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- 27. Juni 2016 um 15:29 Uhr als Antwort auf: 3×09 – Die gesegnete Dunkelheit | The Blessed Dark #506612
Stampede
Mitglied@Roland Deschain 658338 wrote:
Ich würde mich selber gar nicht mal als Fan von Penny Dreadful bezeichnen, aber fand das wie der Bekanntmachung eine Unverschämtheit und einfach respektlos gegenüber den Zuschauern. [/quote]
Ja, da muss ich dir auf jeden Fall zustimmen, ein Ende einer Serie gibt man auf jeden Fall vorher bekannt und lässt die Zuschauer nicht erstmal ein paar Stunden mit einem Schriftzug „The End“ rätseln, was hier eigentlich los ist.@Roland Deschain 658338 wrote:
Dass ich gegen das Ausmelken von Serien bin und dass man in (fast) allen Fällen die kreative Ader und Qualität damit zerstört, ist ja wahrscheinlich bekannt – und Showtime ist bekanntlich Numero 1 was es heißt, Serien und Zuschauer mit den Füßen zu treten. Und das zeigen sie jetzt auch bei Serien, die quotentechnisch nicht gut laufen. Absoluter Drecksverein, und da habe ich tatsächlich wenig Verständnis dafür – und in die Richtung richtete sich auch mein Ärger –, wenn und wie Leute sich auf deren Seite stellen können.
Nach dem glorreichen Ende von „Dexter“ ist Showtime eh nicht mehr wirklich zu verteidigen.
Stampede
Mitglied@Burning 658333 wrote:
@Stampede 658301 wrote:
Cooler Actionhorror-Abschluss der Folge, als sich Wer-Ethan und Wer-Kaeteny als Wolf-Buddies blutrünstig durch die Reihen der Vampire metzeln.
War eigentlich schon vorher bekannt, dass Kaeteny ein Werwolf ist? Das kam für mich so überraschend
[/quote]
Bekannt war es nicht, aber für mich war aufgrund der Vergangenheit von Ethan, die an Lagerfeuern besprochen wurde in der Staffel, klar dass Kaeteny auch ein Werwolf ist.
Deswegen fand ich es auch in der finalen Folge total seltsam, dass Ethan das nicht wusste #hm#27. Juni 2016 um 6:10 Uhr als Antwort auf: 6×10 – Die Winde des Winters | The Winds of Winter #506592Stampede
MitgliedGroßartiges Finale einer hervorragenden sechsten Staffel. Der Auftakt (bzw das erste Viertel) war genauso Gänsehaut wie die letzten Minuten, die die Staffel perfekt und diesmal gänzlich ohne Holzhammer-Cliffhanger wie noch Staffel 5 abgeschlossen haben. So und nicht anders muss ein Finale aussehen (auch wenn ich mir noch eine kleine Szene gewünscht hätte, dann wäre es noch perfekter gewesen). Kleiner Kritikpunkt sind aus meiner Sicht lediglich 2 Szenen, die man reingestopft hat, die nicht zwingend nötig waren und die mich ein bisschen rausgerissen haben. Aber ansonsten absolut großartig.
King’s Landing
Es gibt nun also doch keine Verhandlung von Loras, weil er seine Taten und Sünden prompt gesteht. Er entsagt seinen Namen, seinen Titel und seinen Anspruch als Herrscher von Highgarden. Dem High Sparrow stand die Enttäuschung ein bisschen ins Gesicht geschrieben, dass es keinen Widerstand gibt und er sich diesmal nicht als Großer Richter präsentieren kann, aber er kann das gut überspielen. Heftig, wie sie Loras das Symbol in die Stirn ritzen. Nun warten alle auf Cersei und Tommen, doch die tauchen nicht auf. Tommen unfreiwillig, denn er wird vom Frankenmountain zurück gehalten.Qyburn derweil lockt Pycelle in eine Falle und lässt ihn von seinen Kindern abstechen. Gleiches Schicksal widerfährt Loras, der einem der Kinder gefolgt ist. Und er ist es dann auch, der als Erstes Cersei’s Plan erkennt, als er blutend und sterbend auf dem Boden zu den ganzen Wildfire-Fässern kriecht. Margaery riecht den Braten bzw dass was faul ist, weil Cersei und Tommen immer noch nicht aufgetaucht sind, und will zusammen mit Loraus schleunigst aus der Sept of Baelor, doch die Wachen lassen sie nicht durch.
Und somit gehen sie zusammen mit allen drauf, die sich dort befinden, als die Kerzen abbrennen und das Wildfire zünden. Den High Sparrow zerreißt es nach Lancel als Erstes, was eine ziemliche Genugtuung war, das zu sehen. Aber total krass, dass Cersei es wirklich durchgezogen hat, die Sept of Baelor und alle die sich darin befinden einfach in die Luft zu jagen, mitsamt Margaery&Co, was sie eiskalt aus der Ferne mit einem Grinsen der Zufriedenheit beobachtet. Ansonsten muss Septa Brunella noch für alles büßen, was sie Cersei angetan hat, was der Frankenmountain händeln wird.
Geniales erstes Viertel der Folge, die Stimmung war auch so dermaßen bedrückend rübergebracht worden durch die ruhigen Szenen und den Score.Dass Tommen aus dem Fenster springt kam auch heftig weil unerwartet. Er war also doch zu tief in dem Glauben verwurzelt, dass er wohl keinen Ausweg mehr gesehen hat. Was ich ein bisschen out-of-character fand war, dass Cersei beim Anblick der Leiche ihres Sohnes keinerlei Trauer verspürt hat, obwohl ihre Kinder ja das ein und alle für sie waren und immer das, was sie menschlich gemacht hat. Obwohl Tommen sie quasi verraten hat, als er sich zum High Sparrow bekannt hat, hätte ich doch etwas Emotion von ihr erwartet als ihr eiskaltes „Burn him“.
Am Ende nimmt Cersei auf dem Iron Throne Platz und lässt sich als Herrscherin über Westeros ernennen, was zusammen mit dem anderen Enden an anderen Orten für heftige Gänsehaut sorgte. Auch weil man die Angst in den ganzen Gesichtern der umstehenden Bevölkerung und dazu Jaime’s wissenden Blick gesehen hat, dass man nun wieder die Mad Queen auf dem Thron hat. Würde mich nicht wundern, wenn Jaime zum Ende der Serie hin zum zweiten Mal zum Königsmörder werden würde.
Winterfell
Davos beschuldigt Melisandre wegen dem Spielzeug, dass er in der Asche des Scheiterhaufens gefunden hat, und sie gibt dann auch zu, dass sie Shireen im Namen des Lord of Light verbrannt hat. Herzzereißende Szene, als Davos in einer Mischung aus Wut, Trauer und Hass die Fassung verliert. Er fordert Jon auf, sie zu bestrafen, doch er tötet sie nicht sondern verbannt sie nur, womit sie aus meiner Sicht zu glimpflich davon kommt.
Sansa entschuldigt sich bei Jon, dass sie ihm nicht von der Armee in der Hinterhand erzählt hat, aber er hat keinen Zorn, also ist das Thema ad acta gelegt. Dass Littlefinger auf den Iron Throne und Sansa an seiner Seite haben will war klar, dass sie ihn ablehnt ebenso. Hatte mir da ein bisschen mehr Reaktion erhofft von Littlefinger als einen enttäuschten Blick, aber vielleicht kommt das ja noch.Gänsehaut am Ende, als alle darüber diskutieren, ob das Vorgehen von Jon gut war und dann Lady Mormont aufspricht und sich als erste zu Jon bekennt und ihn als King in the North anerkennt, worautfhin dann alle einstimmen. Diese inoffizielle Körnung zusammen mit der offiziellen Krönung von Cersei in King’s Landing war absolute Gänsehaut.
Meereen
Und diese beiden Krönungen zusammen mit der letzten Szene der Folge war dann die perfekte Gänsehaut und ein super Abschluss der Staffel, die mich die nächste Staffel schwerlich erwarten lässt. Nachdem Daenerys Daario in den Wind geschossen hat, weil sie nicht mit einem Liebhaber aufkreuzen will (so witzig Daarios Reaktionen von wegen Queen of Fishbait und „Who are you marrying this time?“) und nachdem sie von Tyrion vor dem Great Game of Thrones gewarnt wurde und er ihr seine Treue geschworen hat, bricht sie am Ende mit ihren Schiffen, ihrer Armee und ihren Drachen endlich ENDLICH auf nach Westeros. Klasse Bild zum Abschluss der Folge und der Staffel.Das einzige, was mir da noch gefehlt hat, wäre danach noch ein Schwenk in den Norden gewesen, der gezeigt hätte, dass die White Walker Armee an der Mauer angekommen ist, das wäre der perfekteste Abschluss gewesen.
Dorne
War auch mal wieder zu sehen, aber zum Glück nur kurz. Nach dem Tod ihrer ganzen Familie durch Cersei ist Olenna nun auf Rache gegen die Lannisters aus und findet bei Ellaria Verbündete. So genial, wie Olenna den Sand Snakes sagt, dass sie ihr Maul halten sollen weil da eh nichts Gescheites rauskommt, und sie nur mit der Anführerin reden will. Olenna ist halt einfach die Beste, das war so richtig eine Szene zum Jubeln. Die Tyrells und die Martells/Sands nun also verbündet gegen die Lannisters. Und verbündet mit Daenerys, denn Varys war auch in Dorne und hat da Deals klargemacht.House Frey
Feierlaune aufgrund des Sieges über den Blackfish, Walder Frey konnte sich vor Freude kaum halten und ging damit Jaime ziemlich auf die Nerven, weil er seine Lorbeeren einstreift, die er aber eh nicht hätte haben wollen. Er haut dann auch mit so schnell wie möglich ab, was auch besser war.
Dass auf einmal Arya dort ist und Walder Frey die Kehle aufschlitzt kam sehr überraschend, war aber für mich einer der besagten Szenen, die mich etwas rausgerissen haben aus all den klasse Ereignissen der Folgen, weil sie nicht so richtig in die Folge passen wollte und besser für die nächste Staffel aufgehoben wäre. Und absolut unnötig war die Szene, dass sie Walder Frey’s Sohne zu Hackfleisch verarbeitet hat, das war total over-the-top.Oldtown
Sam und Gilly sind in der Citadel angekommen, wo die Bürokraten herrschen und erstmal emport sind, dass man sie nicht informiert hat dass nun jemand anderes das Kommando über die Wall hat. Sam stand vor lauter Ehrfurcht und Begeisterung andauernd ein dümmliches Grinsen ins Gesicht geschrieben, vor allem als er dann die riesiege Bibliothek gesehen hat. Auch das hätte man sich für nächste Staffel aufheben sollen, denn auch das hat mich ein bisschen rausgerissen, weil es auch ziemlich unnötig war.Tower of Joy
Benjen verlässt Bran, der kurz darauf in seiner Position als neuer Three-Eyed Raven zum ersten Mal einen Alleingang wagt und in einer Vision sieht, wie Lyanna im Tower of Joy im Sterben liegt nach der Geburt ihres Babys und sie Ned das Versprechen abringt, es aufzunehmen und es als seinen Sohn auszugeben. Das Baby ist natürlich Jon, wie zu erwarten, aber ich fand die Szene dennoch gut und war ein schöner Schnitt von den Augen von Baby Jon zum erwachsenen Jon.26. Juni 2016 um 11:49 Uhr als Antwort auf: 3×09 – Die gesegnete Dunkelheit | The Blessed Dark #506589Stampede
MitgliedAlso ich persönlich kann die Kritik am Finale der Serie nicht unbedingt nachvollziehen. Klar, die Handlungen abseits der Vanessa-Handlung wurden mit kurzen und simplen Abschiedsszenen abgehandelt und die Charaktere auf ihren weiteren Weg geschickt, aber ich fand das gut gehändelt und hat für mich funktioniert. Und die Vanessa-Handlung fand ich die gesamte Folge richtig gut, atmosphärisch und spannend gemacht und fand ich wie auch das Ende sehr gelungen. Also mir hat das Finale gefallen, auch als Abschluss der Serie, aber ich hatte vielleicht den Vorteil dass ich mich schon drauf einstellen konnte, dass das die allerletzte Folge sein würde, sonst hätte mich das „The End“ auch geschockt. Und nein, ich lebe nicht im Regenbogenland (zumindest bin ich mir sicher, dass ich das nicht tue :p), ich habe oft genug Kritik an einzelnen Folgen und speziell in der dritten Staffel an Vanessa’s totaler out-of-character-Naivität geübt, nicht erkennen zu können dass Dr. Sweet Dracula, aber im Gesamtbild würde ich die Serie als sehr gut beschreiben (trotz einiger Abstriche), und sie war auch vom Stil und Story her auch was komplett anderes als man sonst so sieht. Sehr schade, dass es vorbei ist.
Lily geht nochmal zu Dorian, der sich schon darauf einstellt, dass sie weiter mit ihm den Weg der Unsterblichkeit beschreiten wird. Doch als er ihr sagt, dass der Preis dafür ein Leben ohne Leidenschaft und zunehmend kälter werdenden Bindung zur Menschheit bis letztendlich zum Verlust dieser werden wird, verlässt sie ihn doch und geht ihren eigenen Weg. Schnell abgehandelt, ja, aber ich fands okay so. Das einzige, was ich extrem schade finde, dass man nie das Bildnis des Dorian Gray gesehen hat, das hätten sie nach Lily’s Abgang unbedingt noch zeigen sollen.
Abschied auch zwischen Jekyll und Victor, weil dieser Lily einfach so hat gehen lassen und nicht mehr hinter den Versuchen steht. Jekyll will natürlich weitermachen und hat aufgrund des Todes seines Vaters nun die benötigten finanziellen Mitteln dazu. Und auch einen Titel: Lord Hyde. Somit endet auch diese Story schnell, aber man kann sich ja ausmalen, wie es mit Jekyll&Hyde weitergeht, diese Geschichte ist ja allseits bekannt.
Creepy-Child erzählt Dracula, dass der Wolf of God hinter ihm her ist, woraufhin Dracula ziemlich die Muffe geht. Aber Vanessa will ihn kommen lassen, um mit ihm das letzte Kapitel in Blut zu schreiben, so wie es seit jeher prophezeit ist.
Seward hypnotisiert Renfield, der sie dadurch zum Aufenthaltsort von Dracula und Vanessa führt, so dass sie die Gang schwerbewaffnet auf den Weg machen kann. Sehr atmosphärisch und unheimliche Szene, als sie durch die Kanalisation gehen, das hatte was vom Staffelauftakt an sich. Ratten und aufgehängte Leichen begegnen ihnen auf den Weg, bis sie schließlich Dracula gegenüberstehen. Auch hier wieder eine Kreisschluss zu Staffel 1, denn Dracula gibt zu, dass er es war, der Mina damals verwandelt hat, um durch sie an Vanessa ranzukommen und sie in seine Finger zu kriegen. Klasse gespielt von Timothy Dalton, als er diese Wahrheit, die er eh bereits wusste, aus dem Mund des Masters gehört hat.
Das anschließende Gemetzel gegen Dracula’s Vampire war sehr cool und blutig, da ging hoch her. Allerdings, und das hatte ich bereits letzte Folge schon angemeckert, fand ich es doch reichlich out-of-place, dass Cat so krasse Skills drauf hat, die hat ja mindestens ein Dutzend Vampire spielend im Alleingang erledigt, wo die anderen erhebliche Probleme hatten, mit ein paar wenigen zurecht zu kommen.Ethan dringt schließlich zu Vanessa vor, die ihm in einer sehr berührenden Szene sagt, dass er sie umbringen soll, weil er der einzige ist der das kann und weil es der einzige Weg ist, die Dunkelheit zu beenden. Was Ethan nach einigem Zögern und einigen Tränen dann auch tut.
Dass Dracula auf einmal so verschwindet fand ich auch ein bisschen seltsam, allerdings könnte man das so erklären, dass er ohne Vanessa die Ewige Dunkelheit nicht mehr aufrecht erhalten kann und auch ohne Vanessa keinen Sinn mehr darin sieht, das zu tun. Die Sonne durchbricht nach ihrem Tod und Dracula’s Verschwinden dann auch recht den schnell den dicken Nebel.Den Epilog mit den ruhigen Szenen mit Ethan und Malcolm in dessen Anwesen und wie sie beschließen, irgendwie ein Leben ohne Vanessa zu finden und zu führen, fand ich ebenso wie den finalen Voice-Over von Claire während Vanessa’s Bestattung richtig stark und herzergreifend. Klasse letzte Bilder, als Victor, Malcom und Ethan vor Vanessa’s Grab stehen, Clare das Ganze wie immer nur aus der Ferne betrachtet und sich dann, als alle weg sind, vor Vanessa’s Grab kniet.
Dadurch, dass vorher sein Sohn während des Schlafes seinen letzten Atemzug getan hat und seine Frau nichts mehr mit ihm zu tun haben will, weil er sich weigert, seinen toten Sohn durch Frankenstein wiederbeleben zu lassen, weil er nicht will dass ein seelenloses hässliches Monster aus ihm wird, dass jeder hasst, hat er mit dem Tod von Vanessa nun überhaupt keinen Menschen mehr in seinem Leben. Bitter, bitter…..@Roland Deschain 658045 wrote:
Es ist nicht so, dass der Weg, den sie mit Dracula genommen haben, schlecht gewesen wäre, aber wie alle anderen fühlte er sich unvollständig an. Neun Folgen waren zu wenig. [/quote]
Ja, da wäre mehr drin gewesen. Hat mich sowieso gewundert, warum die dritte Staffel nur 9 und nicht 10 Folgen wie bisher hatte #hm#@Roland Deschain 658045 wrote:
Was sollte das alles nun mit Lily/Dorian? Fühlte sich mehr an, als dem Zuschauer einzutrichtern, dass Revolutionen oder Aufstände letztlich zum scheitern verurteilt sind und man sich dem System fügen soll. Oder interpretiere ich da zu viel rein? [/quote]
Könnte man so deuten, wenn man das will, stimmt
Aber Dorian sagte ja auch, dass er keinerlei Bidnungen mehr zur Menschheit hat und er schon so viele Revolutionen miterlebt hat, dass es ihm einfach nur noch anödet. Und er wird sich gewiss nicht dem System beugen, weil es ihm eh nichts anhaben kann wegen seiner Unsterblichkeit. Und vielleicht behält er ja recht, dass Lily irgendwann zu ihm zurückkomen wird.@Burning 658160 wrote:
Dass Vanessa dann aber letztendlich sterben wird, habe ich dennoch nicht kommen sehen. Ethan schafft es irgendwann bis zu ihr durchzudringen und ihm und uns wird klar, dass Vanessa schon lange, quasi seit Anbeginn der Serie, verloren ist. [/quote]
Aber ganz ehrlich, hätte eine Rettung Vanessa’s und somit ein Happy-End zu dieser Serie gepasst?
Ganz klares Nein von mir, der Charakter Vanessa, der eh schon so tragisch angelegt war, konnte eigentlich gar kein anderes Ende finden, meiner Meinung nach #vertrag#@Roland Deschain 658164 wrote:
„Zum Glück“ haben die auch nur Twin Peaks diese Staffel, was neu dazukommt (mag mich aber auch arg täuschen). [/quote]
Kommt erst Mitte/Ende 2017 #hallo#Stampede
MitgliedOkay, letzte Woche war nur ein Ausrutscher, denn diese Folge war wieder richtig klasse und versprechen für die verbleibenden 3 Folgen der Serie so einiges.
Keine allzu freundliche Begrüßung aufgrund Cullen’s Rückkehr nach Truckee, vor allem von Strobridge. Und erst recht nicht, als er auch sofort wieder das Kommando übernimmt. Und ganz und gar nicht, als er die Sprengung des Tunnels in den Berg, der weit hinter dem Zeitplan zurückliegt, mit Nitroglyzerin vorantreiben will, denn Strobridge hat mit dem hochempflindlichen Zeug üble Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht, was ihm ein Auge gekostet hat. Deswegen wird er auch nicht müde, Cullen praktisch minütlich davor zu warnen, und ich fand das richtig gut gemacht, wie gefährlich dieser Sprengstoff die ganze Zeit rübergebracht wird. Auch wenn klar war, dass bei dem Bau der Nitroglyzerin-Bombe nichts passieren wird, wars dennoch spannend, Strobridge dabei zuzusehen und seinen Erklärungen für Cullen zu lauschen.
Ebenso spannend, als sie die erste Sprengung vornehmen und Mei den Chinesen erklärt, wie sie vorgehen müssen. Dass da war schiefgehen würde war klar, nach der erfolgreichen Sprengung reißts dann doch noch 5 Chinesen in Fetzen, weil es durch Luftblasen in der Nitroglyzerin-Mischung zu einer Verzögerung gekommen ist.Grund genug für Strobridge, aus der Sache auszusteigen, denn Cullen will trotz aller Gefährlichkeit weitermachen. Klasse Szene am Schluss zwischen Cullen und Strobridge beim Angeln mit seinen Kindern, als er wieder zurück geholt werden soll, er aber erwidert dass es in seinem Leben wichtigeres gibt als die Eisenbahn, für die er sein Leben nicht aufs Spiel setzen will. Somit bleibt Huntington und Cullen nichts anderes übrig, als ihn zu entlassen und ihn mit seiner 23löpfigen Familie auf die Straße zu setzen. Diese ist natürlich entsetzt, aber Strobridge bleibt bei seinen Prinzipien, was ich gut fand.
Bevor er geht gibt er Cullen noch ein paar letzte Tipps zum Umgang auf dem Weg (was er gewiss nicht getan hätte wenn er gewusst hätte, dass Cullen und Mei auf dem Tisch mit dem Nitroglyzerin Sex hatten). Dass Cullen nicht ein paar entbehrliche Chinesen nehmen würde sondern die Sache selbst durchziehen würde war klar. Aber es klappt und nach ein paar Sprengungen stoßen sie endlich auf die andere Seite durch. Sehr coole Szene, als Cullen die letzten Zentimeter Fels durchschlägt und den Leuten auf der anderen Seite voller überschwänglicher Freude die Hand schüttelt.Die Zebraherde macht mächtig Rabatz und will den Waggon des Löwen umkippen, weil sie ihre gestohlenen 50K wieder wollen, da das von Durant verkaufte Land nun wertlos ist weil nicht Truckee sondern Cheyenne das Zentrum für die die Eisenbahn wird. Im Safe ist natürlich kein Bargeld, aber Durant kann die aufgebrachten Bürger dennoch vertrösten, ihm 2 Tage Zeit zu geben. So muss er trotz des Versprechens an Maggie nun doch wieder eine Intrige schmieden und plant eine Entführung von sich und Delaney (der eh nichts besseres zu tun hat und nur am heulen ist), woraufhin der Wert der Aktien fallen wird und er den Gewinn nach Anstieg der Aktien nach seiner Befreiung einkassieren will.
Als Mickey O’Shea für die Fake-Entführung beauftragt und nochmal extra betont, dass keiner getötet wird, war klar, dass da gehörig was schiefgehen wird. Dachte eigentlich, dass die Reporterin, die entgegen des Plans auch mit ihm Zug war, das Zeitliche segnen würde, aber es ist dann doch Delaney. Krass, wie O’Shea ihm einfach kaltblütig eine Kugel in den Schädel jagt. Somit sieht die Entführung nun auch richtig echt und glaubwürdig aus.Stampede
MitgliedGanz schön heftige Weltuntergangsstimmung, die Ethan, Malcolm und Kaeteny nach ihrer langen Schiffsreise in London vorfinden. Tödlicher Nebel, ewige Nacht und überall sind Kreaturen der Nacht zu finden, die aus allen Ecken und Winkeln hervorströmen. Klasse Atmosphäre, die die Serie mal wieder erschaffen hat.
Im Hause Murray finden sie nicht Vanessa vor sondern allerhand Vampire, die ihnen an die Hälse wollen. Malcolm wird gebissen, mal schauen ob es was bringt dass Cat ihm die Wunde ausgebrannt hat. Ebenso kann sie Ethan retten, was ihren Charakter höher stellt als er ist, wenn sie im Gegensatz zu einem erfahrenen Abenteurer und einem Werwolf so easy Vampire abwehren kann….
Sie prügelt dann auch noch Renfield windelweich, zu dem sie Seward geführt hat, nachdem sie zu Beginn der Folge eine unheimliche Begegnung mit ihm und einer Zilliarden Frösche hatte, sie aus der Kanalisation durch das Waschbecken hochgekrochen sind und Renfield bereits zum Abendessen eingeplant hat.Ethan derweil wird auf der verzweifelten Suche nach Hilfe für Malcolm vor Frankenstein’s Praxis von einem creepy Kid abgefangen, dass ihn zu einem Treffen mit Dracula bringt, der ihm mitteilt, dass Vanessa nicht gerettet werden muss, weil sie da, wo sie ist, sein will und dass es ihr da gut geht. Cooler Actionhorror-Abschluss der Folge, als sich Wer-Ethan und Wer-Kaeteny als Wolf-Buddies blutrünstig durch die Reihen der Vampire metzeln.
Dorian verweigert Lily einen letzten Kuss zum Abschied und schmeißt dann die plappernden Weiber aus seinem Haus. Die eine, deren Name ich vergessen habe, will nicht wieder zurück in die Gosse sondern lieber in dem Haus sterben, also tut Dorian ihr den Gefallen und bricht ihr das Genick.
Victor will Lily auf Werkeinstellung zurücksetzen, entscheidet sich dann aber doch dagegen und lässt sie frei, nachdem sie mit einer rührenden Geschichte daherkommt, wie ihr Kind damals gestorben ist. Klasse Zitat von ihm von wegen „It’s so easy to be monsters, let’s try to be human.“. Dachte eigentlich, dass Lily Victor trotzdem noch tötet, aber auch sie entscheidet sich dagegen.
Dem Tod geweiht scheint hingegen der Sohn von Claire zu sein. Sehr sympathische Szene, als Clare ihm eine schöne Familienzukunft aufzeigt, gefolgt von bitteren Szenen, als er dann Blut hustet.
@Burning 658152 wrote:
Ethan und Gefolgschaft kommen im wohl dichtesten Nebel aller Zeiten in London an und müssen feststellen, dass ein Großteil der Einwohner gestorben ist, weil es kein normaler Nebel ist. [/quote]
Ich bin geschichtlich zwar nicht so bewandert, aber ich glaube kaum, dass 7000 Tote einen Großteil der Bevölkerung Londons darstellt #ugly#Stampede
Mitglied@Noone 658263 wrote:
Was ich besonders positiv hervorheben möchte ist der Umstand, dass es sich wirklich „historisch“ angefühlt hat. So wie Leute sich geben und reden und miteinander umgehen und so weiter. Ich denke, das könnte in etwa so gewesen sein. [/quote]
Wobei ich aber schon ein bisschen anzweifle, dass damals wirklich so extrem das F-Wort verwendet worden ist
Schon allein wie Al das inflationär benutzt hat….
Meinste wirklich, dass die damals so extrem rumgeflucht haben und vor allem andauernd „Fuck“ gesagt haben? 
Stampede
Mitglied@Burning 658261 wrote:
@Stampede 658241 wrote:
Luke beauftragt Kyle und Anderson, dass sie den Dämon austreiben, der sich von Blake bemächtigt hat.
Ich hoffe aber mal, dass jetzt nicht jede Woche irgendwo irgendwas ausgetrieben werden muss. Ist zwar immer sehr atmosphärisch, aber irgendwann nutzt es sich auch ab. [/quote]
Wie gesagt glaube ich, dass Blake noch öfter auftauchen und wichtig werden wird, deswegen wars aus meiner Sicht nur nur eine weitere Austreibung.Stampede
Mitglied@Burning 658088 wrote:
Zum Abschied fließen dann noch ein paar kleine Tränchen, alle liegen sich in den Armen und sie verabschieden sich voneinander. Die beiden werden wir denke ich mal nicht mehr wieder sehen. [/quote]
Gehe ich auch nicht von aus. Cullen ist bei den Mormonen ja eh kein gern gesehener Gast.@Burning 658088 wrote:
@Stampede 658041 wrote:
Somit wars ein emotionaler und rührender Moment….
… der aber mit der letzten Szene sofort wieder kaputt gemacht wurde, als Cullen nur Sekunden nach seiner Rückkehr sofort was mit Fong/Mei anfängt. Wenn man schon meint, das jetzt tun zu müssen, dann hätte man doch lieber bis nächste Folge warten müssen, denn so zählt der letzte Moment zwischen Cullen, Naomi und William nun gar nichts mehr.Fand ich auch ziemlich daneben. Sie wollten damit wahrscheinlich nur zeigen, dass Cullen einsam ist und sich bei Mei Trost sucht … aber es war halt einfach schlecht gemacht und völlig unpassend :-w
Und kam viel zu schnell.
Stampede
MitgliedStampede
MitgliedWar ne gute Folge, aber ich finde die Laufzeit von über 60 Minuten weiterhin viel zu lang, es gab nichts in der Folge was gerechtfertigt hätte, die Folge nicht nur 50 Minuten laufen zu lassen.
Marco nervt weiterhin Eric, aber von dem kriegt er keine Antworten mehr, laut ihm hätte er da bei der Befragung der Familie Rayburns mehr Erfolg. In die gleiche Scherbe schlägt auch Aguirre und fordert Marco auf, bei den Rayburns mal ein bisschen nachzuforschen, vielleicht haben die ja was mit dem Mord zu tun. Was er natürlich nur aus politischen Gründen tut, um John ein paar Steine in den Weg zu legen und von seinen eigenen Problemen abzulenken.
Also holt Marco Kevin und Meg zur einer Nachbefragung ins Revier, informiert vorher aber anstandshalber John darüber, so dass sie genau planen können, wie sie die Sache angehen. Dachte erst, dass Kevin wieder Mist baut, nachdem er schon wieder kurz davor war, rumzustottern. Aber er hat es gut gemacht, indem er angegeben hat, dass er damals voll auf Drogen und Alkohol war, was auch gut zu seinem Sharing in der AA-Gruppe passte. Er sagt dann auch, dass er das Boot doch kennt, weil es seinem Dealer gehört, den er schließlich als Rafi identifiziert und somit wieder die Verbindung zu Lowry herstellt.Meg hingegen hat wesentlich größere Probleme bei der Befragung, weil Marco sich auch sichtlich auf dem falschen Fuß erwischt hat. Denn er will von ihr wissen, warum sie an dem Tag, an dem John wegen seiner Herzprobleme ins Krankenhaus eingeliefert wurde, im größten Regen mitten in der Nacht ihr Koffer gepackt und ins Auto geladen hat, nur um dann doch ein Taxi zu nehmen. Diese unangenehmen Fragen haben Meg echt übel von der Seite erwischt und sie hat auch keine zufriedenstellenden Antworten darauf, so dass sie nur noch empört aufgrund der geäußerten Anschuldigungen und Verdächtigungen agieren konnte.
Dass Marco und Meg irgendwann wieder zusammen kommen würden war klar. Bin mir nicht sicher, ob das alles von Meg geplant war, durch das Wieder-Anbandeln mit Marco weitere Fragen zu verhindern. Aber ich glaube schon, denn die Szene vorher, als sie ihm von ihrer abgefuckten Familie und was damals mit Sarah, Danny und Robert erzählt hat, war wohl auch bewusst und manipulativ von ihr so platziert worden. Allerdings verhält sie sich nach der gemeinsamen Nacht dann ziemlich dumm, indem sie Marco den Namen ihrer Affäre von damals mitteilt, der in der besagten Nacht damals bei ihr gewesen sein soll, was ja nicht stimmt. Wenn Marco Alec ausfindig macht und ihn über besagte Nacht befragt wird er herausfinden, dass Meg ihn angelogen hat.Der Streit zwischen Janey und Sally kocht weiterhin und nun mischt sich Diana noch heftiger ein als sie es eh schon getan hat. Erst greift sie Sally verbal an wegen der Ohrfeige und dann erzählt sie Janey von Danny’s Drohungen ihr gegenüber, was sie aber nicht wahrhaben will.
Johns Verhalten kommt ihr zudem zunehmend skeptischer und verdächtiger vor, sie stellt nun noch mehr unangenehme Fragen, auf die sie keine Antworten erhält. Das geht schließlich so weit, dass sie ihm am Ende sagt, dass sie ihn für gefährlich, gewaltbereit und heuchlerisch hält, weil sie auch seine blutigen Fäuste gesehen hat, mit den Ozzy Bekanntschaft gemacht hat. Sein Vortrag auf dieser Veranstaltung der „Häuslichen Gewalt“-Selbsthilfegruppe spielt da auch mit rein. Und als sie ihn am Ende mit allem konfrontiert fragt sie ihn auch indirekt, ob er was mit dem Mord an Danny zu tun hat, was er bejaht, indem er nichts sagt, aber in seinem Verhalten und Gesichtsausdruck war die Wahrheit abzulesen. Allerdings lügt er sie an, dass niemand außer er davon weiß.
Wird sehr interessant sein, wie Diana mit all dem umgehen wird und wie schnell die Familie daran zerbrechen wird. Ich glaube nicht, dass sie dafür in Gefahr sein muss, so wie Diana es sagt, sondern dass das auch so passieren wird.@Burning 658265 wrote:
Am Ende bereinigt sie dieses Missgeschick bei Marco dann mit einer kleinen Nummer auf dem Sofa, tischt ihm noch ein paar Grausamkeiten der Rayburn-Vergangenheit auf und er lässt sie jetzt wohl vorerst in Ruhe. [/quote]
Ich glaube nicht, dass er sie in Ruhe lässt
Aber sie hat ja auch noch was gegen ihn in der Hand bzgl seiner Vertuschung von Aguirre’s schlagkräftiger Tat gegen seine Frau damals.@Burning 658265 wrote:
Wirklich stark war, wie Diana so langsam aber sicher dahintergekommen ist, dass John derjenige ist, der Danny getötet hat. Und Johns verstörtes, entsetztes, ängstliches Gesicht, als sie ihm das sagt. Hier hat Chandler mit seiner Mimik echt alles ausgepackt was ging #vertrag# [/quote]
Jepp, absolut genial gespielt #hallo#Stampede
Mitglied@Roland Deschain 658290 wrote:
Dass man zwei weitere Folgen bestellt und nun auch eine Talkshow danach einführen wird, klingt auf den ersten Blick ja erstmal gut, ist langfristig aber wahrscheinlich genau das Gegenteil (lieber drei weltbewegende als sieben Staffeln, in denen ab 4 Geld die Kontrolle übernimmt). Freue mich zwar enorm auf Staffel 2 (immer noch die beste aktuelle Serie), aber für die Zukunft legt sich der Optimismus etwas.
Ich glaube nicht, dass das wirklich länger laufen wird als es sollte, dazu hat meines Wissens Esmail zu viel Macht über seine Serie

Stampede
MitgliedSuper Vorfinalsfolge, war verdammt viel los.
Arnold hat nun das Kommando über West Point erhalten und bietet gleich mal Andre alle Infos darüber an, wenn er 20K bekommt. Macht mich persönlich ja immer ziemlich zornig, dass es dem Verräter einfach nur und nichts anderes als um Geld geht. Andre will unter dem Deckmantel einer Friedensverhandlung nach West Point, um den Deal zu verhandeln, einerseits weil dieser Ort strategisch sehr wichtig ist, andererseits aber auch, weil er dadurch die Chance sieht, Peggy wieder zu bekommen.
Also treffen sich die beiden bei Nacht und Nebel. Das Angebot von 10K hält Arnold natürlich für einen schlechten Witz und es sieht fast so aus, als ob es doch zu keiner Übereinkunft kommt (wobei Andre das Angebot gewiss eigenmächtig noch erhöht hätte), aber da er unbedingt die verdammten 20K will bietet er Andre an, Washington auszuliefern, der sich just in diesem Moment zusammen mit Tallmadge, Hamilton und den französischen Verbündeten Lafayette in West Point befindet. Klasse gespielt vom Andre-Darsteller, wie er hin- und hergerissen ist aufgrund dieses verlockenden Angebots und der einmaligen Chance, dem Anführer der Rebellion in die Finger zu bekommen und diese somit mit einem Schlag zu beenden.
Und so kommt es schließlich zum Deal, bei dem Andre noch Peggy raushandeln kann, was Arnold sehr widerwillig zulässt, aber er ist einfach so dermaßen aufs Geld versessen, dass er auch sie weggibt.Da das Schiff, mit dem Andre gekommen ist, entdeckt wurde und unter Beschuss wieder zurückselgeln muss, muss er sich zu Fuß aufmachen, um ein 15 Meilen entferntes britisches Lager zu erreichen. Auf dem Weg wird er von ein paar Skinner aufgegriffen, die nichts darauf geben, dass er ein Schriftstück von Arnold bei sich hat. Sehr cool, wie hinter einem Baum auf einmal Rogers auftaucht, der die ganze Zeit schon auf der Lauer gelegen hat um Andre endlich dran zu kriegen. Hatte allerdings etwas mehr von seiner Rache erwartet, denn er überlässt Andre den Skinners, die ihn ins Lager von Jameson bringen. Der denkt natürlich aufgrund Arnsold’s Briefes, dass das schon alles seine Ordnung hat und sie keinen Spion geschnappt haben.
Zeitgleich erfährt Caleb von Anna, dass Arnold ein Verräter ist, so dass er sich eiligst auf dem Weg macht und dabei sein Pferd bis zur Erschöpfung andreht. Also es war wirklich sehr spannend und brisant, man konnte förmlich spüren, wie sich die Schlinge langsam aber sicher um Arnold’s Hals legt. Richtig klasse die Szene, als Ben mit Arnold in einem Zelt war und dann von Jameson erfährt, dass der Name John Anderson ist und dieser Pläne von Westpoint bei sich hatte. Da hat es dann Klick gemacht bei Ben und da Caleb mit der Nachricht ankommt ist Arnold nun endgültig aufgeflogen.
Wie gesagt großartige Folge mit einem nervenaufreibenden Finale. Letztendlich kann Arnold entkommen, aber nur deswegen, weil Ben, der ihn bereits im Visier hatte, nicht vom Boot geschossen hat.In Setauket macht Simcoe weiter Terror auf der Suche nach Verbündeten von Rogers und brennt Scheunen und Schafe nieder. Ben holt die Terrorisierten an einen Tisch und plant mit ihnen ein Attentat auf Simcoe, damit endlich wieder Ruhe einkehrt. Er will auch die Redcoats ins Boot holen, weil die auch die Schnauze voll haben von Simcoe’s brutalem Vorgehen. Doch am Ende wird Abe doch geschnappt, weil ihn wohl Elias verraten hat. Denke aber, dass die Redcoats ihm doch helfen werden, weil denen Simcoe auch ein Dorn im Auge ist.
Und nebenbei hat Abe auch noch ein weiteres schwerwiegendes Problem, denn Hewlett hat vor seiner Abreise nach England Andre noch erzählt, dass Abe Culper ist.
Also mächtig was los und alles ist hochbrisant. Freu mich sehr auf das Staffelfinale.
@Burning 658148 wrote:
Hervorragende Folge, im Moment steht alles mehr auf Serienende, statt auf Staffelfinale
[/quote]
Eine Staffel muss schon noch kommen, da ist momentan soviel los, dass man das unmöglich in 43 Minuten abschließen kann. Ich fände es gut, wenn die Serie mit einer 4.Staffel mit der Unabhängigkeit Amerikas endet, das wäre der perfekte Abschluss der Geschichte #hallo#@Burning 658148 wrote:
H
Direkt der Beginn war richtig super. Hewlett klopft bei Andre an um ihm mitzuteilen, dass nicht Rogers der angebliche Spion ist, sondern, dass sich hinter Culper Abe verbirgt. Andre setzt natürlich sofort einen Brief auf, der zum Ende der Folge hin auch Simcoe erreicht, der dann Abe in der Kaplle stellen kann und nach einem Seil verlangt #argh# [/quote]
Ich glaube nicht, dass der Brief angekommen ist, weil Andre ihn an Abigail zur Weiterleitung gegeben hat, und die steht ja auch der Seite der Rebellen. Ich habe die Szene am Ende so verstanden, dass Elias Ben’s Pläne zur Ermordung verraten hat. Zuvor hat Richard ja gesehen, wie Simcoe und Elias was miteinander beredet haben.@Burning 658148 wrote:
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Es bleibt also spannend für die letzte Folge, vor allem bei Abe bin ich gespannt, ob und wie er seinen Kopf wieder aus der Schlinge ziehen kann. Als möglicher Kandidat, der ihm zu Hilfe eilen könnte, fällt mir im Moment nur sein Vater ein
Mir fallen die Redcoats ein

Aber ich muss sagen, dass Abe für mich und die Geschichte entbehrlich geworden ist.Stampede
MitgliedFolge 2×07 – Ordnung muss sein (Il Principe e il Nano)
Großartige Folge, die mal wieder einen der Nebencharaktere in den Vordergrund gerückt hat, was die Serie eh richtig gut macht. Dieser Nebencharakter ist auch extrem wichtig für die Story und den weiteren Verlauf der Handlung, was die ganze Folge nur noch besser gemacht hat.
Gennaro’s Drogenlieferung ist problemlos in Rom angekommen und der Teil für Neapel wird an den Mittelsmann O’Principes weitergeben, der durch die Vergünstigungen von Gennaro und als wichtigster Bestandteil der Drogenhandels weitaus mehr verdient als die ganzen Partner, so dass diese zunehmend unzufrieden sind, zumal sie auch noch eine Menge an Abzügen haben (die ganze Aufteilung war aber auch verdammt kompliziert, kein Wunder dass da jemand mit seiner Rechenmaschine alles auseinander dividieren muss).
Vor allem Rosario geht O’Principes zunehmender Reichtum gehörig gegen den Strich und macht auch verbal keinen Hehl daraus, wie sehr ihm das missfällt und wie ungerecht er es findet. Zumal O’Principes auch keinerlei Zurückhaltung in der Öffentlichkeit zeigt, dass er steinreich ist und immer reicher wird. Mittlerweile hat er 3 Luxuskarren vor seiner Luxuswohnung stehen und schenkt seiner Freundin zudem einen Panther, was ich ja nur dezent übertrieben fand. Aber ich muss auch sagen, dass ich O’Principes sehr sympathisch fand, der hatte so eine ruhige unaufgeregte Art an sich und ihm ist das Geld, trotz allem Luxus, auch nicht zu Kopf gestiegen. Klasse auch, dass er den Kindern in seinem Viertel immer mal wieder eine Wagenladung Spielzeug vorbeifährt.Aufgrund seiner Position ist O’Principes das Primärziel von Pietro. Patrizia warnt davon, ihn umzubringen, weil das eine offene Kriegserklärung ist. Als Pietro ihr schonungslos mittelt, was er von ihrer Meinung hält, hat sie die Schnauze voll und haut ab, sie will keine Sklavin mehr sein und sie will, dass er ein bisschen Respekt vor ihr hat. Als kurz darauf O’Principes 2 seiner 3 Autos verkauft und sich zudem ein paar Security anschafft, weswegen Pietro Patrizia aufgrund ihrer Abwesenheit des Verrates verdächtig, habe ich sie schon am Ende dieser Folge tot in einer Gasse liegen sehen, was wieder mal verdammt bitter gewesen wäre. Aber sie kommt zu ihm zurück und Peitro lässt die Sache auf sich beruhen, bindet sie sogar noch mehr in seine Pläne ein.
Dass er hinter den Schüssen auf den Salon von O’Principes Freundin stecken würde war klar. Was mir allerdings nicht klar ist, wieso O’Trak bestätigt hat, dass Rosario dahintersteckt? Das ergibt für mich keinen Sinn, es sei denn ich habe was verpasst? Jedenfalls will O’Principes das nicht durchgehen lassen, er will aber keine Rache sondern kündigt die Geschäftsbeziehung mit dem Bündnis einfach aus. Dass dürfen die natürlich nicht zulassen, weil da zuviel Geld dranhängt, also wird beschlossen, Rosario aus dem Bündnis zu schmeißen. Und um dem Nachdruck zu verleihen schickt Manolo ein paar Schläger zu ihm, die ihn verprügeln.
Am Ende zahlt es ihm Rosario mit mehrfacher Gewalt heim in einer krassen Szene, in der er ihm mit einem Billardstock das Gesicht zu Brei schlägt. Vorher wurde er nach einer Entschuldigung an O’Principes wieder in das Bündnis aufgenommen.O’Principes wird am Ende von seinem Kumpel verraten und läuft Pietro in die Falle. Als er vorbringt, dass er mit Gennaro Geschäfte macht und er ihn quasi als Schachfigur gegen das Bündnis eingesetzt hat, dachte ich für einen Moment, dass Petro ihn nicht umlegen wird. Aber durch seinen Tod kann er sein Ziel, einen Riss in das Bündnis, wo eh keiner mehr dem anderen so richtig über den Weg traut, besser erreichen, also jagt er ihm eine Kugel in den Kopf.
Stampede
MitgliedDer Jakobitenaufstand ist weiterhin erfolgreich und steht nun 5 Tage vor London, das Stuart natürlich einnehmen will. Doch seine Generäle warnen ihn dringend, das nicht zu tun, weil sie nicht einschätzen können wie groß die englische Armee ist. Als er dennoch angreifen will stellen sich alle bis auf Jamie gegen ihn, so dass ihm nichts anderes übrig bleibt als alle zu verfluchen und den Rückzug nach Schottland durchgehen zu lassen.
O’Sullivan und Murry wollen Jamie von Stuart so weit wie möglich weg haben, weil er zu großen Einfluss auf ihn hat, also schicken sie ihn und seine Leute nach Inverness, was laut Dougal einem Exil gleichkommt. Bei einer Rast wird ihr Lager von Redcoats angegriffen und sie müssen dann unter Beschuss durch den Wald fliehen, während sie die Redcoats verfolgen. War actionreich und spannend gemacht, und als Rupert getroffen wird sieht es auch fast so aus, als ob sie wieder einen Toten beklagen müssten, nachdem Angus in der letzten Folge bereits draufgegangen ist. Doch der Schuss ins Auge hat das Gehirn verfehlt, so dass er überlebt und „nur“ ein Auge verloren hat.
Nachdem sie die Redcoats abgehängt haben verstecken sie sich in einer Kirche, die jedoch bald umstellt ist. Dougal will kämpfen, Jamie will sich ausliefern, aber das würde alles nicht verhindern, dass die Redcoats das Kirchendach in Brand stecken würden. Also gibt sich Claire mal wieder als englische Geisel in den Händen der bösen Schotten auf, so dass sie den Redcoats übergeben wird, während die Schotten heil aus der Sache rauskommen. Jamie und Murtagh machen sich auf, Claire zurück zu holen und haben es Hugh Munro zu verdanken, der als Bettler den Nachrichtenaustausch macht, so dass sie wissen dass Claire woanders hingebracht wird als sie ursprünglich dachten.Dass Claire in das von englischen Soldaten umringte Anwesen des Duke von Sandgrinham in Belmont gebracht wird ist eine ziemlich böse Überraschung für sie. Aber der Duke verrät sie nicht, was ihn aber nicht davon abhält, so widerlich drauf zu sein wie eh und je. Er will, dass er bei Jamie’s Befreiungsaktion mitgenommen wird, weswegen Claire Munro einen Brief in einem so dermaßen falschem Gällisch zukommen lässt, dass Murtagh und Jamie ihn fast nicht lesen können.
Dass der Duke falsch spielt war klar, er will Jamie in eine Falle locken, damit er bei den Engländern nun als wirklich Loyalist dasteht. Zudem stellt sich heraus, dass die Angreifer von Paris, die damals Mary vergewaltigt haben, in seinem Auftrag losgeschickt wurden, weil er damit seine Schulden beim Comte bezahlen konnte. Am Ende kann Jamie doch in das Anwesen eindringen. Mary sticht, als sie die Wahrheit erfahren hat, ihren Vergewaltiger ab, während Murtagh dessen Auftraggeber, dem Duke, den Kopf abschneidet und Mary als Entschuldigung dafür, dass er ihr damals nicht helfen konnte, zu Füßen legt. - AutorBeiträge
