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- 3. November 2016 um 17:27 Uhr als Antwort auf: A Series of Unfortunate Events (Eine Reihe betrüblicher Ereignisse) [Netflix] #508303
Stampede
MitgliedKurze Eindrücke zum Auftakt der zweiten Staffel:
Großartiger und ungemein vielversprechender Start, die Staffel hat absolut das Potenzial, die Spannung- und Drama-Qualität der ersten Staffel zu erreichen und diese vielleicht noch zu übertreffen. Es werden natürlich die Auswirkungen der Ereignisse der letzten Staffel erzählt und somit ist es eine direkte Fortsetzung (die anderthalb Jahre nach Staffel 1 spielt), es gibt aber natürlich auch einen neuen Fall, der sehr geschickt die beiden Staffeln und die Charaktere verbindet. Die Kombination aus beidem hat mich sofort in die Staffel reingezogen. Also das könnte richtig stark werden, der Auftakt ist hervorragend gelungen und verspricht sehr viel auf sehr vielen Ebenen. Bin hochgespannt, wie sich das weiterentwickeln wird, so amüsant wie das makabere Cold-Opening wird es gewiss nicht werden.
Aber auch abseits der Haupthandlung war so einiges los, jeder Charakter aus der ersten Staffel hat seine eigene kleine Nebenhandlung bzw Fortführung ihrer privaten Geschichten, basierend auf den Ereignissen der ersten Staffel. Eine neue, von allem anderen erstmal losgelöste Nebenhandlung eines komplett neuen Charakters gibt es auch, die zwar interessant ist, aber da die Haupthandlung so stark ist und wohl stark weitergehen wird, eventuell etwas hinderlich werden könnte, was den Erzählfluss angeht. Aber mal schauen, was das noch wird.
Bin auf jeden Fall ziemlich begeistert vom Staffelauftakt und schwer angefixt.Stampede
MitgliedNachdem ich nun so einiges Positives über die Serie gehört habe, habe ich mir eben mal den Piloten angeschaut…. und ich muss sagen, dass es mir recht gut gefallen hat und mich so interessiert, dass ich erstmal weiterschauen möchte. Was ich sehr gut gelungen fand war die unheilverkündende Atmosphäre, weil hier nicht gleich in die Vollen gegangen ist sondern sie zunehmend aufgebaut hat. Gleiches gilt für die Charaktere und die Story, denen man genug Zeit für eine Einführung und einen Aufbau gelassen hat. Geht also nicht sofort damit los, dass jemand vom Teufel bzw einem Dämon besessen ist und einem Schockeffekt nach dem anderen, sondern es wird erstmal die Grundlage für alles geschaffen, was später noch so kommen mag. Die einzige creepy Szene gabs somit auch erst in den finalen Minuten auf dem Dachboden, und die war auch sehr gelungen. Also das hat mir gut gefallen, wie ruhig aber zunehmend bedrohlich man die Sache angegangen ist.
Ebenso gut, dass dies wohl nicht, wie ursprünglich gedacht und erwartet, ein 1:1-Serien-Remake des Films, sondern losgelöst davon ist und somit eine eigene Geschichte erzählt. Es wird mal kurz ein Exorzismus erwähnt, der in Georgetown stattgefunden hat vor einigen Jahr(zehnt)en (
) und am Ende ertönt das Thema, aber das wars dann auch schon. Gemeinsamkeiten gibt es natürlich dennoch, es werden Elemente des Films übernommen, z.B. der Pfarrer, der an seinem Glauben ein bisschen zweifelt und der etwas ältere Pfarrer, der bereits Erfahrungen mit Dämonenaustreibungen gemacht hat, aber das hat mich nicht gestört, weil wie gesagt der Pilot von der Atmosphäre und vom Aufbau her gut gemacht war. Frage ist natürlich, wieviel Anteil daran Rupert Wyatt hatte, der Regie im Piloten geführt hat, und wie sich das in den zukünftigen Folgen gestalten wird. Aber vorerst bin ich erstmal ein bisschen angefixt und interessiert weiterschauen zu wollen. Zum einen, wie die Geschichte mit Geena Davis‘ Familie weitergeht und zum anderen wie der Zusammenhang zwischen den beiden Priestern ist und wie das im Gesamtzusammenhang steht (das interessiert mich momentan am meisten).
Also ich bleibe dran und werde die Staffel wohl auch durchziehen, sofern sie nicht gravierend abbaut und total schlecht werden wird.Stampede
Mitglied@Roland Deschain 661628 wrote:
@Stampede 661619 wrote:
@Roland Deschain 661613 wrote:
Wie schon die in einem der vergangenen Folgenthreads angedeutete Buchreihe, wo ich es so sehr geliebt habe, weiß ich auch hier diese Art von Szene sehr zu schätzen, l
Meinst du The Dark Tower?
(Wollte ich dich letztens schon fragen)Malazan. #hallo# Das jetzt weiter auszuführen würde mindestens zwei Posts beanspruchen und OT werden.

Aah, okay #hallo# Dachte wegen den Man im Black in WW, dass du dich auf das Gespräch zwischen Roland und dem Man im Black am Ende des ersten TD-Band beziehst

@Roland Deschain 661628 wrote:
Aber noch mal zur oben genannten Zeitlinie-Theorie: mittlerweile bin ich der Meinung, dass das zwar an sich ein cooler Twist wäre, aber rein storytechnisch momentan wenig Nährwert hat bzw. es nicht danach aussieht, als dass man die Serie um diesen Twist herum aufgebaut hat, sondern dieser erst mit der Serie geschrieben wurde.
Gehe von Zweiterem aus, weil es damals einen mehrwöchigen Drehstopp gab, nachdem sie denke ich 4 Folgen gedreht haben. Und ich glaube, dass sie da erst die Richtung festgelegt haben bzgl der Story-Arc des Man in Black

@Roland Deschain 661628 wrote:
Generell aber sehr schön wieder eine Serie im Programm zu haben, die Theorien etc. ermöglicht und dabei mehrere Alternativen zulässt.
Absolut #hallo# Habs denke ich in der Auftaktfolge schon erwähnt, aber „The Leftovers“ ist diesbezüglich auch absolut klasse (und auch HBO). Und „Mr Robot“ natürlich.
@Roland Deschain 661628 wrote:
Was ich mich auch frage, wer hinter dem Stehlen der Daten steckt, was an sich evtl. etwas vorbei ging in dieser großartigen Folge, allerdings einen möglichen weiteren Gegenspieler bereithält, von dem wir bisher so gar nichts wissen.
Hier denke ich, dass es sich um die Konkurrenz handelt
Die einen Maulwurf eingeschleust hat, um die Daten zu stehlen.Übrigens, mein Lieblingszitat der Folge (nach dem kompletten Enddialog zwischen Hopkins und Harris freilich):
Dolores (nachdem es ihr möglich war, Hosts zu töten): You said people come here to change the story of their lives. I imagined a story where I didn’t have to be the damsel.
Stampede
MitgliedDie ersten beiden Folgen gesehen. Weiß noch nicht wirklich, was ich davon halten soll, fands aber bisher ganz gut weil ich die seltsame Machart irgendwie faszinierend finde. Mal schauen, wie das weitergehen wird mit dem ersten amerikanischen Papst.
Wer es spoilerfrei genauer wissen und mehr als nur 3 Sätze lesen will:
Und was überhaupt für eine Geschichte erzählt werden soll, denn bisher kam das noch nicht wirklich raus, es ist vielmehr erstmal eine One-Man-Show von Jude Law, was in den ersten beiden Folgen recht gut funktioniert hat, der Serie aber große Probleme bereiten könnte, wenn man nebenbei nicht auch noch eine interessante Handlung mit vor allem auch einer dichten Erzählstruktur aufbieten kann. Wie diese Geschichte aussehen kann ist für mich auch noch unklar, es sieht erstmal so aus, als ob die Kardinale Intrigen spinnen, um den neuen Papst loszuwerden. Und dass dadurch seine Vergangenheit aufgerollt wird, was mich auch interessiert und was zwingend kommen muss meiner Meinung nach, denn man weiß absolut nichts über den Charakter, noch nicht einmal warum nun ausgerechnet er Papst geworden ist. Aber in der Hinsicht wurde bereits was angedeutet, so dass ich von ausgehe dass das Thema werden wird. Mehr Hintergründe zu Diane Keaton’s und James Cromwell’s Charakteren und wie zu zu Law’s Charakter stehen wäre auch nicht verkehrt.
Die Machart, die Erzählweise, der Score und der Look sind sehr seltsam und gewöhnungsbedürftig, aber auch irgendwie interessant und faszinierend. Seltsamerweise gingen die jeweils 55 Minuten total schnell rum, obwohl so einige Längen drin waren. Keine Ahnung, an was das gelegen hat. Keine Ahnung auch, was die Serie eigentlich sein will? Drama? Komödie? Satire? Irgendwie so ne Mischung aus allem, aber doch nicht so wirklich. Schwierig zu beschreiben, aber es passt bisher zu dieser seltsam anmutenden Serie, bei der in den ersten beiden Folgen viel funktioniert hat gerade deswegen, die aber gerade deswegen sehr schnell abstürzen könnte, wenn man nicht an den richtigen Schrauben dreht bzw diese in die falsche Richtung dreht.Aber wie gesagt wars in den ersten beiden Folgen erstmal die One-Man-Show von Jude Law, der die Rolle mit sichtlicher Hingabe, Genuss und Amüsement spielt. Der von Noone gebrachte Vergleich „House of Cards in Vatican“ triffts ziemlich gut, auch wenn Law die Vierte Wand (bisher noch) nicht durchbrochen hat. Was ich von Law’s Charakter halten soll ist mir bisher genauso unklar was ich von der Serie halten soll, aber auch er hat irgendwie was Faszinierendes an sich, dass man unbedingt weiterverfolgen will. Weil er auch total viele und differenzierte Charakterzüge aufweist, weswegen man nie weiß, wie man ihn einzuschätzen hat. Gleichermaßen cool, unberechenbar, amüsiert, furchteinflößend, charismatisch, unberechenbar, arschlochmäßig, unnachgiebig, leicht reizbar, knallhart, unsicher, arrogant ist er, einiges davon sagt er sogar selber. Zudem hat er keinerlei Interesse an Diplomatie, nimmt die ihm übertragene Macht knallhart an und spielt sie vor allem gegen die Kardinäle knallhart aus, und zwar mitunter so sarkastisch und beleidigend, dass man getrost sagen kann, dass er sie wie den letzten Dreck behandelt. Aber nicht nur gegen sie geht er so heftig vor, eckt mit seiner direkt-zynischen Art an und stellt sie und ihre Heucheleien bloß, sondern auch gegen die Konventionen des Vatikan an sich. Was gewiss noch zu Problem für ihn führen wird, für den Zuschauer aber überwiegend amüsant anzuschauen ist, man kann sich ein fieses Grinsen einfach nicht verkneifen, wenn er Breitseiten gegen die Kardinäle und den Vatikan verteilt.
Was zu ziemlich hintergründigen aber auch sehr beißenden Humor führt, weswegen die Serie doch eine Satire sein könnte. Die nichts für tiefgläubige Katholiken ist, aber die werden nach den ersten genialen 12 Minuten eh bereits abgeschaltet haben. 7 Minuten lang ohne Dialog dafür großartigen bedeutungschwangeren Bilder, gefolgt von einer 5minütigen Rede voller Provokationen. Das hat gleich schonmal den Ton gesetzt.Weiteres wenn ich mit der Staffel durch bin oder wenn zwischendrin was Gravierendes passiert, über das ich zwingend schreiben muss.
Stampede
Mitglied@Roland Deschain 661613 wrote:
Wie schon die in einem der vergangenen Folgenthreads angedeutete Buchreihe, wo ich es so sehr geliebt habe, weiß ich auch hier diese Art von Szene sehr zu schätzen, l
Meinst du The Dark Tower?
(Wollte ich dich letztens schon fragen)Stampede
MitgliedHated in the Nation
Kann mich Burnings Worten nur anschließen, geniale, extrem spannende und faszinierende Folge zum Abschluss, neben der ersten Folge „Nosedive“ die beste der Staffel, weil Social Media und seine Nutzer knallhart kritisiert, bloßgestellt und angegriffen werden. Für Fox Mulder wäre der Fall ein gefundenes Fressen gewesen und der hatte generell auch totalen „X-Files“-Vibe an sich, mit dem mysteriösen Todesfällen, Regierungsverschwörungen, ungleiches Ermittlerduo mit unterschiedlichen Auffassungen (in dem Fall was die heutige digitale Welt angeht) usw. Wie gesagt extrem spannend und faszinierend. Nur ein fieseres Ende hätte ich mir gewünscht, nämlich dass der Typ alle ADI abschaltet und somit das Okösystem und die Welt untergehen lässt #devil2#
#FuckSocialMediaFolgenbewertung:
3×01 => 5/5
3×02 => 3/5
3×03 => 4/5
3×04 => 4/5
3×05 => 2/5
3×06 => 5/5=> Staffel-Bewertung => 8/10
Stampede
MitgliedDurch mit Staffel 1. Als Nachfolger für „Banshee“ reicht es zwar nicht, war aber dennoch eine sehr gute Serie, auf deren Machart und Erzählweise man sich aber einlassen muss. Die Serie ist alles andere als angenehm zu schauen, aber mir hat diese grimmige Atmosphäre, die unheilvolle Stimmung, die bedrohlichen Bilder, die vermittelte Depression, die oftmals sehr langsame Erzählweise und die ständige Unsicherheit, wohin die Serie nun eigentlich will und was genau sie erzählen will, überwiegend sehr gut gefallen. Aber gerade Letzteres war das, an was ich mich am meisten gewöhnen musste, und mir wurde eigentlich erst in den letzten Folgen klar, dass diese Serie ein knallhartes Charakterdrama ist und kein ein Thriller, so wie ich es meistens gedacht und erwartet habe. Deswegen gibts auch keinen klaren Handlungsstrang, weil es um die Psyche und den Weg von Mac geht, der aus Vietnam mit einem ordentlichen Trauma zurückgekommen ist und damit irgendwie zurecht kommen muss, weil er irgendwie immer noch im Krieg feststeckt. Ob er das nun mit Mordaufträgen für den Broker macht oder nicht ist eigentlich erstmal zweitrangig und nur Mittel zum Zweck. Wenn man sich das verinnerlicht hat dann funktioniert die Serie auch hervorragend, wenngleich Mitte der Staffel Folgen dabei waren, in denen nur Stillstand herrschte.
Klasse Darstellerleistungen gibts obendrauf (vor allem die Szenen zwischen Mac und Joni waren immer interessant und erdrückend zugleich) und zudem Szenen mit richtig heftigen Gewaltausbrüchen, die aber perfekt zu dieser rohen dreckigen Machart, Look und Stil der Serie passen. Humor war auch immer wieder drin, hauptsächlich hervorgerufen in den Szenen zwischen Buddy und seiner Mutter, die immer so dermaßen schräg waren dass man sich ein Grinsen nicht verkneifen konnte.
Sehr stark gelungen war auch noch das 70s-Feeling, man wurde perfekt in die USA zur Zeit des Viertnamkriegs verfrachtet. Nicht nur allein deswegen, weil man das Gefühl vermitteln konnte, in dieser Zeit zu sein, sondern weil die Serie auch immer so aussah, als ob sie in den 70er Jahren gedreht wurde (schwer zu beschreiben, aber wer ähnlich gelagerte Filme aus den 70er Jahren kennt und diese Serie hier sieht wird das denke ich verstehen). In der finalen Folge gabs dann auch zum ersten Mal Rückblicke nach Vietnam, die einer total krassen 8minütigen One-Shot-Kriegsszene gipfelten.Folgenbewertung:
1×01 => 4/5
1×02 => 4/5
1×03 => 2/5
1×04 => 5/5
1×05 => 3/5
1×06 => 3/5
1×07 => 4/5
1×08 => 4/5=> Staffel-Bewertung => 7,5/10
Stampede
Mitglied@Burning 661600 wrote:
Vor allem jetzt, da hier eine weitere Version von Lawrence aufgetaucht ist (oder ist es evtl. sogar eine andere Zeitlinie, und die Geschehnisse passieren gar nicht alle zur gleichen Zeit?
). [/quote]
Ja, die Theorie habe ich auch gelesen, dass der Man in Black der 30 Jahre ältere William ist und die beiden Handlungen 30 Jahre auseinander liegen. Hat definitiv was für sich und finde ich auch sehr interessant, allerdings hoffe ich, dass das dennoch nicht zutrifft, weil die Theorie nun zu verbreitet ist und als wahrscheinlich gilt, so dass es keine wirkliche Überraschung mehr wäre falls sie wirklich stimmen sollte.@Burning 661600 wrote:
die anschließende Mega-Orgie hätte nicht unbedingt sein müssen. [/quote]
It’s HBO
Da gibts doch in jeder Serie mindestens eine Orgie 
Stampede
MitgliedDie Welt von Westworld erweitert sich zunehmend, in dieser abermals großartigen Folge sieht man jetzt eine komplett neue Stadt. Zu Beginn der Serie sah es für mich immer so aus, als ob diese Welt trotz ihrer Größe im Grunde genommen recht klein ist, weil es so schien, als ob es nur Sweetwater und sonst nur Prärie gibt. Aber das hat sich mit der Einführung von Pariah nun geändert. Was ich sehr cool fand war die Erklärung, was diese Stadt eigentlich ist. Während Sweetwater ein Ort ist, der hauptsächlich vom Marketing bestimmt wird und quasi eine Art Einstiegslevel ist, bei dem man durchaus eine gute Zeit verbringen kann ohne herausfordernd zu sein, ist Pariah ein Ort für diejenigen, für denen das nicht genug ist und es gerne etwas heftiger haben wollen, hier wird quasi der Schwierigkeitsgrad des Levels angehoben und es ist dann schon eher was für richtige Gamer als für gelegentliche. Fand ich wieder mal total faszinierend, und man hat auch gleich schon gesehen, dass es in Pariah weniger freundlich und gesittet zugeht als in Sweetwater, dass man dort aber auch mehr Thrills geboten bekommt, in jede erdenkliche Richtung. Schon allein das Bordell ist dort komplett anders, das war ja ein regelrechter Orgientempel, den El Lazo dort betreibt.
Dass sich El Lazo als Lawrence herausstellt, dessen andere Version soeben vom Man in Black brutalst umgebracht wurde, war ein sehr cooler Moment und somit ist Clifton Collins jr zum Glück weiter im Spiel. Er beauftragt William, Logan und Dolores, mal eben eine Kutsche zu überfallen, um Soldaten ein paar Kisten Nitroglyzerin zu klauen. Geht soweit gut und es gibt keinen Widerstand, dann aber werden doch alle Soldaten erschossen, weil Logan mal wieder Radau macht und somit den friedfertigen William dazu bringt, den Abzug zu tätigen. Das führt in Pariah zu einem handfesten Streit der beiden, was letztendlich dann dazu führt, dass William Logan nicht aus der Misere hilft, als der von Typen verprügelt wird, nachdem sie herausgefunden haben dass das Nitro nur Fake ist und sie reingelegt wurden. Finde ich sehr interessant, wenn sich aus diesem anfänglichen Streit nun eine richtige Feindschaft entwickeln würde und es dann zwei menschliche Gegner in Westworld gibt. Also da bin ich sehr gespannt was man draus macht und wie sich das entwickelt.
Entwicklung gibts auch bei Dolores, die nun Halluzinationen von sich selbst hat und eine Stimme hört, die sie zum Labyrinth führt. Nach wie vor sehr spannend und ich denke mal, dass es gegen Ende der Staffel dann auch ein Treffen mit dem Man in Black gibt. Desweiteren hat sie Ford angelogen, nachdem dieser sie mal kurz aus der Geschichte geholt und sie über Arnold befragt hat. Laut Dolores hat sie schon seit 34 Jahren nichts mehr von ihm gehört, was so nicht unbedingt stimmt, denn sie hört ja seine Stimme. Auch interessant, dass sie sich ihrem Erschaffer quasi widersetzen kann. Und interessant zudem zu erfahren, dass Arnold damals Westworld zerstören und Dolores ihm dabei helfen sollte.
Der Man in Black sieht aus irgendeinem Grund ein, dass er Teddy mehr braucht als Lawrence auf seiner Reise, also schneidet er Lawrence die Kehle durch und hängt ihn an den Füßen auf, damit er ausblutet, was scheinbar Teddy wieder neues Leben einhaucht. Sehr interessant auch die kurze Begegnung mit dem jungen Ford, den der alte Ford in Westworld eingebaut hat.
Doch am Ende gibt es in einem Saloon dann doch noch ein Treffen zwischen den beiden, was für mich ein absoluter Gänsehautmoment war, als sich Anthony Hopkins und Ed Harris gegenüber gesessen und sich gegenseitig belauert haben. Zweifellos kennen sich die beiden und ich gehe nach wie vor davon aus, dass der Man in Black ein riesiger Geldgeber für Westworld ist, weswegen Ford nichts gegen ihn machen kann und er denkt, dass er machen kann was er will. Sehr coole Aussage vom Man in Black, dass er der Meinung ist, dass diesem Ort schon immer ein gefährlicher Schurke gefehlt hat und er diese Rolle nun ausfüllt. Er deutet auch an, dass Ford Wyatt nur deswegen als neuen Schurken in Westworld erschaffen hat, damit der Man in Black diese Rolle nun nicht mehr einnehmen muss. Antworten über das Labyrinth und die tiefere Bedeutung von Westworld erhält er aber nicht von Ford, der sie ihm eh nicht gegeben hätte und die der Man in Black denke ich mal auch gar nicht so einfach gewollt hätte, denn die Suche macht ihm sichtlich Vergnügen. Interessant noch die Aussage von Ford, dass er sich nicht in den Weg zur Selbstfindung eines Mannes stellen wird. Also für mich die absolute Highlightszene der Folge, dem Gespräch und Belauern der beiden hätte ich mir noch weitaus länger anhören/ansehen können.Ansonsten hat Miss Behavior herausgefunden, dass jemand in dem durchgedrehten Holzfäller ein Gerät eingebaut hat, dass Daten stiehlt und sie via Satellit wohin überträgt. Auch sehr interessant, wie es da weitergeht. Dolores hat sich das Teil in einer ihrer Visionen auch fast aus dem Körper bezogen. Mal schauen, ob das dafür verantwortlich ist, dass die Androiden durchdrehen, oder ob da doch was anderes dahintersteckt.
Außerdem ist Maeve am Ende auf dem OP-Tisch aufgewacht und verlangt von den Metzgern nun antworten. Sehr feiner Cliffhanger.
Stampede
MitgliedFalscher Thread
Stampede
MitgliedDie dritte Staffel nun endlich mal gesehen und somit die Serie beendet. Ich machs sehr kurz, ‚cause who cares anyway…
Vielversprechender Auftakt, doch dann leider die Haupthandlung komplett aus den Augen verloren und sich in zu vielen Nebenhandlungen verstrickt, was die Charaktere betreffend zwar in Ordnung gewesen wäre, in einer finalen Staffel aber, wo man nochmal auf die Pauke hauen sollte, deplatziert wirkte. Kein Wunder also, dass mit der Wiederaufnahme der Haupthandlung drei Folgen vor Schluss alles total gehetzt wirkte und somit die die letzte Staffel dieser Serie ziemlich ernüchternd daherkam.
Darsteller-Highlight ist wieder mal Famke Janssen gewesen, absolut großartige Leistung, trotz ihrer seltsamen Story-Arc. Schade, dass sie ihr Talent nun in dem Blacklist-Spin-Off verschwendet.Folgenbewertung:
3×01 => 3/5
3×02 => 4/5
3×03 => 3/5
3×04 => 3/5
3×05 => 3/5
3×06 => 2/5
3×07 => 3/5
3×08 => 3/5
3×09 => 4/5
3×10 => 3/5
=> Staffel-Bewertung => 6/1028. Oktober 2016 um 23:25 Uhr als Antwort auf: 7×01 – ??? | The Day Will Come When You Won’t Be #508227Stampede
MitgliedWers nochmal in LEGO sehen möchte:
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