Bitten doch ein Duell mit Randall vom Zaun gebrochen und somit aus ihrer Sicht die Fehlgeburt eingeleitet hat. Doch dann erfährt sie von Fergus in einem der vielen emotionalen und intensiven Momenten der Folge, was damals wirklich vorgefallen ist. Er hat damals Jamie ins Maison Elise begleitet und dort aus einem Zimmer ein Parfüm gestohlen, dass er Claire zum Geschenk machen wollte. Das Zimmer gehörte aber Randall, der ihn bei der Tat erwischt hat. Wieso man dann unbedingt zeigen musste, wie Randall Fergus vergewaltigt bzw es vor hat, hätte wegen mir nicht unbedingt sein müssen. Wurde bereits mehrmals etabliert, dass Randall ein absolut widerlicher und hassenswerter Charakter ist, dem man weitaus Schlimmeres als den Tod auf den Hals wünscht. Da hätte es diese Szene, so krass sie auch war, nicht mehr gebraucht um das nochmal in Erinnerung zu rufen.
    Jedenfalls schreitet Jamie ein und fordert in totaler Rage Randall zum Duell heraus. Das hat Claire dann doch von ihrem Hass ihm gegenüber abkommen lassen, weil seine Beweggründe mehr als nachvollziehbar waren.

    Um Jamie aus der Bastille zu bekommen muss sie King Louis darum bitten und sich darauf gefasst machen, dass er den Deal mit einer kleinen Nummer besiegeln will. Doch es kommt anders, denn er bittet Claire darum, zwei Verdächtigen die Anklagen bezüglich Hexerei nachzuweisen, weil sie ja die Madame Blanche ist und die Fähigkeiten dazu hat.
    Dass einer der beiden Master Raymond sein würde war aus dramaturgischen Gründen klar. Dass der andere aber der Comte St. Germain sein würde kam sehr überraschend. Claire hat das sehr geschickt angestellt, indem sie in jedem der beiden die gleiche Dunkelheit gesehen hat, die in jedem Menschen, auch in King Louis selbst, zu finden ist. Aber King Louis will trotzdem ein Exempel an mindestens einem der beiden statuieren. Claire stellt das aber wieder geschickt an, indem sie den Vorschlag mit der Schlange abwehrt und stattdessen mit dem Bitter Cascara ankommt, dass beide krank werden aber überleben lässt. Dass Raymond, nachdem er von dem Kelch getrunken hat, heimlich Gift reingibt, was dann St. Germain trinken muss, war ne krasse und verdammt fiese Aktion. Bin mir nicht sicher ob er es deswegen gemacht hat, um seine eigene Haut zu retten, oder ob er damit Claire helfen wollte, damit es nicht so aussieht als dass sie ein falsches Spiel treibt. St. Germain tat mir da auch ziemlich leid, der hat genau gewusst dass das sein Tod sein würde und dass man ihn reingelegt hat.
    Dass Claire nach dieser Tat dann doch noch mit King Louis in die Kiste muss, war bitter, aber hat ja nur 2 Sekunden gedauert.

    Somit ist Jamie wieder raus aus der Bastille. Claire sagt ihm, dass sie ihn anfangs gehasst hat, nun aber nicht mehr, weil sie sich selbst die Schuld gibt. Am Ende einigen sie darauf, dass sie sich gegenseitig vergeben und versuchen wollen, die Last des Verlustes gemeinsam zu tragen.
    Und es geht nun auch endlich endlich wieder zurück nach Schottland.

    als Antwort auf: Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. [ABC] #505969
    Stampede
    Mitglied

    Folge 3×22 – Ascension
    Anfang sehr gut, Ende sehr gut weil emotional gemacht, aber zwischendrin eine ordentliche Portion Langeweile. Somit ein durchwachsenes Finale, das aber auch zur durchwachsene zweiten Staffelhälfte passt, die nicht im Ansatz so gut war wie die sehr gut erste Staffelhälfte.


    Daisy möchte also zurück zu Hive, doch Ward nimmt sie nicht wieder zurück weil sie aufgrund der Behandlung von SHIELD nicht mehr dafür empfänglich ist. Vor lauter Wut wegen dieser Zurückweisung setzt sie ihre Kräfte gegen ihn ein und es kommt zu einem klasse Kampf im Auftakt der Folge. Doch weder Messerstiche noch gebrochene Knochen können Ward schaden, und so schlägt er schlussendlich Daisy KO und nimmt sie gefangen.
    Sie will nicht gerettet werden, weil sie weiterhin mit der Schuld ihrer grauenhaften Taten nicht leben kann. Aber Fitz lässt sie trotzdem raus und sie kämpft dann doch an SHIELDs Seite.

    Coulson&Co müssen sich derweil den 28 Primitives erwehren, die aus den 28 SHIELD-Agenten entstanden sind. Und das fand ich wirklich sehr langweilig im Mittelteil, weil es auch so sehr generisch war. Jojo wird zwischendrin mal verletzt, weil sie Mack retten will, überlebt das Ganze aber. Naja, alles eher unspannend.

    Am Ende stellt sich Coulson Ward entgegen, weil er es war der Hive damals auf die Erde gebracht hat. Und bei dieser finalen Konfrontation bekommt man auch endlich Hive’s wahre Gestalt zu Gesicht, was zwar ganz cool aber genau wie bei den Kree dann doch eher nach Cosplay aussah. Zu einem Kampf zwischen den beiden kommt es aber nicht, weil die ganze Aktion nur ein Ablenkungsmanöver und Coulson ein Hologramm war.
    Daisy will sich dann opfern, um den in die Atmosphäre geschossenen Sway-Sprengkopf ins Weltall zu befördern, weil sie so die einzige Chance sieht, für ihre Taten gerade zu stehen. Doch Lincoln verhindert das und opfert sich letztendlich für sie. Sehr emotionale Szene des Abschieds zwischen den beiden, sehr stark gespielt von Chloe Bennett, deren Schmerz man förmlich miterleben konnte. Also das war große Klasse. Ebenso, wie Lincoln und Ward noch ein letztes Gespräch im Anblick der Erde haben, bevor sie dann beide mitsamt der Sprengkapsel im All explodieren.

    Dann Schnitt 6 Monate später. SHIELD ist auf der Jagd nach Daisy. Bin gespannt warum und wie es dazu gekommen ist.
    Außerdem hat Radcliffe ein neues Wesen geschaffen. Auch da bin ich gespannt was es damit auch sich hat.

    als Antwort auf: 3×04 – Der gefallene Engel | A Blade Of Grass #505968
    Stampede
    Mitglied

    Geniale Kammerspielfolge mit überragenden Darstellerleistungen von Eva Green und Rory Kinnear. Die Handlung spielt ausschließlich in der Gummizelle in der Irrenanstalt, da Vanessa sich von Dr Seward via Hypnose dorthin hat zurück versetzen lassen und worin sie sich auch verloren hat, weswegen es Seward unmöglich war, die Hypnose zu beenden.

    Die ersten 15-20 Minuten geht es im Grunde genommen lediglich darum, dass John Clare ihr gefühlte 218823mal Essen in ihre Zelle bringt, was sie immer noch anrührt, da sie nach dem Kontakt mit Luzifer und ihrem Verrat an Nina sterben will und sie sich zudem für böse hält. Das macht sie so lange, bis dem freundlichen Clare nichts mehr anderes übrig bleibt als ihr das Essen mit Gewalt zu verabreichen. Aber es baut sich auch zunehmend eine gewisse Freundschaft zwischen den beiden auf, die auch durch einen Angriff von Vanessa auf Claire, als er ihre Decke wegnehmen wollte, nicht getrübt werden kann. Clare versucht verzweifelt auf sie einzureden, dass sie sich schnell wieder gesund werden soll, sonst wird aus der wissenschaftlichen Behandlung, so wie er es sieht, wirkliche Folter werden und Vanessa wird sich, wenn keine Besserung eintritt, schlussendlich sogar einer Gehirnoperation unterziehen müssen. Geniale Szene und vielen genialen Szene, als Clare ihr verzweifelt seine Beobachtungen erzählt, die die Patienten nach dieser OP waren und was sie alles nicht tun mehr tun konnten. Vanessa will aber auch nicht vortäuschen, dass es ihr besser geht.
    Also da lag soviel Intensität drin zwischen den beiden, dass es einem richtig nahe ging, auch sehr bedingt durch das unheimlich großartige Spiel der beiden Darsteller. Ganz stark auch die Szene, als Clare Vanessa’s Haare kämmt, ihr den Dreck aus dem Gesicht wäscht, sie ein bisschen schminkt und ihr dann den Spiegel vors Gesicht hält, damit sie sich wieder erinnert wer sie einst war, bevor er ihr ein Gedicht vorliest. Was allein in dieser Szene an Emotionalität drin war war ganz ganz große Klasse.

    Aber es kam dann auch Horror rein, denn Luzifer spricht am Ende durch Clare. Und später auch noch Dracula, so dass Vanessa sich mit beidem in einem Raum befindet. Der eine will ihre Seele, der anderen ihren Körper. Aber beide haben damit keinen Erfolg, weil sich Vanessa gerade noch rechtzeitig besinnt um sich gegen beide wehren zu können. Als sie auf einmal zu schweben anfängt und im Verbis Diablo redet, war Gänsehaut und furchteinflößend. Fanden auch die beiden Brüder und haben sie sich so letztendlich vertreiben lassen.
    Also auch das waren richtig starke Szenen, auch wenn da zwei Sachen dabei waren, die mir nicht so gefallen haben. Zum einen, dass Luzifer und Satan Brüder sind, was aber wohl zur Gesamtstory der Serie und zu dieser Prophezeiung auf der Schriftrolle passt. Aber vor allem zum anderen, dass Luzifer so dermaßen Angst vor Dracula hatte, als dieser auf einmal mit im Raum war. Das passt überhaupt nicht und schwächt Luzifer für meinen Geschmack viel zu sehr ab.

    Am Ende gibt es eine sehr emotionale Verabschiedung zwischen Clare und einer glatzköpfigen Vanessa, die kurz vor der OP steht. Und kurz darauf erwacht Vanessa auch wieder aus der Hypnose und weiß nun, dass sie es mit Dracula zu tun hat.

    als Antwort auf: 2×07 – ??? | Shiva #505967
    Stampede
    Mitglied

    Ohrfeigen für Strand von Celia, nachdem er gegen der Abmachung Thomas erschossen hat. Nick kann sie etwas besänftigen, aber sie fordert dennoch, dass alle Fremden das Anwesen sofort verlassen müssen. Madison will eh zurück aufs Boot, weil sie sich und ihre Familie an diesem Ort nicht sicher fühlt.

    Was ich sehr interessant fand war die Ansicht von Celia, die nicht der Meinung ist, dass es die Wiederauferstehung der Toten die Apokalypse ist sondern vielmehr der Beginn des Ewigen Lebens, und dass die Walker somit auch keine Monster sind. Das widerspricht vollkommen der Auffassung von Madison, weswegen die beiden abermals aneinander geraten. Nick hingegen ist definitiv auf der Seite von Celia. Starke Szene, als er einer sichtlich verstörten Madison erzählt, dass er seit seiner sehr nahen Begegnung mit einem Walker versteht, was hier los ist und dass es nichts zu fürchten gibt, und er zudem andauernd sagt, dass er unsterblich ist bzw dass ihm nie was passieren wird. Also Nick ist echt nach wie vor der beste und interessanteste Charakter in der Serie.
    Und was ich auch noch gut fand war, dass Strand sein Verhalten damit erklärt, dass er als ehemaliger Junkie nach etwas sucht, an dass er sich festhalten kann und somit ein leichtes Opfer von Celia’s Überzeugungen geworden ist, weil sie das auch sehr gut zu vermitteln weiß. Denke aber nicht, dass es ausschließlich daran liegt sondern das Nick auch wirklich so denkt und fühlt.

    Er holt dann Walker-Luis und gibt Celia somit ihren Sohn zurück. Als Dank fordert er, dass er und seine Familie bleiben dürfen. Celia will zwar, dass nur er bleibt, willigt dann aber doch ein. Einzig Strand muss gehen, aber der hat denke ich mal eh keinen Bock mehr gehabt, noch länger an diesem Ort zu bleiben und wäre wohl auch freiwillig gegangen.

    Madison bittet dann Celia darum, ihr ihre Auffassung der Situation und ihre Überzeugung verständlich zu machen, woraufhin sie in die Zelle gehen, wo sich die Walker befinden. Celia will Madison beweisen, dass es weiterhin Menschen und keine Monster sind, ist damit aber in eine Falle gelaufen, denn Madison sperrt die Tür zu und schließt sie ein. Eiskalte und heftige Szene, ich finds nach wie vor krass, wie kaltblütig die Charaktere in dieser frühen Phase bereits handeln.
    Zu allem Übel fackelt am Ende auch noch Daniel die ganze Bude ab, nachdem er schon die ganze Zeit am Durchdrehen war und mit seinen Dämonen der Vergangenheit und den ganzen Toten auf seinen Gewissen nicht mehr klargekommen und deswegen durchgedreht ist, weswegen Celia ihn im Keller an einen Stuhl gefesselt hat. Er kann sich befreien und legt eine Benzinspur zu den Walkern, womit er sie, sich selbst und das ganze Anwesen in Flammen aufgehen lässt. Ganz schön schnell, wie die Serie die Locations hinter sich lässt, finde ich aber auch gut, dass man das Tempo weiterhin hoch hält.

    Die letzten paar Minuten waren klasse gemacht, mit der Walker-Meute und den Flammen im Hintergrund, die die Nacht erhellen. Und vor allem mit Chris, der inmitten der Untoten wandelt und der wohl von Madison&Co zurück gelassen wird, weil er nicht mehr mit ihnen gehen will nachdem was sie gerade angerichtet haben.

    Travis und Chris sind auch nicht mehr dabei, nachdem Chris abgehauen ist und Travis ihn verfolgt hat. Krass, dass Chris den kleinen Sohn eines Mexikaners mit einer Waffe bedroht und dann sogar versucht, seinen Vater mit einem Messer abzustechen. Chris ist so kaputt im Kopf und ihm ist wohl auch nicht mehr zu helfen. Deswegen entscheidet sich Travis, bei ihm zu bleiben und teilt Nick mit, der ihn aufgespürt hat, dass er Madison sagen soll, dass er sie nicht gefunden hat.

    Bin sehr gespannt, wie es nach der Pause weitergehen wird, nun das es mehrere Handlungsstränge gibt. Chris und Travis werden sich wohl durch Mexiko durchschlagen, während Madison und die anderen wohl wieder zurück aufs Boot gehen werden.
    Was mit Nick ist ist offen…. hoffentlich bleibt der weiterhin in der Serie, den würde ich definitiv nicht missen wollen, dazu ist das einfach ein zu guter Charakter.

    als Antwort auf: 6×05 – Das Tor | The Door #505966
    Stampede
    Mitglied

    Bis auf die Braavos-Szenen, die ich viel zu lang fand und die somit viel Zeit weggenommen haben von Besserem, wars abermals eine sehr gute Folge einer bis dato sehr starken Staffel. Erstmal die Tränen aus den Augen wischen, die finale Szene hat mir ganz schön zugesetzt….

    In der Höhle des Raben
    Leider keine Fortsetzung des Tower of Joy Flashbacks, aber man erfährt, dass die First Children damals die White Walker erschaffen haben, zur Verteidigung gegen die Menschen (wenn ich das richtig verstanden habe). Genauso wie mir sind auch Bran diese spärlichen Informationen nicht genug, also unternimmt er, während der Rabe schläft, einen Alleingang. Er sieht die White Walker Armee, durch die er hindurch spaziert und sie schließlich den 4 beritten Anführern gegenüber sieht. Sehr geil, dass ihn der Night King sehen kann. Und ihn auch berühren kann, weswegen er nun weiß, wo er sich befindet und weswegen der Rabe Bran früher als erwartet zu seinem Nachfolger machen muss und allen befiehlt, schnellstens abzuhauen.
    Als auf einmal die White Walker Armee vor der Höhle steht dachte ich erst, dass das eine weitere Vision von Bran wäre, aber es war dann doch Realität. Handgranaten werden geworfen und ein Feuerkreis wird um die Höhle gebildet, doch das kann die White Walker und vor allem deren Bosse nicht aufhalten, die eiskalt durchmarschieren. Die Höhle wird angegriffen und es geht der nächste Schattenwolf drauf. Max von Sydow’s letztes Stündchen hat auch geschlagen, dem macht der Night King höchstselbst den Garaus. Das war alles schon krass genug, aber die letzte Szene, als Hodor die Tür zuhalten muss, damit Bran und Meera fliehen können, während Bran noch in der Vergangenheit ist, hat mir echt Tränen in die Augen getrieben. Denn während Hodor von den White Walkern zerrissen wird hört der junge Hodor aufgrund der Verbindung in seinem Kopf nur noch Meera’s „Hold the door!“-Schreie, was ihn zusammenbrechen und zu Hodor werden lässt. Großartige und zugleich unheimlich bittere Szene. Und auch sehr tragische und emotionale, als Hodor stirbt um Bran zu retten, da hatte ich schwer mit zu kämpfen und es hat mir sehr zugesetzt …..

    Castle Black
    Baelish trifft auf Sansa und Brienne und war glaube ich zum ersten Mal in der Serie überhaupt ziemlich sprachlos, als eine mehr als angepisste Sansa von ihm verlangt, dass er alles aufzählen soll was Ramsay ihr angetan hat. Also so hat man Baelish noch nie gesehen, der ja sonst auf alles eine Antwort weiß. Sansa hat ihn auch mit ihrer Stärke sichtlich beeindruckt. Deren Rolle gefällt mir mittlerweile sehr gut, die hat sich zu einer richtigen Kämpferin entwickelt. Sie widerspricht dann auch Davos, weil sie den Norden besser kennt als er und somit weiß, dass der Name Stark noch was zählt und sie die nötige Anzahl der Häuser zusammenkratzen können, um gegen die Boltons in den Krieg zu ziehen. Und sie will das auch selbst tun, als Tochter von Ned Stark, womit Jon, der auch sichtlich erstaunt war über Sansa, erstmal ins zweite Glied rückt. Also gehts nun los, mit Melisandre und Davos, vor denen Brienne dringend warnt. Dachte eigentlich, dass Sansa Jon am Ende doch noch erzählt, dass sie Baelish getroffen und von ihm von der Riverrun-Armee erfahren hat, aber sie hält erstmal an ihrer Lüge fest.

    Iron Islands
    Die Königswahl steht an und Yara tritt natürlich vor, um das Amt als Balon’s Nachfolger anzutreten. Trotz ihrer Verdienste und erwiesenen Führungsqualitäten sind davon aber nicht alle begeistert, weil eine Frau auf keinen Fall den Thron besteigen darf. Klasse, wie Theon für seine Schwester eintritt und die Meute damit auf ihre Seite zieht. Doch dann betritt Euron die Bühne und beansprucht den Thron für sich, den er, nachdem er sich noch ein bisschen über Theon lustig gemacht hat, schließlich auch erhält. Dachte erst, dass er nach seiner Wassertaufe ertrunken ist bzw nicht zum Leben erwacht, was ziemlich witzig gewesen wäre. Aber hat dann doch nur ein bisschen länger gedauert. Als erste Amtshandlung will er seinen Neffen und seine Nichte töten, doch die haben bereits mit einer großen Anzahl der besten Schiffe die Flucht ergriffen. Schlechter Einstand also für Euron, der nun anordnet, dass eine neue Flotte mit 1000 Schiffen gebaut werden soll, denn schließlich hat er sein Wort gegeben, dass er zusammen mit Daenerys als seine Ehefrau über Westeros herrschen wird. Mal schauen, was die davon halten wird….

    Vaes Dothrak
    Emotionaler Abschied von Jorah, der Daenerys seine Greyscale-Erkrankung zeigt und ihr seine Liebe offenbart. Das hat sie so gerührt, dass er zurück kommen darf, wenn er eine Heilung gefunden hat. Denke aber, dass das das letzte Mal gewesen sein wird, indem wir Jorah gesehen haben. Was auch sehr bitter ist, weil der, genau wie Hodor, auch zu meinen Lieblingscharakteren zählt.

    Meereen
    Es gibt schon seit einiger Zeit keine Morde mehr, also ist der Plan von Tyrion und Varys erstmal gut aufgegangen. Aber es braucht jemanden, der dem Volk vermittelt, dass Daenerys mit ihren zahlreichen Titeln (sehr witzig, wie Tyrion nur 2 aufzählt, weil er die anderen nicht weiß) das bewirkt hat. Das soll nun Kinvara, die Hohepriesterin des Roten Tempels von Volantis übernehmen. Aber Varys schreitet -wie ich finde zurecht- ein, denn er weiß ganz genau, was es bedeutet, dem Lord of Lights zuviel Vertrauen zu schenken, Stichwort Stannis. Aber die Hohepriesterin lässt ihn verstummen, indem sie Sachen aus seiner Vergangenheit auftischt, die niemand außer er wissen kann. Mal schauen, was das wird. Der Gedanke von Tyrion ist zwar gut, aber ich sehe das wie Varys, dass gerade beim Lord of Light das Vorhaben sehr schnell ins Negative ausschlagen könnte. Und ich bin auch gespannt, was Daenerys zu all dem sagen wird, wenn sie wieder in Meereen ist.

    Braavos
    Weiterhin Kampftraining für Arya, die weiterhin keine Chance gegen The Waif hat, auch wenn diese noch nicht mal eine Waffe hat. Obwohl sie wie auch Jaqen der Meinung ist, dass Arya nie ein Faceless werden wird, schickt er sie auf ihre erste Mission als ihre zweite und letzte Chance. Die Szene mit dem GoT-Recap-Theaterstück war zwar sehr amüsant, ging mir aber viel zu lange und hat wertvolle Zeit weggefressen, die woanders besser aufgehoben gewesen wäre. Aber es hat bei Arya Erinnerungen hervorgerufen und bewirkt, dass sie Zweifel an ihrem Auftrag hat, zumal das Opfer auch jemand komplett Unschuldiges zu sein scheint. Das ist der einzige Handlungsort, der mir nicht wirklich zusagt, weil sich dort einfach alles zu sehr in die Länge zieht und nicht wirklich was vorangeht.

    als Antwort auf: Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. [ABC] #505956
    Stampede
    Mitglied

    Folge 3×21 – Absolution
    Zwischendrin war mal ein bisschen Langeweile angesagt, aber insgesamt ein ordentlicher erster Part des Finalzweiteilers, trotz ein paar merkwürdigen/unlogischen Sachen zu Beginn.


    Talbot und Fitz als Fake-General können Coulson einen sehr langen Raketenoverridecode beschaffen, mit dessen Hilfe sie den Abschuss der Sway-Rakete gerade noch stoppen können. Keine Ahnung, wieso sie mit Hilfe eines Codes gerade diese Rakete aufhalten können, aber muss man bei dieser Serie wohl manchmal so hinnehmen…
    Was man wohl auch so hinnehmen muss, dass Hive so kurzsichtig gewesen ist, keinen Ingenieur und/oder Raketenwissenschaftler im Team zu haben, für den Fall das etwas mit der Rakete ist. Denn so einen hätten sie nun dringend gebraucht. Also muss Radcliffe ran, um die Sache zu fixen, doch der hat keine Ahnung davon. Aber muss er dann auch nicht, denn May schaltet die Primitives aus und holt Radcliffe zu SHIELD.

    Lincoln lässt sich derweil so von Ward provozieren, dass er beinahe verhindert, dass Mack und Jojo ihre Sabotagearbeiten fertigstellen können. Die Szene, als Ward in die Falle läuft und dann fast gegrillt wird, war krass. Und er hat auch extreme Nachwirkungen davon getragen, weil alle Erinnerungen an Ward und Will über ihn hereinstürzen und er Vergangen nicht mehr von Gegenwart unterscheiden kann, weswegen er sich andauernd mit seiner Vergangenheit quasi unterhält. Aber gut für SHIELD, denn somit war es ziemlich leicht, ihn zu schnappen und in Carbonit einzufrieren. Hive also in Gewahrsam, aber der Sprengkopf ist weg.

    Daisy macht sich schwere Vorwürfe wegen dem, was sie alles getan hat. Und will auch nicht, dass man ihr verzeiht oder sagt, dass sie nichts dafür konnte, sie will leiden und den Schmerz so richtig spüren, weil es keine Vergebung für ihre Taten gibt. Klasse gespielte und emotionale Szene mit Mack, der versucht mit ihr zu reden.
    Doch auch wenn es erst so schien, als ob ihr das was helfen würde, so bittet sie verzweifelt Ward, der am Ende der Folge dank einer platzierten Terrigen-Bombe, die SHIELD-Agenten in Primitives verwandelt hat und ihn befreien konnten, dass er sie wieder zurücknehmen soll, weil sie den Schmerz nicht mehr aushält.

    als Antwort auf: Gomorrha [Sky Italia] #505955
    Stampede
    Mitglied

    Folge 2×02 – Kaltes Land (Lacrime e sangue)
    Im Grunde genommen wars eine astreine Fillerfolge, aber war dennoch wieder sehr gut, trotz oder gerade wegen ihren ausschweifenden langen Szenen. Die Folge spielt hauptsächlich in Köln und wurde dort auch gedreht.


    Aber es beginnt nicht in Deutschland sondern in Honduras, wo sich Gennaro ein Jahr nach den Ereignissen nun aufhält und dort die Drogengeschäfte an der Quelle regelt. Und wo er sich damit verabschiedet, dass er einen Capitan der honduranischen Armee dazu zwingt, einen Kumpanen mit einer Machete abzuschlachten, was er filmt und ihn somit in der Hand hat.

    Nach einem Zwischenstopp in Rom, wo er drei vergrabene Plastikflaschen gefüllt mit Drogen ausgräbt, gehts dann ab nach Deutschland, dem Land in dem keine Sonne scheint und in dem ein Italiener wie Gennaro sofort friert, weil er einfach nichts gewohnt ist. Nachdem er dort in einer schier endlos langen aber dennoch guten Szene schier endlos gewartet und gefroren hat, trifft er schlussendlich auf seinen Vater, der sich in Köln seit einem Jahr versteckt hält. Der Temperatur entsprechend läuft das Wiedersehen der beiden nach so langer Zeit eher unterkühlt ab, und später geraten die beiden auch richtig heftig aneinander. Pietro wirft Gennaro vor, dass er auf ganzer Linie versagt und das Familienunternehmen in den Abgrund gefahren hat. Gennaro wirft im Gegenzug Pietro vor, dass er seine Familie im Stich gelassen hat, als sie seine Hilfe dringend gebraucht hätte.
    Also bei den Savastanos liegt alle in Trümmern und ich denke mal, dass die so schnell auch nicht mehr hochkommen werden. Ihre ganzen Verbündeten sind entweder übergelaufen oder werden von der Polizei verfolgt, und Geldvorräte gibts auch keine mehr, weswegen die 3 Plastikflaschen voller Drogen gegen Waffen eingetauscht werden müssen.

    Doch selbst dieser Deal geht schief, den ihr Verhandlungspartner wird von seiner Konkurrenz in einem Restaurant niedergeschossen. Pietro und Gennaro auf der Flucht vor der Polizei war klasse gemacht. Erst klauen sie ein Auto und dann müssen sie in den Wald fliehen, wo Pietro wegen Herzbeschwerden die Puste ausgeht. Am Ende kommen die beiden die Nacht in einer verlassenen Lagerhalle unter, wo sich am nächsten Morgen Pietro von seinen Leuten abholen lässt und Gennaro mitteilt, dass es besser ist weiterhin getrennte Wege zu gehen.
    Womit beide im Grunde genommen wieder da stehen wie sie bereits am Anfang der Folge war, weswegen die Folge definitiv Filler ist, aber einer der sehr guten Sorte.

    als Antwort auf: 1×01 – ??? | A Darkness Surrounds Him #505952
    Stampede
    Mitglied

    Interessanter Auftakt in die Serie mit einer unheimlich-depressiven Atmosphäre, guten Bildern und ein paar verstörenden Szenen. Allerdings aber auch noch mit reichlich Luft nach oben und in welche Richtung sich die Story nun eigentlich entwickeln soll ist nicht wirklich absehbar. Auch fands ichs manchmal ein bisschen zu schleppend erzählt, waren bisweilen Szenen drin, die einfach einen Zacken zu lang waren. Mal schauen, wie es weitergehen wird und wo sich die Handlung hinbewegen wird.

    Verstörender Opener mit dem Jungen, der eine ganze Weile ein Insekt auf der Wand anstarrt, es dann mit seinem Kopf zerquetscht und mit seiner Zunge von der Wand ableckt. Mit blutverschmierten Gesicht begibt er sich in die Küche, wo seine Mutter mit Entsetzen feststellen muss, dass er gerade dabei ist, seinen Finger zu essen.
    Diese Ereignisse zerren Reverend Anderson von seiner geliebten Pokerrunde mit dem Sheriff und so weiter weg. Was mir zu schnell ging war, dass Anderson sofort einen Exorzismus an den Jungen durchführt, hatte mir da erhofft, dass sich die seltsamen Ereignisse erst noch häufen, aber der legt ja sofort los mit Weihwasser und Gebeten. Aber mit „Guv“ aus „Life on Mars“ hat man die Rolle definitiv sehr gut gecastet.

    Der Hauptdarsteller macht auch einen guten Job bei der Darstellung des Hauptcharakters Kyle, der total abgefuckt in seinem Haus in Rome lebt, wo er noch nicht mal mehr fließend Wasser hat. Warum er so heruntergekommen ist und was in der Vergangenheit vorgefallen ist, wird während der Folge immer nur kurz angedeutet und bebildert, was ich sehr gut gelungen fand, denn da will ich auf jeden Fall mehr erfahren.
    Seine Mutter war damals von einem Dämon besessen und hat ihn für eine wohl ziemlich lange Zeit in die Abstellkammer eingesperrt. Nun liegt sie im Koma. Außerdem ist jeder der Meinung, dass er seine kleine Tochter verletzt hat, weswegen der Mann seiner Adoptivschwester, der ein Cop ist, alles andere als gut auf ihn zu sprechen ist und die ganze Stadt ihn auch ständig misstrauisch anstarrt und über ihn redet, weswegen er unter anderem das Haus nicht mehr verlassen will. Am Ende der Folge stellt sich heraus, dass seine Frau Alison auch von dem gleichen Dämon besessen war wie seine Mutter und sie es war, die ihre kleine Tochter verletzt hat.

    Und genau der gleiche Dämon ist nun auch in Joshua, der Kyle unvermittelt mitteilt, dass er ihn kennt und ihn auch angreift. Genau wie damals seine Mutter will auch er scheinbar Kyle’s Seele aus ihm saugen. Aber da Kyle auch ihn kennt weiß er, dass er gegen Tageslicht allergisch ist. Womit neben dem Schweben auch einwandfrei bewiesen sein dürfte, dass es sich hier nicht um einen Schulschwänzer handelt.
    Krass, wie Kyle dann wie wahnsinnig auf Joshua einprügelt. Wäre er nicht von ihm gebissen worden hätte er ihn wahrscheinlich sogar totgeprügelt, er war war ja nicht mehr zu halten. Gegen Kyle’s Blut ist der Dämon auch allergisch, also kann er so aus Joshua’s Körper vertrieben und die Besessenheit beendet werden. Aber wird gewiss nicht das letzte Mal gewesen sein, dass Joshua mit ihm zu tun bekommt.

    Und so lässt einem der Auftakt dann erstmal ziemlich ratlos zurück, wie es mit der Handlung weitergehen soll. Großes Thema wird gewiss Kyle’s Vergangenheit werden, aber ansonsten kann ich mir momentan echt nicht vorstellen, welche Richtung die Serie gehen wird und was da noch kommen könnte. Aber ich nehme das mal als was Gutes hin, weil es was Unberechenbares ist.

    als Antwort auf: 4×08 – ??? | Requiem #505951
    Stampede
    Mitglied

    Klasse Finale, das dieser großartigen Serie einen perfekten, runden und emotionalen Abschied verschafft hat. Und wie Lucas Hood nun wirklich heißt erfährt man auch immer noch nicht und wird für immer ein Geheimnis bleiben, was ich sehr gut finde und auch zu diesem Abschluss passt.

    Zu Beginn der Folge sehen sich Proctor und Burton Calvin und seiner zahlreichen Nazi-Bande entgegen, was ein ziemliches bedrohliches Bild war. Doch zu einem Kampf kommt es nicht, weil der Senator einschreitet, der ein hohes Tier in der Brotherhood ist und vor dem sogar Calvin Respekt hat. Die Geschäfte mit Proctor sollen über die Bühne gehen und Calvin soll seines Amtes enthoben werden, was schon längst hätte passieren müssen nachdem er Watts umgebracht. Ein paar Ohrfeigen fängt sich Calvin auch noch ein.
    Am Ende konfrontiert er seinen Bruder und es kommt zu seiner sehr brutalen und blutigen Schlägerei zwischen den beiden, an deren Ende Kurt Calvin erschießt. Somit ist das Thema beendet. Sehr cool, wie Brock das Thema dann behandelt, aber Brock war eh saucool drauf in der Folge.

    Carrie und Job sabotieren das Treffen zwischen Proctor und dem Kartell, indem sie sich den Drogentruck schnappen. Damit wollen sie dem Kartelltypen zeigen, dass Banshee alles andere als ein sicherer Ort ist für den Drogenvertrieb und sie sich lieber nach einem anderen Ort umsehen sollten, da es hier so einfach ist, für 2 Leute einfach mal eben einen Drogentruck zu klauen. Und um das Argument zu unterstreichen jagt Brock via Raketenwerfer den Truck in die Luft. Wie gesagt, Brock war saucool unterwegs in dieser Folge. Hätte auch nicht gedacht, dass er wirklich mal mit Job und Carrie so ne Badass-Aktion machen würde, aber er hat sich wohl einiges von Hood abgeschaut.
    Proctor erledigt dann den Kartelltypen und seine Männer und steht somit auf der Abschussliste des Kartells. Das ihm am Ende auch mit schwerbewaffneten Männer einen Besuch abstattet (die Brock ohne aufzuhalten zu Proctors Anwesen fahren lässt). Klasse gemachte Szene, als die Typen mit ihren Waffen auf das Haus zukommen und Proctor sich ihnen mit einer Thompson entgegenstellt und losballert. Sein Schicksal wird im Ungewissen gelassen, aber es ist zu 100% davon auszugehen dass er in dieser Schießerei drauf geht.

    Wäre eventuell anders ausgegangen, wenn Burton an seiner Seite gewesen wäre. Doch der stellt sich letztendlich als Mörder von Rebecca heraus. Nachdem Dawson von Bode’s verrückter Freundin indirekt erfahren hat, dass sie nicht für den Mord an Rebecca verantwortlich sind, weil sie außerhalb des Mondzyklus getötet wurde und somit feststeht, dass jemand anderes sie ermordet hat und es nur nach einem satanischen Ritualmord hat aussehen lassen, führen sie die Ermittlungen in einen geheimen Keller auf Proctors Anwesen, wo Hood Rebecca’s Halskette findet, Dawson davon aber nichts erzählt.
    Er rammt Proctors Auto von der Straße einen Abhang hinunter und konfrontiert ihn damit. Proctor weiß überhaupt nicht, wovon er spricht und beide realisieren, dass Burton derjenige war, der Rebecca ermordet hat. Seiner Meinung nach wäre sie irgendwann der Ruin für seinen Boss gewesen, also hat er sie umgebracht. Verdammt brutaler Kampf zwischen Burton und Hood, der am Ende fast erwürgt wird, ihn dann aber doch besiegen kann. Proctor macht ihm letztendlich den Garaus und bricht ihm das Genick. Bitterer Moment zwischen den beiden.

    Somit ist nun alles geklärt und vielleicht kehrt nun doch mal etwas Ruhe ein in Banshee, nachdem entweder alle Störenfriede tot sind oder den Ort verlassen.
    Klasse kurze Szene des Abschieds zwischen Brock und Hood, die sich auf dem Revier kurz zunicken. Und natürlich sehr emotionale Szene zwischen Hood und Carrie (und zuvor auch schon mit Deva, die aufs College geht), da war nochmal sehr deutlich spürbar, was die beiden füreinander empfinden und was sie zusammen durchgemacht haben.
    Der Abschied zwischen Sugar, Hood und Job, der nach New York geht, war auch klasse, auch wenn Job mehr als froh war, endlich aus diesem verfluchten Banshee rauszukommen. Er lässt Sugar noch seine Geldtasche da, so dass der auch endlich aus Banshee rauskommt, was er in der Post-Credit-Szene dann auch schweren Herzens tut.
    Und Hood oder wie auch immer er heißen mag, verlässt Banshee nach einer letzten emotionalen Verabschiedung von Sugar nach 4 großartigen Staffeln nun auch für immer. Alles klasse gemachte Szenen, die der Serie einen sehr zufriedenstellenden und runden Abschluss beschert haben.

    als Antwort auf: 1×16 – ??? | Legendary #505941
    Stampede
    Mitglied

    Das Finale war genau das, was die komplette erste Staffel war: Total wirr aber über weite Phasen ziemlich unterhaltsam anzuschauen.

    Rip setzt die Legends im Jahr 2016 ab und lässt sie dort allein zurück, weil es nach der Zerstörung des Oculus eh keine Chance mehr gibt, Savage jemals zu finden. Also begeben sich alle in ihr altes Leben zurück. Mick sucht sich einen neuen Partner, den er aber nach einem Banküberfall umbringt, weil er einfach unschuldige Menschen erschießt. Stein ist nach seinem „Sabbatical“ nun unschlagbar im Trivial Pursuit gegen seine Frau.
    Aber am härtesten trifft es Sara, die von ihrem Vater erfahren muss, dass ihre Schwester Laurel gestorben ist. Sehr emotionaler und auch sehr gut gespielter Moment zwischen den beiden.

    Ist also nicht so recht das Wahre in ihren alten langweiligen Leben, also holen sie via Kontaktaufnahme die Waverider zurück, weil die Mission, Savage aufhalten, noch lange nicht beendet ist. Kendra derweil befindet sich im Jahr 1944 in Frankreich auf der Flucht vor Savage und kann, bevor sie geschnappt wird, einem französischen Soldaten eine Nachricht für die Crew in den Helm stecken.
    Dass dieser Helm dann auf einmal wie aus dem Nichts auf dem Boden der Waverider liegt, so dass durch den zufälligsten Zufall aller Zeiten die Nachricht gefunden und die Spur zu Savage wieder aufgenommen werden kann…. ähm ja, dazu fällt mir nichts ein, was das in irgendeiner Art und Weise rechtfertigen oder gar erklären könnte, also lassen wie das einfach mal so dahingestellt….

    Netter Fight gegen Nazis im Frankreich des Jahres 1944. Die Hawks können befreit werden aber Kendra wird dann doch im Flug abgeschossen und bleibt weiterhin Gefangene von Savage.
    Dessen Plan haben sich dann auch rausbekommen. Er will die Zeitlinie löschen, damit er wieder ins Ancient Egypt kann, wo er als Gott leben will. Dafür muss ein Experiment an 3 Teilen der Meteoriten durchgeführt werden, die damals auf die Erde eingeschlagen und den Hawks und Savage ihre Kräfte verliehen haben. Dieses Experiment muss in 3 Zeitperioden durchgeführt werden, wo die Erde und Thanagar synchron zueinander stehen oder irgendso ein wirrer Quatsch. Während des Rituals wird Savage aber verwundbar sein, weswegen die Legends ihn nun in 1958, 1975 und 2021 angreifen und töten wollen. Was sie schlussendlich auch in einer netten Montage schaffen und Savage 3mal umbringen.
    2 der Meteorite können sie zerstören, der dritte jedoch lässt sich nicht zerstören, also will ihn Rip selbstaufopfernd mit der Waverider in die Sonne fliegen. Gideon hält jedoch nichts von diesem Selbstmordkommando, also macht die Waverider einen Zeitsprung und ist nun doch wieder zusammen mit Rip lebend zurück.

    Savage tot, Gefahr für die Welt und die Zeitlinie gebannt, Happy-Ends überall. Schöner und rührender Moment, als Mick Snart im Jahr 2013 begegnet um ihm zu sagen, dass er der beste Kerl ist den er kennt und dass er sein Held ist. Mick ist natürlich auch dabei bei Rip’s neuer Mission, die Zeitlinie zu beschützen.
    Wer allerdings nicht mehr dabei sein wird sind die Hawks, die zusammen einen Neuanfang wagen wollen, nun das sie nicht mehr von Savage verfolgt werden. Ich kann dazu nur sagen: GOTT SEI DANK!!!!

    Am Ende der Folge wird natürlich die Storyline zur zweiten Staffel eröffnet. Die Waverider aus der Zukunft stürzt ab und Rey Tyler aka Hour-Man von der Justice Society of America warnt die verbliebenen Legends, auf keinen Fall in ihre Waverider zu steigen, weil sie sonst alle sterben werden. Mick hätte ihn zurück geschickt, um genau das zu sagen.

    als Antwort auf: Season 2 Spoiler #505939
    Stampede
    Mitglied
    als Antwort auf: Season 2 Spoiler #505938
    Stampede
    Mitglied

    Langsam gibts kein Team mehr. Mit Snart dürfte wohl auch Mick gehen und ohne Hawkgirl dürfte es wohl keinen Hawkman mehr geben.

    als Antwort auf: Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. [ABC] #505937
    Stampede
    Mitglied

    Folge 3×20 – Emancipation
    Sehr gute Vorfinalfolge, die den Finalzweiteiler großartig eingeleitet hat.


    Überraschend, dass der Civil War, der aktuell im Kino tobt, nur am Rande mal angesprochen wird, dachte dass da viel mehr kommen wird, aber die Trennung zwischen Film und TV ist deutlich zu erkennen. Coulson ist natürlich Team Cap, klar.

    Talbot marschiert durch SHIELD und begutachtet das HQ, ist aber nicht gerade begeistert davon, dass man neben Jojo nur noch Lash und Lincoln als die Secret Warriors zur Verfügung hat, denen er nicht über den Weg traut. Und das zurecht, denn Daisy nimmt via Hack Kontakt zu Lincoln in dessen Zelle auf und verhilft ihm zum Ausbruch. Nach wie vor war mir nicht klar, auf welcher Seite Daisy nun eigentlich steht. Ist sie wirklich dem Hive-Virus verfallen oder ist sie als Undercover-Agent eingesetzt? Fand ich gut gemacht, aber in dieser Folge dürfte die Antwort wohl eindeutig „Ersteres“ lauten. Fitz macht einen Gegenhack, um die Flucht zu vereiteln, und Mack stellt sich Lincoln in den Weg, aber beides funktioniert nicht so dass er sich einen Quinjet schnappen und abhauen kann. Talbot natürlich außer sich und fühlt sich in allem bestätigt.

    Ward und James derweil schnappen sich ein paar radikale Inhuman-Gegner, an denen sie dank Daisys abgezapften Blut die Kreee-Experimente wiederholen wollen. Doch Radcliffe bringt es wieder nicht hin, allerdings ist es diesmal nicht so ein Desaster wie bei den HYDRA-Führungskräften, denn die „Freiwillugen“ verwandeln sich in entstellte Monster, die laut Ward aber gut genug sind, zum Einsatz zu kommen.
    Und sie werden dann auch gleich benötigt, denn es stellt sich heraus, dass Lincoln’s Aubruch fingiert war und nicht er auf dem Quinjet ist sondern Lash. Sehr coole Überraschung und sehr geil, wie er gegen Hive kämpft und dann dessen eben erschaffene Monster einen nach den anderen umbringt. Seine Mission war es aber nur, Daisy zu finden und zurück zu holen und nicht Hive auszulöschen, was schade ist, denn das hätte er wohl im Alleingang geschafft. Sehr amüsant auch Ward’s Blick zu sehen, als Lash losgemetzelt hat.

    Der Plan von Hive ist es nun, Sway in die Atmosphäre zu bringen. Gute Ausgangsposition fürs Finale.

    als Antwort auf: 11×22 – ??? | We Happy Few #505936
    Stampede
    Mitglied

    Zum Glück hat die Aussprache zwischen Chuck und Luzifer nur das erste Drittel der Folge eingenommen, hatte die Befürchtung dass man das wirklich die ganze Folge über behandelt. Somit wars nur hart an der Grenze zu albern und ein bisschen darüber hinaus.
    Nachdem Chuck sich bei Luzifer nicht entschuldigen will rennt der wie ein beleidigter Teenager in seiner Zimmer, sperrt sich ein und hört laut Rockmusik. Extrem albern und indeed „the worst episode of Full House ever“. Das anschließende Gespräch mit den Winchesters als Mediatoren war hart an der Grenze, aber schließlich sprechen sich Vater&Sohn doch aus und legen ihre Differenzen bei, auch wenn es erst gar nicht danach aussah, weil Chuck sich partout nicht entschuldigen wollte und wenn er es getan hat kam es nicht echt rüber.

    Gemeinsam soll nun also Amara geschnappt und wieder eingesperrt werden. Töten will Chuck sie nicht, weil sonst das Gleichgewicht aus den Fugen geraten würde. Da diesmal keine Erzengel zur Verfügung stehen so wie beim letzten Mal müssen sie Rowena, Crowley und die Engel rekrutieren, was erstmal eine Menge Überzeugungsarbeit fordert. Aber dann sind doch alle an Bord, zumindest Crowley und Rowena, denn die Engel kamen seltsamerweise nicht zum Einsatz in der finalen Konfrontation.
    Da Dean als Schwachpunkt gilt, weil er mehrmals die Chance nicht genutzt hat, Rowena zu töten, muss Sam das Mark of Cain tragen. Ich hoffe inständig, dass das nicht Thema von Staffel 12 werden wird, dass nun Sam das Mark loswerden muss….

    Rowena versucht, sich allein Amara in den Weg zu stellen, hat aber natürlich keine Chance und ihr neuer Hexenzirkel wird sogar getötet. Doch gemeinsam schaffen sie es dann doch, Amara zu besiegen und zu schnappen. Doch als sie erfährt, dass Chuck sie wieder einsperren will, rafft sie sich doch nochmal auf und tötet letztendlich Chuck, so dass nun alle Hoffnung verloren ist.
    Bin gespannt, wie sie es in der letzten Folge dann doch schaffen wollen, Amara ohne den Einsatz von Gott zu erledigen.

    als Antwort auf: 5×05 – ??? | ShotSeeker #505935
    Stampede
    Mitglied

    PoI ist in dieser wieder mal sehr unterhaltsamen Folge ein Akustik-Analyst namens Garvin, der für das Real Time Crime Center in der Shotseeker-Abteilung arbeitet und dessen Aufgabe es ist, echte Schüsse von vermeintlichen Schüssen (wie etwa Feuerwerkskörper oder Auspuffe) zu unterscheiden, damit die Polizei nicht zu einem Tatort geschickt wird der gar keiner ist. Fand ich total faszinierend irgendwie, weil es auch total viel Sinn macht dass es sowas gibt.

    Die Gang denkt erst, dass er ein Stalker ist, weil er andauernd eine Frau namens Kupa finden will. Doch es stellt sich dann heraus, dass er der Meinung ist, dass ihr was zugestoßen ist, denn für ihn 3 offensichtliche Schüsse wurden fälschlicherweise von Shotseeker als Feuerwerkskörper erkannt. Er denkt also, dass sie umgebracht wurde und da sie einen Prozess erfunden hat, mit dem man die Lagerung und den Vertrieb von Nahrungsmittel weltentscheidend verbessern kann, soll der CEO der Firma Harvesto dahinterstecken, weil das gegen dessen Interessen geht. Aber war klar, dass da weitaus mehr dran sein würde, sonst wäre es nicht „Person of Interest“.
    Erst beschuldigt Shotseeker, Schüsse abgefeuert zu haben, so dass er fast von der Polizei erschossen wird, wäre Fusco nicht eingeschritten. Und dann wird die Nachbarin/Kollegin von Kupa von einem Attentäter ermordet, der Reese entkommen kann. Daraufhin lässt Fusco den CEO verhaften.

    Aber es stellt sich dann heraus, dass Samaritan dahintersteckt und es um ein Hardrive geht, dass dieser Blackwell vom Anfang der Staffel besorgen soll und es nur seinem Nicht-Wissen, um was es geht und für wen er arbeitet, zu verdanken hat, dass Root ihn nicht erschossen hat. Samaritan hat Harvesto die Sache angehängt, was es aber bezweckt ist noch nicht raus. Aber am Ende können Finch&Root zumindest Garvin aus der Schusslinie befördern, indem Kupa’s Research an die Öffentlichkeit geben, obwohl sie nicht wissen, was sie damit nun ausgelöst haben könnten.

    Zweite Handlung war die rund um Elias‘ alten Kumpel Bruce Moran, der Fusco und dessen Sohn bedroht, wenn er nicht erfährt wer Elias umgebracht hat. Also muss Reese da mal einschreiten und Moran erklären, dass man das nicht macht und wenn er es nochmal tut ihm gar Schlimmes widerfahren wird. Daraufhin lässt Moran Reese entführen, was Finch denken lässt, dass Samaritan hinter der Entführung steckt.
    Am Ende stellt sich heraus, dass Elias noch lebt. Sehr überraschend, hätte ich nie und nimmer erwartet. Er ordnet Moran an, weiterhin im Schatten zu bleiben, weil sie gegen einen Gegner kämpfen gegen den sie keine Chance haben, aber Moran scheint sich dem zu widersetzen.

    Ansonsten lässt Finch nun in Simulationen die Maschine gegen Samaritan antreten, um eine etwaige Schwäche zu finden. Root darf nicht dabei sein und Finch weigert sich auch, die Maschine zu bewaffnen, damit sie sich besser verteidigen kann. Resultat ist, dass Samaritan 10 Milliarden Simulationen bisher gewinnt und die Maschine keine einzige.

Ansicht von 15 Beiträgen – 736 bis 750 (von insgesamt 26,819)