Stampede

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  • als Antwort auf: 2×11 – ??? | pyth0n-pt1.p7z #507714
    Stampede
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    Mind awake, body asleep. Mind awake, body asleep. Mind awake, body asleep. Mind awake, body asleep. Mind awake, body asleep. Mind awake, body asleep.

    Genialer erster Teil des Finalzweiteilers. Mystery und Mindfuck vom Allerfeinsten in faszinierenden und zugleich verstörenden Szenen mitsamt genialem Score und genialer Atmosphäre. Zudem noch Songs aus dem „Back to the Future“-Soundtrack. Hätte die Folge noch weitaus länger schauen können, das war atemberaubend gut und der Cliffhanger …. keine Ahnung was ich überhaupt noch glauben soll…..

    Die ganzen Angela-Szenen hätten auch aus der Feder und der Inszenierung von David Lynch stammen können. Schon allein diese bedrohliche Atmosphäre in diesem seltsamem Raum im Halbdunkel mit dem roten Teppich, dem Aquarium und dem C64, in den man Angela gebracht hat, war unheimlich faszinierend, weil man, wie bei Lynch eben, das Gefühl hatte, dass dieser Raum jenseits unserer Welt und Realität existiert. Genial rübergebracht, aber es wurde noch weitaus schräger, als auf einmal diese kleine Mädchen den Raum betritt, eine Diskette ins Laufwerk einlegt, ein Programm startet, dass Angela die seltsamsten Fragen stellt, die man sich nur vorstellen kann. Einen Timer gibt es auch, und zwar ist es das Aquarium, dessen Wasser ausläuft. Und dem nicht genug sagt das Kind auch noch, dass man ihm wehtut wenn Angela die Fragen nicht beantwortet. Also bleibt ihr nichts anderes als das zu tun. Zwischendurch klingelt auch noch das Telefon und stellt Adventure-Rätsel. Total bizarr, total faszinierend, total lynchesk, total genial.
    Dass White Rose dahinter stecken würde war klar. 28 Minuten hat er für ein Gespräch mit Angela eingeplant, dass genauso faszinierend war wie der Test vorher. Raus kommt, dass Angela ihre Rache-Mission sein lassen soll, weil sie in der Kreuzung steht. Eigentlich sollte sich schon längst ermordet werden, aber wegen Elliot lässt man sie wohl am Leben. Gänsehaut, in welcher ruhigen und bedächtigen Tonart White Rose seine Drohungen versteckt hat, so dass sie richtig gezogen haben. Und es hat gewirkt, sie teilt am Ende der Anwältin mit, dass sie die Sache ruhen lassen werden. Aber das letzte Wort ist bestimmt noch nicht gesprochen in Sachen Angela, mittlerweile hat sie einfach zu viele Leute aufgescheucht.

    Mind awake, body asleep. Elliot entscheidet sich dafür, nun auch mal stiller Beobachter zu sein und Mr Robot ans Steuer zu lassen. Deswegen sagt er sich dieses Mantra ständig vor und wacht irgendwann auf, ohne zu wissen wieviel Zeit vergangen ist. So genial gemacht, wie man genau wie Elliot schnallt, dass Mr Robot nun wirklich real ist, während Elliot und wir die stillen Beobachter sind. Auch hier ne Menge Mystery und Mindfuck drin, das zum Ende hin zunehmend mehr wurde, als Elliot Mr Robot verfolgt und ihn dann verliert, nur um sich daran zu erinnern, dass er ja eigentlich sich selbst folgt aber nicht weiß wo er hin will.
    Er steigt ihn ein Taxi ein, dass für ihn bestellt wurde, und dann taucht Tyrell ein, der sich neben ihn setzt. Also der ausländische Taxifahrer nicht auf die Frage antwortet, ob auch er jemanden neben ihn sitzen sieht, eskaliert die Diskussion zwischen Tyrell und Elliot und sie werden aus dem Taxi geworfen. Tyrell teilt Elliot mit einer dreckigen Lache mit, dass Phase 2 begonnen hat, womit die Folge endet und womit ich das Finale gar nicht mehr erwarten kann. Dringendste Frage ist natürlich, ob Tyrell echt ist oder nur eine weiteres Ich von Elliot (oder ob er es gar schon immer war). Ich tendiere eindeutig zu Zweiterem… und es verursacht Gänsehaut….

    DiPierro hatte auch eine sehr seltsame Szene zu bieten, allerdings nicht so krass wie Angela und Elliot. Sie hat den Anschlag auf das Diner überlebt (was ist mit Darlene und Cisco??!) und will sich natürlich sofort wieder in die Arbeit stürzen, wird jedoch nach Hause geschickt, wo sie sich mit Alexa in einer ziemlich depressiven Szene unterhält.

    Ansonsten rückt nun das größere Bild ans Licht. China hat E-Corp einen zinsfreien Kredit in Höhe von 2 Billionen Dollar gegeben. Offiziell wird das als Lösung der globalen Finanzkrise propagiert, aber dahinter steckt natürlich was anderes. Evil Corp will nun mit dieser Finanzspritze und dem weiterhin am Boden liegenden Finanzsystem seine eigene digitale Währung namens „E-Coin“ einführen und jedem in Amerika, der es braucht (und das dürfte so ziemlich jeder sein) E-Coin-Kredite geben, weil das quasi die einzige Währung ist, die noch was wert ist. Die US-Regierung wehrt sich heftig dagegen, aber es wird ihr wohl nichts anderes übrig bleiben.
    Sehr schön, dass man nun endlich mal einen Blick auf den großen Plan bekommt. Allerdings ist das Endziel immer noch unbekannt, aber es sieht mir ganz nach Weltherrschaft aus. Damit sollte Angela wohl recht behalten, dass man Evil Corp nicht besiegen kann. Aber vielleicht schafft es Elliot sie so aufzuhalten, dass sie nicht mehr weiter gewinnen werden.

    als Antwort auf: 3×04 – ??? | Rules of Honorable Play #507713
    Stampede
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    @Burning 660634 wrote:

    @Stampede 660611 wrote:

    Aber generell läuft Gordon leider sehr nebenher in der Staffel, im Grund genommen macht er eigentlich gar nichts außer Rumätzen und Videospiele spielen (gab es zu dieser Zeit eigentlich schon diese Pistolen? Das kam mir so modern vor?).

    Das Spiel, das er spielt kam am 21. April 1984 inkl. der Pistolen auf den Markt. Die Serie ist doch jetzt im Jahr 85, oder? :-? [/quote]
    Ja, dürfte um die Zeit rum jetzt sein.

    als Antwort auf: 3×05 – ??? | Yerba Buena #507712
    Stampede
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    Es ist der 4.Juli und alle unternehmen was. Donna und Gordon wollten erst Campen gehen, entscheiden sich aber doch dafür, daheim zu bleiben und das Wochenende mit ner Menge Sex zu verbringen, wenn die Kinder schonmal nicht da sind. Sehr idyllische und sympathische Szenen mit den beiden, auch wenn gegen Ende ein bisschen Gewitter reinkam, als Donna Gordon offenbart, dass sie Campen schon immer scheiße fand all die Jahre und es nur aus Gewohnheit über sich ergehen hat lassen. Dachte eigentlich, dass da mehr Ehedrama reinkommt, aber Gordon hat das aufgenommen und war dann erst am Montag auf der Arbeit mies drauf deswegen, anstatt sich mit Donna zu streiten.

    Bosworth und Cameron machen einen Roadtrip nach Dallas, wo er seinen Enkel besucht und sie ihrer Mutter beim Umzug helfen will. Dass Bosworth mit seinem Sohn aneinander raten und es kein Happy-Family-Ausflug für ihn werden würde war klar.
    Weniger hingegen, dass sich Cameron mit Tom trifft und dann sogar die ganze Woche über mit ihm zusammen ist. Und, wenn ich die letzte Szene deute, sogar verlobt/verheiratet ist mit ihm?

    Diese eigenmächtige (exzentrische) Abwesenheit zwingt Donna dazu, eine Entscheidung zu bzgl der Zukunft von Mutiny und SwapMeet zu treffen, die sie eigentlich mit Cameron treffen sollte. Die Useranzahl von SwapMeet verdoppelt sich von Woche zu Woche und nun wollen sie nicht mehr nur tauschen sondern die Artikel auch bezahlen. Cameron ist dagegen, Kreditkartentransaktionen durchzuführen, ist aber wegen ihrem Urlaub nicht da, als der Druck auf Donna diesbezüglich immer größer wird und sie somit entscheidet, dass die Sache eingeführt wird. Cameron kommt natürlich genau da zurück, als man live gehen will. Und ist natürlich stinksauer, dass Donna über ihren Kopf hinweg entschieden hat, was sie in ihrem Gefühl, dass man ihr Mutiny Stück für Stück wegnimmt, nur noch mehr verstärkt. Bin diesmal aber auf Donna’s Seite, Cameron hätte ja wirklich mal Bescheid geben können, dass sie länger weg ist und wann sie ungefähr wiederkommt. Sie wusste, dass es gerade eine schwierige Phase voller Entscheidungen gibt, als ist es als Chefin des Ladens unverantwortlich, einfach so ohne Ton wegzubleiben und Donna hängen zu lassen. Also ich bin da auf Donna’s Seite. Aber sehr schön, dass die beiden sich nach einem kurzen heftigen Streit sofort wieder versöhnt haben.
    Und Cameron’s Idee, als eine Art Durchschleuser für die Transaktionen zu fungieren, so dass sie neue Mitarbeiter und Kreditkosten einsparen, wird auch eingebaut, so dass nun erstmal wieder alles gut ist. Diana bestätigt ihr dann auch nochmal, dass sie die Chefin ist und alle Entscheidungen treffen kann, die sie für richtig hält.

    Ansonsten habe ich immer noch keinen Schimmer, was ich von der Joe-Handlung halten soll, die läuft komplett nebenher. Ebensowenig weiß ich, was er und Ryan nun bei der Untersuchung von ARPANET in diesem NSFNET entdeckt haben wollen, dass ihre Finanzlücke von 3 Mio decken soll. Denke aber nach wie vor, dass es sich um Werbung handelt.
    Bisschen Tragik gab es hier auch noch, als Joe dachte, er wäre HIV positiv und man seiner Reaktion nach dem Anruf nach gedacht hat, er wäre es wirklich, doch dann stellt sich heraus, dass fassungslose Erleichterung war.

    als Antwort auf: 1×05 – ??? | The Hole #507704
    Stampede
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    Nachdem er ein riesiges Loch im Wald gegraben hat hat Eddie eine aufgrund der Erschöpfung bedingte Vision von Cal und Sarah, die miteinander rummachen. Was sofort noch mehr Gift reinbringt als eh schon zwischen den beiden vorherrscht. Aber bis es zu dem kommt, was Eddie gesehen haben will, müssen sich erst ein paar Wogen glätten, vor allem was Sarah angeht.
    Denn die hat Freddy und seine Mutter ohne das Wissen von Cal nach Peru verfrachtet, wo ihm die Medizin gegeben werden soll, damit er von seiner Drogensucht runterkommt. Sehr zum Missfallen von Rdige, der Cal erst vehement droht und ihn am Ende von seinem Handlanger übelst verprügeln lässt, nachdem Cal es gewagt hat, heftige Widerworte gegen ihn vorzubringen. Das alles zusammen wird wohl erstmal keine Affäre zwischen Sarah und Cal stattfinden lassen, zumal er sie auch richtig fies angesprochen hat, was sie sich überhaupt einbildet.

    Außerdem ist bei Sarah und Eddie noch Hawk großes Thema, denn der ist in der Nacht nicht nach Hause gekommen, weil er auf der Party neben Ashley gepennt hat. Wird auch prompt erwischt, als er sich ins Haus schleichen will. So klar, dass die blöde eifersüchtige Joy ihn sofort petzt bei Anwesenheit des halben Dorfes, die konnte ja fast nicht mehr aufhören zu quasseln. Sarah natürlich total entsetzt und stinksauer, dass ihr Sohn sich mit einem Ignorant-Girl einlassen konnte. Stark gespielt von Michelle Monaghan, wie kompromisslos sie vorgehen wollte, der nehme ich jede Sekunde ab, wie tief der Glaube in ihr verankert ist. Eddie hingegen ist da eher verständnisvoll und versucht es auf die ruhige Art, während Sarah sofort auf die Barrikaden geht. Hawk macht dann Schluss mit Ashley und will nun doch wie geplant mit 16 von der Schule gehen. Doch am Ende trifft er sich doch wieder heimlich mit ihr, weswegen diese Story weiter interessant ist.
    Zumal man hier nebenbei erfahren hat, dass Sarah eine Schwester namens Tessa hatte, die genau das gleiche durchgemacht hat wie Hawk und die sie damals an die reale Welt verloren haben. Zudem erfährt man noch die Geschichte, dass Hawk damals eigentlich eine Totgeburt war, weswegen Sarah vor lauter Verzweiflung nach Peru gegangen ist, dort erleuchtet wurde durch die Medizin und urplötzlich Hawk, der weiterhin ungeboren war, auf einmal wiederbelebt war, was ihren Glauben nur noch verstärkt haben dürfte. Was man allerdings von dieser Geschichte glauben soll…..? Wirkte doch arg wie ein Hirngespinst, dass Sarah sich in ihrem tief verwurzelten Glauben einbildet, kann mir kaum vorstellen dass das wirklich so passiert ist.

    Ansonsten ermittelt Gaines in Sachen Selbstmord Jason Kemp und findet heraus, dass er in den letzten Monaten vor seinem Tod auffällig oft in Peru war, was Gaines vermuten lässt, dass da Schmuggel im Spiel ist.
    Bei seinem Undercover-Einsatz hat er zwar noch keine Stufe erklimmen können, aber er freundet sich sehr gut mit Eddie an und zieht ihn auch ins Vertrauen was die Geschichte um sein kleines Baby angeht, das krank ist und dem eine OP bevorsteht.

    als Antwort auf: 2×03 – Charlie Darwin | Charlie Darwin #507698
    Stampede
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    Daniel ist nun wieder einigermaßen auf den Beinen und versucht, sich ein bisschen nützlich zu machen. Mit der Renovierung der Küche dürfte es so schnell erstmal nichts werden aufgrund seiner Schmerzen, aber fürs Fensterputzen reichts.
    Doch dann beginnt er zunehmend, sich zu unternehmen und bürdet sich immer schwerere Aufgaben auf. Erst räumt er seine alten Sachen vom Dachboden und schleift sie, inklusive seiner alten Konsole, mühsam zum Mülleimer, was ihm eine enorme Kraftanstrengung gekostet hat. Und dann versucht er dem Nachbarn zu helfen, den großen abgebrochenen Ast von dessen Einfahrt zu räumen, was ihn aber nach nur wenigen Minuten kraftlos und schwindelig zusammenbrechen lässt, so dass ihn Teddy ins Haus führen muss, weil er es alleine nicht mehr geschafft hat. Wieder mal sehr bitter mit anzusehen, wie es Daniel so ergeht.

    Doch er lässt sich nicht unterkriegen und dampft am Ende mit dem Auto seiner Mutter ab, ohne einen Führerschein zu haben. Aber vielleicht fühlt er sich ja so etwas frei und kann etwas Druck ablassen, den er von außen immer bekommt.
    Nach Bobby Dean’s Verhaftung stattet ihm der Sheriff einen Besuch ab, damit er bestätigt dass er es damals war, der ihn verprügelt hat. Doch zur Überraschung aller bestätigt es Daniel nicht und so kommt Bobby Dean am Ende wieder aus dem Knast. Amantha kann es nicht fassen und macht einen totalen Aufstand, was Daniel sich nur dabei gedacht hat. Er teilt ihr dann mit, dass er einfach nur seine Ruhe und nicht ständig diesen Druck von außen haben will, wo jeder ihm aufdrängt irgendwas zu tun was er nicht will. Aber ich glaube, dass das mit Bobby Dean dennoch ein Nachspiel haben wird.

    Ansonsten kriegt Teddy seinen Geschäftsplan bei der Bank nicht durch und bietet vor lauter Verzweiflung an, eine Hypothek auf sein Haus aufzunehmen. Tawney findet das nicht so gut wil viel zu riskant, unterschreibt am Ende aber doch die Papiere.

    als Antwort auf: 1×04 – ??? | The Future #507697
    Stampede
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    Sarah hat Miranda doch nicht vergiftet, wie ich fälschlicherweise sofort gedacht hatte, sondern sie ist aufgrund des Stresses nur ohnmächtig geworden und im Krankenhaus gelandet. Dort erzählt sie Cal, was damals in Peru vorgefallen ist, nämlich keine Affäre sondern Eddie’s Erkenntnis, dass es das Licht nicht gibt. Das kann Cal natürlich nicht so weitergeben, also erzählt er Eddie und Sarah, dass Eddie und Miranda wirklich eine Affäre gehabt haben und das sie sich nun entlastet hat kann das Leben weitergehen. Eddie und Sarah setzen das gleich mal um in einer sehr sympathischen Szene am See, bei der ich sagen muss, dass Aaron Paul und Michelle Monaghan doch eine ziemlich gute Chemie zusammen haben, weil die beiden das auch richtig stark und natürlich spielen.
    Cal nimmt nun Eddie unter seine Fittiche, um ihn zu einem 7R zu machen. Aber nicht aus reinem Gefallen oder Zutrauen heraus, sondern dass er ihn mehr im Griff hat und erfährt, was er in Peru gesehen hat. Erste Aufgabe: Ein Loch im Wald graben, bis er was findet.

    Bill und Felicia, die zusammen mit Silas die ersten waren, die Meyer auf der Leiter gefolgt sind, kommen aus San Diego zu Besuch, um den Ascension Day zu feiern, dem Tag im Jahre 1974, an dem Meyer die Sprossen der Leiter erklommen hat. Sie übernehmen sofort die Rede von Cal und teilen ihm später mit, dass sie alles andere als einverstanden sind, was er als Anführer hier so macht und dass sie ihm scharf im Auge behalten werden. Cal wiederum teilt ihnen mit, dass er sich von Meyer als dessen Nachfolger auserkoren sieht und nun selbst die letzten 3 Stunden schreiben wird, das Meyer das so kurz vor dem Tode nicht mehr kam.
    Also da lag ordentlich Gift in der Luft, und Bill und Felicia konnten es auch nicht fassen, was sie da zu hören bekamen. Sie werfen Cal vor, dass er nichts im Griff hat und nach den Kemp’s auch Miranda hat „entkommen“ lassen. Doch er zeigt ihnen, dass er sie wieder bekehrt hat, was die beiden verstummen lässt. Schade eigentlich, hätte sehr gerne einen Fight um die Führerschaft gesehen. So aber ziehen sie mit Miranda wieder nach San Diego und lassen Cal erstmal machen.

    Hawk darf nicht auf Parties gehen, keine Musik jünger als die 70s hören oder Videospiele spielen. Aber am Ende entscheidet er sich dann doch, ein paar Regeln zu brechen und geht verbotenerweise auf die Party, wo er auch gleich mal Ashley küsst. Wenn das die Asiatin erfährt wird sie ihn bestimmt verpertzen.

    Ansonsten war noch die Szene mit Mary stark, als sie im Zuge des Ascension Day allen erzählt, wie ihr Vater sie als kleines Mädchen für 10 Dollar an seine Kumpels verkauft hat. Gaines hat sich das auch angehört und mitbekommen, wie sehr die Sekte Mary hilft. Mal schauen, ob er sie nun weiterhin so versessen dran kriegen will.

    Außerdem hat Sarah wegen zu viel Ehrlichkeit über Freddy’s Zustand Ridge dazu gebracht, ihn von der Sekte wegzuholen, doch am Ende dürfte sie es wieder reguliert haben, als sie ihn aus einem Crack-Haus zurückgeholt hat

    als Antwort auf: 1×03 – ??? | A Homecoming #507696
    Stampede
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    Eddie ist nach seinem 14tägigen Psycho-Hausarrest nun wieder geläutert und zurück auf dem Pfad der Leiter, was er bei einem Gruppenvortrag den anderen gut verdeutlicht. Aber Sarah denkt dennoch nicht, dass er wieder vollständig mit dem Glauben verbunden ist, was allerdings wohl eher daran liegt, dass Miranda Frank ins Camp „entführt“ wurde, wo sie sich weigert, sich zu „entlasten“, damit man sie gehen lassen kann. Denn Eddie scheint nun doch wieder jegliche Skepsis abgelegt zu haben, was gut zu sehen war bei dem Treffen mit Alison, als er ihr den Laufpass gibt und sie später sogar ziemlich heftig bedroht, weil sie ihm weiter nachstellt und sogar bis zu seinem Haus verfolgt.
    Eddie ist also wieder auf dem Pfad und bei seiner Familie, doch da Miranda Frank rumgeistert kann und will Sarah dass nicht so richtig erkennen. Intensive Szenen, als sie sie immer in ihrer „Zelle“ besucht. Und krasses Ende, als Eddie Miranda’s Leiche vorfindet, weil -vermutlich- Sarah sie vergiftet hat. Das könnte dann doch wieder Skepsis in Eddie hervorrufen, also war Sarah’s Eifersucht eher kontraproduktiv.

    Cal kriegt von all dem nichts mit, weil er zu seiner Mutter reist, die ziemlich abgefuckt und alkoholsüchtig ist und er siet 3 Jahren nicht mehr gesehen hat. Er will sie in ein Altersheim schaffen, aber dort provoziert sie ihn so sehr von wegen dass er ein Sektenführer ist etc, dass er total austickt und später sich betrinkt, so dass seine über 2jährige Abstinenz nun nicht mehr existent ist. In seiner Verzweiflung ruft er natürlich Sarah an, der er am Ende auch erzählt, dass Meyer das Diesseits verlassen wird und ihn als seinen Nachfolger auserkoren hat. Was so nicht stimmt, wie man zu Beginn der Folge gesehen hat.

    Ansonsten kommt nun Gaines ein bisschen mehr ins Spiel, der sich undercover in die Meyer-Sekte einschleusen und dort ermitteln will. Beim Interview mit Richard macht er schonmal nen guten Eindruck, mal schauen ob er sich da wirklich einschleusen kann. In diesem Zug erfährt man, dass Cal Mary’s Vater nicht umgebracht sondern ihn nur schwer verprügelt hat.

    Außerdem freundet sich Hawk mehr und mehr mit Ashley an und steht nun heftig auf der Kippe zwischen seinem strikt anerzogenen Glauben und dem Bedürfnis, einfach ein normaler Highschool-Junge zu sehen. Ausschlag liegt natürlich weiterhin auf Ersterem, aber wenn das so weitergeht konnte es dann doch in die andere Richtung geht, was noch mehr Familiendrama heraufbeschwören wird. Sympathischer Moment, als er am Ende den Stromgenerator aufbaut, damit Ashley und ihre Mutter endlich weider Strom haben.

    als Antwort auf: 2×11 – ??? | Pablo & Jessica #507689
    Stampede
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    Nachdem man schlauerweise am Ende der letzten Folge schon gezeigt hat, dass Alicia&Co von Madison und Strand gerettet werden, hätte man sich die ersten 7 Minuten dieser Folge auch sparen können. Null Spannung, wie Madison und Strand sich hinter der Bar mit Walker-Blut einschmieren, durch die Reihen spazieren, die Walker nach draußen locken und durch ein Baugerüst wieder ins Hotel klettern. Und Sorge um Alicia war natürlich so natürlich auch nie gegeben.
    7 unnütze Minuten schließt man dann wieder auf, und fortan entwickelte sich dann doch eine recht coole Handlung im Hotel daraus.

    Madison will mit der anderen Truppe zusammenleben und schlägt deswegen vor, gemeinsam das Hotel zu säubern. Hatte mich da schon auf ödes von Zimmer zu Zimmer gehen und einen Walker nach dem anderen abschlachten eingestellt, aber Alicia hat dann eine Blitzidee. Sie müssen gar nicht die 17 Stockwerke in den 3 Hotels durchforsten, was Wochen dauern würde, sondern sie können die Walker über das Pier ins Meer locken, wo sie dann von der Flut weggetragen werden würden.
    Also bewaffnet sich jeder mit Kochtopf und Kochlöffel und trommelt so die ganze Hotel-Horde zusammen, die Madison dann Richtung Meer leitet. Klasse Szenario, auch durch die Shots von oben, als man sieht, wieviele Walker das sind. Madison springt schlussendlich ins Meer und wird vom Schlauchboot aufgenommen, während die Walker eine nach dem anderen ins Meer springt. Somit ist das Hotel clean und sie sind diese Sorge erstmal los, aber ich denke mal dass Madison recht behalten und bald ne schlimme Bande das Hotel für sich beanspruchen wird.

    Beim Nick-Plot hätte es mich am Anfang fast zerrissen, als man das bitterlich weinende kleine Mädchen sieht, deren Vater man in einer der letzten Folgen den Los Muertos zum Fraß vorgeworfen hat. Diesmal hatte Nick allerdings keinen Schokoriegel als Trost dabei.
    Ansonsten war bei Nick diesmal wenig los, ging hauptsächlich um Flechten von Beziehungen und seine Eingliederung in die Gemeinschaft, was beides sehr gut funktioniert und viele nun froh sind, dass er bei ihnen ist. Held bei den Kids ist er eh schon, weil er einfach cool drauf ist und mit ihnen Fußball spielt. Desweiteren freundet er sich mit Alejandro an, der ihn nach seinem Erlebnissen mit einem ähnlich alten Jungen, den er damals, als er auch gebissen worden ist, als eine Art Ziehsohn ansieht. Sympathische Szenen mit den beiden, nicht nur bei der Szene als Nick die Drogen mit Milchpulver streckt. Und zu guter Letzt kriegt er auch noch Luciana ins Bett, nachdem er sie zuvor wegen des Todes ihres Bruders unaufgefordert getröstet hat und auch sonst gezeigt hat, dass er ein guter Typ ist.
    Geht vielleicht alles ein bisschen schnell, aber war schon in Ordnung. Da herrscht ja jetzt ziemlich Friede Freude Eierkuchen, alle bis auf das kleine weinenden Mädchen sind ziemlich glücklich dort. Gutes Anzeichen dafür, dass da bald die Hölle losbrechen wird in dieser idyllischen Gemeinschaft.

    als Antwort auf: Goliath [Amazon] #507673
    Stampede
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    Jepp, das wird definitiv geschaut, schon allein wegen dem klasse Cast.

    als Antwort auf: 2×10 – ??? | Do Not Disturb #507672
    Stampede
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    Ich kann leider nicht in den positiven Tenor einstimmen, fand die Folge bis auf den wirklich sehr gelungen Cold Opener sowie der letzten Szene auf der Farm ziemlich fad. Gut, die Vater-Sohn-Gespräche zwischen Travis und Chris hatten ein paar interessante Aspekte, weil sie eigentlich immer komplett anderer Meinung sind wie sie vorgehen sollen etc. Aber die Szenen im Hotel waren für mich einfach nur öde, weil FTWD leider in das gleiche Schema verfällt wie TWD, nämlich dass jeder vom Hauptcast mittlerweile sicher ist und somit fast alle Spannung rausgenommen wird.

    Zumindest empfand ich keinerlei Spannung, als Alicia im Aufzugschacht baumelt, in dem unten schon gierig die heruntergefallenen Walker auf die Warten. Rettung war auch prompt schon da, in Form der Hotelangestellten, die im wie gesagt sehr gelungenen Opener die komplette Hochzeitsgesellschaft im Hotel eingesperrt hat, nachdem der Vater der Braut auf der Tanzfläche einen Herzinfarkt bekommen und seine Tochter gebissen hat. Krasse Aktion, dass sie und ihr Neffe sofort die Tür verrammelt und gut 100 Menschen ihrem grausamen Schicksal überlassen haben. Da braucht sie sich auch nicht wundern, dass das gute halbe Dutzend, dass nicht in dem Raum war, nicht sonderlich gut auf sie zu sprechen ist und sie und ihrem Hector am liebsten den Walkern zu Fraß vorwerfen würde.
    Am Ende werden sie von Madison gerettet, nachdem die Türen aufgebrochen sind und die Walker über die herfallen wollte. Alicia war also nie in Gefahr und für mich nie wirklich Spannung drin in dieser Handlung.

    Killer-Chris und Humpel-Travis derweil sind auch einem Vater-Sohn-Roadtrip in einer so gut wie ausgestorbenen Gegend, was ne Menge Zeit für Father&Son-Quality-Time am Lagerfeuer oder beim nächtlichen Autofahren hervorbringt. Hat sich ein bisschen gezogen aber war irgendwo notwendig, um die unterschiedlichen Denkweisen der beiden aufzuzeigen. Travis will sich lieber irgendwo ne isolierte und gut abgesicherte Unterkunft suchen, während hingegen Chris Orte suchen will, wo sich Menschen aufhalten. Aber erstmal gibt Chris nach und Travis so seinen Willen.
    Doch als die Truppe, die Chris zuvor in einem Laden beraubt hat, die beiden aufspürt, fängt dieser Disput zwischen Vater und Sohn dann doch zunehmend zu eskalieren. Chris fühlt sich von der Truppe um Brandon gut aufgenommen und akzeptiert, will sogar mit ihnen durch die Gegend ziehen, weil sie seiner Meinung nach genau wissen, wie man überlebt. Travis hingegen traut der Bande nicht über den Weg, will aber wohl auch nicht, dass sein Sohn noch mehr abdriftet in die Abenteuer- und Mordlust, die in ihm steckt.

    Und wie sehr er damit recht hat zeigt sich am Ende auf dieser Farm, die Chris und seine neuen Freunde freudig durchsuchen und die Hühner ärgern und wo Chris die Idee von Travis, dort unterzukommen, weil das genau der Ort ist, den er sucht, geflissentlich ignoriert und sich somit vehement gegen seinen Vater stellt. Dass es am Ende Chris sein würde, der den Farmer erschießt, was klar. Chris somit mit Kill #18, allerdings war es diesmal ein unschuldiger Lebender (wobei er aber schon mal einen Lebenden umgebracht hat in diesem Flugzeugwrack, wenn ich mich recht erinnere?).
    Sehr zum Entsetzen von Travis, der zum ersten Mal so richtig mitkriegt, was für ein Soziopath sein Sohn ist. Wird sehr interessant werden, wie es mit der Beziehung der beiden weitergeht. Halte es für sehr gut möglich, dass Chris seinen Vater sogar umbringt oder ihn irgendwo im Nirgendwo verletzt am Straßenrand aussetzt oder so.

    als Antwort auf: Quarry [Cinemax] #507669
    Stampede
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    Cool :-) Aber stell dich auf eine Laufzeit von 73 Minuten für den Piloten ein #hallo#

    als Antwort auf: 2×09 – Nuestra finca | Nuestra finca #507666
    Stampede
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    @Burning 660643 wrote:

    Ich will den bisherigen Darstellern des Cali-Kartells ja nichts absprechen, aber an Moura kam da wirklich niemand ran. Aber im Vergleich hatten sie auch sehr wenig Screentime, so dass da durchaus noch was geht. Storytechnisch mache ich mir auch keine Sorgen, aber die Darsteller treten schon in verdammt große Fußstapfen.

    Definitiv! Der Darsteller von Gilberto Rodriguez hat zwar was Bedrohliches an sich, aber keinesfalls die Ausstrahlung von Moura. Außerdem spricht der irgendwie seltsames Spanisch #ugly#

    als Antwort auf: Raven #507665
    Stampede
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    Sehr cool, da bin ich gespannt drauf. Das Jonestown-Massaker fand ich bereits in Ti West’s „The Sacrament“ stark umgesetzt und das Thema ist eh total faszinierend weil total verstörend. Gilligan und MacLaren auf HBO? Count me in! #vertrag#

    als Antwort auf: Quarry [Cinemax] #507664
    Stampede
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    Folge 1×01 – You Don’t Miss Your Water
    Auch wenn noch einiges Luft nach oben ist und das Pacing nicht so recht gestimmt hat (zu Beginn wars zu zäh, dann gings auf einmal rasend schnell), war das dennoch ein interessanter und vielversprechender Auftakt in die neue Cinemax-Serie, die mit ein paar Verbesserungen das Potenzial haben könnte, ein würdiger „Banshee“-Nachfolger zu werden. Die im Pilot zunehmend finster werdende Geschichte mit ihrer zunehmend unbequemer werdenden Atmosphäre hat auf jeden Fall das Zeug dazu. Außerdem spielt Peter Mullan mit, von dem ich großer Fan bin und der da richtig gut reinpasst. Den Hauptdarsteller fand ich noch ein bisschen blass, aber je düsterer die ganze Sache wurde, desto besser wurde auch er. Würde mir aber von ihm und generell von der Serie noch mehr Vietnam-Trauma wünschen, das wurde bisher nur angedeutet. Ansonsten ist aber das 70s-Feeling in den USA während des Vietnam-Kriegs gut gelungen, ebenso wie die Südstaaten-Atmosphäre durch die Sprache etc. Dass Dewey Crowe aus „Justified“ nicht weit ist, wo Südstaaten-Kaugummi-Slang geredet wird, war klar, Memphis, Tennessee und Harlan, Kentucky, liegen ja auch nur 7 Stunden auseinander.


    Mac und Arthur (Marlo aus „The Wire“) kommen also aus Vietnam zurück und werden am Flughafen von der Bevölkerung alles andere als freundlich willkommen geheißen, weil sie angeblich beim Quan Thang Massaker beteiligt waren. Aber auch daheim werden sie alles andere als freundlich begrüßt und eher skeptisch angesehen, die Stimmung ihnen gegenüber war ziemlich unfreundlich und das hat man auch deutlich gespürt. Jobmäßig kriegen sie auch nicht das, was sie erwartet hatten. Arthur wird kein Manager sondern Fabrikarbeiter, Mac wird kein Schwimmlehrer an der High School sondern bleibt arbeitslos.

    Aber dann bekommen die beiden ein verlockendes Angebot, als ein mysteriöser Typ namens „The Broker“ (Peter Mullan, hell yeah!) ihnen 30K als Vorschuss für zukünftige Auftragsmorde gibt. Mac lehnt rigoros ab und wirkt Broker aus dem Haus, Arthur hingegen nimmt das Angebot, weil das Geld einfach zu verlockend ist und er damit für seine Frau und beiden Kinder besser sorgen kann. Außerdem vertritt er die Argumentation, dass der Tod des Opfers durch den Auftrag eh bereits besiegelt ist, und wieso soll dann jemand anderes die Kohle abgreifen.
    Da Mac seinen Kumpel nicht alleine losziehen lassen will geht er für diesen einen 4K-Job mit und muss mit Schrecken beobachten, wie er umgebracht wird, weil neben dem Opfer noch ein zweiter Mann im Raum war. Konnte es ebenso wie Mac kaum fassen, weil ich definitiv nicht erwartet habe, dass man „Marlo“ schon im Piloten abknallt. Mac kann einen der Typen umbringen, der andere kann jedoch entkommen.

    Ab da wurde die Serie dann zunehmend finsterer und das Spiel des Hauptdarstellers auch deutlich besser, was gut zu sehen war auf der Bestattungsfeier von Arthur und später dann im Steinbruch, als er sich mit Broker trifft, der die 30K, die Arthur erhalten hat, abgearbeitet sehen will. Da Mac ohne Kompromisse den einen Typen erstickt hat erhält er von Broker den Namen „Quarry“, weil er hart und kalt wie Stein ist.
    Von „Dewey“ erhält er den nächsten Auftrag, der sich als Liebhaber seiner Frau/Freundin herausstellt und der die Schallplatte hat, die er schon seit seiner Rückkehr aus ‚Nam sucht. Krass, wie er dem Typen, der Mechaniker ist, bei seinem Besuch das Auto, unter dem er gerade arbeitet, auf den Körper fallen lässt und ihn damit zerquetscht. Auch wieder eiskalt, trotz aller Emotionen vorher, als er herausgefunden hat wer das ist. Seiner Frau/Freundin gibt er am Ende dann auch unmissverständlich verstehen durch die Schallplatte, dass er Bescheid weiß und was er getan hat.

    als Antwort auf: 2×10 – ¡Al fin cayó! | ¡Al fin cayó! #507657
    Stampede
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    Kann nur zustimmen, geniales und perfektes Finale der zweiten Staffel und des ersten „Narcos“-Kapitel (wenn man das so bezeichnen will) mit dem Tod von Escobar und der Zerschlagung des Medellin-Kartell. Spannung und Dramatik stimmten auf dem Punkt in dieser Folge, und Pablo’s Ende war super inszeniert. Und dann noch die letzte Szene…. verdammt, die hätten sie sich echt sparen sollen, jetzt kann ich Staffel 3 gar nicht mehr erwarten!

    Presidente Pablo Escobar. Er, der Massenmörder, vom Volk gefeiert als Nachfolger von Gaviria, der ihm glücklich sein Amt übergibt. Netter Traum, den Escobar da zu seinem Geburtstag hatte, aber die Realität sieht anders aus in seiner abgefuckten Wohnung mit Rührei und Monopoly. Da kann er sich auch noch so sehr einreden, dass er im Grunde genommen wie Nelson Mandela und/oder Julius Caesar ist.
    Irgendwann hält er es nicht mehr aus in seiner Bude und fährt trotz aller Warnungen, die sich Limon getraut hat zu sagen, mit dessen Taxi in die Stadt. Geniale Szene, weil sie auch so total surreal war, wie er sich da in aller Seelenruhe ein Eis kauft, einem Soldaten sogar noch ein runtergefallenes Feuerzeug aufhebt und sich dann gemütlich in den Park setzt und sein glückliches Volk beobachtet, ohne dass ihn auch nur einen Menschenseele erkennt oder ihn beachtet. Fand ich total faszinierend, wie jemand, der ständig im TV, in den Zeitungen und sonstwo gesucht wird mit einem extrem hohen Kopfgeld, einfach so durch die Mengen spazieren kann, weil man halt einfach nicht erwartet, dass er das wirklich tun würde. Der Bart, der Bauch und das abgefuckte Aussehen taten natürlich ihr Übriges dazu. Sparen hätte man sich aber die Unterhaltung mit Ghost-Gustavo können. War zwar nett, dass er als Escobar’s Gewissen auftritt, aber wirkte auch irgendwie unpassend.

    Die Empfehlung, sich zu ergeben, geht Escobar aber nicht nach, sondern er will nun in die Offensive gehen und Interviews geben, um dadurch heftig gegen die Regierung vorzugehen. Doch genau dieses Gespräch trägt schließlich zu seinem Untergang bei. Nicht nur, dass es abgehört wird wie alle anderen Gespräche vorher auch schon, sondern er redet sich so in Rage, dass er vergisst, dass es keine gute Idee ist, sich am Fenster zu zeigen. Und so sehen ihn die Abhörer und haben nun die Bestätigung, wo er sich aufhält, so dass sie wieder zuschlagen können. Was sie vorher auch schonmal getan haben in einer sehr spannenden Szene, nur was es da das falsche Haus.
    Murphy und das Search Bloc stürmen die Wohnung und Escobar und Limon bleibt natürlich nichts anderes übrig, als sofort das Feuer zu eröffnen. Und einem Bleihagel versuchen sie, über die Dächer zu fliehen, doch diesmal gibt es kein entkommen. Limon wird sofort erschossen und Escobar wird so angeschossen, dass er zusammenbricht. Entgegen der Anweisung von Martinez, Escobar lebend zu schnappen, wenn er keinen Widerstand leistet, schießt Trujillo ihm dennoch in den Kopf und setzt seiner Schreckensherrschaft somit ein Ende. Muprhy’s Reaktion konnte ich absolut nachvollziehen, nach so vielen Jahren Jagd nach Escobar hätte ich es auch nicht geglaubt, dass sie ihn endlich geschnappt haben, nachdem er ihnen so oft entkommen ist.

    Erleichterung und Medellin und ganz Kolumbien, Trauer natürlich bei seiner Familie. Hermilda geht vor die Kameras und will der Welt erzählen, was für ein guter Mensch ihr Sohn doch war. Klasse gemacht, wie man die ganzen Bilder reingeschnitten hat, was ihr Sohn alles angestellt und wieviele Leute er auf dem Gewissen hat.
    Tata geht am Ende zu Rodriguez und bittet ihn darum, sie und die Kids aus Kolumbien zu schaffen. Was er wohl auch tun wird, allerdings muss sie ihm Escobar’s restliches Vermögen übergeben, was sie wohl tun wird.

    Somit noch ein Grund mehr für das Cali-Kartell zu feiern, nun ist der große Konkurrent weg und ihnen gehört der Kokainhandeln alleine. The king is dead, long live the kings.
    Doch Pena, der wegen seiner Zusammenarbeit mit Los Pepes wieder nach Washington verfrachtet worden ist, wird bereits angesprochen, gegen das Cali-Kartell nun vorzugehen, denn während Escobar auf der Flucht war ging die Kokain-Produktion vehement nach oben und nach seinem Tod wird es nochmal nen ordentlichen Zacken krasser werden. Staffel 3 also nun gegen das Cali-Kartell, mit dem Zusatz, dass die CIA da ihre Finger mit drin hat. Kanns wie gesagt gar nicht erwarten, wie es weitergehen wird, auch ohne Pablo Escobar. Gut auch, dass Pedro Pascal durch die letzte Szene bereits bestätigt ist, den hätte ich auf keinen Fall missen wollen.

    @Burning 660628 wrote:

    Aber genau das wird ihm zum Verhängnis, denn nachdem die Stürmung der ersten Wohnung sich als Irrtum erwies, sind Martinez und sein Kollege jetzt wirklich auf die richtige Wohnung gestoßen und können übermitteln, dass sie Escobar gefunden und sogar gesehen haben. [/quote]
    Hat mich für Martinez jr. irgendwie gefreut, dass er doch noch entscheidend zur Ergreifung Escobar’s beigetragen hat, nachdem sich schon alle über ihn lustig gemacht haben nach dem Fehlschlag.

    @Burning 660628 wrote:

    Die Beerdigung und alles wird man dann denke ich mal in Staffel 3 sehen [/quote]
    Ja, glaube ich auch, dass das mit Voice-Over und Originalbildern zu Beginn gezeigt werden wird. Aber damit sollte das Kapitel Escobar dann auch beendet sein und man sich voll auf das Cali-Kartell konzentrieren.

    @Burning 660628 wrote:

    Auf Staffel 3 freue ich mich schon sehr, mittlerweile ist Narcos mein liebstes Netflix-Original, eine so konstant hohe Qualität konnte bisher noch keine andere Netflix-Serie liefern.

    Bei Serien mit mehr Staffeln würde ich „Narcos“ mit „Daredevil“ auf eine Stufe stellen, das war auch durchgehend stark und Staffel 2 sogar noch besser als die erste #hallo#
    Wenn man nur Netflix-Originale mit bisher nur einer Staffel betrachtet steht für mich weiterhin „Stranger Things“ an der Spitze :D

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